CH148804A - Kolbenflüssigkeitsmesser. - Google Patents

Kolbenflüssigkeitsmesser.

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CH148804A
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Company Gilbert Manufacturing
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Gilbert & Barker Mfg Co
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Description


      Kolbenftissigkeitsmesser.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Kolbenflüssigkeitsmesser,    zum Beispiel für  Benzin. Bei solchen Apparaten bekannter  Art ist ein     Messzylinder    mit einem darin be  weglichen Kolben und eine mit Unterbre  chungen zu betätigende Vorrichtung vor  gesehen, die die Flüssigkeit in das eine Ende  des     Messzylinders    treibt, um den Kolben in  einer Richtung zu bewegen. Bei dieser Be  wegung stösst der Kolben gegebenenfalls auf  einen ihn anhaltenden Anschlag, nachdem  die gewünschte vorausbestimmte Flüssig  keitsmenge in den Zylinder eingetreten ist.

    Der Kolben     wird    sodann in der entgegen  gesetzten     Richtung    auf irgend eine geeignete  Weise bewegt, um die abgemessene Flüssig  keitsmenge auszutreiben. Vorzugsweise wer  den zwei derartige     Messzylinder    benutzt, die  so angeordnet     sind,    dass der eine sich füllt,  wenn der andere sich entleert.

   In diesem  Falle sind die Kolben der beiden     Messzylin-          der    derart-     miteinander        verbunden,    dass die    Bewegung eines der Kolben durch in den be  treffenden Zylinder eintretende Flüssigkeit  den     Austreibhub    des andern Kolbens hervor  bringt, so dass die vorher in dem andern<B>Zy-</B>  linder abgemessene Flüssigkeitsmenge     enl-          leert        wird.     



  Der Zweck der Erfindung besteht darin,  bei einem derartigen Apparat eine Vorrich  tung vorzusehen, durch die aus jedem     Mess-          zylinder    Flüssigkeit abgeführt wird, die ge  legentlich am Kolben vorbei auf seine Rück  seite     entweicht.    Zu diesem Zwecke sind die       Stangen    der     Messzylinderkolben    hohl und der  Hohlraum jeder Kolbenstange steht mit der  Rückseite des Kolbens in Verbindung, um  die entwichene Flüssigkeit durch die hohle  Kolbenstange zu einem Ableiter zu führen.  der an die Saugseite der     Pumpvorrichtung     angeschlossen ist.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar.           Fig.    1 zeigt den Apparat in der Ansicht,  teilweise im Schnitt;       Fig.    2 ist teils eine Ansicht und teils ein       Vertikalschnitt    des untern Teils des Appa  rates, im rechten Winkel zu     Fig.    1 gesehen;       Fig.    3 ist ein senkrechter     Teilschnitt,    der  die hohlen Kolbenstangen und ihre Verbin  dungen mit dem untern Teil des     Luf        t-          abscheiders    erkennen lässt;

         Fig.    4 und 5 sind     wagrechte    Schnitte  nach den Linien     4-4    und     5-5    der     Fig.    1;       Fig.    6 ist eine Vorderansicht des den  Steuerhahn bewegenden Gestänges;       Fig.    7 ist ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie 7-7 der     Fig.    3;       Fig.    8 ist ein     wagrechter    Schnitt durch  den     Luftabscheider    nach der Linie 8-8 der       Fig.    2.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einen       Kolbenflüssigkeitsmesser    mit zwei     Messzylin-          dern,    bei dem zwei Glaszylinder 10 neben  einander auf einer     gemeinsamen        Grundplatte     11 montiert sind und     Messkammern    12 bilden.  Jeder Zylinder ist in geeigneter Weise zwi  schen der Grundplatte 11 und einer Kopf  platte 13 eingespannt, beispielsweise durch  Zugbolzen 14. Ein Rohr 15 verbindet die  obern Enden der beiden     Messkammern    12  und weist eine an die Aussenluft führende  Öffnung 16 auf.

