CH148784A - Einrichtung zum Bearbeiten von Metallbändern, insbesondere zur Herstellung von Linien, Durchschuss usw. für typographische Zwecke. - Google Patents

Einrichtung zum Bearbeiten von Metallbändern, insbesondere zur Herstellung von Linien, Durchschuss usw. für typographische Zwecke.

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CH148784A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B5/00Devices for making type or lines
    • B41B5/08Tools or auxiliaries
    • B41B5/14Tools or auxiliaries for cutting spaces

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description


  Einrichtung zum Bearbeiten von Metallbändern, insbesondere zur     Herstellung     von Linien,     Durchschuss    usw. für typographische Zwecke.    Die vorliegende. Erfindung bezieht sich  auf eine     Einriohtung    zur Bearbeitung von  Metallbändern, insbesondere zur Herstellung  von Linien,     Durchschuss    usw. für typogra  phische Zwecke. Es ist bereits vorgeschlagen  worden, Metallstreifen zum Zwecke ihrer Be  arbeitung in eine Spannvorrichtung einzu  spannen und an Messern vorbei zu bewe  gen, die gleichzeitig die beiden schmalen  Längsseiten bearbeiten. Hierbei können aber  immer nur Streifen von verhältnismässig ge  ringer Länge hergestellt werden, wenn nicht  die     Baulänge    der Maschine übermässig gross  sein soll.

   Bei den bekannten Einrichtungen  wird das Metallband flach über eine Füh  rung geführt, welche beiderseits mit in die       Führungsbahn    hineinragenden Messern ver  sehen ist, die den Kopf und den Fuss be  arbeiten.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung sind  nun federnde     Andrückorgane    vorgesehen, um  das zu bearbeitende Band von oben gegen    die aus zwei seitlichen Teilen und einem  Mittelteil     bestellende    Führung anzupressen,  und es sind weiter Mittel vorgesehen, durch  die das Band lediglich durch einen auf das  vordere Ende ausgeübten Zug zwischen Füh  rung und     Andrückorgan    hindurchgezogen  werden kann. Man erreicht hierdurch den  Vorteil, dass ein sehr langes, auf eine Rolle  aufgewickeltes Band verarbeitet werden  kann.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform der Erfindung, und zwar  ist       Fig.    1 eine Seitenansicht der Einrichtung;       Fig.    2 ist ein Grundriss dazu;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach der Linie       A-B    in     Fig.    2;       Fig.    -4 zeigt die sich rechts an     Fig.    3       anschliessende        Aufwickelvorrichtung,    und       Fig.    5 ist ein Grundriss zu     Fig.    4.

        In der Zeichnung ist 1 die Grundplatte  oder das Bett der Maschine, welches in be  liebiger Weise auf einem Untergestell auf  liegen oder mit Füssen versehen sein kann.  Auf der Oberseite des Bettes erstreckt sich  in der ganzen Länge desselben eine Auflage  leiste 3, gegen welche zu beiden Seiten zwei  Führungsleisten 2 anliegen. Auf dieser  Leiste 3 und zwischen den Führungen 2 läuft  der zu bearbeitende     bezw.    der bearbeitete  Streifen. Die zur Bearbeitung dienenden  Werkzeuge sind seitlich von der Auflage  leiste angebracht. Sie sind in     Schlitten    5 an  geordnet, welche in Führungen 4 quer zu  der Richtung der Leiste 3 beweglich sind.

    Die Führungen 4, die fest auf dem Bett der  Maschine angeordnet sind, bestehen vorzugs  weise aus seitlichen Leisten, zwischen denen  der Schlitten 5 läuft und an denen oben  Deckplatten befestigt sind, die den Schlit  ten 5 teilweise überdecken, so dass der Schlit  ten sowohl seitlich, als auch in der Richtung  von oben nach unten geführt ist.  



  Auf den Aussenseiten sind die Führungen  durch Deckplatten 6     miteinander    verbunden,  und diese     Deckplatten    6 dienen. als Lager  für Stellschrauben 7, die in diesen Platten  6 drehbar, aber nicht längsverschiebbar ge  lagert sind und die mit ihrem Gewinde in  eine mit Gewinde versehene Bohrung der  Schlitten 5 eingreifen, so dass man durch     Dre-          ben    der Schrauben 7 die Schlitten in ihrer  Führung hin- und     herverschieben    kann. Die       Schlitten    5 tragen nun an ihrer nach innen  gerichteten freien Seite je ein Messer B.

