CH136166A - Verfahren und Schaltung zum Anlassen einer mit Gleichstrom zu betreibenden Glühkathodenröhre. - Google Patents
Verfahren und Schaltung zum Anlassen einer mit Gleichstrom zu betreibenden Glühkathodenröhre.Info
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Description
Verfahren und Schaltang zum Anlassen einer mit Gleichstrom zn betreibenden Glühkathodenröhre. Die Erfindung bezweckt, die Zündung einer mit Gleichstrom zu betreibenden Glüh- kathodenentladungsröhre mit Gasfüllung zu erleichtern. Es handelt sich dabei um Röhren, deren Glühkathode zunächst durch einen Glühstrom geheizt wird, der durch dieselbe Spannungsquelle gespiesen wird, durch den auch die Elektroden der Röhre unter Span nung gehalten werden. Durch Unterbrechung des Glühstroms wird ein Spannungsstoss er zeugt, der die Inbetriebsetzung der Röhre bewerkstelligt.
Bei der zur Ausführung dieses Verfahrens vorgesehenen Schaltung ist zur Erzeugung des erwähnten Spannungsstosses im Strom kreise der Röhre eine Drosselspule vorgesehen.
Die Erfindung ist in. Nachfolgenden an Hand von zwei Ausführungsbeispiele der Schaltung betreffenden Figuren eingehender erläutert.
Fig. 1 stellt eine Gleichstromschaltung einer elektrischen Entladungsröhre dar. Fig. 2 zeigt eine Gleichstromschaltung einer elektrischen Entladungsröhre, in der eine Hilfsanode angebracht ist, In Fig 1 bezeichnet. 1 die elektrische Ent ladungsröhre mit einer Glühkathode 2, einer Anode 3 und einem vorgeschalteten Wider stand 4. In dem Stromkreis der Röhre liegt eine Drosselspule 5, die nötigenfalls einen Eisenkern besitzen kann. Der Teil 6 des Widerstandes 4 liegt dadurch im Glühstrom kreis, dass bei 7 eine Abzweigung nach dem Schalter 8 gemacht ist. Die Drosselspule 5 führt bei Unterbrechung des Glühstromkrei ses einen Spannungsstoss an der Anode herbei.
In Fig. 2 ist eine elektrische Entladungs röhre mit einer Glühkathode 10, einer Ano de 11 und einer Hilfsanode 12 dargestellt. In Reihe mit der Anode liegen ein Wider stand 13 und eine Drosselspule 14. Ein Teil 15 des Widerstandes 13 bildet auch einen Teil des Glühstromkreises. Dies ist in der Weise erzielt, dass bei 16 eine Abzwei gung nach dem Schalter 17 gemacht wurde. Bei schneller Umlegung des Schalters 17 von Kontaktstück 18 auf Kontaktstück 19 führt die Drosselspule 14 einen Spannungsstoss an der Hilfsanode und an der Anode herbei. In den beschriebenen Ausführungsformen liegt die Selbstinduktion vor der Hauptanode. Es ist einleuchtend, dass die Selbstinduktion auch in dem vom negativen Pol der Span nungsquelle zur Glühkathode führenden Leiter angebracht werden kann.
Wird der Schalter vom Kontaktstück 18 über 19 auf Kontakt stück 20 gebracht, so führt die Drossel spule einen Spannungsstoss zwischen Anode Kathode herbei. Die Umlegung von Kontakt stück 18 auf Kontaktstück 19 soll schnell erfolgen, da die Zündung der Röhre da durch stattfindet, dass die Glühkathode eine thermische Trägheit hat. Nach Eintreten der Entladung wird die Kathode infolge der Ent ladung genügend erwärmt, um die für die weitere Entladung benötigte Elektronenmenge zu emittieren.
Um eine elektrische Entladungsröhre er findungsgemäss in Betrieb zu setzen, wird den Hauptelektroden Spannung aufgedrückt und der Glühstromkreis geschlossen. Darauf wird der Glühkathodenstromkreis wieder un terbrochen. Bei Verwendung einer Entladungs röhre mit einer oder mehreren Hilfsanoden wird gleich nach Unterbrechung des<B>Glüh-</B> stromkreises der Hilfsanodenstromkreis ge schlossen, der darauf auch unterbrochen wird.
In den Fig. 1 und 2 sind die Widerstände für die Glühkathode und in dem Anoden- und Hilfsanodenstromkreis teilweise zusammen fallend. Es ist einleuchtend, dass diese Wi derstände auch für sich angebracht werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRVCHE I. Verfahren zum Anlassen einer mit Gleich strom zu betreibenden Glühkathodenentla- dungsröhre mit Gasfüllung, dadurch ge kennzeichnet, dass während an den Elektro den Spannung liegt, der Glühstrom der ebenfalls aus der diese Spannung liefernden Quelle gespiesen wird, unterbrochen wird, um dadurch einen die Entladung in Gang bringenden Spannungsstoss hervorrzubrin- gen. II. Schaltung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Drosselspule in dem Strom kreis der Entladungsröhre.UNTERANSPRUCH: Schaltung nach Patentanspruch II,, da durch gekennzeichnet, dass die Entladungs röhre eine oder mehrere Hilfsanoden besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL136166X | 1927-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH136166A true CH136166A (de) | 1929-10-31 |
Family
ID=19775997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH136166D CH136166A (de) | 1927-09-02 | 1928-08-17 | Verfahren und Schaltung zum Anlassen einer mit Gleichstrom zu betreibenden Glühkathodenröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136166A (de) |
-
1928
- 1928-08-17 CH CH136166D patent/CH136166A/de unknown
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