   In jedem Zylinder 10 be  findet sich ein Kolben 17, der sich zwischen  festen Grenzen, zum Beispiel der Bodenplatte  11 und einem in der Kopfplatte 13 befestig  ten verstellbaren Anschlag 18 bewegen kann.  Die Ausführung des Kolbens ist am besten  aus     Fig.    3 zu erkennen. Der Kolben ist mit  einer     Ledermanschette    17' ausgestattet und  weist einen in der     Achsenrichtung    verlaufen  den Kanal 19 auf, durch den Luft aus dein  untern Teil der     Messkammer    in den mit der  Aussenluft verbundenen obern Teil entwei  chen kann. Der Kanal 19 wird durch ein       Schwimmerventil    20 gesteuert, das auf der  Kolbenstange 21     senkrecht    verschiebbar ist.

    Jede Kolbenstange ist hohl und hat eine von  einem     Ende    zum andern gehende Längsboh  rung 22 und in der Nähe ihres obern Endes    Öffnungen 23, die von der Bohrung 22 nach  aussen führen. Jede Kolbenstange ist an  ihrem Kolben durch eine Mutter 24     befestigt,     die eine zwischengefügte Fangscheibe     25     gegen einen     Nabenansatz    26 der obern Kol  benfläche drückt. Der     Nabenansatz    26 hat  Schlitze 27     (Fig.    7).

   Die Mutter 24 ver  schliesst das obere Ende der Kolbenstangen  bohrung 22, jedoch besteht eine ständige Ver  bindung zwischen der Bohrung 22 und dem  mit der Aussenluft in Verbindung stehenden  obern Teil der     Messkammer    durch die Öff  nungen 23, den Ringraum 28     und    die Schlitze  27. Jede Kolbenstange ist durch die Boden  platte 11. geführt, die in der angedeuteten  Weise mit Stopfbüchsen versehen ist. Unter  halb der Bodenplatte sind feste     Kolbenstan-          genführungen    29 angebracht, und im untern  Ende jeder dieser Führungen ist ein Rohr 30  befestigt.

   Das obere Ende eines jeden Rohres  30 bildet das     Widerlager        einer    Stopfbüchse,  deren Brille 31 in die Führung 29 einge  schraubt ist und die Packung 32 gegen die  Kolbenstange 21 drückt. Jede Kolbenstange  ist in ihrem Rohr 30 frei beweglich, und ihre  Bohrung steht dauernd damit in Verbindung.  Aus     Fig.    1 ist zu ersehen, dass die Rohre 30  genügend lang sind, um die nötige     Bewegung     der Kolbenstangen zu gestatten.  



  Flüssigkeit kann den     Messzylindern    in  beliebiger Weise zugeführt werden. Gemäss  der Zeichnung ist eine Pumpe 33 vorge  sehen, die eine durch einen Hebel 35     (Fig.    2)  zu bewegende     schwingende    Treibwelle 34 be  sitzt. In das Saugrohr 36 dieser Pumpe ist  ein Filter 37 eingefügt. Das Rohr 36 ist  für den Anschluss an einen nicht darge  stellten     Unterflurflüssigkeitsbehälter    einge  richtet. Das Druckrohr 38 der Pumpe ist in  den Boden 39 eines     Luftabscheiders    einge  schraubt und steht mit einer in diesem Boden  gebildeten Kammer 40 in Verbindung.

   Der       Luftabscheider    besteht aus einem Behälter  mit zylindrischem Mantel 41, der durch     Zug,-          stangen    42 zwischen dem Boden 39 und  einem Deckel 43 eingespannt ist. Im Boden  39 ist ein aufwärts ragendes Rohr 44 be  festigt, das mit der Kammer 40 in Verbin-      Jung steht und     in    der Nähe des obern Endes  des     Abscheiderbehälters    offen. ausmündet.  Am Deckel 48 ist ein     Flüssigkeitsableitungs-          rohr    45 befestigt, das abwärts ragt und mit  dem offenen untern Ende in der Nähe des  Bodens ausmündet.