   Die  Form des Messers ist eine beliebige; es kann  zum Beispiel in Form eines gewöhnlichen  Stahls, wie er für Werkzeugmaschinen üblich  ist, ausgebildet sein. Es kann sich aber auch  um einen ebenfalls bei Werkzeugmaschinen  bekannten kreisförmigen Stahl handeln, das  heisst um eine kreisförmige Platte, welche  mit einer Aussparung versehen ist, so dass  eine     Schneidkante    entsteht. Derartige Mes  ser sind in der Zeichnung in     Fig.    2 und 4  dargestellt. Die Kreismesser werden durch       Schrauben    8a auf dem Schlitten 5 gehalten  und sind gegen Drehung gesichert. Zum    Zwecke des Nachschleifens werden sie ab  genommen und können dann wieder auf den  Schlitten aufgespannt werden.  



  Die Messer sind, wenn es sich um die  Bearbeitung von     Durchschuss    handelt, mit  einer geraden Schneide versehen. Handelt es  sieh dagegen um die Herstellung von Linien  bildern, dann sind die     Messer,    entsprechend  der gewünschten     Linienform,    profiliert. Die       Verstellbarkeit    der     Messer    dient dazu, die  genaue Höhe der Linie einzuhalten.  



  Die seitlichen Schienen. 2 sind vor den  Messern ausgespart, so dass diese mit den  auf der Leiste 3 geführten, zu bearbeitenden  Metallstreifen in Eingriff gelangen können.  



  An der den     Messern    gegenüberliegenden  Seite ist die seitliche Leiste 2 durch eine Ver  stärkungsleiste 9 versteift, um ein Auswei  chen der Leiste 2 infolge des durch die Mes  ser beim Schneiden     ausgeübten    Druckes zu  verhindern. Das zu bearbeitende Metallband  20 wird in     Fig.    1     von    links zugeführt und  läuft über die Führung 3 entlang, um auf       eler    rechten Seite der Zeichnung abgeführt  zu werden. Zum     Fednalten    des Bandes auf  der Leiste 3 dienen Rollen 10, von denen  je eine unmittelbar vor den einzelnen Mes  sern 8 angeordnet ist.

   Diese Rollen 10, an  deren Stelle natürlich auch     Niederdrückvor-          richtungen    anderer     Art,    beispielsweise Druck  backen oder dergleichen treten können, sind  an Armen 11 gelagert, die mit Hilfe von  Bolzen 12 an der seitlichen Verstärkungs  schiene 9 befestigt sind, und zwar ist diese  Schiene 9 zu diesem Zweck mit     nach    oben  gerichteten Wangen oder Ansätzen 13 ver  sehen. Auf dem Bolzen 12 ist auf der Au  ssenseite der Wangen 13 je ein Arm 14 ge  lagert, an dem eine Feder 15 anfasst.

   Die  andere Seite der Feder ist an dem Gestell  der Maschine oder an der Leiste 9 befestigt,  zum Beispiel mit Hilfe von Stiften 15a, .so  dass, da der Bolzen 12 in der Wange 13  drehbar ist, dagegen die Arme 11 und 14  fest auf ihm sitzen, die Feder 15 bestrebt  ist, die Rollen 10 nach abwärts gegen den  auf der Führung 3 liegenden Metallstreifen      zu drücken. Zur weiteren     Führung    des Me  tallstreifens kann man noch Schienen 16 vor  sehen, die mit ihren Enden an der     Leiste     9 befestigt sind und dicht auf dem zwischen  den Schienen 2 laufenden Band aufliegen.

    Die Schienen 16 dienen nicht nur zur Füh  rung, sondern befreien auch den unter ihnen  hindurchgehenden Metallstreifen von etwai  gem Schmutz und von den von den Messern  abgeschnittenen     Spänen..    Die Späne werden  infolge der schrägen Lage der Stäbe 16 seit  lich abgeführt.  



  Am Einlaufende sind     ausserdem    noch eine  oder mehrere federnde Abstreifer 17 vorge  sehen,     welche    ebenfalls dazu dienen, den  Schmutz von dem einlaufenden Band abzu  streifen. Das Band 20 wird von einer Vor  ratsrolle 25 abgezogen und auf eine am an  dern Ende der Maschine vorgesehene Vor  ratstrommel 26 aufgewickelt.  



