CH106943A - Zange zum Einziehen von bügelförmigen Ohrmarken. - Google Patents

Zange zum Einziehen von bügelförmigen Ohrmarken.

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CH106943A
CH106943A CH106943DA CH106943A CH 106943 A CH106943 A CH 106943A CH 106943D A CH106943D A CH 106943DA CH 106943 A CH106943 A CH 106943A
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pliers
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H Hauptner
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H Hauptner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K11/00Marking of animals
    • A01K11/001Ear-tags
    • A01K11/002Pliers specially adapted for fixing ear-tags to ears

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description


  



  Zange zum   Einziehen Ton bugeiförmigea Ohrmarken.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Zange zum Einziehen von bügelförmigen   Ohrmarken    mit einem am einen, festen Zangenschenkel angebrachten Nietamboss und einer unter Federwirkung in die Klafflage strebenden, und durch den andern, beweglichen Zangenschenkel einschwenkbaren   Pressbacke.    Diese, zwischen beiden   Zangenschenkeln    angeordnete   Press-    backe, besitzt nun an ihrer Stirne eine schräge   Anlauffläche für den Angriif    eines Daumens des beweglichen   Zangenschenkels,    und es sind die Drehpunkte der   Pressbacke    und des beweglichen   Zangenschenkels,    sowie die schräge Anlauffläche der Pressbacke und der genannte Daumen derart angeordnet,

   dass beim Einschwenken des beweglichen Zangenschenkels die Pressbacke einwärts gepresst und eine eingelegte   Bügelmarke    an das Ohr gepresst wird, die oben genannten Drehpunkte mit dem Daumen in eine gerade zu liegen kommen und nach Überschreiten dieser tel  lui)    die Feder der   Pressbacke    letztere unter vollständiger Einschwenkung des beweglichen Zangenschenkels zu offnen und die Marke freizugeben vermag.



   Diese Zange soll ein rasches und sicheres Anbringen der Ohrmarken ohne Gefahr einer Zerrung am Tierohr ermöglichen.



   Auf der Zeichnung ist ein   Ausführungs-    beispiel der Zange dargestellt.



   Fig. 1 ist eine Ansicht desselben mit bis zu einer Grenzstellung zusammengeführten Schenkeln ;
Fig. 2 zeigt den   Eopf    dieses   Ausführungs-    beispiels in grösserem   Massstabe,    sowie darüber die geschlossene Ohrmarke in Seitenansicht ;
Fig. 3 ist eine Stirnansicht mit Teilen im Schnitt des einen Schenkels dieses   Ausfüh-      rungsbeispiels, an    dem   Wangenplatten      fest-    sitzen, zwischen denen die   Pressbacke    und der als Daumenhebel ausgebildete andere Zangenschenkel drehbar gelagert   sine ;   
Fig. 4 stellt die offene   Ohrmarke    perspek  tivisch    dar ;

  
Fig.   5    und 6 zeigen zwei Stellungen dieses Ausführungsbeispiels, von denen die erstere als die   Anfangsstel]ung    zum Einlegen der Marke und die zweite als jene   Zwischen-    stellung gilt, bei der die Marke vollständig zusammengeschlossen ist. 



   Die mit der dargestellten Zange am   Tier-    ohr zu befestigende Ohrmarke (Fig. 4) hat die bekannte Grundform eines metallenen Bügels, an welchem das Loch   c gegen#ber der Stirn-    kante des oralen Hoblzapfens   b vorgeselien    ist, damit an dieser Stelle durch   Umbürdelung    jener Stirnkante   der Vernietungsverschluss    der Marke   unter Zusammenpressung ihrer Schenkel    ermöglicht wird. Zwei   F#hrungsl#cher a1, a2    sind an den   Bügelsehenkeln,    in versetzter Lage eingebohrt, die in Eingriff mit entsprechenden Zapfen 1, 2 des   Zangenmauls    gebracht werden können.



   Der eine, feste, Zangenscheukel d trägt an der innern Maulseite (Fig.   3)    ausser dem Zapfen 1 den stegförmigen Nietamboss e, der im Eingriff bei c zur Stirnkantenvernietung des Hohlzapfens b der Marke dient ; in fester Verbindung mit dem Zangenschenkel d sind zwei   Wangenplatten      ?    angeordnet, zwischen denen die   Pre#backe p schwingbar    ist und an deren obern Fortsätzen auch der als   Daumenhebel    ausgebildete bewegliche   Zangenschenkelg    seinen Drehpunkt hat. Der Drehzapfen der   Pre#backe p ist    mit   M,    derjenige des Zangenschenkels   q mit v bezeichnet.

