CH132331A - Manuskripthalter für Schreibmaschinen. - Google Patents

Manuskripthalter für Schreibmaschinen.

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CH132331A
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Fuer Elektrische Gesellschaft
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Elektrische Schreibmaschinen M
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B21/00Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards
    • A47B21/04Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards characterised by means for holding or fastening typewriters or computer equipment
    • A47B21/045Fastening means for paper sheet; Paper trays; Accessories for typists, e.g. line indicators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
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Description


  Manuskripthalter Sehreibmaschinen.    Gegenstand     vorliegender    Erfindung ist  ein Manuskripthalter für Schreibmaschinen,  durch welchen das Ablesen von Manuskrip  ten für den Schreibenden erleichtert werden  soll, ohne dass sich der Manuskripthalter  störend bemerkbar macht, wenn er nicht be  nötigt wird.  



  Der Manuskripthalter gemäss der Erfin  dung besitzt ein zum Auflegen des Manu  skriptes bestimmtes, in der Höhe einstell  bares Pultbrett, das von einer Stütze ge  tragen ist, die so gelagert ist, dass sie mit  dem Pultbrett zusammen verschwvenkt wer  den kann, zum Zweck, das Pullbrett mehr  oder weniger gegen den Schreibenden hin  vorbringen und bei Nichtgebrauch zurück  klappen zu können.  



  Dank dieser Ausbildung kann der Manu  skripthalter durch einfaches Umlegen nach  hinten aus dem Arbeitsbereich der Maschine  gebracht werden, wenn er nicht benötigt  wird.    Der Halter besitzt zweckmässig eine Ein  richtung zur Beleuchtung sowohl des Mann  skriptes, als auch der Tastatur der Ma  schine. Ferner kann ein Zeilenzeiger vor  gesehern sein, der zum Beispiel mittelst eines  Bowdenzuges und eines     Friktionsgesperres     durch eine Taste von Zeile zu Zeile nach  unten bewegt werden kann.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine     Seitenansicht    eines ersten  Ausführungsbeispiels, teilweise im Schnitt,       Fig.    2 eine Vorderansicht desselben, auch  teilweise im     Schnitt,          Fig.   <B>3</B> eine Seitenansicht in kleinerem       Massstabe    einer Einstellvorrichtung für das       Pultbrett,          Fig.    4 eine Draufsicht auf diese Einstell  vorrichtung,       Fig.    5 eine Seitenansicht einer etwas ver  änderten Einstellvorrichtung,      Fig.

   6 eine Draufsicht auf diese Einstell  vorrichtung,  Fig.7 eine Seitenansicht eines weiteren  Ausführungsbeispiels,  Fig. 8 eine Rückansicht desselben,  Fig. 9 einen Querschnitt nach Linie  9-9 der Fig. 7,  Fig. 10 eine Seitenansicht eines Manu  skripthalters mit Beleuchtungseinrichtung,  Fig. 11 eine Vorderansicht des Halters  nach Fig. 10,  Fig. 12 eine Vorderansicht eines weiteren  Ausführungsbeispiels,  Fig. 13 eine Seitenansicht desselben,  Fig. 14 ein wagrechter Schnitt nach  Linie 14-14 der Fig. 12,  Fig.15 eine Ansicht der untern Kante  des Pultbrettes,  Fig. 16 eine Vorderansicht des untern  Teils des Pultbrettes,  Fig. 17 eine Seitenansicht des untern  Teils des Pultbrettes,  Fig.l8 eine Vorderansicht eines Pult  brettes mit einem Zeilenzeiger,  Fig. 19 einen Schnitt nach Linie 19-19  der Fig. 18,  Fig.

