AT142325B - Elektrische Kochplatte. - Google Patents

Elektrische Kochplatte.

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AT142325B
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hotplate
flat
heating element
metal
heating conductor
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Inventor
Rudolf Brey
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Siemens Ag
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  Elektrische Kochplatte. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf eine elektrische Kochplatte, bei der der Heizkörper als Rohrheiz- körper in das Metall der Kochplatte dicht eingebettet, insbesondere eingegossen ist. Es ist bekannt, den
Rohrheizkörper in Spiralform oder in hin und her gehenden Windungen zu biegen und in das Metall der Kochplatte einzugiessen. Die Erfindung löst die Aufgabe, elektrische Kochplatten dieser Art wesentlich höher belastbar zu machen. 



   Der Heizleiter von Rohrheizkörpern besteht bei den bisherigen Ausführungsformen aus einem gerade gespannten oder einem schraubenförmig gewickelten Draht, der in Isoliermaterial eingebettet ist. Ein gerade gespannter Draht kann seiner kleinen Oberfläche wegen nicht sehr viel   Wärmeenergie   abgeben. Um diese zu erhöhen, hat man den Heizdraht   schraubenförmig   gewickelt. Die Schraubenwicklung hat aber den Nachteil, dass nur ihre nach aussen gerichtete Fläche die Wärme in günstiger Weise abzugeben vermag. Ihre innere Fläche strahlt nur nach innen, so dass Wärmeverluste eintreten. 



   Um eine hochbelastbare Kochplatte zu erzielen, wird nach der Erfindung als Rohrheizkörper ein hochkant zur Kochplattenfläche stehender Flachrohrheizkörper verwendet, bei dem vorzugsweise der Heizleiter in flachen Windungen in Isoliermaterial eingebettet ist, die in geringem Abstand voneinander liegen. 



   Die zickzackförmige Heizleiterwicklung kann in einem Flachrohr in isolierendem Pulver beliebig eingebettet und durch Walzen des Flachrohres fest an die Einbettmasse angepresst sein. Eine sehr gute und dicht anliegende Isolation kann dadurch erreicht werden, dass der   zickzackförmige   Heizleiter in an sich bekannter Weise in metallisches Magnesium eingehüllt und in ein Metallflachrohr eingebracht wird und dass dann das Magnesium einem Oxydationsvorgang unterworfen wird. Nach dem Oxydieren kann das Metallrohr in das Metall der Kochplatte eingegossen werden. 



   In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der Kochplatte nach der Erfindung im Schnitt dargestellt. 



  Fig. 2 zeigt den   zickzackförmigen   Heizleiter des Flachrohrheizkörpers für sich. 



   Der gemäss Fig. 2 zickzack-oder mäanderförmig gewickelte Heizleiter a ist von einer Hülle b aus metallischem Magnesium, z. B. einem Flachrohr aus Magnesium umgeben und das Magnesiumrohr ist in ein flaches Metallrohr   c   eingebracht. Dieses Metallrohr c ist in Spiralform oder in hin und her gehenden Windungen so gebogen, dass seine Windungen einen geringen Abstand von einander haben und dass nicht die Schmalseiten, sondern die breiten Flächen des Flachrohres einander gegenüber stehen. Beim Giessen der Kochplatte wird der gewundene Flachrohrheizkörper in die Gussform eingelegt und in das Metall der Kochplatte eingegossen. 



   Die Isolierschicht zwischen Heizleiter a und Metallummantelung   c wird   nur so dick gemacht, als die Isolierung es erfordert. Da diese Isolierschicht sehr dünn sein kann, ist der Wärmeweg vom Heizleiter bis zum Metallmantel kurz, es findet also ein sehr guter Übergang der gesamten im Heizleiter erzeugten Wärme zum Metall der Kochplatte statt. 



   Man kann den mit Magnesium flach umhüllten Heizleiter in dem Metallrohr c auch in Isolierpulver einbetten, und dann die Oxydation des Magnesiums vornehmen. Dann trägt das Isolierpulver zur Isolation bei und wird von dem aufquellenden Magnesiumoxyd stark gepresst, so dass der Heizleiter ausserordentlich fest eingepresst ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Kochplatte, bei der ein Rohrheizkörper in das Metall der Kochplatte dicht eingebettet, insbesondere eingegossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Rohrheizkörper ein hochkant zur Kochplattenfläche stehender Flachrohrheizkörper verwendet ist, bei dem vorzugsweise der Heizleiter in flachen Windungen in Isoliermaterial eingebettet ist, die in geringem Abstand voneinander liegen.
    2. Elektrische Kochplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der z. B. in Zickzaekform gewundene Heizleiter des Flachrohrheizkörpers zunächst in eine flache Magnesiumumhüllung und dann in das Flachrohr eingesehoben ist, und dass das metallische Magnesium in an sich bekannter Weise der Wirkung eines oxydierenden Materials ausgesetzt ist. EMI2.1
AT142325D 1933-05-29 1934-05-29 Elektrische Kochplatte. AT142325B (de)

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