   Durch    eine Feder/, die an einem untern   Verlängerungs-    arm   der Pressbackep angreift,    wird die   Pela-    backe p beständig nach hinten gedrückt, so   dans sikh    das zwischen d und p gebildete Zangenmaul zu   öflnen    strebt.



   Die   Pressbaoke jp,    welche vorn den Füh  rungsstift      2    zum Ansetzen der Marke trägt, besitzt   eine r#ckw#rtsgewendete schr#ge      Widerlagsfl#che    s, die sich dem Angriff des Daumens r des Zangenschenkels q darbietet.



  Der   Daanneoanlauf    ist durch eine Rolle gebildet.



   Die Einlegung der Marke a findet bei der   ge#ffneten Stellung der    Zange (Fig. 5) statt ; hierbei ist   der Zangen3cherl1iel q    in die Spreizlage nach aussen geschwenkt. Ansätze i an den beiden   Wangenplatten      iv    sichern die richtige Einlagerung   der mark      (Fig.      5      punlçtiert),    während zur Führung ausserdem der Eingriff der   Stifte 1, 2 in    die Locher a1 resp. a2 dient.



   Wenn die Zange mit eingelagerter Marke an das Ohr des Tieres angesetzt ist, wird   der % angensclienkel q gegen    den andern Zangenschenkel niedergeschwungen; dabei wirkt der Daumen r bezw. die Rolle gegen die   Widerlagsnäche    s, welche tangential ist zum Kreis, welcher vom Daumen r beschrieben wird, und übt durch dieselbe einen   Schliess-    druck auf die Marke aus. Indem so deren   B#gelschenkel zusammengezw#ngt    werden (Fig. 6), wird zugleich durch den   Ambons    e die Vernietung des Hohlzapfens b in der Öffnung   c der Marke bewerkstelligt.    Die   Bewegung der Pre#backe p    wird bis dahin entgegen der Wirkung ihrer Feder f er  zwungen.   



   In dem   Augenblick aber, wo der Daumen r    oder die Rolle die   Verbindungsliuie    der beiden Drehpunkte   v und @ #berschreitet    (Fig. 6), wird die   Widerlagsnäohe    s von dem Druck des   Daumens r oder    der Rolle frei und die   Pressbaeke    p schwingt unmittelbar darnach unter dem   Druelz    der Feder f in die Lage nach Fig.   1      und 2 zurüek, womit    das Zangenmaul sich öffnet. Die in das Ohr eingezogene und fertig   gesclilossene      Ohrmarke    wird somit gleichzeitig mit der Vollendung der   Marken-    schliessung aus dem Zangenmaul   freigegebeo.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zange zum Einziehen von bügelt'ormigen Ohrmarken mit einem am einen, festen. Zangen- schenkel angebrachten Nietambo# und einer unter Federwirkung in die Kiafftage streben- den, und durch den ändern, beweglichen Zangenschenkel einschwenkbaren Pressbaoke, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen beiden Zangenschenkeln angeordnete Press- backe an ihrer Stirne eine schr#ge Anlauf- flache für den Angriff eines Daumens des beweglichen Zangenschenkels besitzt, wobei die Drehpunkte der Pressbacke und des beweglichen Zangenschenkels,
    sowie die schräge Anlaufnäche der Pressbacke und der genannte Daumen derart angeordnet sind, dass beim Einschwenken des beweglichen Zangenschen- kels die Pressbacke einwärts gepresst und eine eingelegte B#gelmarke an das Ohr gepresst wird, die oben genannten Drehpunkte mit dem Daumen in eine Gerade zu liegen kommen und nach-Überschreiten dieser Stellungdie Feder der Pressbacke letztere unter voll- ständiger Einschwenkung des beweglichen Zangenschenkels zu öffnen und die Mark freizugebenvermag.
CH106943D 1923-11-20 1923-11-20 Zange zum Einziehen von bügelförmigen Ohrmarken. CH106943A (de)

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