DE802013C - Bueromoebelstueck mit einer nach Art einer Schieblade ausziehbaren Schreibplatte - Google Patents
Bueromoebelstueck mit einer nach Art einer Schieblade ausziehbaren SchreibplatteInfo
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- DE802013C DE802013C DE1949P0040697 DEP0040697D DE802013C DE 802013 C DE802013 C DE 802013C DE 1949P0040697 DE1949P0040697 DE 1949P0040697 DE P0040697 D DEP0040697 D DE P0040697D DE 802013 C DE802013 C DE 802013C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B17/00—Writing-tables
- A47B17/03—Writing-tables with substantially horizontally extensible or adjustable parts other than drawers, e.g. leaves
-
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B1/00—Extensible tables
- A47B1/08—Extensible tables with extensible frames or with additional legs
- A47B2001/085—Extensible tables with extensible frames or with additional legs with draw-leaf supported by additional legs
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- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
- Büromöbelstück mit einer nach Art einer Schieblade ausziehbaren Schreibplatte
Es ist bekannt, Büromöbelstücke, z. B. einen Schreibtisch oder einen Aktenschrank außer mit Schiebladen oder rahmenförmigen Aufhängevor- richtungen für Akten, auch gelegentlich mit einer ausziehbaren Schreibplatte zu versehen. Eine solche Schreibplatte kann wohl behelfsmäßig zur Vor- nahme irgendwelcher 1?intragungen, zum Abstellen von Briefkörben o. dgl. dienen, ist aber als Schreib- maschinentisch im allgemeinen nicht zu gebrauchen, da sie einmal nicht die notwendige Festigkeit auf- weist und andererseits bei den unvermeidbaren Er- schütterungen während der Benutzung der Maschine nicht hinreichend feststeht. Der vorbeschriebene Nachteil wird gemäß der Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die Schreibplatte in ausgezogener Lage durch Verklemmung gegenüber den anderen Teilen des schrankförmigen Gehäuses förmigem Kopfstück, welche gegebenenfalls von dem freien Ende der Schreibplatte aus gegen das Schrankgehäuse geschoben wird. Diese Verschiebung kann durch einen Nocken des Stützfußes bewirkt werden, wenn dieser in seine Betriebsstellung geschwenkt wird. Wird der Stützfuß zurückgeschwenkt, so wird durch die federnd gegeneinandergezogenen Riegel die Schubstange selbsttätig zurückgeschoben. Eine andere Ausführungsmöglichkeit besteht noch darin, daß die Klemmriegel durch schräg verlaufende Lenker mit der Schubstange verbunden sind, so daß jede Verschiebung der letzteren in der Längsrichtung der Schreibplatte ein Vor- oder Zurückbewegen der Riegel senkrecht dazu zur Folge hat. Der Stützfuß kann bei Nichtbenutzung unter die Schreibplatte geschwenkt und durch eine Einschnappvorrichtung in seiner angehobenen Lage gesichert werden. Die Schreibplatte kann sodann mit dem Stützfuß in der üblichen Weise in das schrankförmige Gehäuse eingeschoben werden.festgestellt wird. Vorteilhaft ist sie gleichzeitig an ihrem freien Ende mit einem in die senkrechte Stellung schwenkbaren Stützfuß versehen, der bei seiner Bewegung in die Stützstellung selbständig die Verklemmung an dem hinteren Ende bewirkt. Die Verklemmung kann beispielsweise durch einen Riegel erfolgen, der senkrecht zur Längsrichtung der Schreibplatte einseitig aus dieser austritt und gegen Teile des schrankförmigen Gehäuses drückt. Es können aber auch beiderseits aus der Schreib- platte Riegel austreten, die diese nach verschiedenen Richtungen hin gegen das schrankförmige Gehäuse verklemmen. Die Riegel können gegebenenfalls federnd gegeneinandergezogen werden, so daß sie bei Freigabe selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurückkehren. Sie werden sodann in Klemmstellung gebracht, etwa durch eine Schubstange mit keil- - In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine mögliche Ausführungsform der Schreibplatte dargestellt. Es zeigen Fig. i eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Ansicht von unten, Fig. 3 eine andere Betriebsstellung der Klemmteile.
