CH140084A - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Wasserstoffsuperoxyd durch Destillation von Perschwefelsäure- oder Persulfatlösungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Wasserstoffsuperoxyd durch Destillation von Perschwefelsäure- oder Persulfatlösungen.

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CH140084A
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Chemische Wer Oesterreichische
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

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      Terfahren    und Vorrichtung zur Gewinnung von Wasserstoffsuperoxyd durch  Destillation von     Perschwefelsäure-    oder     Persulfatlösungen.       Die Erfindung bezieht sich .auf die Ge  winnung von     Wasserstoffsuperoxyd    durch  Destillation von     Vierschwefelsäure-    oder       Persulfatlösungen.     



  Es ist seit langem bekannt, dass man       Wasserstoffsuperoxyd    dadurch gewinnen       kann,        :dass    man Lösungen der genannten Art  durch Rohre fliessen     lässt"die    über die     Destil-          lationstemperatur    erhitzt werden. Zur     Her-          steltlung    solcher Rohre war die Technik aus  schliesslich auf keramische Materialien an  gewiesen.  



  Da die Anwendung von aus keramischem       Material    bestehenden Rohren mit beträcht  lichen Nachteilen verbunden ist, hat man  sich     vielfach    bemüht, die     Verwendung    von  Metallen für .diesen Zweck zu ermöglichen,  und     zwar    hat man, da     Edelmetalle,        wie    Pla  tin oder Gold, wegen der     Preisfrage    für die  industrielle Durchführung des Verfahrens  nicht in Betracht     kommen        können,    nach bil-         ligeren    metallischen Stoffen     gesucht,    die be  fähige sind,

   der Einwirkung der verschie  denen Bestandteile des     Reaktionsgemisches     zu widerstehen.  



  In der deutschen Patentschrift Nr. 439834  aus dem Jahre 1921     ist,zudieser    Frage aus  geführt,     @dass    es bis dahin     praktisoh        unmög-          lich    gewesen sei,     Metalle    für den in Rede  stehenden Zweck zu verwenden, weil Wasser  stoffsuperoxyd in Berührung mit fast .allen       Metallen    infolge     katalytischer    Wirkung     eine     mehr oder weniger heftige     Zersetzung    erleide.

    Blei und Zinn würden von     Wasserstoffsuper-          oxyd    stark angegriffen werden, ausserdem  wirke Blei auch noch zersetzend auf Wasser  stoffsuperoxyd ein. Aluminium und seine  Legierungen kämen lediglich da in     Betracht,     wo es sich     mir    um eine kurz     Jauernde    Berüh  rung mit -den Gefässwänden handle. Für  Fälle, wo die Lösungen mit den Metallwan  dungen längere Zeit     oder    bei erhöhter Tem-           peratur    in     Berührung    sind, schlägt die  deutsche Patentschrift die     Verwendung    von  Chromstahl vor.

   Eingang in die Praxis hat  dieser Vorschlag nicht finden können, ins  besondere weil beim Arbeiten in Chromstahl  rohren .die saure     R.ückstandsflüssiglz:eit    Kata  lysatoren aufnimmt, die ihre Wiederbenut  zung verhindern.  



  In der amerikanischen Patentschrift  Nr.     1,323,075        (Levin        und        Molin)    ist schon  im Jahre 1916 vorgeschlagen     wörden,    .an  Stelle von Edelmetallen, wie Gold und Pla  tin, gewöhnliche Metalle, wie zum Beispiel  Blei, zu verwenden.     Levin    und     Molin    gehen       g,l.eichfa        lls    davon aus,     dass    es vorher wegen  befürchteter Zersetzungsverluste     :

  als    aus  geschlossen gegolten habe, die beheizten  Rohre aus     gewöhnlichen    Metallen (wie Blei)  herzustellen, glauben aber das Arbeiten mit  Bleirohren durch eine besondere Regelung  des Prozesses     ermöglicht    zu haben.

   Die     Über-          schwefelsä.urelösung        wird    in den Oberteil  eines stehenden, von .aussen beheizten Blei  rohres derart. eingeführt, dass die nach unten  fliessende     Lösun.die    Innenfläche des Blei  rohres in filmartiger dünner Schicht be  rieselt; die entwickelten     Wasserstoffsuper-          oxyddämpfe    werden nach oben hin     abgesa.u.gt     und in einem aus metallischem Material be  stehenden Schlangenkühler möglichst rasch  kondensiert.