   20 eine Ansicht einer Papierklammer,  Fig.21 eine Seitenansicht eines Halters  mit einer Zeilenanzeigevorrichtung,  Fig. 22 einen senkrechten Schnitt durch  eine Schaltvorrichtung für die Zeilenanzeige  vorrichtung,  Fig. 23 einen Schnitt nach Linie 23-23  der Fig. 22,  Fig. 24 einen Schnitt nach Linie 24-24  der Fig. 22,  Fig. 25 ein weiteres Ausführungsbeispiel  der Befestigungsvorrichtung zur Befestigung  des Halters am Schreibmaschinentisch,  Fig.26 eine Draufsicht auf diese Vor  richtung,  Fig. 27 eine Ansicht eines weiteren Aus  führungsbeispiels der Stütze,  Fig. 28 diese Stütze in Ansicht von vorn,  Fig. 29 einen Querschnitt nach Linie  29-29 der Fig. 28,  Fig. 30 einen Querschnitt nach Linie  30-30 der Fig. 28,    Fig. 31 eine Vorderansicht eines weiteren  Ausführungsbeispiels des Zeilenzeigers,  Fig. 32 eine Draufsieht auf diesen,  Fig.

   33 eine Teilansicht dieses Zeilen  zeigers in grösserem Massstabe,  Fig. 34 eine Ansicht des Pultbrettes mit  einem weiteren Ausführungsbeispiel des  Zeilenzeigers,  Fig. 35 einen Schnitt nach Linie 35-35  der Fig. 34,  Fig. 36 eine Ansicht des obern Teils der  Zeilenanzeigevorrichtung, und  Fig.37 eine Draufsicht auf diesen Teil.  Die dargestellten Manuskripthalter wer  den in der üblichen Weise durch eine Zwinge  1 am oder mittelst einer Platte und Holz  schrauben auf dem Schreibmaschinentisch  befestigt. Die Zwinge 1 ist in ihrem obern  Teil als Lager 2 ausgebildet (Fig. 1 und 2).  In diesem ist, um einen Zapfen 3 drehbar,  die Stütze 4 angeordnet, die so geformt ist,  dass das an ihrem obern Ende befestigte  Pultbrett sich in der günstigsten Lage dicht  über der Papierwalze 20 der Maschine be  findet.

   In einer Bohrung dieser Zwinge 1  ist eine Feder 5 angebracht, die eine Hülse  6 gegen die untere Fläche der Stütze 4  drückt, so dass diese in ihrer Bewegung, leicht  gebremst wird. Ein in der Stütze 4 fest  sitzender Stift 7 begrenzt die Bewegung  nach vorn und nach hinten in die punktiert  gezeichnete Stellung     (Fig.    1).   Durch Ansatzschrauben 8 ist das Pult  brett 9 an der Stütze 4 befestigt. Diese An  satzschrauben dienen zur Führung des       Pultbrettes    in dem Schlitz 10 und gestatten  eine Einstellung des     Pultbrettes    in der Höhe       entsprchend    den voneinander abweichenden  Höhen der verschiedenen .Schreibmaschinen  systeme.

   Das     Pultbrett        liegt    zwischen fe  dernden Führungsplatten 11 und 12, damit  es sich leicht verschieben lässt, ohne zu  klappern     (Fig.    2). Zur Aufnahme der     Füh-          rungsplatten    ist in dem     Pultbrett    eine Ver  tiefung 13 vorgesehen. Nach erfolgter Hö  heneinstellung wird das     Pultbrett    durch die       Kordelschraube    14 festgeklemmt. Das Pult  brett muss nicht mit der Stütze 4 fest ver-      Bunden sein. Bei der Verpackung für den  Versand kann es erwünscht sein, dass das  Pultbrett abnehmbar ist.

   Bei denn in den  Fig. 8 und 4 dargestellten Ausführungsbei  spiel ist der obere Teil der     Stütze    als  Schwalbenschwanzführung 16 ausgebildet,  wobei am Pultbrett 9 eine schwalben  hier hält eine Schraube 14 das Pultbrett in  der gewünschten Höhenlage fest. Bei dem  in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist an Stelle einer Schwalben  schwanzführung an der Stütze 4 eine Platte  18 befestigt, die von einer am Pultbrett 9  angebrachten, doppel-U-förmigen Führungs  leiste 19 umfasst wird. Nach Lösen der  Schraube 14 kann bei beiden Ausführungs  beispielen das Pultbrett abgezogen werden.  



