Rechenmaschine. Die Erfindung betrifft eine Rechenma- 3chine, beider die Ziffernscheiben des Zähler werkes mit aufrechtstehenden Achsen neben- ;inanderliegend drehbar gelagert sind, deren :.ntrieb durch eine gemeinsame Zahnstange ,rfolgt, deren Bewegung .auf jede Ziffern >cheibe durch ein Zahnriad erfolgt, das durch Druck auf eine Taste mit dem Antriebszahn- _ade der Ziffernscheibe in Eingriff kommt.
Dabei kann der Zahnstange je nach der Zahl, lie .auf die Ziffernscheibe übertragen werden 3o11, eine Verschiebung von bestimmter Grösse zwangsweise erteilt werden. Die Rechenma- @cliine nach vorliegender Erfindung kann so flach gebildet sein, dass sie nur einen kleinen Raum einnimmt, sehr handlich und leicht )rtsveränderlich ist, trotz der Möglichkeit, nit mehrstelligen Zahlen zu rechnen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der 7,eichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den Aufriss, Fig. 2 den Grundriss der Rechenmaschine; Fig. 3 zeigt einen Grundriss bei abgenom- nener Deckplatte;
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie ft-B, Fig. 5 ein Querschnitt nach Linie C-D, Fig. 6 ein Querschnitt 'nach Linie D-P der Fig. 3; Fig. 7 .bis 16a sind Einzelheiten.
Die Ziffernscheiben 3 des Zählwerkes dar Rechenmaschine sind im langgestreekten niedrigen Kasten derselben nebeneinander mit aufrechtstehenden Achsen .angeordnet, und zwar jede drehbar auf einem in der Grund platte 1 des Kastens feststehenden Zapfen<B>92</B> (Fig. 4, 5, 12, 13). Alle Mittel der Zapfen 2 liegen in einer Längsgeraden der Platte 1, die nach der einen Seite .der Platte hin liegt. Die Anzahl der Ziffernscheiben kann beliebig gross sein, sie wird so gewählt, dass die Ma schine dem Zweck, dem sie dienen soll, ge nügt. In Fig. 3 der Zeichnung sind die Zif fernscheiben 3 sichtbar gezeichnet.
Jede Ziffernscheibe trägt unten auf ihrer Achse ein Sperrad 4 (Fig. 4, 5, 12, 13), auf das eine durch Feder beeinflusste Sperrklinke 5. (Fig. 12) einwirkt, die eine Rückwärts und Vorwärtsbewegung des Rades .4 zulässt. Dadurch wird jede Ziffernscheibe in ihrer jeweiligen Stellung bis 4u einem gewissen Grade fixiert. Das Zählwerk ist zeit einer Zelinerschalt- einrichtung versehen.
Zu diesem Zwecke hat die erste Ziffernscheibe 3 von rechts begin nend auf ihrer Achse einen Daumen 6 (Fig. 4 und 13), der bei jeder vollen Umdrehung der Scheibe einen für sich auf der Grundplatte gelagertes Zahnrädchen 7 (Fig. 12 und 13) um einen Zahn fortschaltet. Das Zahnrädchen 7 überträgt seine Bewegung durch ein auf seiner Achse festsitzendes Rädchen P auf ein Zahnrad 8 der Ziffernteile 3 der nächsthöhe ren Wertstelle. Dieses Zahnrad 8 hat so viele Zähne; wie Ziffern auf der Scheibe vorhanden sind, d. h. zehn.
Bei einer Drehung des Zahn rädchens 7 um einen Zahn wird also diese Ziffernscheibe um eine Ziffer vorwärts oder rückwärts gedreht, je nach dem Drehungs sinne des Rädchens. Die zweite Ziffernscheibe 3 hat einen Daumen 8a (Fig. 5 und 13), der auf ein neben ihm gelagertes Zahnrädchen 9 (Fig. 12 und 13) einwirken kann, das wie derum mit einem Rädchen 10 (Fig. 13) auf ein Zahnrad der dritten Ziffernscheibe ein wirkt, wie das Rädchen 7 auf die zweite Zif fernscheibe, so dass auch die dritte Ziffern scheibe na-eh jedem vollen Umlaufe der zwei ten um eine Ziffer vorwärts oder rückwärts weitergeschaltet wird.
In gleicher Weise sind alle übrigen Ziffernscheiben eingerichtet und beeinflusst. Die erwähnten Schaltdaumen 6, 8a usw., und die Schalträder 8 usw., sowie die kleinen Zahnrädchen 7, 9 usw., sind so an den Ziffernscheiben und in bezug aufein ander angeordnet, dass keines von dem andern bei der Drehung behindert wird.
