CH130596A - Einrichtung zum Abblenden von Motorrad-Scheinwerfern. - Google Patents

Einrichtung zum Abblenden von Motorrad-Scheinwerfern.

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CH130596A
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CH
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switch
bowden cable
dimming
switching
handlebar
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


      Einriehtung    zum     Abblenden    von     Notorrad-Scheinwerfern.       Uni den     entgegenkommenden    Fahrer nicht  zu blenden, wird beim Begegnen von Kraft  fahrzeugen das in der Fahrtrichtung ausge  sandte Scheinwerferlicht geschwächt. Viel  fach wird hierzu ein Abblendschalter benutzt,  mit dem die Lampenstromleitung in geeig  rreter Weise verändert wird, indem zum Bei  spiel die Hauptlampe aus- und gleichzeitig  die Nebenlampe eingeschaltet wird. Bei Motor  rädern ist das Bedienen des zumeist beim  Scheinwerfer angebrachten Abblendschalters  lästig, weil man nur ungern die Hand von  der     Lenkstange    fortnimmt.  



  Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil  dadurch vermieden, dass der Abblendschalter  durch einen an der Lenkstange angebrach  ten Bowdenzug verstellbar ist, ohne dabei  die Lenkstange loslassen zu müssen, und       class    beim Zurückgehen des Bowdenzugs in  die Ruhelage die eingestellte Lage des Schal  ters nicht verändert wird. Der Bowdenzug  kann zum Beispiel durch einen einzelnen  Finger leicht betätigt werden, wobei die Hand  die     Lenkstange    fest im     Griff    behalten kann.    In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung veranschaulicht.  



       Abb.    1 zeigt den Einbau der     Einrichtung     im Scheinwerfergehäuse,       Abb.    2 eine Seitenansicht des Abblend  schalters,       Abb.    3 einen Schnitt nach der Linie     A-B     der     Abb.    2,       Abb.    4 eine Seitenansicht des Schalters  in einer gegen     Abb.    2 um 45  gedrehten  Schaltstellung,       Abb.    5 eine Ansicht der au einer Lenk  stange montierten Einrichtung,       Abb.    6 eine Ansieht der Kontaktglieder  in der einen und       Abb.    7 eine     Ansicht    der Kontaktglieder  in der andern Schaltstellung,

         Abb.    8 einen Abblendschalter mit     Gleit-          widerstand    und       Abb.    9 einen Schaltplan dafür.  



  In den     Abb.    1-5 ist in einem Schein  werfergehäuse 1 eine     Fiberplatte    2 befestigt,  die den Abblendschalter trägt. Dieser besitzt  einen um eine Achse 3 schwenkbaren Schal -      führten Schaltwalze 7 aus     Isolierstoff    befestigt  ist. An dieser ,sind vier Schrägzähne 8 in  gleichen Abständen voneinander vorgesehen.  Die Aussenflächen der Schaltwalze 7 und der  Schrägzähne 8 sind mit einem Kupfermantel  9 überzogen. Zwei     Kontaktstreifen    10 und 11  sind an der Platte 2 befestigt und mit ihrem  freien Ende schräg abgebogen, entsprechend  der schrägen     Endfläche    der Zähne B.

   Beide  Kontaktstreifen 10 und 11 sind so gegen  einander versetzt, dass der eine in eine Zahn  lücke der Schaltwalze 7 zu liegen kommt,  wenn der andere gegen einen Schaltzahn an  liegt. Der Kontaktstreifen 10 ist mit dem       Hauptfaden    und der Kontaktstreifen 11 mit  dem Nebenfaden einer     Zweifadenglühlampe     verbunden. Eine an die Stromquelle ange  schlossene Blattfeder 12 kann auf der Schalt  walze 7 schleifen. Durch eine Schraubenfeder  13 werden die     Rastenscheibe    5 und die Schalt  walze 7 längs der Achse 3 nach der Platte  2 zu gedrückt.

   Der Schalthebel 4 ist über  seine Drehachse hinaus verlängert und stösst  mit dieser Verlängerung in seiner Ruhestel  lung gegen einen Anschlag     14;    er kann ent  gegen der Kraft einer Schraubenfeder 15 um  die Achse 3 durch ein     Bowdenzugkabel    16  geschwenkt werden, dessen Hebel 17 an der  Lenkstange 18 eines Motorrades befestigt ist.  



  Beim Betätigen des Hebels 17 wird der  Schalthebel 4 durch das     Bowdenkabel    16 um  einen Winkel von 45      geschwenkt    und nimmt  dabei durch die beiden     Rastenscheiben    5 und  6 die Schaltwalze 7 mit. Diese verschiebt  sich an der schrägen Endfläche des anliegen  den Kontaktstreifens 10 entlang, bis dieser  nach einem gewissen     Drehwinkel    den Schalt  zahn freigibt und dabei in die auf den Schalt  zahn folgende     Zahnlücke        zür    liegen kommt       (Fig.    4). Der andere Kontaktstreifen 11 be  rührt dann einen ihm gerade gegenüberlie  genden Schaltzahn.