  Bei dem in den Fig.7, 8 und 9 darge  stellten Manuskripthalter besteht die Stütze  aus zwei Hälften 4a und 4b, die aus Blech  hergestellt und an den Rändern umgebogen  sind. Durch Stifte 28, 29 und 30, die in  den beiden Hälften der Stütze vernietet sind,  sind diese fest miteinander verbunden. An  ihrem obern Ende sind die beiden Hälften  4a und 4b der Stütze durch die Platte 31  zusammengehalten. Diese wird zwischen  zwei, auf die Pultplatte 9 genietete Leisten  32 und 33 geführt (Fig.8).  



  Das Lager     2a    hat oben eine Aussparung,  in der sich der Stift 30 bewegen kann.  Durch zwei Stellschrauben 38 und 39 kann  diese Bewegung und damit die der Stütze  undl des Pultbrettes nach vorn und nach hin  ten beliebig begrenzt werden. Zwei unter  die Köpfe der Schrauben 88 und 39 gelegte  Spiralfedern 40 und 41 schützen die beiden  Sehrauben gegen     unbeabsichtigte        Verstellung     Um eine genaue Einpassung der Stütze in  das Lager zu sparen und um zu erreichen,  dass die Stütze in jeder Lage gehalten wird,  sind zwei federnde Scheiben 37 zwischen  Stützteil 4a beziehungsweise 4b und Lager  2a gelegt. Der durchgesteckte Zapfen 3  wird durch eine Klemmschraube 36 ge  halten (Fig. 7 bis 9).  



  An den Führungsleisten 32 und 33 sind    oben zwei Röhrchen vorgesehen, in denen ein  Drahtbügel 34 steckt, den man mehr oder  weniger herausziehen kann, um bei grösseren  Papierformaten oben, über das Pultbrett  hinaus, eine Stütze für das Papier zu haben.  Ferner ist an diesem Bügel eine Klammer  35 vorgesehen, durch die das Papier fest  gehalten wird (Fig. 8). An Stelle eines  Bügels kann auch eine nach oben heraus  ziehbare Platte mit einer Klammer zum  Festhalten des Papiers vorgesehen sein.  



  An Stelle der Kordelschraube 14 zur  Feststellung des Pultbrettes 9 kann auch ein       Exzenterhebel    52 angebracht sein     (Fig.    13).  



  Die     Stütze    4 kann auch, wie aus den       Fig.28    bis 30 zu ersehen ist, aus einem       VieTkantrohr    mit abgerundeten Ecken ge  bildet sein, das     sich    aus zwei übereinander  greifenden Teilen zusammensetzt und aus  dem .die Klemmen 15 für die     Lichtleitungs-          führung        herausgestanzt    sind.  



  Der Manuskripthalter kann mit einer  elektrischen Beleuchtungseinrichtung ver  sehen sein. Zu diesem Zweck trägt das Pult  brett 9, wie aus den     Fig.    10 und 11 zu er  sehen ist, an seiner     rechtwinklig    umgebo  genen Unterkante zwei Schlaufen 45 zur  Aufnahme der Beleuchtungseinrichtung.  Diese besitzt zwei Tragarme 43 und 44, die  in die Schlaufen 45     gesteckt    werden können       und    durch den Reflektor 42 verbunden sind.  An dem Arm 43 sitzt ausserdem ein Seiten  teil 2.2, an dem eine Lampenfassung 23 mit  Schalter 2,4 verschraubt ist. 25 ist die  Lampe, 26 die Leitungsschnur, die durch  die Klemmen 15 an der Stütze 4 gehalten  wird.

   Der Reflektor 42 ist so geformt, dass  der     Schreibende    bei der Arbeit die Lampe  nicht sieht und so vor allen direkten Licht  strahlen geschützt ist. Die     beschriebene    Be  festigung ermöglicht es, die Beleuchtungs  einrichtung bei Nichtgebrauch, zum Beispiel  in den Sommermonaten, mit einem Griff ab  zunehmen. Von Wichtigkeit ist die An  bringung der Lampe an der angegebenen  Stelle, weil dadurch erreicht wird, dass nicht  nur der abzuschreibende Text, sondern auch  der geschriebene auf der Papierwalze und      die Tastatur der Maschine gleichmässig be  leuchtet wird (Fig. 10 und 11).  