   Diese Anordnung     beruht    .auf  der Voraussetzung,     .da.ss    der na-eh     abwärts     fliessende Flüssigkeitsfilm die Innenfläche  des erhitzten Bleirohres gegen die Einwir  kung der freiwerdenden nach oben strömen  den     Wasserstoffsuperoxyd,dämpfe    schützt,  wenn diese Dämpfe so schnell aus der beheiz  ten Zone herausgeschafft und kondensiert  werden,     dass    die     Destill:

  ationsgeschwindigkeit     grösser ist als die     Zersetzungsgeschwindig-          keit.    Aus dieser Absicht heraus haben die  amerikanischen Erfinder ein Bleirohr von  verhältnismässig grosser lichter Weite und       verhältnismässig    geringer, eine rasche     @Värme-          ü!bertragung    gestattender Wandstärke ge  wählt. Auch dieses Verfahren hat indes keine  praktische Bedeutung erlangen können. Die       Nachprüfung    hat auch tatsächlich ergeben,    .dass .das Verfahren für eine betriebsmässige       Durchführung    des Prozesses ungeeignet ist.

    Es liefert sehr schlechte Ausbeuten     an    Was  serstaffsuperoxyd,     ,ausserdem    fallen     @die    Blei  rohre, insbesondere an :der Eintrittsstelle der  sauren Lösung, rascher Zerstörung anheim.  



  Durch sorgfältige Versuche ist es     nun    ge  lungen, die Bedingungen zu ermitteln, die es  ermöglichen,     metallische    Materialien, die wie  Blei zwar ,auf Wasserstoffsuperoxyd     k.ata-          lytis.eh    einwirken und auch selbst von     _NZTa,s-          serstoffsuperoxyd    angegriffen werden, sich  aber gegen die     Rückstandslauge    indifferent  verhalten, für     die    Destillation von     Wasser-          stoffsuperoxyd    liefernden Lösungen mit Er  folg heranzuziehen.  



  Der Erfindung gemäss     wird    dies dadurch  erreicht,     dass    die Flüssigkeit in engen Heiz  rohren auf langem Weg im Gleichstrom mit  den     Wasserstoffsuperoxyddämpfen    mit hoher       Durchflussgeschwindigkeit        fortbewegt    wird.  Unter diesen     Bedingungen    treiben die Dämpfe  (Wasserdämpfe und freiwerdende     Wasser-          stoffsuperoxyddämpfe)    die     Flüssigkeit    mit  ausserordentlich grosser Geschwindigkeit vor  sich her.

   Es ist     anzunehmen"dass    hierdurch  ,die Mutterlauge in     ununterbrochener    dünner  Schicht .auf der Rohrwandung verteilt wird  (und zwar auch in Rohrteilen, die nicht  senkrecht oder annähernd senkrecht stehen), .  und     d.ass    so die Rohrwände vor der Berüh  rung mit den     Wasserstoffsuperoxyddämpfen     sicher     geschützt    sind. Offenbar wirkt ferner  die so erreichbare .ausserordentlich grosse Ge  schwindigkeit auch an sich schon der Gefahr  einer gegenseitigen schädlichen Beeinflus  sung von Bestandteilen des Reaktions  gemisches und Rohrmaterial entgegen.

   Wie  immer das zusammenhängen mag, so steht  doch fest,     @d.ass    in dieser Weise eine Zerset  zung des Wasserstoffsuperoxyds und .ein An  griff auf die Rohrwände vermieden wird, ob  wohl die     Wasserstoffsuperoxyddämpfe    einen  verhältnismässig langen Weg     zurü:ckle    gen  müssen, bevor sie das     Destillationsrohr    ver  lassen.