- Die Vorrichtung besteht aus einem Rahmen io, auf welchem eine Sperrholzplatte i i befestigt ist. Die Führungsteile, mit welchen die Schreibplatte in dem schrankförmigen Gehäuse des Möbelstückes geführt ist, sind zur Wahrung der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
- An dem freien Ende der Schreibplatte io, i i ist mittels eines Gelenkbolzens 12 ein Stützfuß 13 angelenkt, der sich auf dem Boden 14 des Raumes abstützen kann und eine waagerechte Lage der Schreibplatte io, i i gewährleistet, deren hinterer Teil ioa in den Führungen des Schrankgehäuses ruht. An der Unterseite der Platte i i sind an dem hinteren Ende ioa Führungsklötze 15 angebracht, in denen die Feststellriegel 16 geführt sind. Die beiden Riegel 16 sind an ihren einander zugekehrten Enden bei 1611 keilförmig abgeschrägt und werden durch eine Feder 17 gegeneinandergezogen. Zwischen die Schrägflächen 1611 der Riegel 16 ragt das keilförmige Kopfstück 18 einer Schubstange ig, die in der hinteren Rahmenleiste iob und in einer Führung ioc gleitend geführt ist, aie aber auch als Traverse ausgeführt sein kann. Der Stützfuß 13 trägt an seinem oberen Ende einen Nocken 2o, der mit dem Stirnende der Schubstange ig derart zusammenwirkt, daß die Schubstange i9 bei der Verschwenkung des Stützfußes 13 in seine senkrechte Stellung nach hinten hin, als in Richtung gegen die Riegel 16 verschoben wird. Der keilförmige Kopf 18 der Schubstange ig bewirkt dabei in Verbindung mit den Schrägflächen 16a ein .,luseinanderschieben der Riegel 16 in die in Fig. 2 dargestellte Lage. Die Riegel 16 werden dabei mit ihren Kopfteilen fest gegen die Führungen der Schreibplatte in dem schrankförmigen Gehäuse oder in Nuten, z. B. Rolladennuten, gepreßt. Dadurch wird die Schreibplatte an ihrem hinteren Ende derart fest gegen das Schrankgehäuse verklemmt, daß sie sich nicht mehr frei bewegen kann. Durch diese Maßnahme in Verbindung mit der Abstützung der Schreibplatte io, i i an ihrem freien Ende durch den Stl#zfuß 13 wird eine solche erschütterungsfreie Festigkeit erreicht, daß ohne weiteres auf der Platte i r eine Schreibmaschine abgestellt werden und in Benutzung genommen werden kann, und zwar selbst dann, wenn die Schreibplatte in Teleskopschienen geführt ist.'" Bei Nichtbenutzung wird der"'Stützfuß 13 gegen die Unterseite der Schreibplatte io, ii hochgeschwenkt, wobei er mehr oder minder vollkommen im Inneren des Rahmens i o °verschwindet. Der Stützfuß 13 wird in dieser Lage"durch eine nicht dargestellte Einschnappvorrichtung oder mit Hilfe einer sonstigen Haltevorrichtung gesichert. Wird der Nocken 2o des Stützfußes 13 beim Hochschwenken des Letzteren aus dem Bereich des Stirnendes der Schubstange ig verschwenkt, so werden die beiden Riegel 16 durch die Feder 17 wieder einwärts gezogen, wie in Fig.3 dargestellt ist. Die Schrägflächen 16a schieben dabei die Schubstange i9 selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurück. Nunmehr kann die Schreibplatte io, i i mit dem Stützfuß 13 wie eine normale Schieblade als Ganzes in das Schrankgehäuse eingeschoben werden.
