CH112752A - Verfahren zur Verhütung des Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln, Verdampfern, Vorwärmern und dergleichen. - Google Patents

Verfahren zur Verhütung des Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln, Verdampfern, Vorwärmern und dergleichen.

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CH112752A
CH112752A CH112752DA CH112752A CH 112752 A CH112752 A CH 112752A CH 112752D A CH112752D A CH 112752DA CH 112752 A CH112752 A CH 112752A
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Karl Schnetzer
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Karl Schnetzer
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  Verführen zur Verhütung des     Itesselsteinansatzes    in Dampfkesseln,     Verdampfern,          Vorwärmern    und dergleichen.    Der Patentanspruch des Hauptpatentes  betrifft ein Verfahren zur Verhütung des       ILesselsteinansatzes    in Dampfkesseln, Ver  dampfern,     Vorwärmern    und dergleichen, bei  welchem die Pole einer Gleichstromquelle  sehr niedriger     Spannung    mit möglichst     ent-          gegengesetzten    Punkten des zu schützenden  Kessels     etc.    verbunden werden.  



  Es hat sich     nitn    gezeigt, dass,     obwohl    die       li-ichtung    des     Stromes    an sich für die Wir  kung des     Veifahrens        belanglos    ist, in man  chen Fällen diese Wirkung nicht ganz       gleichmüssig        läng.    der ganzen Behälterfläche  erfolgt,     londerii    dass Unterschiede in der       Stärke    und Schnelligkeit der Wirkung be  obachtet werden können.

   Diese Unterschiede,  die wahrscheinlich in dem     Auftrel:en    lokaler       Spannungsdifferenzen    in den     Behälterblechen     begründet sind, lassen sich nun dadurch ver  meiden, dass die     Anschlusspunhte    der Strom  quelle nicht immer die gleichen sind, sondern  dass eine grosse Zahl von Anschlüssen an dem  zu schützenden Behälter vorgesehen sind.,  von     welchen    nacheinander je zwei für den       Durchgang    des Stromes verwendet werden.,    so dass die Möglichkeit geboten ist, den Strom  zum Beispiel einmal in der Längsrichtung,  ein anderes Mal in der Querrichtung durch  den Behälter fliessen zu lassen.

   Neben dieser  Stromrichtungsänderung mit Hilfe der ver  mehrten Anschlüsse kann ausserdem noch der       Richtungssinn    des Stromes zum Beispiel  mittelst     Stromwenders,        umgekehrt    werden.  



  Es hat sich aber ferner auch noch ge  zeigt, dass die Wirkung des Verfahrens auch  dann mit Sicherheit erreicht wird, wenn die  Einwirkung des     Stromes    nicht ständig er  folgt, sondern wenn das Verfahren mit Un  terbrechungen ausgeführt     wird,    so dass zum  Beispiel es genügen kann, den zu schützen  den Behälter innerhalb einer Woche ins  gesamt nur einen Tag lang nach dem Ver  fahren zu behandeln.

   Dadurch ergibt sich  die Möglichkeit, mit einer einzigen Strom  quelle der im     Hauptpatent        beschriebenen    Art  mindestens zwei Behälter zu behandeln, und  zwar in der Weise, dass die von der gemein  schaftlichen Stromquelle kommenden Lei  tungen mit Hilfe eines rotierenden Umschal-           ters    nacheinander mit dem einen oder andern  der Behälter verbunden werden.  



  Dieser     Umschal\4er    kann     zwechmä.ssig          auch        ro    eingerichtet -sein,     dass    nicht nur ab  wechselnd ein Behälter nach dem andern  in den Stromkreis der gemeinschaftlichen  Stromquelle eingeschaltet wird, sondern dass  auch bei jedem einzelnen     Behälter    abwech  selnd durch Benützung verschiedener An  schlüsse die Richtung des Stromes, sowie auch  der Sinn jeder dieser Stromrichtungen durch       Stromwendung    geändert werden kann.  



  L m von der Aufmerksamkeit des Bedie  nungspersonals unabhängig zu sein und  ausserdem die Schaltungen in     beliebig    rascher  I     olge    bewirken zu können, wird der     Turm-          schalter        zweckmässigerweise    motorisch an  getrieben, so     dass    die Bedienung sich auf  die Instandhaltung und Schmierung     be-          @Airänkt.  

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCFI Verfahren nach dem Patentanspruch des Hauptpatente, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom abwechselnd, von verschiedenen Ansclilü":
    zen aus, in verschiedenen Richtun- gen durch den Behälter geleitet wird. UNTERANSPRMIE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach bestimmten Zeitintervallen der Richtungssinn des Stromes -umgekehrt wird. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Strom quelle für mindestens zwei Behälter be nützt: wird, derart, dass die von der ge- meinseliaftliehen Stromquelle 'Kommenden Leitungen mit Hilfe eines motorisch be- tiitiglen Umschalters nacheinander mit dfm einen oder andern der Behälter ver bunden werden.
CH112752D 1922-12-07 1924-07-28 Verfahren zur Verhütung des Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln, Verdampfern, Vorwärmern und dergleichen. CH112752A (de)

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CH112752D CH112752A (de) 1922-12-07 1924-07-28 Verfahren zur Verhütung des Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln, Verdampfern, Vorwärmern und dergleichen.

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