   In dem Rohr 45 ist ein       Rückschlagventil    46 angeordnet, um hier den  Austritt von Flüssigkeit aus dem     Abscheider     zu gestatten und einen     Zufluss    zu verhindern.  



  Der Boden 39 des     Abscheiders    enthält  eine Kammer 47     (Fig.    2 und 3), und die  Rohre 30 sind so in den Boden eingeschraubt,  dass sie mit dieser Kammer in Verbindung  stehen. Am Boden 39 ist ein abwärts ragen  der zylindrischer Mantel 48 befestigt, der  zwischen dem Boden 39 und einer untern       Kopfplatte    49 mit Hilfe von Zugbolzen 50       (Fig.    1)     eingespannt    ist. Dieser Mantel bil  det einen Flüssigkeitsableiter und steht mit  dem obern offenen Ende in Verbindung mit  der Kammer 47.

   Ein     Auslasskanal    51 für  den Flüssigkeitsableiter befindet sich in der       Kopfplatte    49, und dieser Kanal ist durch  ein Rohr 52 mit dem Saugrohr an einem  Punkt unterhalb der Pumpe     33    verbunden.  Die Öffnung 51 ist gewöhnlich durch ein  Ventil 53 verschlossen, an dem ein Schwim  mer 54 befestigt ist. Dieser Schwimmer ist       genügend    gross, um das Ventil 53 entgegen  der     Saugwirkung    der Pumpe zu heben. Er  füllt nahezu den Flüssigkeitsableiter aus und  passt dicht in den Mantel 48. Aus diesem  Grund sind in dem     Schwimmer    Nuten 55  vorgesehen, durch die die Flüssigkeit frei  nach dem     Auslassende    hindurchgehen kann.

    Im Deckel 43 des     Luftabscheiders    ist eine       Luftauslassöffnung    56 vorgesehen, die durch  ein Rohr 57 mit der Kammer 47 verbunden  ist. -Die Öffnung .46 ist dauernd offen, ver  mindert aber, da sie von viel geringerem  Querschnitt als die     Zufluss-    und     Abflussrohre     44, 45 ist, nicht den Druck in dem     Abfluss-          rohr    45 in solchem Masse, dass die     Wirkung     des     Apparates        beeinträchtigt    wird.  



  Das     Abflussrohr    45 des     Luftabscheiders     ist durch ein Rohr 58 mit einer Öffnung 59  in einem     Gussstück    60 verbunden, das ab-         wärtsragend    an der Bodenplatte 11 der     Mess-          zylinder    befestigt ist. Die Kolbenstangen  führungen 29 bestehen mit dem     Gusskörper    6-0  aus einem Stück. Die Öffnung 59 steht in  Verbindung mit einem senkrechten Kanal 61  in dem Boden 11, und der Kanal 61 ist ge  mäss     Fig.    5 mit einem     wagrechten    Kanal 62  in dem Boden 11 verbunden. Der Kanal 62  liegt unterhalb eines Teils jeder     Messkammer     1.2.

   Vor dem     Zuflusskanal    6? ist ein Entlee  rungskanal 63 angeordnet, dessen     Auslass    für  den Anschluss an einen Entleerungsschlauch  64     (Fig.    1) eingerichtet ist. Je eine     Abfluss-          öffnung    65     (Fig.    4) und je eine     Zuflussöff-          nung    66 sind in der obern Wand des Boden  stückes 11 vorgesehen und stehen mit den       Kanälen    63     bezw.    62 in Verbindung.

