DE472689C - Elektrischer Steuerschalter, bei welchem das die beweglichen Kontakte tragende drehbare Schaltorgan zwecks Schliessung von zusaetzlichen Stromkreisen nachgiebig gemacht ist - Google Patents

Elektrischer Steuerschalter, bei welchem das die beweglichen Kontakte tragende drehbare Schaltorgan zwecks Schliessung von zusaetzlichen Stromkreisen nachgiebig gemacht ist

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DE472689C
DE472689C DEG69609D DEG0069609D DE472689C DE 472689 C DE472689 C DE 472689C DE G69609 D DEG69609 D DE G69609D DE G0069609 D DEG0069609 D DE G0069609D DE 472689 C DE472689 C DE 472689C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Elektrischer Steuerschalter, bei welchem das die beweglichen Kontakte tragende drehbare Schaltorgan zwecks Schließung von zusätzlichen Stromkreisen nachgiebig gemacht ist Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Steuerschalter, bei dem der drehbare, die beweglichen Kontakte tragende Griff bzw. das Schaltorgan in seiner Form veränderlich bzw. nachgiebig ausgeführt ist, derart, daß durch die Formveränderung die Schließung von zusätzlichen bzw. Ergänzungsstromkreisen herbeigeführt wird.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der dem einen der zusätzlichen Stromkreise entsprechende feste Kontakt durch ein in einer Rinne des Schaltergehäuses eingesetztes, federndes Verbindungsstück gebildet wird. Durch diese Anordnung ist es möglich, die zusätzlichen Stromkreise in jeder beliebigen Winkelstellung des Schaltergriffes zu schließen.
  • Ein weiteres wichtiges Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß einer der beweglichen Kontakte in bekannter Weise fest mit dem Schaltorgan verbunden ist, während der andere bewegliche Kontakt am freien Ende einer federnden Lamelle festsitzt, die ihrerseits am Schaltorgan befestigt ist. Auf diese Weise sind die zwei beweglichen Kontakte sozusagen durch besondere federnde Stützen derart getragen, daß infolge der Federung dieser Stützen ein in richtiger Weise erfolgender Kontakt erreicht wird, der mit Sicherheit nicht erzielbar ist, wenn die Schalter zwei Kontakte besitzen, die starr auf dem.Schaltorgan befestigt sind.
  • Die Erfindung betrifft auch die Verwendung des Schalters zum Steuern der Stromkreise einer optischen und akustischen Signalvorrichtung für Fahrzeuge o. dgl. Erfindungsgemäß sind dann die festen Kontakte so geschaltet, daß durch die Drehung des Schaltorgans nicht nur der Stromkreis einer der Richtungslampen, sondern auch derjenige der »Halt«-Lampe geschlossen wird, während durch Druck auf das Schaltorgan bei beliebiger Winkellage desselben nacheinander die »Halt«-Lampe und die akustische Vorrichtung eingeschaltet werden. Diese Einrichtung ermöglicht bei jedem beliebigen Witterungszustand und zu jeder beliebigen Tageszeit eine stets gut ablesbare Zeichengebung, da die Stellung der Richtungslampe gegenüber dem roten Haltelicht immer die angezeigte Richtung erkennen lassen wird, selbst wenn es unmöglich wäre, die Farbe der Richtungslampe wahrzunehmen. Außerdem ist es möglich, das Haltezeichen bei jeder beliebigen Winkelstellung des Schaltergriffes, und zwar in jedem Augenblick und ohne Gefahr eines Irrtums zu geben. Da der akustische Weckei erst nach Aufleuchten der Haltelampe in Tätigkeit tritt, wird außerdem noch durch dieses akustische Zeichen die Aufmerksamkeit auf das Lichtzeichen gelenkt.
  • Ein ferneres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß das federnde Verbindungsstück so angeordnet ist, daß von jeder beliebigen Winkellage des Schaltorgans aus der Stromkreis der akustischen Vorrichtung geschlossen werden kann.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, ist Abb. = eine Ansicht des Apparates mit abgenommenem Deckel, Abb. 2 ein axialer Schnitt nach A -A von Abb. x, wobei auch der Deckel gezeichnet ist, und Abb. 3 das Schema der elektrischen Verbindungen.
  • Der Apparat besteht aus dem Gehäuse r beliebigen, vorzugsweise aber isolierenden Materials, in dessen Mitte der leitende Drehzapfen 2 für den Schalthebel 3 angebracht ist. Das Gehäuse trägt feste Anschläge 4, 5, 6, 7, B. Die drei letzteren sind unter sich durch einen leitenden Bügel 9 verbunden. Der Drehzapfen 2 steht mit der Klemme xo der Stromzufuhr in Verbindung. In dem Gehäuse ist eine umlaufende Nut zr angebracht, in welche ein leitender elastischer Reifen 12 eingesetzt wird, dessen Enden benachbart liegen, jedoch durch einen kleinen Abstand =3 voneinander getrennt sind. Zum Einsetzen des Reifens biegt man denselben mit seinen Enden zusammen und drückt ihn in die Nut r=, in welcher er sich entspannt und selbsttätig festgehalten wird. Der Schalthebel 3 besteht aus einer elastischen Schiene, deren im Innern liegendes Ende zwei Kontakte 14 und 15 trägt, die gleichzeitig sich entweder auf die festen Kontakte 4 und 6 oder auf die Kontakte 5 und 7 auflegen können, je nach der Stellung des Schalthebels. Der Kontakt 15 besteht aus einem kleinen Bolzen, welcher durch den Schalthebel 3 hindurchgeht und am Ende -einer -kleinen federnden Lamelle 16 aufsitzt, die auf die Oberseite des Schalthebels aufgesetzt ist.
