DE697871C - Schwimmersteuerung fuer Druckluftfluessigkeitscheber - Google Patents

Schwimmersteuerung fuer Druckluftfluessigkeitscheber

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DE697871C
DE697871C DE1937G0096356 DEG0096356D DE697871C DE 697871 C DE697871 C DE 697871C DE 1937G0096356 DE1937G0096356 DE 1937G0096356 DE G0096356 D DEG0096356 D DE G0096356D DE 697871 C DE697871 C DE 697871C
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compressed air
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DE1937G0096356
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Inventor
Detlev Goellner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Schwimmersteuertmg für Drugkluftflüssigkeitsheber Die Erfindung betrifft einkan=erige, schwimmergesteuerte Druckluftflüssigkeitsheber, wie sie besonders in Bergwerken, Baugruben usw. zur Hebung von sich ansammelndem Wasser dienen, wobei das Wasser durch Injektorwirkung der Diucklüft in den Förderbehälter des Hiebers hineingesaugtwird (Druck-- und Saug-pumpe) oder durch seine eigene Schwere in den Förderbehälter einströmt (Unterwasserpumpe). Vor allem bezieht sich die Erfindung auf Heber der vorbezeichneten Art, bei denen das Entlüftungsventil -,erst in der Höchstlage des Schwimmers geschlossen wird.
  • Diese Druckluftflüssigkeitsheber besit;en einen empfindlichen übelstand in bezug auf die Schließbewegung -des Entlüftungsventils. Bei einem bekannten, als Druck- und Saugpumpe arbeitenden Heber mit ununterbrochener Druckluftzufuhr tritt während der Füllperiode nicht nurdie durch das steigende Wasser verdrängte Luft durch das Entlüftungsventil, sondern durch dasselbe wird auch in dieser Periode die dem För;derhehälter zugeführte Druckluft mit hoher Geschwindigkeit nach außen geleitet, um durch eine injektorartige Wirkung einen Unterdruck im Förderbehälter hervorzurdfen und das Wasser anzusaugen. Nähert sich nun der Schwimmer während d#r Füllung des Förderbehälters seiner »öchstlage und der Zufluß des Wassers zum Behälter hört aus irgendeinem, Grunde plötzlich auf, so bleibt das Entlüftungsventil in seiner Mittellage steh-en, wobei der Durchtrittsquerschnitt der Entlüftungsöffnung verringert ist, so daß die Druckluft weder voll an dem Ventilkegel vorbei in den Auslaß noch voll in den Förderbehälter strömt. Tritt nun wieder ein Zufluß an Wasser zum Ebrderbehälter eip, so ist die Druckluft wegen des verringerten Durchtrittsquerschnitts nicht in der Lage, den toten Punktzuübenvinden"d.h. weiteres Wasser in den Förderbehäher hineinzusaugen. Hierdurch kann also eine Störung ira Betrieb des Hebers eintreten.
  • Die Erfindung hat den Zweck, diesen übelstand zu beseitigen.' Sie besteht darin, daß das unabhängig von der Schwimmerstellung dauernd in Schließrichtung belastete, durch eine Sperrvorrichtung voll offen gehaltene Entlüftungsventil vom Schwimmer beim Eintritt in seine H.öchstlage durch Auslösung der Sperre plötzlich geschlossen -wird.
  • Bei einer vorzugsweisen Ausführung des erfindungsgemäßen Hebers weist die Spindel des Entlüftungsventils eine Ringnut o. dgl. auf, in welche in der Offenstellung des Ventils ein Spierrstift eingreift, d#r mit einem in einer Stütze der Spindelführung gelagerten Winkelhebel derart gelenkig verbunden ist, daß dieser ihn aus seiner Sperrstellung zurückzieht, sobald der Schwimmer bei Eintritt in seine Höchstlage den Winkelhebel mitnimmt.