   Auf  der obern Fläche des Bodens 11 sitzt je ein  Drehschieber 67 für jeden     Messzylinder.    Die  Drehachsen 68 der     Drebschieber    gehen ab  wärts durch den Boden zwecks Anschlusses  an ein Bewegungsgetriebe. Jeder Drehschie  ber 67 besitzt zwei Öffnungen 69 und 70, die  um<B>90'</B> gegeneinander versetzt sind, so dass,  wenn die eine Öffnung, zum Beispiel 69.

   sich  mit der     Zuflussöffnung    66 deckt, die andere  im Bereiche eines vollen Teils des Bodens 11  liegt, wie auf der linken Seite von     Fig.    4  gezeigt, während,     wenn    die andere Öffnung  70 sich mit der     Abflussöffnung    65 deckt, die  Öffnung 69 im Bereiche eines vollen Teiles  des Bodens liegt, wie auf der rechten Seite  von     Fig.    4 gezeigt.

   Die beiden Drehschieber  sind untereinander so verbunden, dass, wenn  der eine seine     Messkammer    mit der     Zufluss-          öffnung    66 verbindet, der andere seine     Mess-          kammer        mit    der     Abflussöffnung    65 in Ver  bindung setzt und umgekehrt. Kreisförmige  Platten 71, von denen je eine in jeder     Mess-          kammer    angeordnet ist, und die je einen  Ausschnitt in ihren obern Flächen zur Auf  nahme der Drehschieber 67 aufweisen, sind  auf der Oberfläche des     Bodens        Il    befestigt.

    Diese Platten weisen ebene obere Flächen  auf, mit denen die ebenen untern Flächen  der Kolben 17 in Anlage kommen, um sämt  liche Flüssigkeit aus den     Messzylinclern    aus  zutreiben. Die Platten 71 weisen selbstver-           ständlich    Öffnungen auf, die sich mit den  Öffnungen 65 und 66 decken.  



  Es können beliebige Mittel verwendet  werden, um die Drehschieber 67 zu bewegen.  Jede     Drehschieberachse    68     (Fig.    3) ist  mit dem Drehschieber auf Drehung durch  einen Stift 72     verbunden,    der .diametral  durch den     Nabenkörper    des Drehschiebers 67  und durch einen Schlitz 73 in einem Kopf 74  der     Drehschieberachse    68 geht. Der Kopf 74,  der in einer erweiterten Öffnung des     Naben-          ansatzes    des Drehschiebers liegt, besitzt ein  abgerundetes unteres Ende, vermöge dessen  er in der Öffnung des     Nabenkörpers    etwas  pendeln kann.

   Da ferner die Achse des  Drehschiebers mit diesem lose verbunden ist,  um eine gewisse Pendelbewegung zu gestat  ten, kann sich der Drehschieber dicht auf  die bearbeitete obere Fläche des     Bodenstük-          kes    11 aufsetzen, auch wenn seine untere  Fläche nicht genau rechtwinklig zur Achse  der Drehachse 68 steht. Die Drehachse 68  trägt Hebel 75, die durch eine Stange 76  miteinander verbunden sind     (Fig.    4). Diese       Stange    weist in der Mitte einen Einschnitt  77 auf, der das freie Ende eines Hebels 78       (Fig.    1) aufnimmt, der an einer im Boden  stück 11 gelagerten Welle befestigt ist und  durch den Kanal 61 geht.

   Die Welle 79  trägt einen Hebel 80     (Fig.    6), der zwischen  zwei Anschlägen 81 unter dem Einfluss einer  Treibfeder 82 beweglich ist. Die Treibfeder  82 ist um eine Stange 83 gewunden und  wirkt zwischen einem an der Stange be  festigten     Kopf    84 und einem am obern Ende  des Hebels 80 gelenkig angebrachten Kopf  85. Der Hebel 80 wird an einer Bewegung  jeweils durch eine von zwei drehbaren Klin  ken 86 gehindert, die durch eine. Feder 87  abwärts gedrückt werden und mit den freien  Enden auf den verstärkten obern Enden von  senkrecht beweglichen Gleitstangen 88 auf  liegen. Durch Anheben der Stangen 88 kön  nen die Klinken aus dem Eingriff mit dem  Hebel 80     herausbewegt    werden.