  Bei dem in den Fig.12 bis 17 darge  stellten Ausführungsbeispiel sind am Pult  brett 9 zwei eine Halteleiste 53 tragende  Winkelbleche 54 vorgesehen. Eine Ein  schnitte 57 aufweisende Gegenleiste 55 ist       vermittelst    der Stücke 56 an der Halteleiste  53 befestigt und bildet mit dieser zusammen  eine Einsteckvorrichtung für die Arme der  Beleuchtungseinrichtung.  



  Verschiedene dargestellte     Manuskripthal-          der    weisen ferner eine Zeilenanzeigevor  richtung auf. Dabei kann das Ganze derart  ausgebildet sein, dass der Schreibende die  Einstellung eines Zeilenzeigers entsprechend  der Linieneinteilung des Manuskriptes ohne  jede nennenswerte Zeitversäumnis in be  quemer Weise ausführen kann.     Hierzu     dient zum Beispiel eine Schaltvorrichtung,  von der aus ein Bowdenzug zu einem     Frik-          tionsgesperre    für den Zeilenzeiger führt.  



  Bei dem in den Fig. 18, 19 und 21 darge  stellten Manuskripthalter ist an der linken  Seite des Pultbrettes 9 eine Führungsstange  69 befestigt, die das Pultbrett an Länge  etwas überragt. Parallel zur Führungsstange  69 befindet sieh eine runde     Transportstange     68, die in Durchbohrungen der Verbindungs  stege 66 und 67 verschiebbar ist. An dem  Verbindungssteg 67 ist ein Bowdenzug mit  seinem Rohrstück 72 befestigt, während der  eigentliche Zugdraht 71 an einem Führungs  stück 70 festsitzt, das am obern Ende der  beweglichen Transportstange 68 durch eine  Schraube befestigt ist, und die feste Füh  rungsstange 69 teilweise umfasst, und zwar  derart, dass das Stück 70 längs der Stange  69 sich verschieben kann, das Ganze zum  Zweck, ein Verdrehen der Stange 68 zu ver  hindern.

   Zwischen dem Führungsstück 70  und dem Verbindungssteg 67 ist auf der  Stange 68 eine Feder 69' gelagert.  



  Der Zeilenzeiger selbst besteht aus zwei  Teilen, dem Zeigerhalter 73 und dem eigent  lichen Zeiger 21, die durch ein mittelst einer  Feder 80 gebremstes Zwischengelenk 81 ver  bunden sind. Der Halter 73 gleitet auf der    Stange 69 mit zwei Schlaufen 74, zwischen  denen eine kleine Rolle 75 liegt, die durch  eine Feder 80 leicht reibend an die Stange 69  gedrückt wird. Die gleiche Feder 80 drückt  auch gegen das Zwischengelenk 81. Ferner  ist an dem Halter 73 ein Knopf 79 befestigt.  



  Auf der Stange 68 sitzt ein     Friktions-          gesperre    76, 77, 78. Es besteht aus einem  Handgriff 78, einem Rohrstück 77, das die  Stange 68 umschliesst, und einenm kurzen  Stück 76, das in die Rille der Rolle 75 ein  greift. Das Rohrstück 77 ist derart ausge  bildet, dass oben ein halbkreisförmiger Lap  pen stehen bleibt (Fig. 18, 19).  



  Neben der Tastatur der Schreibma  schinen befindet sich die Schaltvorrichtung  (Fig.21 bis 24). Diese besteht aus einem       Bowdenzugmechanismus    und einer Vorrich  tung zur     'Einstellung    der Zuglänge. Der       Bowdenzugmechanismus    besitzt eine 'faste  89. Diese ist mit einer     Parallelo.-rammfüh-          rung    versehen die in einem Bügel 83 ge  lagert ist und aus dem     'Stösser    88, dem Len  ker 90 und dem Winkelhebel 85 besteht.

