CH128564A - Emaildraht. - Google Patents

Emaildraht.

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CH128564A
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CH
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wire
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enamel wire
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microns
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Emaildr        aLt.       Die Erfindung bezieht sich auf sehr  dünne Emaildrähte.  



  Es ist schon bekannt, dünne emaillierte  Kupferdrähte für die Windungen von Radio  transformatoren zu verwenden. Solche aus  Emailkupferdraht bestehende Windungen  weisen den Nachteil auf, dass sie bald -durch  rosten.  



  Auch ist es bekannt, dünne Drähte von  einer nichtmagnetischen, aus Eisen, Nickel,  Chrom, Wolfram und Kohle bestehenden  Eisenlegierung zu ziehen. Es ist aber prak  tisch nicht möglich, dadurch einen Draht  querschnitt zu erreichen, der kleiner als  40     Mikron    ist.  



  Gemäss der Erfindung besteht der Kern  aus einem hochschmelzenden, schwer     oxydier-          baren    Metall. Es wird hierdurch die Möglich  keit geschaffen, dem Kern einen Querschnitt  von sogar nur 10     Mikron    zu geben. Der Draht  gemäss der Erfindung kann zum Beispiel zum  Wickeln von elektrischen Spulen verwendet  werden, mit denen bei beschränkten Abmes  sungen sehr hohe Selbstinduktionen erzielt  werden müssen. Solche Spulen sind zum Bei-    spiel die Wicklungen von Radiotransforma  toren.  



  Für den Emaildraht wird als Kernmetall  zweckmässig     Molybdän    verwendet. Als     Iso-          lierüberzug    kann dabei ein für dünne Drähte  geeigneter Emaillack verwendet werden. Ein  derartiger     Emailmolybdändraht    hat einem  Emailkupferdraht gegenüber den Vorteil, dass  der erstgenannte nicht die nachteilige Eigen  schaft besitzt, bald durchzurosten, wenn der  Querschnitt sehr klein ist; bei     Emailmolyb-          dändraht    besteht dafür sogar dann keine Ge  fahr, wenn der Kerndurchmesser 10     Mikron     beträgt. Der Aussendurchmesser des Drahtes  mag dabei etwa 20     Mikron    betragen.

   Es kann  also vorteilhaft sein, Wicklungen eines Ra  diotransformators aus derartigem Draht her  zustellen. Es darf durch diese Wicklungen  kein Strom von merklicher Intensität fliessen,  da sonst der Spannungsverlust und die Er  hitzung zu gross werden. Der Draht gemäss  Erfindung wird für die Wicklungen von       Niederfrequenz-Transformatoren    in der Ra  diotechnik in Betracht kommen, und zwar  insbesondere für deren Sekundärwicklung.

        Nicht nur     Molybdän,    sondern auch     Wolfram,          Tantal    und andere hochschmelzende und  schwierig     oxydierbare    und daher dem Kern  auch ohne Isolierüberzug 'eine sehr grosse       Korrisionsbeständigkeit    verleihende Metalle  oder deren     Legierungen    kommen für die Ver  wendung als Kernmaterial für den dünnen  Emaildraht gemäss der Erfindung in Betracht.  



  Die Herstellung von     14Zolybdändraht    von  7 0     Mikron    ist dem Fachmann bekannt und  daher hier nicht näher zu beschreiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sehr dünner Emaildraht, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kern aus einem hoch schmelzenden und schwer oxydierbarem, me tallischem Material besteht. UNTERANSPRUCH: Emaildraht nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der Kern aus Molybdän besteht.
CH128564D 1926-07-12 1927-07-02 Emaildraht. CH128564A (de)

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NL128564X 1926-07-12

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CH128564A true CH128564A (de) 1928-11-01

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ID=19775741

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955815C (de) * 1951-12-29 1957-01-10 Sulzer Ag Einrichtung zum Befeuchten eines Gases

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE955815C (de) * 1951-12-29 1957-01-10 Sulzer Ag Einrichtung zum Befeuchten eines Gases

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