CH136346A - Elastisches Zwischenglied an bandartigen, nicht oder nur wenig elastischen Kleidungsstücken. - Google Patents

Elastisches Zwischenglied an bandartigen, nicht oder nur wenig elastischen Kleidungsstücken.

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CH136346A
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      Elastisehes        Zwischenglied    an bandartigen, nicht oder nur wenig elastischen  Kleidungsstücken.    Gegenstand der Erfindung ist ein elasti  sches Zwischenglied, an     bandartigen    nicht  oder nur wenig elastischen Kleidungsstücken  zum Beispiel Hosenträger, Gürtel und Gurte.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar  stellen dar:     Fig.    1 das Zwischenglied bei  einem Hosenträger in Vorderansicht in     un-          gedehntem,        Fig.    2 in stark gedehntem     71a-          stand,        Fig.    3 einen Schnitt nach Linie     a-1)     der     Fig.    1.

       F'ig.    4 zeigt den     Axialschnitt     durch eine Federkammer einer abgeänderten       Ausführungsform.    Die     Fig.    5 bis 12 zeigen  weitere     Ausführungsformen    von Einzelhei  ten.  



  Das elastische Zwischenglied besteht aus  einem Gehäuse 1 zum Beispiel     aus        dünnem     Metallblech,     Ebonit,    Kunstmasse, das durch       Zwischenwände    2 in vier     schmale    Kammern  3 unterteilt     ist.        Das    Gehäuse ist an -einer  Stirnseite mit einem Deckel 4 abgeschlossen.  der     mit    ihm     verbunden.    zum Beispiel ver  leimt ist.

   Dieser     Deckel    und die gegenüber-    liegende Stirnseite weisen je zwei schmale  Schlitze auf-, hier treten die von Metallbän  dern gebildeten Zugschienen 6 nach aussen;  deren Enden zu Federtellern 7 verbreitet oder  mit solchen fest. verbunden sind. Gegen jeden  Federteller stützt sich das eine Ende je  einer     Druckfeder    8, deren anderes Ende ge  gen die Innenseite des. Gehäusedeckels     bezw.     der Stirnseite anliegt. Die Federn sind in  Windungen von der Form eines     schmaler.          Rechteckes    gewickelt und mittelst des Me  tallbandes 6     geführt.     



  Von den     vier    Metallbändern 6 sind die  aus dem     Federgehäuse    ragenden Enden der  beiden     aussenliegenden        F'ederu        2n    irgend  einer geeigneten Weise mit dem untern Steg  des Bügels 10 verbunden, an dessen obern  Steg der Teil 4 des Hosenträgers angeschlos  sen ist. In gleichartiger Weise     sind    die freien  Enden der beiden innenliegenden Metallbän  der 6 an den Bügel 11 angeschlossen, mit  dem der Teil     ss    des Hosenträgers fest     ver-          bunden    ist.

        In     Fig.    1 ist das Zwischenglied in     unaus-          gezogenem    Zustand dargestellt.     Fig.    2 zeigt,       wip    durch den gegenläufigen     Auszug    der bei  den     Metallbänderpaare    eine Dehnungsmög  lichkeit geschaffen ist, die nahezu das dop  pelte der Länge des. Federgehäuses beträgt.  Diese schmalen Metallbänder schmiegen sich  dem Körper des Trägers bei allen Bewegun  gen     weitaus    besser an, als die bei ähnlichen       Einrichtungen    bereits vorgeschlagenen Stahl  drähte.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4,  die lediglich eine Federkammer     des,    Gehäu  ses im     Längsschnitt    darstellt, besteht die  Zugschiene aus zwei dünnen Bändern 20, 21,  am besten aus Metallblech, die durch einen  am innenliegenden Ende zwischengelegten  und vernieteten Streifen 22, am aussenliegen  den Ende durch den gleichfalls vernieteten       Fortsatz    23 der Öse 24 so im Abstand von  einander gehalten     sindi,    dass sie den Licht  raum der Feder 8 satt     ausfüllen;    so verhin  dern sie,     da.ss    sich die Feder beim Spannen  ausbiegt und an die Wände 1 des Gehäuses  anlegt.

   Dabei ist durch diese     Ausgestaltung     die unbedingt nötige Biegsamkeit des Zug  organes in vollem Ausmass gewahrt.  



  Die innenliegenden- Enden der beiden Bän  der 20,, 21 sind, wie bei     20a    und 21a ange  deutet,     umgebördelt,    so dass sie die Feder 8  abstützen. Die     Umbördelungen    sind einer  seits     hinlänglich    breit um ein sicheres Ab  stützen der Feder zu gewährleisten, anderer  seits so bemessen, dass sie von den Wänden  des Führungsgehäuses abstehen, um jedes  Streifen an diesen beim Spielen der Feder  sicher zu vermeiden.