  Zum Zwecke des     Einfüiirens    des Bandes  zu Beginn des Arbeitens kann man die Rol  len 10 nach oben klappen. Sie bleiben trotz       der    Wirkung der Federn 10 in dieser hoch  geklappten Stellung stehen, weil ja die     I'e-          derri    an einem     kurbelarm    wirken, dessen       Totlage    bei der hochgeklappten Lage der  Rollen 10 überschritten ist. Das Band wird       inechaniscli    zwischen den Messern hindurch  gezogen.

   Zu diesem Zweck wird die     Auf-          @vickeltrommel    26 mechanisch angetrieben,  und man kann zu diesem Zweck beispiels  weise einen     Elektromotor    vorsehen, der mit  telst eines Schneckengetriebes 2 7     (Fig.    4)  die Achse der Trommel 26 antreibt.  



  U m einen     sauberen        Schnitt    zu erhalten,  ordnet man eine Reihe     von    Messern hinter  einander an. Zur Bearbeitung der einen       Band-Schmalseite    den "Fuss der Linie", sind  bei dem Ausführungsbeispiel drei Messer  vorgesehen, während man für den .,.Kopf der  Linie" zweckmässig eine grössere Anzahl ver  wendet; in der Zeichnung sind sieben Mes  ser für den Kopf dargestellt. Es braucht in  diesem Falle jedes     einzelne        P1esser    nur einen  verhältnismässig geringen Span abzuheben;  natürlich kann die Zahl     (ler    Messer auch je    nach der Art der zu bearbeitenden Linie ver  schieden sein.  



  Man kann die Messer auch in senkrechter  Richtung verstellbar anordnen, zum Beispiel  um mit den     gleichf,ii    Messern verschiedene  Profile zu erzielen.  



  Will man auch eine Bearbeitung des     Bau-          des    an den Breitseiten herbeiführen, zum  Beispiel eine als     Signatur    dienende Rille  anbringen, so kann man an einer beliebigen  Stelle auf der Grundplatte, vorzugsweise vor  dem letzten Messer einen     -,vciteren    Schlitten  22 vorsehen, welcher zwischen Führungs  leisten 21 ebenfalls durch eine Stellschraube  in der Richtung nach und von dem Streifen  zu verstellbar ist. Das     innere    Ende     dieses     Schlittens ist so nach oben     abgekröpft,    dass  es über die Schiene 2 reicht und oberhalb  der Leiste 3 liegt.

   An diesem oberhalb der  Leiste 3 liegenden Teil des Schlittens ist  dann eine senkrechte Hülse 23 befestigt, in  welcher ein Werkzeug geführt ist; vorzugs  weise verwendet man eine nach Art eines  Stichels ausgeführte Schraube 24. Es kann  aber auch irgendein beliebiges. in der Hülse  23 geführtes Werkzeug verwendet werden,  welches durch die     Schraube    24 in senkrechter  Richtung verstellt werden kann, so     class    sich  die Spitze des     Werkzeuges    in das Band ein  drückt und eine Rille hervorruft, wobei die  Tiefe dieser Rille durch die Schraube 24 ge  regelt werden kann.

   Man kann natürlich auch  in dem Bett der Maschine einen Stichel oder  ein Werkzeug anordnen, wenn man auf der  untern Werkseite eine     Bearbeitung        vorneh-          inen    will.  



  Um die Arbeit der Maschine beobachten  zu können, kann man am Auslaufende zwei       IVIessinstrumente    anordnen. Beide Instrumente  sind an dem Bett der Maschine befestigt;  das eine. 18., legt sich mit. der     Messrolle    auf  die Oberseite des fertiggestellten Streifens;  es wird mit ihm die genaue Stärke des Strei  fens gemessen, während das zweite, 19, mit  Rollen den fertigen Streifen seitlich umfasst,  so dass dadurch die Höhe des bearbeiteten  Streifens gemessen werden kann.      Schliesslich kann man bei der Herstellung  von profilierten Streifen noch ein Farbwerk  28 vorsehen, welches -den fertigprofilierten  Kopf der Linie einfärbt.

   Das so eingefärbte       Band    geht dann an einer Papierbahn vorbei,  die auswechselbar auf dem Umfang eines  sich -drehenden Zylinders 29 sitzt, dessen  Umfangsgeschwindigkeit der Geschwindig  keit des bewegten Bandes entspricht und der  in bekannter Weise bei jeder Umdrehung  in axialer Richtung ein wenig verschoben  wird. Es bildet sich dann an dem Zylinder  29 eine Schraubenlinie, und man kann an  dem abgenommenen Papierstreifen erkennen,  ob das Profil auch an allen Stellen einwandfrei  ist, oder ob und wo sich mangelhafte Stellen  befinden, die man dann aus dem fertigen  Bande ausschneiden und aussondern muss.  