   Dank der Vergrösserung der Heiz  fläche besteht auch die Möglichkeit, entspre  chend dicke Bleirohre zu verwenden, um die      Gefahr von     Deformationen    zu vermeiden, die  bei Heizung der Rohre mit     Dampf    droht,  wenn im Innern der von     .aussenbeheizten     Rohre Unterdruck     herrscht.    Zugleich wird  durch die Vergrösserung der     Heizfläche    er  reicht,

       d@ass    trotz wesentlicher     'Steigerung    der       Durchflussgeschwindigkeit    eine praktisch völ  lige Umwandlung der     Ausgangslösung    und  Abtreibung des     Wasserstoffsuperoxyds    vor  dem Austritt der Flüssigkeit     aus,dem        Destil-          lationsrohr    eingetreten ist.

   Wesentliche Be  dingung für die angestrebten Wirkungen ist  aber,     .dass    die Rohre, im Gegensatz zu den  bisher zum     AbJestillieren    von Wasserstoff  superoxyd aus Überschwefelsäure- und Per  sulfatlösungen verwendeten beheizten Roh  ren, nicht nur eine beträchtliche     Länge    be  sitzen, sondern auch eng im Verhältnis     n1     ihrer Länge sind; nur bei Einhaltung .dieser  Bedingungen     wird    das     angestrebte    Ergebnis  erreicht.  



  Dabei ist für das     erfindungsgemäss    er  reichte Ergebnis auch noch Voraussetzung,  dass die Flüssigkeit mit den Wasserstoff  superoxyddämpfen im Gleichstrom     fortbe-          wegt    wird. Indem     Levin    und     Molin    die Per  schwefelsäurelösung in den     Oberteil    des     De-          stillationsrohres    einführen und das gebildete  Wasserstoffsuperoxyd am gleichen Rohrende,  also im Gegenstrom zu der Flüssigkeit ab  saugen, tritt im     obern    Rohrende eine     Rück-          flusskondensation    ein, die .an sich     schon,

  Stö-          rungen    zur Folge hat. Man kann sich ferner  auch vorstellen, dass die im Gegenstrom     zur     Flüssigkeit geführten Dämpfe die Ausbrei  tung einer geschlossenen, die     Rohrwände    vor  der Berührung mit den     Wasserstoffs.uper-          ox@-d@dämp@en    schützenden     Mutterlaugen-          grenzschicht        verhindern.    Jedenfalls muss die       Flüssigkeit    mit den Dämpfen im Gleichstrom  geführt werden,

       dämit    das Gut     zum    Zwecke  der Destillation einen langen Weg in ver  hältnismässig- engen Heizrohren     paus    Blei oder  dergleichen ungefährdet     zurücklegen        kann.     



       Schliesslich    wurde,     was,die    Apparatur an  langt, festgestellt, dass zwar     idie    beheizten       Flächen    aus     metallischen.    Materialien (wie  Blei), welche zwar auf     uT.asserstoffsuperoxyd            katalytisch        einwirken    und auch selbst von       Wasserstoffsuperoxyd    angegriffen werden,  sich ,aber gegen die Rückstandsflüssigkeit       (konzentrierter    Schwefelsäure     bezw.    konzen  trierter     Sulfatlösung)    indifferent verhalten,  hergestellt werden dürfen,

   hingegen die zur       Ausbringung,        Abschei:dung    und Kondensa  tion .der     Wasserstoffsuperoxyddämpfe    und  die zur Abführung     und    Aufnahme     ;der    Was  serstoffsuperoxydlösung dienenden Teile der  Apparatur, sowie gegebenenfalls ;

  auch ,die     zur          Zuspeisung,der    Ausgangslösung und zur Ab  führung und Aufnahme der Rückstandsflüs  sigkeit dienenden Teile der Apparatur, aus  gegen     Wasserstoffsuperoxyddämpfe    und       Wasserstoffsuperoxydlösungen    indifferentem       Material,    beispielsweise aus     keramischen     Stoffen oder Glas, bestehen müssen.     Levin     und     Molin    scheiterten mit der in der ameri  kanischen     Patentschrift    Nr.

       1,013,791        be-          sohriebenen    Einrichtung auch     idaran,    dass der  zur Ableitung der Dämpfe aus dem     Destill.a-          tionsrohr    dienende Krümmer und der Kühler  gleichfalls aus Blei hergestellt waren.  



  Die Erfindung     ermöglicht    trotz Verwen  dung billiger Metallrohre, insbesondere von  Bleirohren, die Durchführung des     Prozess@ev     und Erzielung von     Ausbeuten    bis zu 95  und mehr     @an    Wasserstoffsuperoxyd. Das rest  liche Wasserstoffsuperoxyd findet sich dabei  fast vollständig in der     Rückstandsflüssigkeit     wieder.