   Der  Bügel 83 ist mit den Schrauben 84 auf der       Grundplatte        befestigt.    In dem senkrechten  Schenkel des Winkelhebels 85 ist unten ein  mit Achszapfen     versehenes        Vierkantstück    86  drehbar angebracht, an dem das untere Ende  des Zugdrahtes 71 sitzt. Der Draht geht  dann durch ein an die Grundplatte ange  gossenes     Böckchen    87, in dem das Ende der       Bowdenspirale    sein     Widerlager    findet. Die  am obern Ende der Stange 68     (Fig.    18) vor  aesehene Feder 69' hält nicht nur diese  Stange, sondern auch den Draht 71 und  durch seine Vermittlung den Winkelhebel 85  in der Normalstellung.

   Die Aufwärtsbewe  gung des Winkelhebels und damit der  Taste 89 wird durch das Polsterlager 91 be  grenzt. Die Begrenzung für die Abwärts  bewegung der Taste geschieht durch den  Kopf 93 der Einstellschraube 92, die im       Böckchen    94 drehbar gelagert ist. Um ein       unbeabsichtigtes    Verstellen der Schraube 92  zu verhüten, sitzt auf ihr eine Mutter 95:  die an einer Feder 96 befestigt ist. Durch  diese Feder wird die Mutter nach der Seite      gedrückt, so     dass    im Gewinde eine leichte       Klemmung    entsteht und die Schraube eine  Bremsung erfährt. Der ganze Mechanismus  ist durch eine Haube 97 verdeckt.  



  Durch die Schraube 92 ist der Hub der  Taste 89 und damit das Mass der Bewegung  des Zugdrahtes 71 und des Zeigers 21 für  jede Zeilenentfernung einzustellen.  



  Da im Ruhestand der Handgriff 78  des     Gesperres    infolge seines Gewichtes etwas  nach unten fällt, eckt sich die Stange 68 in  dem Rohrstück 77. Infolge dieser     Klem-          mung    wird beim Niedergang der Stange 68  der Zeilenzeiger entsprechend weit mit  genommen, weil das Stück 76 des Gesperres  in die Rolle 7 5 eingreift.

   Geht bei Loslassen  der Taste 89 infolge des Zuges der Feder  69' die Stange 68 wieder in ihre alte Lage  zurück, so legt sich, der Lappen des Rohr  stückes<B>77,</B> an dessen Stelle auch ein ein  facher Anschlag vorgesehen sein kann, leicht  an die Stange 68 an, so dass die Klemmung  aufhört und die Stange unbehindert nach  oben gleiten kann, während der Zeilenzeiger  in seiner Stellung beharrt, gehalten durch  die Reibung, die der Druck der Feder 80  auf die Rolle 75 ausübt.  



  Durch den Griff 78 kann der Zeilenzeiger  nach oben zurückbewegt werden, weil sich  bei dieser Bewegung der Rohrlappen gegen  die Stange 68 legt und damit das Ecken, des  Gesperres verhindert.  



  Soll dagegen der Zeiger mit der     Hand     nach unten geschoben werden, so ist der  Knopf 79, der durch eine ähnliche Handhabe  ersetzt werden kann, zu benutzen, weil sonst  das Gesperre in Wirksamkeit treten würde.  