   Ein An  schlag 89     (Fig.    1) ist auf jeder Kolbenstange  21 angebracht, um die darüber befindliche       Stange    88 zu erfassen und zu heben und da-    durch die Auslösung des Drehschiebers 80  genau in dem Augenblick zu veranlassen, in  dem der mit der betreffenden Kolbenstange  verbundene     Kolben    17 das obere Ende seines  Hubes .erreicht hat, wie durch das Auftref  fen der     Mutter    24 des Kolbens auf den An-    schlag 1.8 bestimmt    Die Kolbenstangen sind miteinander  durch eine Kette 90 verbunden, deren Enden  an Stangen 91 angeschlossen sind. Diese glei  ten in Anschlägen 92, von denen je     einer    an  jeder Kolbenstange befestigt ist und mit  einem Anschlag 89 aus einem Stück besteht.

    Die Kette ist über Rollen 93 geführt, die am       Gussstück    59 gelagert sind. Eine jede Stange  umgebende Feder 94 wirkt zwischen dem  Anschlag 92 und einem Kopf am obern  Ende der Stange derart, dass die Stange auf  wärts gezogen wird. Bei der Arbeit des Ap  parates erreicht der eine Kolben das Ende  seines Aufwärtshubes und trifft auf den  Boden 11, bevor der andere Kolben das Ende  seines Aufwärtshubes erreicht, und die Fe  dern 94 geben nach, so dass der sich aufwärts  bewegende Kolben seinen Weg bis zum An  schlag 18 fortsetzen kann.  



  Auf jeder Kolbenstange gleitet ein Ring  95, an den gelenkig das obere Ende einer  Stange 96 angeschlossen ist. Die untern  Enden der Stangen 96 sind gelenkig mit den  beiden Enden eines Hebels 97 verbunden.  Dieser Hebel     (Fig.    6) ist in der Mitte auf  einer Welle 98 befestigt, die in einem Lager  am     Gussstück    60 gehalten ist. Die Welle 98  trägt einen Hebel 99 mit einer Rolle 100, die  in das geschlitzte untere Ende eines Hebels  101 fasst. Letzterer ist drehbar an dem     Kör=     per 11 gelagert, und sein oberes Ende, ist  gelenkig mit der Stange 83 verbunden, die  die Treibfeder 82 trägt. Der Hebel 99 be  sitzt zwei Anschläge 102, die mit einem  festen Anschlag am Körper 60 zusammen  wirken, um seine Bewegung zu begrenzen.

    Die Ringe 95 werden durch Vermittlung von  Federn 1.04 gehoben, die um die Kolbenstan  gen gewunden sind     und    auf den Anschlägen  92     aufsitzen.         Der Körper 11 wird durch Stangen 105  von einem Ring 106 getragen, der seinerseits  durch ähnliche Stangen 1.07 (in     Fig.    1 zum  Teil weggebrochen) von einer Grundplatte  108 getragen wird. Ein Gehäuse 109 um  schliesst den Raum zwischen den Teilen<B>108</B>  und 106 und ein Gehäuse 110 den Raum       zwischen    den Teilen 106 und 11. Die     Pumpe     33 wird durch die Stangen 107 getragen, wie  in     Fig.    1     und    2 angedeutet.  



  Die Wirkungsweise des Apparates ist die  folgende: In den Zeichnungen ist der linke  Kolben 17 annähernd am Ende seines Auf  wärtshubes dargestellt, und der Kolben  anschlag 89     (Fig.    6) ist im Begriff, die linke  Klinke 86 auszulösen. Durch Betätigen der       Pumpe    33 wird Flüssigkeit durch die in  Deckung befindlichen Öffnungen 66 und 69  in die linke     Messkammer    gedrückt, wo sie  den Kolben 17 bewegt, bis er auf den An  schlag 18 trifft. In diesem Augenblick gibt  die linke Klinke 86 den Hebel 80 frei, der  durch die sich ausdehnende Feder 82 bewegt  wird, bis der Hebel auf den linken Anschlag  81 trifft.