   Das Verfahren     gestattet    mithin eine  praktisch verlustlose     Durchführung    des     Wa.s-          serstoffsuperoxydgewinnungsproz.esses.        Hiezu     kommt im Vergleich zur Verwendung  einer durchweg aus keramischem     Material     hergestellten Apparatur die wesentlich     ;-iin-          stigere    Wärmeausnutzung.  



  In den Zeichnungen sind zwei     Ausflih-          rungsbeispiele    der     erfindungsgemäss    gestalte  ten Vorrichtung im vertikalen Schnitt     sclie-          mätisch    dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist ein Strömungsdampfer     vc-r-          anschaulie.bt.    Das aus     Plei    oder Bleilegie  rungen hergestellte     ,Schlangenrohr    12 ist     von     einem Behälter 13     umgeber.    Der     Heizdampf     wird durch den     Rohrstutzen    14 eingeleitet  und durch den Rohrstutzen 15 ausgeführt.      Die zu behandelnde Flüssigkeit     tritt    aus den  Behälter 16 durch das     Ansehlussstück    17 in  das     metaI.lische    Rohr 12 ein.

   Behälter 16  und     Rohrstück    17,     sowie    vor allem der an  schliessende zur Trennung von Dampf und       flüssigem        Rückstand    bestimmte Teil der Ap  paratur bestehen aus keramischem Material  oder Glas. Flüssigkeit und Gasblasen ver  lassen das metallische     Destil:lationsrohr    durch  die Leitung 19, welche das Gemisch zu dem       Abscheider    20     führt,    in dem das gasförmige  Wasserstoffsuperoxyd von der mitgerissenen  Flüssigkeit abgesondert     wird.    Diese letztere  fliesst durch das gekühlte     U-Rohr    21 in den  Rückstandsbehälter 22, der mit einer Va  kuumpumpe verbunden ist.

   Der von der mit  gerissener Flüssigkeit befreite Dampf     wird     durch das Knierohr 23 abgeführt. Die     an-          schliessende        Kondensationseinrichtung,    die  mit der     Vakuumpumpe    in Verbindung steht,  ist nicht gezeichnet; auch diese muss aus in  differentem, zum Beispiel keramischem Ma  terial hergestellt sein. Dasselbe gilt für den  Rückstandsbehälter 22 und das Zuleitungs  rohr 21.

   Die Flüssigkeit wird an der Wan  dung -des     Rohres    12     aufwärtsbewegt,    wobei  -die an den Heizflächen anliegenden Teile bei  genügend schneller Verdampfung des Was  serstoffsuperoxyds aus konzentrierter Schwe  felsäure- oder     konzentrieter        'Sulfatlösung    be  steht. gegen die sich ,das metallische Material  indifferent verhält. Das     Destälationsgemisch     (Flüssigkeit und Gasblasen) verlässt das me  tallische     Destillationsrohr    12 am Austritts  ende bei stärkerem     Zufluss    in Form eines  Sprühregens.

   Die Ausbeute an aktivem  Sauerstoff beträgt beim Ausgehen von einem       Flektrolysenprodukt,    das 1'80     gr        H.S2Os    im  Liter enthält, etwa<B>95%,</B> der Rest befindet  sieh     in,der        Rückstandsflüssigkeit.    Eine Zer  setzung tritt praktisch nicht auf. Bei rich  tiger Regelung des     Zuflusses    erhält man eine       nahezu    oder vollkommen bleifreie Rück  standssäure     bezw.    Mutterlauge.  



  Eine andere     Ausführungsform    eines  Strömungsverdampfers ist in     Fig.    2 .der  Zeichnungen im vertikalen     'Schnitt    schema  tisch veranschaulicht. Die zu behandelnde    Flüssigkeit wird aus dem Behälter 24 in un  unterbrochenem Strom in das aus Blei oder  Bleilegierungen hergestellte     U-Rohr    25, 26  eingebracht, das annähernd     in    senkrechter       Richtung    ab- und aufwärts geführt ist.