  Eine besondere Art der Ausführung des  Zeilenzeigers (Fig. 31 bis 33) besteht darin,  dass sich auf der einen Seite zwei Rollen 98  gegen die Führungsstange 69 legen, während  auf der andern Seite durch eine Feder 100  ein Druck gegen die Rolle 75 ausgeübt wird.  Es wird dadurch eine gute     Führung    erhalten,  so dass das sonst eintretende Vibrieren des  Zeilenzeigers bei seiner Auf- und Abwärts  bewegung fortfällt. Gleichzeitig wird so auf  einfache Weise eine leichte Reibung, wie sie    sonst durch die Feder 80 bewirkt wird, auf  der Stange 69 hervorgerufen. Zum Schutz  der Feder 100 sind zwei Führungsstifte 99  vorgesehen.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform der  Zeilenanzeigevorrichtung (Fig. 34 bis 37) ist  die 'Stange 69 vierkantig und in den untern,  umgebogenen Enden 53 der Pultplatte 9 und  einem an dieser befestigten Verbindungssteg  66 drehbar gelagert. Am obern Ende der  Stange 69 befindet sich eine Schraubenfeder  101, deren Enden in dem Verbindungssteg 67  und einer auf der Stange 69 sitzenden  Scheibe 102 stecken. Diese Feder dreht die  Stange 69 und damit den Zeigerhalter 73  gegen die     Pultplatte    9. An dem Zeigerhalter  73 ist der Zeiger 21, der aus einem dünnen  Stahlband besteht, in einem Scharnier 81  drehbar befestigt. 'Die Feder 102' drückt den  Zeiger 21 auf das Manuskript. Das auf diese  Weise entstandene federnde Doppelgelenk  sorgt dafür, dass der Zeiger 21 stets in seiner  ganzen Länge auf dem Manuskript aufliegt.

    gleichviel ob dieses ein einzelnes Blatt oder  ein dickes Aktenstück ist.  



  Um den Bowdenzug beim Versand des       Hanuskripthalters    gegen     Knickungen    und  sonstige Beschädigungen zu schützen, ist er  abnehmbar angebracht     (Fig.    34, 36, 37). Der  Zugdraht 71 ist in einem Endstück 104 durch  eine Schraube 103 befestigt und wird mit  diesem Endstück durch zwei Blattfedern<B>105</B>  gehalten die zusammen aus einem Stück be  stehen und an einem Klotz 106 angenietet  sind, der am obern Ende der Stange 68 be  festigt ist. Der Zugdraht kann .auch     auf.'     andere Weise befestigt sein. Das entspre  chend ausgedrehte Endstück 104 kann mit  hin einfach zwischen die Blattfedern ge  drückt und ebenso leicht wieder abgenommen  werden.

   Das Blechstück, aus dem Blattfedern  105 gebildet sind, ist so geformt und ge  bogen, dass ausserdem eine Zunge 111 ent  steht, die., von der einen der beiden Blatt  federn ausgehend, die andere übergreift, so  dass die beiden Federn nicht zu weit     ausein-          #        ndergebogen        I        ID        werden        können.        An        dem        Ver-          bindungssteg    67 ist ferner ein Winkelstück      1U9 befestigt, das eine gleiche, leicht lösbare,  zwei Blattfedern aufweisende Befestigungs  vorrichtung 108 für die Bowdenspirale 11Q  trägt.

    



  Zur     Befestigung    des Manuskripthalters  auf Versenktischen, wo die eingangs be  schriebene Befestigung durch eine Zwinge  nicht möglich ist, dient die in den Fig. 25  und 26 dargestellte Vorrichtung, bei der die  Stütze samt Pultbrett nach Lösen einer  Schraube 64, abgenommen und bei Seite ge  legt werden kann.  



  Die Grundplatte 62 wird mit Holz  schrauben auf dem Tische befestigt. Auf ihr  sitzen zwei Winkelstücke 63 und 65, zwi  schen denen die Platte 61 des Lagers 2a in  der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise  durch die Kordelschraube 64 gehalten wird.  



  In den Fig. 12 bis 14 ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Manuskripthalters gezeich  net, bei der die Stütze zwei Tragarme     4e    und       4d    aufweist, die durch Streben 47, 48 und  eine Verbindungsplatte 46 verbunden und  geeignet sind, eine erheblich grössere Pult  platte aufzunehmen. Dieser Manuskript  halter besitzt eine grosse Stabilität und ist  geeignet, nicht nur einfache Konzepte und  Stenogrammhefte, sondern auch umfang  reiche Aktenstücke, Bücher und dergleichen  zu tragen. 49 ist die mit Holzschrauben auf  der Tischplatte zu befestigende Grundplatte,  auf der sich zwei Lagerböcke 2b und ein  Mittelstück befinden.

