CH136784A - Nummernscheibe. - Google Patents
Nummernscheibe.Info
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Description
Nummernschelbe. Die vorliegende Erfindung betrifft Num mernscheiben mit einem feststehenden Teil, einem drehbaren Fingerscheibenteil und einer mit den genannten Teilen wirksam verbun denen Feder zum Bewirken der Rückke,hr- bewegung des letzteren Teils.
Bei den gegenwärtig gebräuchlichen Num mernscheiben dieser Type ist es im allge meinen nicht möglich, die Spannung der Feder durch weniger als eine volle Umdre hung der Fingerscheibe einzustellen, indessen ist es oft in hohem Mass wünschenswert, die Spannung auf jeden gewünschten Grad ein stellen zu können.
Gemäss vorliegender Erfindung weist die Nummernscheibe zu diesem Zweck eine Ver bindung der Feder mit eiiem der genannten Teile auf, welche Verbindung ein einstell bares Arretierunguglied aufweist, das mit dem einen Ende der Feder verbunden ist und am genannten Teil in irgend einer aus einer An zahl verschiedener Winkelstellungen gegen über diesem Teil arretiert werden kann, wodurch die Spannung der Feder rasch ge ändert werden kann.
Ferner kann eine selbsttätige Sperrvor- riehtung vorgesehen werden, die -mit der Triebfeder verbunden wird und unabhängig vom Nummernscheibenmechanismus zwecks Änderung der Federspannung eingestellt wer den. In einer vorzugsweisen Ausführungsform wird die Einrichtung so ausgeführt, dass das einstellbare ArretierunLysglied von der Vor derseite der Nummernscheibe aus zugänglich ist und ferner eine Federklinke besitzt, die zur Einstellung der Feder in einer Richtung gegenüber dem mit ihm zusammenwirkenden Teil verdreht werden kann, mit dem er eine treibende Verbindung bildet, sobald er durch die Feder in derandern Richtung gedreht wird.
Ferner können in der Fingerscheibe Öff nungen angebracht. werden, durch die das einstellbare Arretierungsglied erreicht werden kann, wobei gleichzeitig die Arme zwischen den Ausschnitten als Anschläge beim Zu sammenspiel mit dem Arretierungsglied dienen. Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung, welche eine bespielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt, ausführlich erläutert.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Vor deransicht einer erfindungsgemässen Nummern scheibe, bei der das Anleitungsschild entfernt worden ist. Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie x-x der Fig. 1; Fig. 3 und 4 sind Detailansichten des Arretierungsgliedes und Fig. 5 und 6 sind Detailansichten des mit dem genannten Glied zusammenwirkenden becherförmigen Teils.
In den Zeichnungen ist A die Finger scheibe, B der Nummernscheibenkörper, C der daraufsitzende Zahlenring, D die zentrale Achse, B die Triebfeder und F der Halter für das Anleitungsschild auf der zweckmässi- gerweise als Spritzguss- oder Pressteil ausge führten Fingerscheibe.
Das äussere Ende der Spiralfeder E ist auf irgend eine passende Weise am Num- mernscheibenkörper B befestigt, zum Beispiel mit einem Stift G. Wie man siebt, ist die Feder in einer auf der Vorderseite des Num- mernscheibenkörpers liegenden Vertiefung H untergebracht.
Das innere Ende der Spiralfeder ist am Ansatz J eines becherförmigen Teils K ein gehakt, der frei um die Spindel D drehen kann und Fortsätze L trägt, die in Nuten 11? eines Federtellers passen, die das regulier bare Arretierungsglied N bildet (siehe Fig. 3 bis 6).
Dieser Teller hat zwei Federzungen 0, die so liegen, dass sie die aufgezogene Feder gespannt halten, da sie gegen die Arme P der Fingerscheibe anschlagen: Man erkennt aus den Fig. 3 und 4, dass die Feder zungen 0 gespalten sind, so dass der eine Teil mit der Seitenwand des Armes P und und der andere Teil mit der untern Begren zungsfläche jenes Armes in Eingriff steht.
