DE390109C - Zange zum Einziehen von buegelfoermigen Ohrmarken - Google Patents
Zange zum Einziehen von buegelfoermigen OhrmarkenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K11/00—Marking of animals
- A01K11/001—Ear-tags
- A01K11/002—Pliers specially adapted for fixing ear-tags to ears
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Description
Es sind Zangen zum Einziehen von Ohrmarken bekannt, bei denen die Marke durch
eine kleine, federbeeinflußte Zwischenbacke zugedrückt wird, die ihrerseits durch einen
Daumen des zweiten Handhebels der Zange kraftschlüssig bewegt wird, demgegenüber
hat die neue Zange eine solche Einrichtung, daß die Zangenschlußbewegung in einem Vorgange
zuerst das Durchdrücken und Schließen
ίο der Ohrmarke am Ohr und danach die Freimachung
der so eingezogenen Ohrmarke aus dem Zangenmaul bewirkt. Es ist dadurch eine rasche und sichere Anbringung der Ohrmarken
gewährleistet und die Gefahr der Zerrung am Tierohr vermieden, die infolge nicht
rechtzeitiger Lösung der Marke aus dem Zangenmaul entstehen konnte. Bei den bisherigen
Ohrmarkenzangen mußten hierfür die Zangenschenkel nach der Schließbewegung auseinandergespreizt werden,
Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß das Zangenmaul auf der einen
Seite die bekannte vom beweglichen Zangenschenkel zuzudrückende, von selbst zurückfedernde
Preßbacke aufweist, die zwischen ihrem eignen Drehpunkt und der außenliegenden
Schwingungsachse des Handhebels durchschwingen kann, wobei sie nach Überschreitung
der Totlage des Druckdaumens am Handhebel freigegeben wird und das Zangenmaul wieder öffnet.
Der Hebeldaumen ist zweckmäßig mit einer Gleiti'olle versehen, wie das schon bekannt ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Ohrmarkenzange beispiels-
mäßig dargestellt.
Abb. ι ist eine Ansicht der Zange mit bis zur Grenzstellung zusammengeführten Schenkeln.
Abb. 2 zeigt den Zangenkopf in größerem
Maßstabe sowie daneben die geschlossene Ohrmarke in Seitenansicht.
Abb. 3 ist die Schnitt- und Stirnansicht des einen Zangenschenkels, an dem die Wangenplatten
festsitzen, zwischen denen die besondere Preßbacke und der als Daumenhebel ausgebildete andere Zangenschenkel drehbar
gelagert sind,
Abb. 4 stellt die offene Ohrmarke perspekto tivisch dar.
Abb. 5 und 6 zeigen zwei Stellungen der Vorrichtung, von denen die erstere als die
Anfangsstellung zum Einlegen der Marke und die zweite als jene Zwischenstellung gilt, bei
der die Marke vollständig zusammengeschlossen ist.
Die mit der Zange am Tierohr zu befestigende Ohrmarke α (Abb. 4) hat die bekannte
Grundform eines metallnen Streifens oder Bügels, an welchem das Loch c gegenüber der
Stirnkante des beispielsweise ovalen Hohlzapfens b vorgesehen ist, damit an dieser
Stelle durch Umbördelung jener Stirnkante der Vernietungsverschluß der Marke unter
Zusammenpressung ihrer Schenkel ermöglicht wird. Zwei Führungslöcher a1, ar sind an
den Bügelschenkeln, zweckmäßig in versetzter Lage eingebohrt, die in Eingriff mit entsprechenden
Zapfen (Abb. 1,2) des Zangenmauls gebracht werden können.
Der eine feste Zangenschenkel d trägt an der inneren Maulseite (Abb. 3) außer dem
Zapfen 1 den stegförmigen Nietamboß e, der im Eingriff bei c zur Stirnkantenvernietung
des Hohlzapfens b der Marke dient; in fester Verbindung mit dem Zangenschenkel d sind
zwei Wangenplatten w angeordnet, zwischen denen die Preßbacke p schwingbar lagert und
an deren oberen Fortsätzen auch der als 4Q Daumenhebel ausgebildete bewegliche Zangenschenkel
q iseinen Drehpunkt hat. Der !Drehzapfen der Preßbacke p ist mit %, derjenige
des Daumenhebels q mit ν bezeichnet. Durch eine Feder f, die an einen unteren Verlängerungsarm
angreift, wird die Preßbacke p beständig nach hinten gedrückt, so daß sich
das zwischen d und ρ gebildete Zangenmaul zu öffnen strebt.