   Das Mittelstück be  grenzt mit seinen nach oben gerichteten Tei  len 58 die Bewegung der Sütze, indem die  Strebe 48 beim Schwenken der Stütze nach  hinten gegen einen Teil 58 stösst, während  die Strebe 48 beim Schwenken der     Stütze     nach vorn gegen eine drehbar im andern Teil  58 gelagerte Schraube 59 stösst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Manuskripthalter für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Auf legen des Manuskriptes bestimmtes, in der Höhe einstellbares Pultbrett von einer Stütze getragen ist, die so gelagert ist, dass sie mit dem Pultbrett zusammen verschwenkt wer- den kann, zum Zweck, das Pultbrett mehr oder weniger gegen den Schreibenden hin vorbringen und bei Nichtgebrauch zurück klappen zu können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Manuskripthalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mass der Vor- und Rückbewegung der Stütze durch Stellschrauben einstellbar ist. . Manuskripthalter nach Patentansprueli und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass sich zu beiden -Seiten des Lagers der Stütze federnde Scheiben be finden.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Pult brett mit der Stütze in der Weise ver bunden ist, dass es durch einfaches Ver schieben auf die gewünschte Höhe ein gestellt werden kann. 4. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gehenn- zeichnet, dass die Feststellung des in Schienen verschiebbaren Pultbrettes durch ein Klemmorgan in beliebiger Höhe erfolgt. 5.
    Manuskripthalter naeh Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Pultbrett und die Stütze .durch eine Führungsvorrich tung derart miteinander verbunden. sind, dass das Pultbrett abgenommen werden kann. 6. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die das Pultbrett tragende @Stütze aus zwei Hälften be steht, die durch eine Platte zur Auf nahme des Pultbrettes miteinander ver bunden sind. 7.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften der Stütze aus Blech hergestellt sind, das durch Umbiegen der Ränder versteift ist. B. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze aus einem Vierkantrohr mit abgerundeten Ecken gebildet wird, das sich aus übereinander greifenden Teilen zusammensetzt und aus dem die Klemmen für die Lichtlei tungsführung der Beleuchtungseinrich tung herausgestanzt sind. 9. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Pultbrett eine nach oben herausziehbare Platte mit einer Klammer zum Festhalten des Pa piers angebracht ist. 10.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Beleuchtungseinrichtung für das Ma nuskript und die Maschine versehen ist. 11. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung vor dem Pultbrett, und zwar an dessen untern Teil angebracht ist. 12. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungs einrichtung abnehmbar befestigt ist. 13. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungs einrichtung einsteckbare Tragarme, einen die Tragarme verbindenden Reflektor und einen Seitenteil zur Aufnahme der Lampenfassung aufweist. 14.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor die vordere und teilweise die obere Seite der Lampe umgibt, zum Zweck, das Licht so wohl nach oben zur Beleuchtung des Manuskriptes, als auch nach unten auf die Papierwalze und die Tastatur der Schreibmaschine zu werfen, die Augen des Schreibenden jedoch vor direkten Lichtstrahlen zu schützen. 15. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stütze an einer Seite offene Klemmen angebracbt sind zum Befestigen der Lichtleitungs schnur. 16.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass unten an dem Pult brett eine Halteleiste vorgesehen ist, die durch am Pultbrett befestigte Winkel bleche und eine Gegenleiste derart ver stärkt ist:, dass Einsteekschlitze für die Beleuchtungseinrichtung gebildet wer den. 17. Manuskripthalter nach Patentanspruch mit einem Zeilenzeiger, der durch eine Schaltvorrichtung und einen Bowdenzug betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Zeilenzeigers mit Hilfe eines Friktionsgesperres erfolgt. 18.
