DE512455C - Nach Art der gewoehnlichen Hobelstaehle in die Maschine einzuspannender Stahlhalter mit doppelseitig schneidendem Kippstahl - Google Patents

Nach Art der gewoehnlichen Hobelstaehle in die Maschine einzuspannender Stahlhalter mit doppelseitig schneidendem Kippstahl

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DE512455C
DE512455C DEM101806D DEM0101806D DE512455C DE 512455 C DE512455 C DE 512455C DE M101806 D DEM101806 D DE M101806D DE M0101806 D DEM0101806 D DE M0101806D DE 512455 C DE512455 C DE 512455C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D13/00Tools or tool holders specially designed for planing or slotting machines
    • B23D13/005Tools or tool holders adapted to operate in both the forward and return stroke

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

Bei bekannten Stahlhaltern für Kippstähle bei Hobelmaschinen wird die Kippvorrichtung und die Festklemmvorrichtung für den Doppelschneidstahl in den Werkzeugsupport eingebaut. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß ihre Abmessungen sehr groß sind, so daß schon nur wenig sperrige Werkstücke nicht mehr angestellt werden können. Der Kippbolzen liegt sehr weit von den Schneiden entfernt, so daß der zum Kippen nötige Auslauf nicht nur sehr lang, sondern auch je nach der Einspannlänge des Schneidstahles verschieden lang ausfällt. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß beim Wenden während des Schnittes durch die auftretenden Rückenkräfte die Einspannvorrichtung oder das Arbeitsstück zerstört wird, weil der doppelschneidende Stahl erst unter seiner Kippachse durchschwingen muß. Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß in dem nach Art der gewöhnlichen Hobelstäble in die Maschine einzuspannenden Halter der mit Anschlagbacken versehene Kippstahl unmittelbar auf die Kippachse gelagert ist und die zum Umlegen des Kippstahles, beim Richtungswechsel der Maschine, notwendigen Glieder innerhalb des Halters untergebracht sind. Um die kleinstmöglichen Abmessungen für Kippstahl und Halterkopf zu erzielen, ist der Abstand von der Schnittdruckrichtung bis zur Kippachse durch entsprechende Lage der Schneiden zur Kippachse so gering wie möglich gehalten. Gemäß der Erfindung wird der Stahlhalter zweckmäßig in einer unmittelbar im Werkzeugschlitten drehbar gelagerten Spannklaue und durch eine in einer zur Drehachse der ersten Spannklaue konzentrischen Führung feststellbare zweite Spannklaue festgehalten.
Durch diese neue Einrichtung kann der Auslauf beim Wenden sehr kurz gehalten werden. Er bleibt stets gleich groß, einerlei, ob der Stahlhalter lang oder kurz eingespannt ist. Auch beim Umkehren der Schnittrichtung, solange eine Schneide noch im Material arbeitet, entsteht kein Nachteil für Stahl und Arbeitsstück, weil die arbeitende Schneide immer aus dem Material herausgehoben wird und die Gegenschneide nur bis zur eingestellten Spannstärke in das Material eindringen kann. Es werden durch die geringen Abmessungen von Kippstahl und Halterkopf und durch das Vermeiden hervorstehender Einstellschrauben und Kippmechanismen die vielseitigsten Anstellmöglichkeiten auch bei sperrigen Werkstücken erreicht. Ferner kann der Stahlhalter durch die Anordnung der Spannklauen mit einem Griff in jede gewünschte Schrägstellung geschwenkt und festgespannt werden, so daß mit einem Stahlhalter in jeder beliebigen Vorschubrichtung gearbeitet werden kann. Auch fällt durch die unmittelbar im Werkzeugschlitten gelagerten Spannklauen die übliche Meißelklappe mit Schrägstelleinrichtung fort, womit eine Verringerung der beweglichen Teile am
Werkzeugschlitten und dadurch eine größere Widerstandsstarrheit der Einspannvorrichtung erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Stahlhalters dargestellt.
Abb. ι zeigt den Halter im Schnitt, Abb. 2 zeigt den Halter in Vorderansicht,
Abb. 3 veranschaulicht eine Ausführungsform des Kippstahles mit den durch den Schnittdruck hervorgerufenen Kraftrichtungen,
Abb. 4 ist die Seitenansicht zum Teil im Schnitt eines in eine Maschine eingebauten Stahlhalters, von der
Abb. 5 die Vorderansicht wiedergibt. Abb. 6 zeigt schematisch die verschiedenen Anstellungsmöglichkeiten des neuen Stahlhalters.
Der in bekannter Weise mit zwei Schneiden versehene Kippstabl α ist um eine Achse b schwenkbar in einem Halter c gelagert. Zur Bewegung des Kippstahles dienen Stangen e, e!, die im Stahlhalter c untergebracht sind. Oberhalb des Körpers c liegt ein Steuerglied ζ für die abwechselnde Bewegung der Stangen e, e'. Der Halter c wird, wie aus Abb. ι zu ersehen, in der bei Stählen bekannten Weise in den Support eingespannt.
Die durch den Schnittdruck (Abb. 3) hervorgerufene Kraft W dreht den KippstaM um den Bolzen b. Die Entfernung χ von der Kippachse b bis zur Kraft W ist nur so groß gehalten, daß der Kippstahl mit seiner Anschlagbacke an die Anschlagfläche des Halters c gepreßt wird. Da χ kleiner ist als die Entfernung y von der Drehachse δ bis zur Kraft W x, so ist auch die Kraft W1 entsprechend kleiner als der Schnittdruck W, wodurch der Kippstahl geringe Abmessungen erhält.
Zur Bewegung des Steuergliedes ζ dient (Abb. 4, 5) eine biegsame Welle d, die z. B. die Bewegung von der sogenannten Stahlabhebewelle g überträgt. Das Glied ζ ist in einem durch eine Schraube h feststellbaren Kopf i untergebracht, der auf den Halter c, wie aus Abb. 5 ersichtlich, aufgeschoben werden kann.
Zur Erleichterung der Einstellung kann man dem Schlitten m die aus den Abb. 4 und 5 ersichtliche Form geben. Der Halter c wird durch zwei Spannklauen k, I gehalten, von denen die eine k unmittelbar im Werkzeugschlitten m drehbar gelagert ist, während die andere I konzentrisch um die Achse der Spannklaue k geschwenkt werden kann. Sie wird in einer Führung η des Werkstückschlittens m gehalten.
Abb. 6 zeigt eine Reihe von verschiedenen Anstellungsmöglichkeiten des neuen Stahlhalters. Die Pfeile geben die jeweilige Vorschubrichtung an. Für manche Bearbeitungszwecke wird es nötig sein, den Stahlhalter zu kröpfen, wie auf der linken Seite der Abb. 6 dargestellt. Dann muß das Umlegeglied e entweder im ganzen nachgiebig sein oder zwischen das Glied e und den Stahl α ein besonderes kurzes, biegsames Glied eingeschaltet werden.