- In Fig. 2 der Zeichnung ist noch punktiert angedeutet, daß die Verschiebung der Riegel 16 anstatt durch die Keilpaarung 16,1, 18 gegebenenfalls auch durch Lenker 21 bewirkt werden kann, die in schräger Lage zwischen der Schubstange ig und den Riegeln 16 eingespannt sind.
- Es sei noch bemerkt, daß die Erfindung sich nicht auf die dargestellten Arten der Verklemmung beschränkt. Praktisch sind noch sehr viele verschiedenartige Ausführungsmöglichkeiten für den Erfindungsgedanken gegeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Büromöbelstück mit einer nach Art einer Schieblade ausziehbaren Schreibplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibplatte (io, ii) in ausgezogener Lage durch Verklemmung gegenüber den übrigen Teilen des schrankförmigen Gehäuses festgestellt wird. z. Büromöbelstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibplatte (io, ii) an ihrem freien Ende einen in die senkrechte Stellung schwenkbaren Stützfuß (13) trägt, der bei seiner Bewegung in die Stützstellung die Verklemmung an dem hinteren Ende ioa bewirkt. 3. Büromöbelstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verklemmung der Schreibplatte (io, ii) durch einen Riegel (16) erfolgt, der senkrecht zur Längsrichtung der Schreibplatte (i o, i i) einseitig aus dieser austritt und gegen Teile des schrankförmigen Gehäuses drückt.
.4. Büromöbelstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits aus der Schreib- platte (io, i i) Riegel (i6) austreten, die diese nach verschiedenen Richtungen hin gegen das schrankförmige Gehäuse verklemmen. 5. Büromöbelstück nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Riegel (i6) federnd gegeneinandergezogen und dadurch in Klemmstellung gebracht werden, daß sie durch eine Schubstange (ig) mit keilförmigem Kopfstück (i8) auseinandergetrieben werden. 6. Büromöbelstück nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Schubstange (ig) durch einen Nocken (20) des Stützfußes (i3) erfolgt, wenn dieser in seine Betriebsstellung geschwenkt wird. 7. Büromöbelstück nach Anspruch 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (i9) bei Freigabe durch den zurückgesch-#venk- ten Stützfuß (i3) selbsttätig durch die federnd gegeneinandergezogenen Riegel (i6) in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt wird. B. Büromöbelstück nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Rie- gel (i6) durch Lenker (2i) in ihre Klemm- stellung geschoben und zurückbewegt werden, die mit der Schubstange (i9) in Verbindung stehen, welche durch das Verschwenken des Stützfußes (i3) verschoben wird. 9. Büromöbelstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützfuß (i3) bei Nichtbenutzung unter die Schreibplatte (io, 1i) geschwenkt und durch eine Einschnappvorrich- tung in seiner angehobenen Lage gesichert wird, so daß die Schreibplatte (io, ii) mit dem Stützfuß (i3) in der üblichen Weise in das schrankförmige Gehäuse eingeschoben werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0040697 DE802013C (de) | 1949-04-24 | 1949-04-24 | Bueromoebelstueck mit einer nach Art einer Schieblade ausziehbaren Schreibplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0040697 DE802013C (de) | 1949-04-24 | 1949-04-24 | Bueromoebelstueck mit einer nach Art einer Schieblade ausziehbaren Schreibplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802013C true DE802013C (de) | 1951-02-01 |
Family
ID=577844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0040697 Expired DE802013C (de) | 1949-04-24 | 1949-04-24 | Bueromoebelstueck mit einer nach Art einer Schieblade ausziehbaren Schreibplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802013C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0850578A3 (de) * | 1996-12-31 | 1998-12-23 | Maria Sorbi | Zusatzausziehvorrichtung, entworfen zum einseitigen Ausbreiten einer schon bestehenden Tischoberfläche |
-
1949
- 1949-04-24 DE DE1949P0040697 patent/DE802013C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0850578A3 (de) * | 1996-12-31 | 1998-12-23 | Maria Sorbi | Zusatzausziehvorrichtung, entworfen zum einseitigen Ausbreiten einer schon bestehenden Tischoberfläche |
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