  • Dadurch, daß das Entlüftungsventil bei dieser Steuervorrichtung während der Füllung des Behälters ständig voll offen ist, kann die Druckluft bei H#ebern, die z. B. ' als Saugpumpe arbeiten, in jeder Phase der Füllung mit unverminderter Stärke andem Ventilkegel vorbeiströmen und die erforderliche Saugwirkung ausüben, während durch die Belastung des Ventils in seiner Schließrichtung und das Wirksamwerden dieser Belastung beim Eintritt des SchwimmersinseineHöcbstlage ein sicheres und vollkommenes Schließen des Kegelventils herbeigeführt wird, die Druckluft also dann restlos im Förderbehälter zur Wirkung gelangt, um das angesaugte Wasser hinauszudrücken. Träte also im letzten Ab- schnitt der Füllperiode -eine Stockung der Zufuhr des Wassers ein, so bliebe, diese ohne nachteilige Wirkung, weil dann je nach dem Stand des Wasserspiegels im Förderbehälter das Kegelventil entweder vollständig offen bleibt oder aber fest verschlossen wird, weil es eine ungünstige Zwischenlage nicht einnehmen kann. Auch bleiben bei der vorgesehenen Sperrung des Kegelventils in seiner Offenstellung hefti*e Bewegungen des einströmenden Wassers innerhalb des Behälters auf die Stellung des Kegelventils ohne Einfluß.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Offenhalten des Entlüftungsventils während und zum plötzlichen Abschluß desselben am Ende der FüUperiodi3 ist nicht nur bei Hebern mit ununterbrochener Zufuhr der wechselweise saugend und drückend -%virkenden D ruckluft, sondern auch bei solchen Hebem verwendbar, bei welchen die Druckluft nur während der Entleerungsperiode zum Hinausdrücken des Wassers in den Förderbehälter geleitet wird, wobei über das schwimmergesteuerte Entlüftungsventil gleichzeitig das Druckluftzulaßventil gesteuert wird. Auch bei diesen Hebem ist es ebenfalls von Wichtigkeit, daß das Entlüftungsventil während des Zuströmens des Wassers stets voll offen bleibt, so daß die im Behälter vorhandene Luft unbehindert ausströmen und dementsprechend das zu fördernde Wasser mit großer Geschwindigkeit einströmen kann. Ebenso muß verhütet werden, daß durch heftige Bewegungen des einströmünden Wassers das Entlüftungsventil vorzeitig geschlossen und damit das Drucklufteinlaßventil geöffnet wird. Diese Bedingungen werden durch die erfindungsgemäß#e Vorrichtung vollkommen erfüllt. Außerdem hat dieselbe bei diesen Hebern noch den Vorteil, daß die Belastung des Entlüftungsventils in der Schließrichtung bei der Auslösung gleichzeitig eine zusätzliche Kraft darstellt, die bei der öffnung des Druckluftzulaßventils mitwirkt und die sich sonst nur durch Verwendung besonders großer Schwimmer, z. B. Täuchschwimmer, herbeiführen läßt.
  • An sich sind schon Druckluftflüssigkeitsheber mit Schwimmersteuerungbekanntgeworden, bei welchen das Schließen des Entlüftungsventils beün Eintritt des Schwimmers in seine Höchstlage durch eine von diesem ausgelöste besondere Scl-Aießl,-,raft,erfolgt. Bei diesen bekannten Hebern wird die Schließkraft von Kippgewichten geliefert, die nicht C ZD unabhängig vom Schwimmer angeordnet, sondern starr mit der Achse des Schwimmerhebels verbunden sind. Derartige Heber können nur dann einwandfrei arbeiten' wenn sie genau senkrecht aufgestellt sind, d. h. wenn der Kippunkt des Kippgewichts stets ein und dieselbe Lage mit Bezug auf die Achse des Schwimmerhebels- hat. Steht der Heber auch nur um ein 'Geringes abweichend von dieser bestimmten Lage, so schaltet das Kippgewicht die Ventile entweder zu früh oder zu spät. Nimmt der Heber gewisse Schräglagen ein, so kann es vorkommen, daß das Kippgewicht überhaupt vollständig versagt. In rauhen Betrieben, wie z. B. in Bergwerken, in Baugruben usw., ist es aber geradezu ausgeschlossen, den Heber immer genau senkrecht aufzustellen. Vielfach gerät er auch schon durch ein Versetzen des Gebirges von selbst in eine andere Stellung. Die vorgeschlagenen bekannten Flüssigkeitsheber mit Kippgewicht sind daher in den meisten Fällen unbrauchbar und haben deshalb auch in Bergwerken usw. bisher keine Anwendung gefunden.