Claims (3)

65 Patentansprüche:
1. Nach Art der gewöhnlichen Hobelstähle in die Maschine einzuspannender Stahlhalter mit doppelseitig schneidendem Kippstahl für Hobelmaschinen zum Vorwärts- und Rückwärtshobeln, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Anschlagbacken versehene Kippstahl (a) in dem Halter (c) unmittelbar auf der Kippachse (&) gelagert ist und die zum Umlegen des Kippstahles notwendigen Glieder (e, β') innerhalb des Halters untergebracht sind.
2. Kippstahl für Stahlhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der 80 Abstand (λ;) von der Schnittdruckrichtung (W) bis zur Kippachse (b) durch entsprechende Lage der Schneiden zur Kippachse möglichst gering gehalten ist, um die kleinstmöglichen Abmessungen für Kippstahl und Halterkopf zu erzielen (Abb. 3).
3. Einspannvorrichtung für Stahlhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlhalter außer in einer unmittelbar im Werkzeugschlitten drehbar gelagerten Spannklaue (k) noch durch eine in einer zur Drehachse der ersten Spannklaue konzentrischen Führung (n) feststellbare zweite Spannklaue (I) gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM101806D 1927-10-23 1927-10-23 Nach Art der gewoehnlichen Hobelstaehle in die Maschine einzuspannender Stahlhalter mit doppelseitig schneidendem Kippstahl Expired DE512455C (de)

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DE (1) DE512455C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898985C (de) * 1943-04-30 1953-12-07 Emil Laesser Zahnradhobelmaschine
DE908336C (de) * 1951-05-26 1954-04-05 Willi Haas Vorrichtung zum Vor- und Rueckwaertshobeln

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DE898985C (de) * 1943-04-30 1953-12-07 Emil Laesser Zahnradhobelmaschine
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