  • In der Ruhelage legt sich der Kontakt 14 in eine kleine Rast eines Teiles 17, die eine elastische Feststellvorrichtung bildet.
  • Der Schalthebel 3 trägt am unteren Ende einen Stellknopf 18. Das Gehäuse ist durch einen Deckel r9 überdeckt, der auf dasselbe aufgeschraubt oder mittels einer mittleren Schraube oder in anderer Weise befestigt wird. Auf der Außenseite des Deckels zeigt ein Index oder Pfeil die Ruhelage des Schalthebels an.
  • Angenommen, der Apparat schaltet die Stromkreise zur Signalisierung der Richtung eines Automobils, so sind dann die Kontakte 4 und 5 mit den beiden Lampen 30 und 31 (Abb. 3), welche die Richtung links und rechts angeben, verbunden, und der Leitungsbügel 9 steht mit der Lampe 32 in Verbindung, welche das »Halt«-Signal anzeigt. Außerdem ist der elastische Reifen =2 mit dem Schallmelder 33 verbunden. In der Normal-, d.h. in der »Halt«-Stellung legt sich der Schalthebel weder auf den Kontakt 8 noch auf den Kontaktstreifen z2. Wenn man daher den Schalthebel nach links oder nach rechts dreht, so entzündet sich die Lampe 3o oder die Lampe 31 und gleichzeitig auch die Lampe 32. Drückt man auf den Schalthebel, wenn er sich in der Ruhestellung befindet, so legt er sich auf den Kontakt 8, entzündet die Lampe 32, und wenn man einen stärkeren Druck ausübt, so legt er sich auf den Kontaktstreifen =2 und setzt den Schallmelder in Tätigkeit. Wenn man also den Schalthebel dreht, entzündet man gleichzeitig mit einer der beiden Richtungslampen die »Halt«-Lampe ohne aber den Schallmelder einzuschalten. Außerdem kann man die »Halt«-Lampe entzünden, ohne gleichzeitig die Richtungslampen und ohne"den Schallmelder einzuschalten, dagegen wenn man unter gleichzeitigem Druck auf den Schalthebel diesen dreht, so werden die verschiedenen Lichtsignale stets von dem Schallsignal begleitet sein.
  • Die Kontakte können in ihrer Anzahl und in ihrer Anordnung verändert werden, und desgleichen die Schaltung, um jede gewünschte Kombination zwischen den zu speisenden Stromkreisen zu erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Elektrischer Steuerschalter, bei welchem das die beweglichen Kontakte tragende drehbare Schaltorgan zwecks Schließung von zusätzlichen Stromkreisen nachgiebig gemacht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der dem einen der zusätzlichen Stromkreise entsprechende feste Kontakt durch ein in einer Rinne des Schaltergehäuses eingesetztes federndes Verbindungsstück gebildet ist.
  2. 2. Steuerschalter nach Anspruch Z, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beweglichen Kontakte (r4) in bekannter Weise fest mit dem Schaltorgan verbunden ist, während der andere bewegliche Kontakt (z5) am freien Ende einer federnden Lamelle (z6) festsitzt, die ihrerseits am Schaltorgan befestigt ist.
  3. 3. Schalter nach den Ansprüchen r und 2 zum Steuern der Stromkreise einer optischen und akustischen Signalvorrichtung für Fahrzeuge o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte so geschaltet sind, daß durch die Drehung des Schaltorgans (Hebel o. dgl.) nicht nur der Stromkreis einer der Richtungslampen, sondern auch derjenige der »Halt«-Lampe geschlossen wird, während durch Druck auf das Schaltorgan bei beliebiger Winkellage desselben nacheinander die Haltelampe und die akustische Vorrichtung eingeschaltet wird. q.. Schalter nach den Ansprüchen z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Verbindungsstück (g) so angeordnet ist, daß von jeder beliebigen Winkellage des Schaltorgans aus der Stromkreis der akustischen Vorrichtung geschlossen werden kann.
DEG69609D 1927-01-24 1927-02-26 Elektrischer Steuerschalter, bei welchem das die beweglichen Kontakte tragende drehbare Schaltorgan zwecks Schliessung von zusaetzlichen Stromkreisen nachgiebig gemacht ist Expired DE472689C (de)

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DEG69609D Expired DE472689C (de) 1927-01-24 1927-02-26 Elektrischer Steuerschalter, bei welchem das die beweglichen Kontakte tragende drehbare Schaltorgan zwecks Schliessung von zusaetzlichen Stromkreisen nachgiebig gemacht ist

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