    Manuskripthalter nach Patentanspr ucli und Unteranspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass das Friktionsgesperre zwei Stücke aufweist, von denen das eine sich auf einer Stange führt und sich bei Be wegung nach einer Richtung durch Eckung festklemmt, während diese Eckung bei Bewegung nach der andern Richtung durch einen Lappen verhindert wird. 19.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Friktions- gesperre. auf einer Transportstange gleitet, die durch Verbindungsstege mit einer an dem Pultbrett befestigten Füh rungsstange verbunden ist. 20. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Bowdenzug an einem Verbindungssteg befestigt ist, dass ferner der Draht des Bowdenzuges an einem Führungsstück der Transport . stange angreift, und dass zwischen dem Verbindungssteg und dem Führungsstück auf der Transportstange eine Feder sitzt. 21.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 20, dadurch <B>t</B> gekennzeichnet, dass der Zeilenzeiger aus zwei Teilen besteht, die durch ein mit- telst einer Feder gebremstes Zwischen gelenk verbunden sind. 22. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil des Zeilenzeigers mit zwei Schlaufen die Führungsstange umfasst, und dass sich zwischen diesen Schlaufen eine unter dem Druck einer Feder stehende Rolle befindet, in deren Rille das wagrechte Stück des Friktionsgesperres hineinragt. 23.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Teil des Zeilenzeigers mittelst zweier Rollen auf der Führungsstange gleitet, und dass sich zwischen diesen beiden Rollen eine unter dem Druck einer Feder stehende Rolle befindet. 24. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeilenzeiger einen Knopf trägt. 25. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrich tung mittelst des Bowdenzuges sowohl mit der Transportstange, wie auch mit der Führungsstange in Verbindung steht. 26.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrich tung aus einem Bowdenzugmechanismus und einer Vorrichtung zur Einstellung der Zuglänge besteht. 27. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 21 und 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Bowdenzugmechanismus eine Parallelo grammführung für seine Taste aufweist. 28. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 21, 26 und 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung zur Einstellung der Zuglänge eine Einstellschraube aufweist, die in einem auf der Grundplatte der Schalt- vorrichtung angebrachten Söckchen dreh bar gelagert und mit einer Mutter und einer Druckfeder versehen ist. 29.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits eine -Schraubenfeder die Führungsstange und damit den Zeilenzeiger ständig gegen das Pultbrettdreht, und dass anderseits im iScharnier des Zeilenzeigers eine zweite Feder angeordnet ist, die gegen den aus dünnem Stahlband bestehenden Teil des Zeilenzeigers drückt, zum Zweck, den Zeilenzeiger gleichmässig fest auf das Manuskript zu pressen. 30.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 19 und 29, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende der im Unteranspruch 29 ange führten Schraubenfeder in einem Verbin- .dungssteg, und das andere Ende durch eine auf der Führungsstange sitzende Scheibe gehalten wird. 31. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 17, dadurch gekenn zeichnet, dass das eine Ende des Bowden zuges leicht abnehmbar angebracht ist. Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 17 bis 19 und 29 bis 31, gekennzeichnet durch je aus zwei Blattfedern bestehende Haltevorrich tungen für den Bowdenzug.
    Manuskripthalter nach Patentansprueli und Unteransprüchen 17 bis 19 und 29 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Auseinanderbewegen der Blattfedern je durch eine Zunge 'begrenzt ist. . Manuskripthalter nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine auf den Schreibmaschinentisch anzubringende Grundplatte, auf der das Lager für die .Stütze leicht lösbar befestigt ist.
    Manuskripthalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 34, dadurch gekenn zeichnet, dass die auf dem 8chreib- maschinentisch anzubringende Grund platte mit zwei Winkelstücken versehen ist, in die die an der .Seite abgeschrägte Lagerplatte des Lagers für die Stütze eingeschoben und durch eine an einem Winkelstück befindliche Kordelschraube festgehalten wird. 36. Manuskripthalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze des Pultbrettes aus mehreren gleich- geformten, durch Streben verbundenen Tragarmen besteht, die auf einer Grund- platte gelagert sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4917343A (en) * 1985-09-16 1990-04-17 Read-Eze Systems Limited Adjustable support

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