  • Demgegenüber wird bei der vorliegenden Vorrichtung die gewünschte plötzliche Schließbewegung des Entlüftungsventils auch in jeder Schräglage des Flüssigkeitshebers erreicht. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, undzwarzeigt Abb. i einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Druckluftflüs-#igkeitshebermit ununterbrochener Druckluftzufuhr'und Abb. 2 einen ähnlichen Schnitt durch den o'beren Teil eines Hehers mit Druckluftzuftilir nur während der Entleertingsperiode., Der Förderbehälter i des Hebers ist als liegender Behält6r ausgebildet. 2 ist die Einlaßöffnung für das zulaufende bzw. anzusaugende Wasser, vor der sich -ein Rückschlagventi13 befindet. 4 ist die ebenfallsmit einem Rückschlagventil 5 versehene Förderleitung des Hebers. Die Steuerungdes Hebers wird von einem Deckel 6 getragen, welcher auf eine öffnung 7 in der oberen Wand des Förderbehälters aufgesetzt ist.
  • Bei der Ausführui#g nach Abb. i'tritt die Druckluft durch einen Stutzen 8 # und strömt durch Kanäle des Deck:,els 6 zu Düsen 9, die in einer größeren Anzahl um ein Kegelventil io angeordnet sind. An Stelle dieser einz-elnen Düsen kann auch eine entsprechende Ringdüse vorgeselien--sein, welche die Druckluft in Richtung der Erzeugenden des Ke els ZD 9 io austreten läßt. Das Kegele#entil io dient der Abspel:rung oder öffnung der - Entlüftungsöffnung i i des Förderbehälters i " durch welche,beim Füllen des Behälters die Luft aus demselben frei nach außen strömt. Das Kegelventil i o bewegt sich mit seiner Spindel in einer Führung 12, die an dem D eckel 6 b efestigt ist. Die Ventilspindel besitzt einen' Längsschlitz 13, durch welchen ein Querbolzen 14 hindurchgeht, der die oberen Enden zweier Lenker 15 'miteinander verbindet, die anderseits mit dem. Hebel 16 des Schwiminers 17 verbunden sind. Unterhalb der Führung 12 ist ein gewichtsbelasteter Hebel 18 drehbar gelagert, der mit seinezn. freien Ende ig gegen das untere Ende der Spindeldes 1"'-.egelventils io anliegt. Diese Spiii.Jel besitzt eine Ringmit 2o, mit der ein in der Führm-ig 12 beweglicher Querstift 2 1 zusammenarbeitet, welcher an einen- Winkelhebel 22 angelenkt ist, der drehbar in einer StÜtze 23 der Führung 12 gelagert ist.
  • Die Arbeitsweise des beschriebenen Hebers ist folgende: Ist der Behälter i leer, so befindet sich der Schwinimer 17 in seiner Tiefstlage, in welcher er das IC.egelventil io durch die Lenker 15 und den Bolzen 14 nach unten in seine Offenstellung gezogen hat. In dieser Stellung greift der SperrStift 21 in die Ringnut 2o der Ventil-spindel ein und sichert dadurch das Ventil io in seiner Offenlage. Hierbei ist der Gewichtshebel 18 angehoben. In der Offenstellung des Ventils io strömt die aus den Düsen 9 tretende Druckhift an dem Ventil vdrbei in"den Auslaß i i uhd -erzeugt nach Art eiiies Injektors einen Unterdruckki dem Förderbehälter i, so daß. das Wasser frei in den Behälter einströmen kann bzw. in ihn hineingesaugt wird. Kommt bei fort-' schreitender Füllung des Behälters i der Schwimmer 17 iii seine Höchstlage, so trifft sein Hebel 16 mit einem Ansatz- i 6a auf den Winkelhebel 22 -und schwingt diesen so ausd daß der' Sperrstift 21 aus der Ringnut 20 heraustritt. Infolgedessen wird das Kegelventil io ausgelöst, und der Gewichtshebel ig drückt dasselbe zwangsläufig in seine Schließlage, die in Abb. i dargestellt ist. Nunmehr tritt die aus den Düsen austretendeDruclduft in deih Behälter i voll iii Wirkung und drückt die im Behälter vorhandene F lüssi#gkeit m-itsamt Schlamm durch die Leitulig4 hinaus. Dabei fällt der Schwimmer iin Heber und, wenn er seine Tiefstlage erreicht, führt er durch die Lenker 15 und den Querstift 14 !das Kegelveiitil io -entgegen der Wirkung des Gewichtshebels*i8 in seine Offenlage, wobei der Stift 21 wiederum in die Ringnut einschnappt. Der beschriebene Vorgang beginnt danach#von neuem.
