DE628433C - Flachspule zur Wirbelstromheizung - Google Patents

Flachspule zur Wirbelstromheizung

Info

Publication number
DE628433C
DE628433C DE1930628433D DE628433DD DE628433C DE 628433 C DE628433 C DE 628433C DE 1930628433 D DE1930628433 D DE 1930628433D DE 628433D D DE628433D D DE 628433DD DE 628433 C DE628433 C DE 628433C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flat coil
ferromagnetic material
coil
eddy current
current heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930628433D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE628433C publication Critical patent/DE628433C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Flachspule zur Wirbelstromheizung Es ist mehrfach vorgeschlagen worden, Flachspulen zur Erzeugung elektromagnetischer Wechselfelder zum Glühen oder Schmelzen von Metallen und anderen Materialien zu. benutzen. Nun hat aber eine Flachspule den Nachteil, daß ihre Selbstinduktion erheblich geringer ist als die einer Zylinderspule gleicher Windungszahl und gleichen Querschnitts, selbst wenn die Zylinderspule nur eine verhältnismäßig geringe Höhe hat. Aus praktischen _Vründen, wie Rücksicht auf die Tiegelgröße des Schmelz-, Glüh- oder Härteofens, die Breite der Blechbahnen in Walzwerken usw., kann man vielfach nicht über einen gewissen Spulenquerschnitt hinausgehen. andererseits erfordert der gewollte Heizeffekt eine bestimmte Mindestgröße des magnetischen Kraftflusses, der abhängig ist von der Selbstinduktion der Spule, der Frequenz und Stärke des Stromes. Besonders wenn es sich um die Anwendung niederer Frequenzen, z. B. von 5o Perioden, handelt. ist es vielfach unmöglich. mit einer geringen Selbstinduktion den erforderlichen Kraftflußzu erzeugen, -wenn man nicht übermäßig starke Ströme anwenden will. Letztere machen weite Rohrquerschnitte der Spulenwindungen nötig; um für ausreichende Kühlung durch fließendes Wasser Sorge zu tragen. Bei vorgegebenem Spulenquerschnitt ist aber eine Rohrerweiterung gleichbedeutend mit einer Herabsetzung der Spuleninduktivität. die zur Erzielung eines bestimmten Kraftflusses wieder eine Stromerhöhung notwendig macht usw. Ein weiterer Nachteil geringer Selbstinduktion der Spule ist das Erfordernis großer Kapazitäten, die namentlich bei Verwendung von niederfrequentem Speisestrom eine erhebliche Kapitalinvestierung bedeuten. Auch ist ein aus einer großen Kapazität und- einer kleinen Selbstinduktion bestehender Schwingungskreis bekanntlich viel stärker gedämpft als ein solcher mit kleiner Kapazität und großer Induktivität. Aus allen diesen Gründen ist die Verwendung normaler Flachspulen bisher nur in beschränktem Umfange möglich.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine solche Ausgestaltung der Flachspulen, daß ihre Selbstinduktion ganz beträchtliche Werte annehmen kann. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß man den Raum zwischen den Einzelwindungen der Spule mit fcrromagnetischein Material ausfüllt, und zwar in der einfachsten Weise mit dünnen Eisenbändern von gleicher Höhe wie die Spulenwindungen. Dabei können zwischen je zwei Windungen mehrere Eisenbänder angeordnet sein, die zur Isolierung gegeneinander und gegen die stromführenden Windungen mit einer Oxydschicht oder einem feuerfesten Lack- oder Emailüberzug versehen sein können. Besonders vorteilhaft ist das überziehen der Windungen selbst mit einer genügend starken Schicht von Weicheisen, z. B. auf elektrolytischem Wege, da dann die Kühlung auch des Eisens zuverlässig durch das in den als Rohre ausgebildeten Windungen fließende Kühlwasser gesichert ist_ eben der Erhöhung der Selbstinduktion hat die Erfindung den weiteren Vorteil, daß sie iii noch weit besserem Maße ein beliebiges Spulenfeld auszubilden gestattet, als es durch entsprechende Verteilung der Wicklungsdichte der Spulen möglich ist. Um z. B. ein möglichst über den ganzen Querschnitt einer Schmelze konstantes Magnetfeld zu erzeugen, ist vorgeschlagen worden, eine Flachspule ohne ferromagnetische Einlagen mit nach außen zunehmender Wicklungsdichte unter oder über der Schmelze anzuordnen. Die gleiche Feldverteilung läßt sich bei einer Flachspule mit konstanter Wicklungsdichte dadurch erreichen, daß man sie gemäß der Erfindung ausbildet und die Schichtdicke des eingelegten ferromagnetischen Materials nach außen stetig zunehmen läßt. Soll das über der Spule erzeugte magnetische Wechselfeld nach außen an Stärke zunehmen, so wird dies durch eine gleichsinnige Zunahme sowohl der Wicklungsdichte als auch der Schichtdicke des ferromagnetischen Materials bewirkt. Änderung der Schichtdicke des ferromagnetischen Materials wirkt also gleichsinnig wie die entsprechende Änderung der Windungsdichte, so daß beide Maßnahmen sich gegenseitig vertreten oder ergänzen können.
  • Obwohl das Hauptanwendungsgebiet der Erfindung bei niederen Frequenzen des Speisestromes liegt, kann sie auch bei hohen Frequenzen finit Nutzen dienen. Nur ist dann durchVerwendung möglichst dünner, hysteresefreier Eisenbänder, z. B. sog. silicierter Hochfrequenzbleche oder gepreßten, zweckmäßig schwach gesinterten Eisenpulvers, für weitgehende Herabsetzung der Kupfer- und Eisenverluste Sorge zu tragen.
  • Der Spulenform entsprechend werden die Windungen zweckmäßig aus Rohren von angenähert rechteckigem Querschnitt mit im Verhältnis zur Breite großer Höhe hergestellt. Die Kühlung der Windungen .geschieht in der üblichen Weise durch -Wasser oder durch Kohlensäure, die aus dem flüssigen Zustande oder dem hoher Verdichtung unmittelbar in die Rohrleitungen eingeführt wird.

