DE35056C - Vorrichtung zum Bewegen und Stützen der Dreheinlagen an dem unter Nr. 1040 und 5340 geschützten Ausziehtische - Google Patents
Vorrichtung zum Bewegen und Stützen der Dreheinlagen an dem unter Nr. 1040 und 5340 geschützten AusziehtischeInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B1/00—Extensible tables
- A47B1/08—Extensible tables with extensible frames or with additional legs
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
WILHELM BÖKEL in BERLIN.
geschützten Ausziehtische.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1885 ab.
Vorliegender Tisch besitzt eine in der Mitte getheilte feste Platte, unter welcher sich eine
beliebige Anzahl Ausziehplatten mit ihren Führungen befinden. In. Fig. 1 und 2 ist ein
solcher Tisch mit drei Ausziehplatten dargestellt, von denen je eine unter der anderen
in einem kastenähnlichen Rahmen liegt. Selbstverständlich kann die feste Tischplatte auch
ungetheilt hergestellt und die Ausziehplatten an den beiden Längsseiten in derselben Weise,
wie nachfolgend beschrieben, herausgezogen werden.
α ist die feste getheilte Platte, b die Zarge,
welche die Ausziehplatten ede mit ihren Führungsrahmen c1 d1 el aufnimmt. Diese Platten
sind in der Mitte in ihrer Längsrichtung getheilt und um Scharniere m auseinander- oder
zusammenzuklappen, so dafs sie auseinandergeklappt die volle Breite der festen Platte haben,
zusammengeklappt aber bequem zwischen den Rahmen untergebracht werden können.
Die Verbindung zwischen Ausziehplatten und ihren Rahmen ist durch Scharniere / und
Stützen g in der Art bewirkt, dafs sich die Platten beim Umklappen um diese Scharniere
in die Höhe der festen Tischplatte heben (s. Fig. 3 und 4), wobei die Bewegung durch
die Stützen g zwangläufig geführt wird. Da die Höhenlage der einzelnen Rahmen, in denen
die Ausziehplatten ruhen, eine verschiedene ist, so mufs sich danach auch die Länge der
Stützen g richten. Bei Platte c, deren Rahmen c1 am höchsten liegt, genügt auf jeder
Seite ein einfacher Zapfen g1, der sich auf den Rahmen c1 auflegt. Die mittlere Platte d
mit ihrem Rahmen d1 liegt am tiefsten; hier ist der Stützenzapfen g2 derartig ausgebildet,
dafs er rechtwinklig an der der Höhendifferenz zwischen hoch- und niedergeklappter Platte
entsprechenden Stütze g sitzt, deren anderes rechtwinkliges Ende i drehbar an der Platte
befestigt ist. Zapfen g greift in eine Führung k der Kastenwand d1. Da der Stützenhaken g2
auch dazu dient, die niedergelegte Platte gegen tieferes Herunterfallen, als wie gezeichnet, zu
sichern, derselbe aber mit der Platte nicht direct, sondern erst mit Zuhülfenahme der
Stütze g und deren umgebogenes Ende i verbunden ist, so ist auf die Ausziehplatte ein
Blech I aufgeschraubt, welches etwas über die Stütze g übergreift und so die Platte hält.
Beim Hochklappen der Platte mufs diese Verbindung aber wieder aufgehoben werden, da
die Stütze sich dabei aufrecht stellt; daher ist der Führungsschlitz k, in welchen der Zapfen g2
eingreift, nach hinten etwas tiefer in die Kastenwand eingearbeitet. Die Stütze g, welche etwas
nach aufsen federt, drückt also den Zapfen beim Rückwärtsgleiten tiefer in den Schlitz k
ein, wird vom Blech I frei und kann sich nun aufrichten, wie in Fig. 3 und 4 gezeichnet.
Beim Herumlegen der Klappen aber wird die Führung den Zapfen wieder zurück- und die
Stütze wieder unter das Blech I drücken.
Zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Ausziehen des Tisches dient die in Fig. 5 und 6
dargestellte Vorrichtung. An der linken Hälfte der getheilten Tischzarge ist um den Stift η ein
Hebel o drehbar befestigt, welcher durch Schnepper ρ in seiner Lage gehalten wird. An dem
Zug q der rechten Hälfte der Zarge befindet sich der Knaggen r, gegen welchen sich der
Hebel ο mit seiner vorderen Kante o1 anpreist
und so die beiden Tischhälften zusammenhält.
Es können sowohl eine, wie auch sämmtliche
Platten in Function kommen.
Beim Gebrauch wird durch Zurückziehen des Schneppers ρ der Hebel ο gelöst und, damit
er nicht herunterhängt, in die punktirte Lage gebracht; hierauf zieht man den Tisch
aus einander und klappt die gewünschten Ausziehplatten um ihre Scharniere f in die Höhe
der festen Platte, darauf legt man die Ausziehplatten um die Scharniere m aus einander,
so dafs sie die volle Tischbreite haben, und sichert sie, indem man die Zapfen s in die
entsprechenden Löcher einschiebt. Das unter dem Stege h angebrachte Bein dient dem
ganzen Auszug als Stütze.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Der Ersatz der durchgehenden Stangen I und m und der Angeln ρ für die Dreh einlagen des durch die Patente No. 1040 und 5340 geschützten Ausziehtisches durch die Bügelscharniere f in Verbindung mit den Führungsstützen g an den Dreheinlagen zum gleichzeitigen Heben, Führen und Stützen derselben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35056C true DE35056C (de) |
Family
ID=310934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35056D Expired - Lifetime DE35056C (de) | Vorrichtung zum Bewegen und Stützen der Dreheinlagen an dem unter Nr. 1040 und 5340 geschützten Ausziehtische |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35056C (de) |
-
0
- DE DENDAT35056D patent/DE35056C/de not_active Expired - Lifetime
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