  Das Hindurchziehen des Bandes zwischen  den Messern     bann    natürlich auch auf an  dere     M    reise, zum Beispiel derart erfolgen,  wie es beim Ziehen von Material üblich ist,  das heisst so. dass das vordere     Materialende     mit einer Zange     erfa.sst    und geradeaus gezo  gen wird; ebenso kann man natürlich auch  den Materialstreifen hochkant führen, wobei  dann die bearbeitenden Messer an einer senk  rechten Wand angeordnet und in einer senk  rechten Ebene     einstellbar    sein müssen.  



  Das Erfassen des Werkstückendes mit  einer Zange oder dergleichen wird vorzugs  weise dann geschehen, wenn man Linien aus  einem starken Metallband herstellt, das sich  nicht zu einer Rolle wickeln lässt. An Stelle  einer Zange     kann    man in einem solchen  Falle auch die Zieh- oder     Aufwickeltrommel     26 verwenden, indem man ein Stahlband,  ein Seil oder dergleichen verwendet, das man  auf die Ziehtrommel 26 aufwickeln lässt, wäh  rend man das freie Ende des Seils oder des  Bandes mit dem zu ziehenden     stabartigen     Werkstück verbindet, vorzugsweise indem  man letzteres mit einer Bohrung versieht und  das freie Ende des Seils oder Bandes gabelt  und mit zwei Stiften in diese Bohrung ein  fassen lässt.

   Natürlich muss in diesem Falle  die Trommel 26 weit genug von dem letzten    Messer entfernt sein, -damit durch Aufwickeln  des Seils oder Bandes das Werkstück auch  ganz zwischen den Messern     llindurchmezogen     wird. Sollte die Zieh- oder     Aufw-ickeltrom-          mel    26 zu nahe an dem letzten Messer liegen,  so muss man für das Seil oder Band, mit  dem das Werkstück hindurchgezogen wird,  eine Hilfsrolle oder Leitrolle in geeigneter  Entfernung von der Maschine anordnen.  



  Hinter dem letzten Werkzeug 8 kann .  man auf dem Tisch 1 der Maschine noch eine  der     Vorrichtung    17 ähnliche Einrichtung an  bringen, die in der Zeichnung mit 30 bezeich  net ist und dazu dient, den Grat abzunehmen,  der sich bei der Bearbeitung bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Bearbeiten von Metall bändern, insbesondere zur Herstellung von Linien, Durchsehuss usw. für typographische Zwecke, bei welcher das Metallband flach über eine Führung geführt wird, welche bei derseits mit in die Führungsbahn hinein ragenden Messern versehen ist, die die Schmalseiten des Bandes bearbeiten, gekenn zeichnet durch federnde Andrückorgane,
    um das zu bearbeitende Band von oben gegen die aus zwei seitlichen Teilen und einem Mit telteil bestehende Führung anzupressen und durch Mittel durch die das Band lediglich durch einen auf das vordere Ende ausgeüb ten Zug zwischen Führung und Andrück- organen hindurchgezogen werden kann. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ein laufseite der Führung Schaber vorgesehen sind, welche das zugeführte Metallband auf beiden Seiten reinigen, bevor es in die Maschine gelangt. 2.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch Messvorrichtungen zur Bestimmung der Breite und Stärke des fertig bearbeiteten Bandes. 3. Einrichtung nach dem Patentanspruch, bei welcher zur Bearbeitung der beiden Bandschmalseiten je mehrere Messer ver wendet werden, dadurch gekennzeichnet, class zwischen den einzelnen Messern Ab- streiforgane (16) vorgesehen sind, welche EMI0005.0006 sich <SEP> auf <SEP> die <SEP> obere <SEP> Seite <SEP> des <SEP> zii <SEP> bearbei tenden <SEP> Bandes <SEP> legen <SEP> und <SEP> die <SEP> an#gesamniel ten <SEP> Späne. <SEP> den <SEP> Schmutz <SEP> usw. <SEP> entferiirii.
CH148784D 1929-09-03 1930-09-02 Einrichtung zum Bearbeiten von Metallbändern, insbesondere zur Herstellung von Linien, Durchschuss usw. für typographische Zwecke. CH148784A (de)

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