Claims (5)

  1. PATENTr1NSPIZÜCIIE: i. Flachspule zur Wirbelstromheizung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen ihren Windungen ferromagnetisches Material angeordnet ist.
  2. 2. Flachspule nach Anspruch i. dadurch ,gekennzeichnet, daß das ferromagnetische Material aus dünnen, hohen Bändern besteht.
  3. 3. Flachspule nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß das ferromagnetische Material aus gepreßtem, zweckmäßig schwach gesintertem Pulver besteht.
  4. 4:. Flachspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenwindungen mit ferromagnetischem Material überzogen sind.
  5. 5. Flachspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtdicke des ferromagnetischen Materials zwischen den Einzelwindungen verschieden ist.
DE1930628433D 1930-12-31 1930-12-31 Flachspule zur Wirbelstromheizung Expired DE628433C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE628433T 1930-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE628433C true DE628433C (de) 1936-04-04

Family

ID=6578568

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930628433D Expired DE628433C (de) 1930-12-31 1930-12-31 Flachspule zur Wirbelstromheizung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE628433C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032861B (de) * 1953-11-04 1958-06-26 Bbc Brown Boveri & Cie Spiralfoermiger Flaechen-Induktor
DE970643C (de) * 1940-04-26 1958-10-16 Aeg Anordnung zur induktiven Oberflaechenerwaermung von metallischen Werkstuecken

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970643C (de) * 1940-04-26 1958-10-16 Aeg Anordnung zur induktiven Oberflaechenerwaermung von metallischen Werkstuecken
DE1032861B (de) * 1953-11-04 1958-06-26 Bbc Brown Boveri & Cie Spiralfoermiger Flaechen-Induktor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102014013459A1 (de) Starkfeldmagnetscheider
DE628433C (de) Flachspule zur Wirbelstromheizung
DE563710C (de) Induktionsofen ohne Eisenkern
EP4027357A1 (de) Fecov-legierung und verfahren zum herstellen eines bands aus einer fecov-legierung
DE10160644A1 (de) Nichtorientiertes Elektrostahlblech mit ultrahoher magnetischer Flußdichte und Herstellungsverfahren dafür
DE646692C (de) Spule, insbesondere UEbertrager
AT365027B (de) Verfahren zur thermischen oberflaechenbehandlung von insbesondere draht- oder bandfoermigen traegern aus ferromagnetischem material
AT332658B (de) Induktionsrinnenofen
AT96238B (de) Einrichtung zur Regulierung des magnetischen Widerstandes von Drosselspulen und Transformatoren.
AT117328B (de) Verfahren zur Herstellung unterteilter Magnetkerne für Pupinbelastungsspulen, Magnete u. dgl.
DE942043C (de) Induktionsheizeinrichtung
CH407360A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorwärmen der Endflächen von Werkstücken für Zwecke des Stumpfschweissens
DE909600C (de) Starkstrom-Drosselspule
DE1093925B (de) Ferromagnetischer Schichtkern
DE2600696C2 (de) Patentieranlage mit in Zirkulation gehaltener Metallschmelze
DE1032861B (de) Spiralfoermiger Flaechen-Induktor
DE622618C (de) Induktionsofen ohne Eisenkern mit einem Schirm aus nichtmagnetisiterbarem, gut leitenem Metall
DE680554C (de) Kernloser Induktionsofen mit zylinderfoermiger oder konischer Induktionsspule
DE397417C (de) Hochfrequenztransformator, besonders fuer Radiotechnik
DE601013C (de) Stromwandler fuer den elektrischen Differentialschutz
AT164994B (de) Magnetischer Formling und damit ausgerüstete Selbstinduktionsspule
AT210535B (de) Verfahren zum fortschreitenden Erwärmen von Blechen und Induktionsspule zur Ausübung des Verfahrens
DE591621C (de) Stabdrosselspule mit Eisenkern und besonderem Kuehlgefaess
DE898468C (de) Verfahren zur Herstellung von elektrischen Widerstaenden
DE541191C (de) Transformator fuer Verstaerkerzwecke