   Diese Bewegung des Hebels 80 be  wegt     mittelst    des Hebels 78 beide Drehschie  ber 67 im Sinne des Uhrzeigers     (Fig.    4) über  einen Winkel von<B>90'.</B> Auf diese Weise  wird die rechte     blesskammer    12 mit der Zu  flussöffnung 62 verbunden, während die  linke     Messkammer    mit der     Abflussöffnung    63  in Verbindung kommt. Wird mit     dein    Pum  pen fortgefahren, so wird. der rechte Kolben  17 gehoben und zieht     mittelst    der Kette 90  und der damit verbundenen Teile den linken  Kolben     abwärts,    so dass er den Inhalt der  linken     Messkammer    austreibt.

   Bei ihrer<B>Ab-</B>  wärtsbewegung     bewegt    die rechte Kolben  stange 21 durch die Feder 104 den darüber  liegenden Ring 95 und dreht dadurch den  Hebel 97 im Gegensinne des Uhrzeigers. Der  Hebel 99     wird    in derselben Richtung ge  dreht und verursacht eine Bewegung des  Hebels 101 im     Uhrzeigersinne.    Bei dieser  Bewegung drückt der Hebel 101 die     Treib-          feder        zwischen    den Ringen 84 und 85 zu  sammen. Die Stange 83 liegt bei Beginn die.

         ser    Wirkung annähernd rechtwinklig zum    Hebel 101, und beim weiteren Fortschreiten  der Wirkung schwingen der Hebel und die  Stange in gleiche Richtung, ähnlich wie es  auf der linken Seite von     Fig.    6 dargestellt  ist. Dabei stellt sich die Feder 82 so ein,  dass sie befähigt ist, den Hebel 80 nach links  zu bewegen, wenn die rechte Klinke 86 am  Ende des Aufwärtshubes des rechten Kol  bens 17 ausgelöst wird. Beim Auslösen der  rechten Klinke 86 wird der Hebel 80 in die  dargestellte Lage zurückgetrieben und da  durch der Drehschieber 87     -wieder    umgestellt.

    Beim Aufwärtshub des linken Kolbens wird  der Hebel 8 7 im     Uhrzeigersinne    gedreht, um  den Hebel<B>101</B> im Gegensinne des Uhrzeigers  zu bewegen, wodurch die Treibfeder wieder  zusammengedrückt und in die in     Fig.    6 dai  gestellte Lage zurückbewegt wird.  



  Beim Einpumpen von Flüssigkeit in die       Messkammern    wird die Flüssigkeit gezwun  gen, durch den     Luftabscheider    zu gehen, be  vor sie in die     Kammern    gelangt. Die Flüs  sigkeit     tritt    in den     Luftabscheider    in     der     Nähe seines     obern    Endes ein und gibt die  Luft in der     Nähe    der     Luftauslassöffnung        a(;     frei.

   Die von Luftblasen befreite Flüssigkeit  ist von grösserer Dichte als der Rest der Flüs  sigkeit und setzt sich auf den Boden des Be  hälters ab, von wo sie durch den     Auslass    45  fortgetrieben wird. Aus dein     Abscheider     fliesst die Luft und zuweilen mit ihr auch  ein wenig Flüssigkeit durch (las Rohr 57 in  die Kammer 47 ab. Die Flüssigkeit fliesst in  den Flüssigkeitsableiter 48, während die  Luft einen freien Ausgang durch die Rohre  <B>30</B> und die hohlen     Kolbenstangen    21 nach  den obern mit der Aussenluft verbundenen  Teilen der     Messkammern    12 findet.

   Gewöhn  lich wirken die Kolbenstangen als Entlüf  tungsrohre, indem sie die Luft in den     obern     Teil des Apparates leiten, von wo sie frei  entweichen kann. Gelegentlich jedoch     kan        ii          etwas    Flüssigkeit durch die Luftkanäle 1 9  in den Kolben 17 gehen. Während der       Schwimmer    20 diese Kanäle abschliesst, kann  zuweilen ein Flüssigkeitsstrahl durch sie       hindurchspritzen.    Solche Flüssigkeitsstrahlen  werden durch die Fangscheibe 25 aufgehal-           ten        und    die Flüssigkeit fällt dann in den  tellerförmigen Kolbenkopf und läuft in die  hohlen Kolbenstangen 21.