  • Die üi Abb. 2 dargestellte Steuerung.unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. i im wesentlichen durch die Art der Druckluftzufuhr. Hier hat die Druckluft lediglich die Aufgabe, die in den Förderbehälter i gelangte Flüssigkeit durch eine Förderleitung (ähnlich 4 in Abb. i) herauszudrücken. Es handelt sich also bei dieser- Ausführung um eine sog. Unterwasserpumpe, bei welcher -das Wasser durch seine eigene Schwere in den Förderbehälter einströmt. Die Druckluftzufuhr -erfolgt durch den'Stutzen 8 über ein Ventil 24 und einen Kanal 2 5. Das Ventil 24 liegt in der verlängerten Achse des Kegelvenfils io der Entlüftungsöffnung i i. Wenn das Kegelventil io sich in seiner Offenstellung befindet, um die Luft aus dem Behälter i entweichen zu lassen, muß das Ventil 24 geschlossen sein, damit keine Druckluft dem Beliälter i zugeführt wird. Die Abb. 2 zeigt die Teile in derjenigen Lage, welche sie einnehmen, kurz bevor -der Schwimmer i# seinen Höchstpunkt erreicht. Tritt dieses ein, so kippt der Schwimmerhebel 16 durch den Ansatz i 6a den Winkelhebe122 und zieht dadurch den Sperrstift21 aus der Ringnut20 der Spindel des Kegelventils io. Infolgedessen drückt der'Gewichtshebel 18 durch sein Ende 19 das Kegelventil i o in seine Schließlage, so daß ein weiterer Aus:-tritt von Luft aus dem Behälter i nicht mehr stattfinden kann. Bei der Schließbewegung des Kegelventils# i o stößt dieses gleichzeitig das-Druckluftventil 24 auf, so daß die Druckluft unbehindert an letzterem vorbei durch den Kanal 25 in den Förderbehälter eintreten und die -in diesem befindliche Flüssigkeit samt Schlamm durch die Förderleitung herausdrücken kann.

Claims (2)

  1. PA TENTA NS PRÜ C HE: i. Einkammeriger, schwimmergesteuerter Druckluftflüssigkeitsheber, dessen Entlüftungsventil vom. Schwimmer erst in, dessen H.öchstlage geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das unabhängig von der Schwimmerstellung dauernd in Schließrichtung belastete, durch eine Sperrvorrichtung (20 bis 23) voll offen gehaltene Entlüftungsventil (io) vom Schwimmer beim -Eintritt in seine Höchstlage durch Auslösung der Sperre plötzlichgeschlossen wird.
  2. 2. Druckluftflüssigkeitsheber nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel des Entlüftungsventils (io) eine Ringnut o. dgl. aufweist, in welche in der Offenstellung des Ventils ein Sperrstift (21) eingreift, der mit einein in einer Stütze (23) der Spindelfährui#g (12) gelagerten Winkelhebel (22) derart gelenkig verbunden ist, daß dieser ihn aus seiner _Sperrstellung zurückzieht, sobald der Schwimmer bei Eintritt in seine Höchstlage den Winkelhebel mitnimmt.
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