   Aus  dem aufwärts gerichteten Schenkel 26 ge  langt das     Destiilationsgemisch    (Flüssigkeit  und Gasblasen) in den     A:bscheid.eraum    27,  aus welchem die Flüssigkeit durch einen  Kühler 28 hindurch in den Rückstandsbe  hälter 29 gebracht wird.

   Das     :Gefäss    24, der       Abscheider    27 und die nicht gezeichnete  Kondensationseinrichtung, an     welche    die     Va-          huumpump,#    angeschlossen ist, müssen aus in  differentem, zum Beispiel keramischem     Na-          teria,l        hergestellt    sein, ebenso auch der Rück  standsbehälter 29 und das     Zuleitungsrohr    zu  diesem, es sei denn,     da.ss    der Prozess so gelei  tet wird, dass die abgeschiedene Rückstands  flüssigkeit praktisch frei von Wasserstoff  superoxyd abfliesst.

   In diesem letzteren Fall  können auch die Rückstandsbehälter samt  Zuleitungsrohren bei beiden     Ausführungs-          formen    der     Vorrichtung    aus einem Metall  wie Bleioder dergleichen bestehen. Der Um  stand,     da.ss    die metallischen Rohre 12     (Fig.    1)  und 25, 26     (Fig.    2) aus dem Dampfmantel       hervorragen,    schafft keine     Schwierigkeiten.     Die Ausgangslösung kann so kühl gehalten       werden"dass        noch    keine Hydrolyse     eintritt,

      so  dass man gegebenenfalls sogar auch die Be  hälter 16     (Fig.    I) und 24     (Fig.    2) und die       Zu.leitungsrohre,aus    Blei oder ähnlichen bil  ligen Metallen herstellen kann; .am Austritts  ende werden die Rohre auch in einem kurzen  urbeheizten Teil, der von der     heissen    Flüssig  keit mit unverminderter Geschwindigkeit  durchflossen wird, erfahrungsgemäss nicht  angegriffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Gewinnung von Wasser stoffsuperoxyd durch Destillation von Per schwefelsäure- oder Persulfatlösungen in Heizrohren . aus metallischen Materialien, welche zwar auf Wasserstoffsuperoxyd kata lytisch einwirken und auch selbst von Was serstoffsuperoxyd .angegriffen werden, sich aber gegen die Rückstandsflüssigkeit indiffe rent verhalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit in engen Heizrohren auf lan gem Weg im Gleichstrom mit den Wasser- stoffsuperoxyddämpfen mit hoher Durch flussgeschwindigkeit fortbewegt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung (des Ver fahrens nachdem Patentanspruch I mit lan gen engen Heizrohren, dadurch gekennzeich net, d.ass die Heizrohre aus metallischen Ma terialien hergestellt sind, welche zwar auf Wasserstoffsuperoxyd katalytisch einwirken und .auch selbst von Wasserstoffsuperoxyd angegriffen werden, sich aber gegen die Rückstandsflüssigkeit indifferent verhalten, während hingegen,die zur Ausbringung,
    Ab scheidung und Kondensation der Wasser stoffsuperoxyddämpfe und zur Abführung und Aufnahme der Wasserstoffsuperoxyd lösung dienenden Teile der Apparatur aus gegen Wasserstoffsuperoxyddämpfe und Wasserstoffsuperoxydlösungen indifferentem 'Material bestehen. UNTERANSPUUCH1: 1.
    Vorrichtung nach Patentauspruoh II, da ,durch gekennzeichnet, dass .auch der Vor ratsbehälter und die zur Zuspeisung Ader Ausgangslösung und zur Abführung und Aufnahme der Rückstandsflüssigkeit dienenden Teile der Apparatur aus gegen Wa.sserstoffsuperoxyddämpfe und Wasser stoffsuperoxydlösungen indifferentem Ma terial bestehen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, @da- durch gekennzeichnet, dass das Heizrohr aus Blei hergestellt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, d.ass das Heizrohr U-förmig gekrümmt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da ,durch gekennzeichnet, dass -das Heizrohr mehrfach U-förmig gekrümmt ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass iclas Heizrohr ein Schlangenrohr ist.
CH140084D 1927-07-11 1928-06-21 Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Wasserstoffsuperoxyd durch Destillation von Perschwefelsäure- oder Persulfatlösungen. CH140084A (de)

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