   Die Führung der Zug  schiene wird durch einen besonderen, vom  Druck der     Feder,8    durch die umgebördelten  Ränder 20a und 21a vollkommen entlasteten  Führungskopf 28 besorgt, der mit den Ein  lagstreifen 22     inX    irgend     einer    Weise fest ver  bunden     ist.    Der Führungskopf ist beim ge  zeichneten     Ausführungsbeispiel    als massives  Prisma.

   ausgebildet, kann jedoch ohne den  Rahmen     deii        Erfindung    zu verlassen auch als       Hohlkörper    oder mit beliebig anders ge  staltetem     Querschnitt        ausgeführt    werden,    wobei als Material     ausser    Metall die ver  schiedenen     Kunstmassen,    Holz     und    schliess  lich auch Leder in Betracht kommt.  



  Die Ausbildung der Zugschienen zu  einem     bandartigen    Hohlprofil hat folgenden  Grund: Zwischen der Stärke des verwende  ten Federdrahtes     und    dem     Windungsquer-          schnitt    muss eine bestimmte Beziehung be  stehen, wenn zu.     'sstark        e        Beanspruchungen     beim Wickeln und beim Spielen der Feder  vermieden werden sollen.

   Um nun den, der  gewählten Federstärke entsprechenden     Win-          dungsquerschnitt    durch die Zugschiene tun  lichst     auszufüllen    und     Ausbiegungen    der  Feder beim Zusammendrücken zu     verhindern,     wird an Stelle einer massiven Zugschiene  bei diesem Beispiel     ein    aus, Bändern zusam  mengesetztes Hohlprofil verwendet.  



  Will man, zum Beispiel aus technologi  schen Gründen oder wegen des einfacheren  Zusammenbaues die Führungen vom eigent  lichen Gehäuse des     Zwischengliedes    getrennt  herstellen,. so kann man zum Beispiel die in  den     Fig.    5, 6 dargestellten     Ausführungen     wählen.  



  Der Rost 30 ist     dort    ein vom Gehäuse 32       (Fig.    6) vollkommen getrennt     herstellbarer     Teil; in seinen einzelnen Stäben sind an den  paarweise gegenüberliegenden Innenseiten       Führungsnuten    31 für je einen Führungs  kopf 28 der Zugschiene 20, 21 eingearbeitet.  Der Rost kann aus einem beliebigen und.  worin ein wesentlicher Vorteil liegt, aus  einem andern Material hergestellt werden als  das Gehäuse,, für das Rücksichten mannig  facher Art     Geltung    haben, die nunmehr bei  dem getrennt hergestellten Führungsrost weg  fallen.  



       Statt    für die Führung nach     Fig.    4 einen  massiven mit der Zugschiene fest verbun  denen Kopf vorzusehen,     kann,    man nach der       Fig.    7 von der die beiden Blechbänder 20,  21 in Abstand haltenden, selbst wieder aus  zwei Blechen bestehenden Zwischenlage 22  beiderseits     Lappenpaare    22a,     22b    abbiegen.  die zweckmässig eingerollt sind und als       Führungen    gegen die glatten     (ungenuteten)     Seitenwände     der    Roststäbe anliegen.

   Statt      diese Lappen von der Zwischenlage abzubie  gen,, kann man sie auch an den beiden das       bandartige    Hohlprofil bildenden Metallbän  dern 20, 21 anbringen.  



  Nach der     Fig.    8 besteht die Zugschiene       ausi    einem einzigen Metallbande, das in seiner  Mitte gefaltet und zu der Befestigungsöse     \?          a        a        usgebildet        ist,        mit        der        es        an        den        Bügeln        des     Hosenträgers 10, 11 hängt.

   Die beiden freien  Enden 20b und 21b des Metallbandes sind  einseitig abgeschrägt und gegeneinander       krallenartig    umgebogen.     Zwischen    diese En  den ist nun der     Führungskopf    33 lose einge  legt.

   Er bildet mit     seinen    seitlich über die  Metallbänder     vorragenden    Teilen die Stütze  für die Feder 8, die ihn gegen die krallen  artigen     Umbiegungen        20b    und 21b der Band  enden drückt.     Überdies    umgreift die Feder  8 auch noch die zwischen den Bandenden lie  gende Zunge 33a des     Führungskopfes,    der  somit ohne eigentliches     Befestigungsmittcctl     an seinem Platze festgehalten wird.

   Da er  an seiner Stirnseite eine Einkerbung 34 von  der genauen Breite des Metallbandes hat, in  die sich -die     krallena.rtigen    Bandenden 20b  und 21b hineinlegen, hält ihn der Federdruck  auch gegen seitliche Verschiebung gesichert  fest.  



  Die weitere Ausführungsform nach     Fig.     9 ist derart ausgebildet, dass der     Führungs-          i;orpf    33 in den Falz des gefalteten Metall  bandes eingelegt und so wie oben beschrie  ben durch den     Druck    der Feder selbst an  seinem Platze festgehalten wird, während  die Öse 24 zur     Befestigung    an den Bügeln  des Hosenträgers zwischen, die freien Enden  des Bandes     eingelegt    und dann eingenietet,  verschweisst oder sonst in geeigneter Weise  mit ihnen verbunden ist.  