Die Preßbacke p, welche vorn den Füh-
g0 rungsstift 2 zum Aufsetzen der Marke trägt,
besitzt eine rückwärtsgewendete schräge Widerlagsfiäche s, die sich dem Angriffe des
Daumens r des Zangenhebels q darbietet. Der Daumenanlauf \vird zweckmäßig durch eine
Rolle gebildet.
Die Einlegung der Marke α findet bei der geöffneten Stellung der Zange nach Abb. 5
statt; hierbei ist der Daumenhebel q in die Spreizlage nach außen geschwenkt. Beiderj
seitige Ansätze i an den Wangenschilden τν do
j sichern die richtige Einlagerung der Marke (in Abb. 5 punktiert), während zur Führung
außerdem der Eingriff der Stift 1, 2 in die [ Löcher a1, ar dient.
Wenn die Zange mit eingelagerter Marke an das Ohr des Tieres angesetzt ist, wird der
Hebelschenkel q gegen den andern Zangenschenkel d niedergeschwungen; dabei wirkt
der Daumen bzw. die Anlaufrolle r gegen die Widerlagsfianke ί der Preßbacke q und übt
'■ durch diese einen Schließdruck auf die Marke aus. Indem so deren Bügelschenkel zusam-■
mengezwängt werden (Abb. 6), wird zugleich • durch den Amboß e die Vernietung des Hohl-;
! zapfens b in der Öffnung c der Marke bewerk-',
stelligt. Die Bewegung der Preßbacke ρ
wird bis dahin entgegen der Wirkung ihrer ;
: Feder f erzwungen.
In dem Augenblick aber, wo der Daumen oder die Rolle r die Totlage, d. h. die Verbindungslinie
der beiden Drehpunkten bis u überschreitet (Abb. 6), wird die Widerlags-,
flanke s von dem Druck des Daumens oder Rolle r frei und die Preßbacke q schwingt unmittelbar
danach unter dem Druck der Feder f in die Lage nach Abb. 1 und 2 zurück, womit
das Zangenmaul sich öffnet. Die in das Ohr eingezogene und fertig geschlossene Ohrmarke
wird somit gleichzeitig mit der Vollendung der Markenschließung aus dem Zangenmaul
freigegeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zange zum Einziehen von bügeiförmigen Ohrmarken mit einer dem einen festen Zangenschenkel zugehörigen Widerlagsbacke einerseits und einer unter Federwirkung in die Klafflage strebenden Preßbacke andererseits, die durch den zweiter Handhebel zugedrückt wird, dadurch ge- ιοα kennzeichnet, daß die bewegliche Backe (ρ), die zwischen ihren eigenen Gelenkpunkt («) und dem außen gelegenen Hebelgelenkpunkt (v) durchschwingt, an ihrer Stirn eine schräge Anlauffläche (s) dem Angriff des Hebeldaumens darbietet, so daß der nach innen schwingende Handhebel zunächst die Backe (p) unter Zusammenzwängung der davor eingelagerten Bügelmarke zupreßt, beim Überschreiten seiner Totpunktlage jedoch von der Schrägfläche (s) zurücktritt, worauf die Backe (p) zur Aufklaffstellung zurückgeht und die Marke freigibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH92241D DE390109C (de) | 1922-12-29 | 1922-12-29 | Zange zum Einziehen von buegelfoermigen Ohrmarken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH92241D DE390109C (de) | 1922-12-29 | 1922-12-29 | Zange zum Einziehen von buegelfoermigen Ohrmarken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE390109C true DE390109C (de) | 1924-02-14 |
Family
ID=7166391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH92241D Expired DE390109C (de) | 1922-12-29 | 1922-12-29 | Zange zum Einziehen von buegelfoermigen Ohrmarken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE390109C (de) |
-
1922
- 1922-12-29 DE DEH92241D patent/DE390109C/de not_active Expired
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