CH147991A - Eisenbahnlichtsignal. - Google Patents

Eisenbahnlichtsignal.

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CH147991A
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CH
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Vereinigte Eisenbahn-S Haftung
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Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
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  Eisenbahnlichtsignal.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Ausbildung der Lichtsignale für Eisenbahnen,  im besonderen Lichtsignale für Überwege,       derart,        da,ss    beim Versagen der Fernstrom  quelle ein Reservelicht zur Wirkung kommt,  wobei dieses Reservelicht anders, geartet ist  als das Hauptlicht, so dass einerseits ein  vollständiges Versagen der Signaleinrichtung  weitgehend verhindert wird und anderseits  die Störung des Hauptlichtes des Signals sich  ohne weiteres bemerkbar macht.  



  Dies wird gemäss der Erfindung dadurch  erreicht, dass als Warnsignal zwei Lichtarten,  nämlich Blinklicht und Dauerlicht, verwen  det sind, wobei das eine, als Hauptlicht nor  malerweise in Tätigkeit tretende Licht durch  Fernstrom gespeist wird, während das an  dere beim Ausbleiben des Fernstromes selbst  tätig als Reservelicht eingeschaltet wird.       Zweckmässigerweise    wird das Reservelicht an  eine als Reservebatterie dienende Lokalstrom  quelle angeschlossen.    Hierbei ist     zweckmässigerweise    als nor  males Licht Blinklicht     verwendet    und als  Reservelicht eine dauernd leuchtende Lampe.

    In bekannter Weise kann das Reservelicht  mit einer geringeren Spannung betrieben sein,  als an sich für die Lampe verwendet werden  kann, um auf diese Weise den Fall des Ver  sagens des Reservelichtes so gut wie auszu  schalten. Hierbei kann für das Hauptlicht  und das Reservelicht ein und dieselbe Lampe  dienen, oder es kann für jedes Licht eine be  sondere Lampe angeordnet sein.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstan  des der Erfindung ist in den     Abb.    1 und     -?     dargestellt.  



  Hierbei ist angenommen, dass die Ein  richtung des Signals derart ist, dass das Auf  leuchten des Hauptlichtes nur während der       Annäherung    eines Zuges erfolgt, also durch  den Zug selbst gesteuert wird, und zwar  durch Kurzschliessen eines Relais über die      Zugachsen. Im     Ruhezustande    erhält das Re  lais 1 über die Schienen der Isolierstrecke 2  von einem Transformator 3 Strom. Das  Relais 1 hält seinen Anker daher an  gezogen. Sobald eine Zugachse 4 in das  Gleis 2 gelangt, wird das Relais 1 kurz  geschlossen und schliesst durch Abfallen sei  nes Ankers einen Kontakt 5 im Stromkreis  6, in welchem einerseits die     Blinklichtlampe     7, anderseits die Sekundärwicklung 8 eines       Transformators    9 liegt.

   In diesem Strom  kreis ist noch irgend eine Blinkvorrichtung  10 eingeschaltet, die durch Öffnen und  Schliessen eines Kontaktes 17 das abwech  selnde Aufleuchten und Verlöschen der     Blink-          lampe    7 herbeiführt. In der Speiseleitung  zum Transformator 9 ist ein Überwachungs  relais 1.1, welches sich auch im Sekundär  kreis des Transformators befinden     könnte,     vorgesehen, an dessen Anker sich zwei     Kon-          taIi:

  te'12    und 13 befinden, die bei Ausbleiben  des     Fernstromes,    zum Beispiel Versagen der       Fernstromquelle,    durch Abfallen des Relais  11 umgelegt werden und damit den Signal-'       stromkreis    der Hauptlampe 7 mit der       Blinklichtvorrichtung    10 abschalten und den  Signalstromkreis an die Batterie 18 legen.       Gleichzeitig    wird aber durch Schliessen des  Kontaktes 14 und Öffnen des Kontaktes 15  die     Leitung    zur Lampe 7 unterbrochen und  die zur Reservelampe 16 geschlossen, die nun  dauernd leuchtet.

   Um die Störung der näch  sten Station möglichst bald zur Kenntnis zu  bringen, wird man     zweckmässigerweise    das       Streckenunterhaltungspersonal,    ebenso auch  das Publikum,- sowie die Führer der Fahr  zeuge -darüber informieren,     dass    bei dauernd  vorhandener     Gefahranzeige,    also bei Aus  bleiben der Blinkwirkung, eine Störung der       Fernstromquelle    eingetreten ist. Man kann  die Einrichtung auch so treffen, dass das Zug  personal beim Vorbeifahren in geeigneter  Weise von der Störung Kenntnis erhält, da  mit dieses an der nächsten Station die Stö  rung zur Anzeige bringen kann.  



  Der dem     Störungszustande    entsprechende       Schaltzustand    der Signaleinrichtung ist in         Abb.    2 dargestellt. Die Lampe 16 ist hier  bei an die Reservebatterie 18 angeschlossen.  



  Ein besonderer Vorteil der     Einrichtuno     ist der, dass bei irgendwelchen Störungen der  Einrichtung, zum Beispiel Bruch in einer  der zu dem Relais 1 führenden Leitungen  oder     Schienenbruch,    ein Abfallen des Relais 1  und damit die Einschaltung der dauernd  leuchtenden Lampe 7 hervorgerufen wird, so  dass in jedem solchen Falle einerseits der       Überweg    gesichert ist und anderseits gleich  zeitig durch das nicht normal brennende  Licht die Störung zur Anzeige gebracht       _wird.     



  Statt zweier besonderer Laternen kann  man auch zwei Lichtquellen in ein und der  selben     Laterne    anordnen.  



  In der Darstellung sind die Stromwege  von Erlaubnislampen, die man ausser den       Verbotlampen    zur Anwendung bringen kann,       fortgelassen,    da diese in bekannter Weise  ausgeführt werden können und mit der Er  findung an sich nichts zu tun haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eisenbahnlichtsignal, im besonderen für Überwege, dadurch gekennzeichnet, dass als Warnsignal sowohl Blinklicht, wie Dauer licht vorgesehen ist, wobei das eine, normaler weise in Tätigkeit gelangende durch Fern strom gespeist wird, während das andere beim Ausbleiben des Fernstromes selbsttätig eingeschaltet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Eisenbahnlichtsignal nach dein Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da ss für das beim Ausbleiben des die Haupt- lichtla.mpe speisenden Fernstromes ein geschaltete Reservelicht eine Lampe mit eigenem Stromkreis vorgesehen ist, wobei in Verbindung mit der Fernstromquelle ein Relais angeordnet ist, welches beim Ausbleiben des Fernstromes die Unter brechung des Stromkreises der Hauptlicht lampe und die Einschaltung der Reserve lichtlampe vornimmt. ?. Eisenbahnlichtsignal nach dem Patent anspruch für Überwege, dadurch gekenn zeichnet, dass eine der Leitungen, die so wohl mit der Fernstromquelle, wie mit.
    der Reservebatterie in Verbindung steht, über ein Relais geführt ist, dessen Wick lung an die Schienenstrecke angeschlossen ist, derart, dass beim Befahren dieser Schie nenstrecke durch gurzschluss des Relais durch die Zugachsen das- Überwegsignal eingeschaltet wird.
CH147991D 1928-11-09 1929-10-28 Eisenbahnlichtsignal. CH147991A (de)

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DK44381C (da) 1931-07-20

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