  Die     Fig.   <B>10</B> bis 12 zeigen eine Form des       Gehäuses,    die -sieh zur Herstellung nach der       Technik    des     Spritzgusses,    zum Beispiel aus  Kunstmasse eignet.     T1as    Gehäuse 1 muss zu  diesem Zwecke mit durchlaufenden Öffnun  gen la und Schlitzen 5 an den beiden Stirn  seiten versehen sein, die     fülls        nötig.    mit Kap  pen 4a, lb abgeschlossen werden.

   Denn, wenn  das für das Gehäuse gewählte     Material    wi-         derstandwfähig    genug ist, so lassen sich, je  nach dem Gebrauchszwecke des Zwischen  gliedes, die Gehäuse unter Umständen auch  ganz ohne     Abschlusskappen    verwenden. Die       Fig.    12 zeigt, dass die     Federwiderlager    35  in den Wänden der einzelnen Federkammern  des Gehäuses selbst eingearbeitet sind, was  besondere Kappen zur Abstützung der Fe  dern entbehrlich macht.  



  Sollen aber die     Einführungsöffnungen    la  abgedeckt werden, so lassen sich     hiezu    am  besten aus Blech gestanzte Deckkappen 4a,  4b nach     Fig.    10     und:    11     verwenden,    die je  weils die     Einführungsöffnungen    ja für die  Zugschienen abdecken, die Führungsschlitze  5 aber     freilassen.     



  Um die beiden Deckkappen in einfacher  und leicht lösbarer Weise mit dem Gehäuse  zu verbinden, haben sie an den beiden  Schmalseiten je     einen    Lappen 4e. Diese bei  den Lappen kommen, wenn die Deckkappe  über das Gehäuse geschoben ist, vor je eine  entsprechende Einkerbung     1b    an der Schmal  seite des Gehäuses zu liegen und werden in  der aus der     Fig.    12 ersichtlichen Weise in  diese Kerbe eingebogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elastisches ZwisIchengliedi an bandartigen. nicht oder nur wenig elastischen Kleidungs stücken, ,dadurch gekennzeichnet, dass in durch Zwischenwände gebildeten Federkam mern eines flachen Gehäuses am Ende mit Federwiderlagern versehene Zugschienen un ter Spannung eingelegter Federn spielen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elastisches Zwischenglied nach Patent auspruch,. gekennzeichnet, durch einen Führungskopf (28), der das unbehinderte Spielen der Druckfeder (8) sichert, von den auftretenden Federspanungen voll kommen entlastet ist und so ein Streifen der Feder an den Wänden des Gehäuses verhindert. 2.
    Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch Zugschie- neu, deren Führung durch von ihnen selbst beiderseits abgebogene Lappen oder dergleichen gebildet wird. 3. Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Führungslappen an den die Bänder der Zugschienen im Abstand haltenden Zwischenlagen (22) angebracht sind.
    Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die die Zugsschienen bildenden Bänder (20, 21) an ihren innenliegenden Enden nach aussen zu Federstützen (20a, 21a) umgebördelt sind. 5. Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkammern durch einen beson deren rostartigen Einsatz (30) im Ver ein mit dem Gehäuse (1) gebildet sind. 6. Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die .Stäbe des rostartigen Einsatzes (30) seitlich Nu ten (31) zur Führung der Zugschienen aufweisen.
    7. Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch, gekennzeichnet, durch einen Führungskopf, der mit der Zugschiene \ leicht lösbar verbunden ist und zugleich auch als Federwiderlager dient. B. Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch und Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch krallenartig umgebogene Enden (20b, 21b) von die Zugschienen bildenden Metallbändern, die in eine Einkerbung (34) des zwischen ihnen liebenden Führungskopfes (33) eingrei fen.
    9,. Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugscüienen aus je einem einzigen Stück Metallband bestehen, das in sei ner Mitte zusammengefaltet ist und in seinem Falz den eingekerbten Führungs kopf unverschiebhch umschliesst. 10. Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch und Unteranspruch 9, gekenn zeichnet durch einen Führungskopf mit einem zungenartigen Fortsatz von Zug schienenbreite, der zwischen den Schen keln des Bandes liegend, von den die Zugschienen umgreifenden Federwin dungen gegen seitliche Verschiebung ge schützt ist. 11.
    Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch ein Ge häuse (1), das mit seinen Zwischen wänden ein einheitliches Stück bildet, dessen Einführungsöffnungen (la) und Schlitze (5) an den beiden Stirnseiten völlig frei liegen und bei dem die Fe derwiderlager (35) in den Gehäusewän den und Zwischenwänden eingearbeitet sind. 12. Elastisches Zwischenglied nach Patent anspruch und Unteranspruch 11, gekenn zeichnet durch Deckkappen (4a) mit Be festigungszungen W), die in entspre chende Einkerbungen (la) (Einbeulun- gen) des. Gehäuses (1) eingreifen.
CH136346D 1927-11-25 1928-11-23 Elastisches Zwischenglied an bandartigen, nicht oder nur wenig elastischen Kleidungsstücken. CH136346A (de)

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