CH132016A - Mahlmaschine. - Google Patents
Mahlmaschine.Info
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Description
Mahlmaschine. Die bisherigen Mahlmaschinen, bei denen das Enthülsen, Dreschen, Mahlen von Körner frucht und dergleichen mittelst sich schnell drehenden Scheiben, durch Zusammenstossen der Teilchen, durch Schleudern dieser Teil chen gegen Schaufeln und dergleichen oder noch durch die im Kasten entstandenen Luft wirbel erfolgt, haben den Nachteil, dass sie ein ungleichmässig und ungenügend bearbei tetes Produkt liefern.
Der Grund dieses Nachteils ist anhand der Fig. 1-3 der Zeichnung, die ein Beispiel einer bekannten Maschine dieser Art veran schaulichen, im folgenden erklärt.
Fig. 1 ist ein Schnitt senkrecht zur Achse, von der Aufgabeseite gesehen; Fig. 2 ist die Drehscheibe dieser Maschine, von der Aufgabeseite gesehen; Fig. 3 ist ein Querschnitt, wobei die Auf gabeseite links steht.
Von der Mitte der Drehscheibe a aus wird das Gut in Richtung des Pfeils k' gegen den mit Schaufeln versehenen Kasten f geschlen- dert und findet in e einen freien Durchgang, wo es der Wirkung der Schaufeln entgehen kann. So wird ermöglicht, dass ein Teil des Gutes ungenügend bearbeitet zum Umfang der Scheibe und weiter zum Austrag gelangt. Um das zu verhindern, hat man den Zwischenraum e zwischen Kasten und Drehscheibe so klein bemessen, dass unbehandeltes Gut nicht auf die andere Seite entweichen kann. Es hat sich aber gezeigt, dass das Gut sich dann zwischen Kastenwand und Drehscheibe anhäuft, ein klemmt, alsdann die Drehscheibe abbremst, so dass Maschine und Gut sich erwärmen und die Leistung abnimmt.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Mahlmaschine mit in einem geschlossenen Ka sten sich schnell drehender Scheibe, die auf der Aufgabeseite mit Vorsprüngen versehen ist, gekennzeichnet durch auf mindestens zwei Kreisen angeordnete Vorsprünge von solcher Beschaffenheit und gegenseitiger Anordnung, dass das von der Mitte der Drehscheibe nach aussen geschleuderte Gut durch einen Teil der Vorsprünge immer wieder gegen die Arbeits fläche des Kastens geführt wird, während dieser Bearbeitung etwa sich entziehendes Gut durch den anderen Teil der Vorsprünge durch me chanische Einwirkung,
wie auch durch Luft- wirbelung weiter verarbeitet wird, und endlich nur derart zerkleinertes Gut zum Austrag gelangt, welches vom Luftstrom mitgenommen werden kann.
Die Fig. 4-10 veranschaulichen ein Bei spiel einer Maschine gemäss der Erfindung; Fig. 4 ist ein Schnitt senkrecht zur Achse, von der Aufgabeseite gesehen; Fig. 5 ist die Drehscheibe dieser Maschine, von der Aufgabeseite gesehen; Fig. 6 ist ein Querschnitt, wobei die Auf gabeseite links steht; Fig. 7-10 zeigen Querschnitte durch vier verschiedenartig geformte Drehscheiben.
Auf der Drehscheibe a sind Vorsprünge, die die Gestalt eines Ringes c und mehrerer Bolzen g haben, angebracht. Durch den ring förmigen Vorsprung c geführt, muss das von der Drehscheibe nach aussen geschleuderte Gut gegen den mit Schaufeln versehenen Ka sten f in Richtung des Pfeils k2 abweichen, gerät also nicht in den Zwischenraum e, son dern wird immer wieder gegen die Arbeits fläche des Kastens geführt. Sollte jedoch un genügend zerkleinertes Gut in diesen Raum entweichen, so wird durch die bolzenförmigen Vorsprünge g das Anhäufen und somit die Verstopfung vermieden. Zudem wird das entwi chene Gut durch mechanische Einwirkung, wie auch durch die starken entstehenden Luft wirbel, die die Bolzen bewirken, zerkleinert.
So gelangen also zum Austrag i der Maschine nur Teilchen von so geringer Grösse, dass sie vom Luftstrom fortgetragen werden und der Arbeitswirkung der Bolzen entweichen können.
Die Form der Vorsprünge kann verschie den sein; es sind einige Formen in den Fig. 7-10 veranschaulicht, wobei c und d als Ringe (es könnten auch Ringsegmente sein) und g als Bolzen ausgebildet sind.- Diese Vor sprünge können entweder für sich hergestellt und auf der Drehscheibe befestigt sein oder sie können mit derselben aus einem Stück gegossen sein.
Dank der Wirkung der Vorsprünge kann man den Zwischenraum e durch Zurückschie ben oder Verkleinern des Durchmessers der Drehscheibe vergrössern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mahlmaschine mit in einem geschlossenen Kasten sich schnell drehender Scheibe, die auf der Aufgabeseite mit Vorsprüngen verse hen ist, gekennzeichnet durch auf mindestens zwei Kreisen angeordnete Vorsprünge von solcher Beschaffenheit und gegenseitiger An ordnung; dass das von der Mitte der Dreh scheibe nach aussen geschleuderte Gut durch einen Teil der Vorsprünge immer wieder ge gen die Arbeitsfläche des Kastens geführt wird, während "dieser Bearbeitung etwa sich entziehendes Gut durch den anderen Teil der Vorsprünge, durch mechanische Einwirkung, wie auch durch Luftwirbelung weiter verar beitet wird, und endlich nur derart zerklei nertes Gut zum Austrag gelangt, welches vom Luftstrom mitgenommen werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1.Mahlmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Vor sprünge als Ringe ausgebildet sind. Z. Mahlmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der Vorsprünge als Ringsegmente, die bei schnel lem Drehen wie ein Ring wirken, ausge bildet sind. 3. Mahlmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge mit den sie tragenden Teilen aus einem Stück gegossen sind. 4. Mahlmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die für sich hergestellten Vorsprünge auf den sie tra genden Teilen, befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| PL132016X | 1927-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH132016A true CH132016A (de) | 1929-03-31 |
Family
ID=19936079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH132016D CH132016A (de) | 1927-02-22 | 1928-02-18 | Mahlmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH132016A (de) |
-
1928
- 1928-02-18 CH CH132016D patent/CH132016A/de unknown
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