Um die Triebfeder stärker zu spannen, genügt es, den Federteller A mittelst eines Stiftes, der in die Öffnungen Q dieses Tellers passt, im Uhrzeigersinn zu drehen. In jeder Stellung des Federtellers liegt mindestens eine Öffnung unter einer der Aussparungen B der Fingerscheibe und dank der Anord nung der Arme P und der Federzungen 0 kann die Federscheibe jedesmal um einen Teilschritt, der ungefähr dem zehnten Teil einer vollen Umdrehung entspricht, weiter gedreht werden, so dass die Federzungen 0 in andere Aussparungen B eingreifen.
Um die Triebfeder zu entspannen, genügt es, eine der Zungen 0 des Federtellers N unter die Unterseite des Armes P der Fin gerscheibe zu stossen. Die Feder wird dann entsprechend dem zehnten Teil einer Um drehung losgespannt, das heisst bis die andere Zunge 0 des Federtellers N wieder von einem andern Arm P der Fingerscheibe arretiert wird.
Die vorstehend beschriebene Nummern scheibenkonstruktion bietet den Vorteil, wäh rend der Herstellung das Einstellen der Feder leichter zu ermöglichen und erlaubt bei Num mernscheiben, die im Betrieb ihre Drebge- schwindigkeit vermindert haben, weil die Feder schwächer geworden ist, die Feder von der Vorderseite der Nummernscheibe aus nachzuspannen, ohne dass die Nummernscheibe vom Teilnehmerapparat abmontiert werden muss.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Nummernscheibe mit einem feststehenden Teil, einem drehbaren Fingerscheibenteil und einer mit den genannten Teilen wirksam ver bundenen Feder zum Bewirken der Rück kehrbewegung des letzteren Teils, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der Fe der mit einem der genannten Teile ein ein stellbares Arretierungsglied aufweist, das mit dem einen Ende der Feder verbunden ist und am genannten Teil in irgend einer aus einer Anzahl verschiedener Winkelstellungen gegenüber diesem Teil arretiert werden kann, wodurch die Spannung der Feder rasch ge ändert werden kann. UNTERANSPRüCHE 1.Nummernscheibe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das einstell bare Arretierungsglied federnde Sperrklin- ken aufweist und zwecks Einstellung der Feder in einer Richtung .gegenüber dem mit ihm zusammenwirkenden Teil gedreht werden kann, wobei das Arretierungsglied, sobald es durch die Feder in der andern Richtung bewegt wird, zum Antreiben des erwähnten, damitzusammenwirkendes Teils dient. Z.Nummernscheibe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fingerscheibe mit Öffnungen ver sehen ist, durch die das einstellbare Arre- tierungsglied zugänglich ist, wobei die Arme zwischen den Öffnungen Anschläge für das Zusammenspiel mit dem genannten Arretierungsglied bilden. 3.Nummernscheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Feder in einer Ver tiefung auf der Vorderseite des feststehen den Gehäuses untergebracht ist und dass das einstellbare Arretierungsglied die Ge stalt eines Federtellers hat, der zwischen dem genannten Gebäuse und der Rück seite der Fingerscheibe liegt. 4. Nummernscheibe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das einstellbare Arretierungs- glied zwecks Vornahme der Einstellung von der Vorderseite des Wählers zugäng lich ist. 5.Nummernscheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, bei der der Zugang zum einstellbaren Arretierungs- glied durch Entfernen des Anleitungeschil- des freigegeben wird. 6. Nummernscheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Öffnungen ausgestattete Fingerscheibe als Spritzguss- teil ausgeführt ist. 7. Nummernscheibe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Öffnungen ausgestattete Fingerscheibe als Pressteil ausgeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB136784X | 1928-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH136784A true CH136784A (de) | 1929-11-30 |
Family
ID=10027413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH136784D CH136784A (de) | 1928-05-18 | 1928-11-22 | Nummernscheibe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136784A (de) |
-
1928
- 1928-11-22 CH CH136784D patent/CH136784A/de unknown
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