   Nach Loslassen des Schal  ters 17 wird der Schalthebel 4 durch die  Schraubenfeder 15 -bis zum Anschlag 14     zu-          rÜckgezogen;    die Schaltwalze wird jedoch         stenscheibe    6 entlang. Der Abblendschalter  kann dann erneut betätigt werden, .wobei  sich das Spiel wiederholt. Wird dabei der  Schalter 17 versehentlich losgelassen, bevor  die Schaltwalze 7 ihre neue Endlage einge  nommen hat, so wird der Schalthebel 4 durch  die Feder 15 wieder bis zum Anschlag 14.  zurückgezogen und zugleich die Schaltwalze 7  an der schrägen Endfläche des jeweils anlie  genden Kontaktstreifens entlang durch die  Schraubenfeder 13 in die vorhergehende     End-          lage    zurückgeschoben.

   Dadurch ist es aus  geschlossen, dass der Abblendschalter eine  Stellung behält, in der weder der Kontakt  streifen 10 noch 11 Kontakt hat; er kann  vielmehr nur in einer Schaltstellung stehen  bleiben.  



  Aus den     Abb.    6 und 7 ist ohne weiteres  ersichtlich, wie nach einem     Fortscbalten    um  45  einmal der eine Kontaktstreifen (10) und  dann der andere Kontaktstreifen (11) an  einem der Schaltzähne 8 anliegt und den  betreffenden Stromkreis schliesst. An Stelle  einer     Zweifadenlampe    kann natürlich auch  eine Haupt- und eine Nebenlampe benutzt  werden. Ist nur eine Lampe mit einem ein  zigen Glühfaden vorhanden, so werden beide  Kontaktstreifen 10 und 11 mit ihr verbunden,  und zwar der eine über einen     Abblendwider-          stand.     



       Gegebenenfalls    kann statt dessen auch  ein Gleitwiderstand mit dem     Abblendhebel     verbunden werden, so dass die Lichtstärke  beim Übergang von der einen Schaltstellung  zur andern allmählich verändert wird. Ge  mäss     Abb.    8 ist um die Schaltwalze 7 ein  feststehender ringförmiger Widerstand 19  herumgelegt, an dessen Innenfläche ein mit  der Schaltwalze 7 verbundener Kontakt 20  entlang gleiten     kann.    Die beiden Kontakt  stücke 10 und 11 sind. jetzt nicht mehr au  die Stromleitung angeschlossen, sondern dienen  nur noch als Anschläge für die Zähne der  Schaltwalze;

   die den Strom zuführende Blatt  feder 12 ist gegen den umlaufenden Kontakt      20     3o    weit seitlich versetzt, dass dieser nicht  durch die Feder 12 behindert wird. Wie aus  dem Schaltplan nach     Abb.    9 ersichtlich, ist  der     Abblendwiderstand    in vier um 90  von  einander abstehenden Punkten 21, 23, 25  und 27 an eine Scheinwerferlampe 29 ange  schlossen.

   Wenn der Kontakt 20 auf diesen  vier Punkten steht, die dem Anliegen des  einen Anschlags 10 an der Stirnfläche eines  Schaltzahns 8 entsprechen, dann brennt die  Lampe 29 hell, weil der Widerstand ausge  schaltet ist; in den Stellungen 22, 24, 26 und  28, die dem Anliegen des andern Anschlags  11 entsprechen, ist dagegen der     Abblend-          widerstand    in dem Lampenstromkreis einge  schaltet. Der Abblendschalter selbst arbeitet  in derselben Weise wie beim ersten Beispiel;  er wird also durch den Bowdenzug stets in  derselben Weise     fortgeschaltet    und bleibt bei  losgelassenem Bowdenzug nur in einer der  Schaltstellungen 21--28 stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Abblenden von Motor radscheinwerfern, mit einem Abblendschalter für den Lampenstrom, dadurch gekennzeich net, dass der Schalter durch einen an der Lenkstange angebrachten Bowdenzug ver stellbar ist, ohne dabei die Lenkstange los lassen zu müssen, und dass beim Zurückgehen des Bowdenzugs in die Ruhelage die einge- stellte Lage des Schalters nicht verändert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter bei wie derholter Betätigung des Bowdenzugs stets in derselben Drehrichtung weitergeschaltet wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter bei losgelassenem Bow denzug nur in einer der gewünschten Schalt stellungen, nicht aber in einer Zwischen stellung stehen bleiben kann. 3. Einrichtung nach Patentanspruch mit einem Drehschalter, der mit Schaltzähnen sich an einem mit einer Gleitfläche versehenen Xontaktstück entlang bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche des Kontaktstücks in der einen Schaltstellung frei liegt, ohne von einem Schaltzahn be rührt zu werden. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schaltzähnen Lücken sind, in welche das Kontaktstück frei hineinragen kann.
CH130596D 1926-12-22 1927-11-30 Einrichtung zum Abblenden von Motorrad-Scheinwerfern. CH130596A (de)

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DE270127X 1927-01-27

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