   Es ist auch mög  lich, dass etwas Flüssigkeit gelegentlich an  den Ledermanschetten 17' der Kolben vorbei  geht, und solche Flüssigkeit läuft gleichfalls  in die hohlen Kolbenstangen und von da zu  dem Flüssigkeitsableiter 48. Der Abfluss aus  dem letzteren ist gewöhnlich verschlossen.  Wenn aber genügend Flüssigkeit in ihm an  gesammelt ist, hebt sich der Schwimmer 54  und öffnet den Abfluss, so dass die Flüssig  keit in das     Saugrohr    der Pumpe gesaugt wer  den kann.  



  Für den Fall, dass sich in dem Apparat  solche     Bedingungen    einstellen, dass ein un  zulässiger Druck entstehen könnte, ist es  üblich, eine durch ein Sicherheitsventil ge  steuerte Umgehungsleitung für die Pumpe     3:1     vorzusehen. Im vorliegenden Falle wird die  gewöhnliche Umgehungsleitung fortgelassen  und derselbe Zweck dadurch erreicht, dass  nötigenfalls ein verengter Nebendurchgang  vorgesehen ist, der aus der     Auslassöffnung     56, dem Rohr<B>57,</B> dem Flüssigkeitsableiter  48 und dem Rohr 52 besteht.

   Selbst wenn  der     Durchfluss    durch das     Abflussrohr    58 ver  hindert wäre, könnte Flüssigkeit noch durch  die     Offnung    56 und das Rohr 57 nach dem       Flüssigkeitsverschluss    48 entweichen und der  darin angeordnete Schwimmer würde sich  heben, um den     Auslass    zu öffnen und die  Umgehungsleitung freizugeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenflüssigkeitsmesser mit zwei je einen Kolben enthaltenden, abwechselnd zu füllenden und zu entleerenden Messkammern und einer die erforderliche Bewegung der Kolben hervorbringenden Pumpvorriehtüng, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben stangen hohl sind und der Hohlraum jeder Kolbenstange mit der Rückseite des Kolbens in Verbindung steht, um etwa am Kolben vorbeigehende Flüssigkeit zu einem Ableiter zu führen, der an die Saugseite der Pump vorrichtung angeschlossen ist.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Kolbenflüssigkeitsmesser nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die hohle Kolbenstange teleskopariig in einem mit dem Ableiter - verbundenen Abflussrohr gleitet. 2. Kolbenflüssigkeitsmesser nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ableiter ein Ventil aufweist, das ::eine Verbindung mit der Saugseite dar . Pumpe steuert und sich öffnet, wenn die Flüssigkeit im Ableiter einen bestimmten Stand erreicht.
    ä. Kolbenflüssigkeitsmesser nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Pumpvorrichtung und dem Zuflussrohr für die bZesskammern ein Luftabscheider angeordnet ist, dessen Luftauslassöffnung dauernd mit den Hohl räumen der hohlen Kolbenstangen in Ver bindung steht, durch die die aus dem Ab- scheider entweichende Luft in den mit der Aussenluft verbundenen Teil der zugehöri gen 1VZesskammer überströmen kann.
    @. Kolbenflüssigkeitsmesser nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftauslassöffnung eng ist im Vergleich mit den die Flüssigkeit in den Abscheider und aus ihm heraus führenden Leitungen.
    5. Kolbenflüssigkeitsmesser nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Luftabscheider ein Behälter dient, dessen Boden zwei Kammern enthält, deren eine durch Flüssigkeitszuleitungsrohre einer seits mit der Pumpvorrichtung, anderseits mit dem Behälter verbunden ist, während die andere eine gemeinsame Verbindung der Kolbenstangenhohlräume mit dem Ableiter darstellt.
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