Unter jeder Ziffernselleibe 3 des Zähl werkes, in gewissem Abstande von ihr, ist auf ihrer Achse ein Antriebszahnrad 11 an gebracht. Dieses hat ebenfalls zehn Zähne, so dass jede Drehung dieses Rades 11 um einen Zahn eine Forfschaltung der Ziffernscheibe um eine Ziffer bewirkt. Mit den Zahnrädern 11 können Zahnräder 12 (Fig. 3, 4, 5, 7 und 12) in Eingriff .gebracht werden, die hinter den Ziffernscheiben 3 des Zählwerkes lose auf Zapfen 13 sitzen.
Jeder Zapfen 13 geht lose durch eine gelochte Blattfeder 14 hindurch (Fig. 7), welche an ihrem einen .Ende an der Grundplatte 1 befestigt ist, während ihr an deres Ende von der Grundplatte 1 abstellt und das Rad 12 trägt, dieses in die Höhe drük- kend, so dass es ausser Eingriff .mit den An triebsrä.dern 11 der zugehörigen Ziffern scheibe 3 steht. Jede Achse der Zahnräder 12 trägt oben einen über der Abdeckplatte a lie genden Druckknopf 15.
Wird auf diesen ge drückt, so wird das Zahnrad 12 niederge drückt, und mit seinem Antriebsrade 11 der Ziffernscheiben 3 in Eingriff gebracht. Nach dem Loslassen führt die Feder 14 das betref- fencle Zahnrad 12 -wieder selbsttätig in die Hochlage zurück und bewirkt dadurch, dass es wieder ausser Eingriff mit 11 kommt.
Unten an den Zahnrädern 12 sitzen kleine Ritzel 16, die sämtliche in eine gemeinsame, in der Längsrichtung der Maschine durchge- führte Zahnstange 17 (Fig. 3, 4 und 12) ein greifen, so dass sie alle, und mit ihnen alle Zahnräder 12 bei einer Verschiebung der Zahnstange in der einen oder andern Richtung gedreht werden. Je nachdem dann durch Nie derdrücken des betreffenden Druckknopfes 15 das eine oder andere Antriebsrad 12 mit sei ner Ziffernscheibe 3 in Eingriff gehalten wird, erfolgt eine Drehung dieser um einen der Bewegungslänge der Zahnstange entspre chenden Betrag.
Hinter den Antriebsrädern 12 der Ziffern scheiben 3 sind auf Zapfen 18 (Fig. 5) dei Grundplatte 1 Kontrollziffernsclieiben l@ drehbar gelagert. Jede dieser hat ebenfalls sein Sperrad 20 .mit einer der Ziffernzahl ent. sprechenden Anzahl von Zähnen (also zehn und in das eine unter der Wirkung einer Fe. der stehende Klinke 21 eingreift, welche die Bewegung der Scheibe nach den beiden Rich tun-en zulässt, sie aber in jeder Stellung fi ziert.
Ausser denn Sperrade 20 hat jede Kon trollziffernscheibe 19 ein Antriebszahnrad 2: mit zehn Zähnen, das in gleicher Hochlag, wie das Antriebsrad 11 der Ziffernscheiben der gleichen "'entstelle liegt und in (las da niedergedrückte Treibrad 12 ebenfalls ein greift. Findet also eine Drehung einer Zif fernscheibe 3 statt, so erfolgt gleichzeitig ein solche der zugehörigen Kontrollziffernscheib 19. und zwar um den gleichen Betrag, und iin selben Drehsinne.
Damit die Kontrollziffernscheiben 19 so wohl bei Addition, als auch bei Subtraktion die Zahlen zeigen, mit denen gerechnet wird, bei. der Subtraktion einer Zahl aber eine Rück wärtsdrehung der Zählwerksziffernscheiben 3, und also auch der Kontrollziffernscheiben erfolgt, sind .auf jeder Scheibe 19 zwei kon zentrische Reihen von Ziffern angebracht, von denen die äussere im umgekehrten Dreh sinne zur innern verläuft (Fig. 3).
Um von jeder Kontrollziffernscheibe 19 nur eine Zif= fer der einen oder andern Ziffernreihe je nach Bedarf sichtbar werden zu lassen, ist unter den Ausschnitten 26 der Deckplatte a ein längsverstellbarer Schieber 23 (Fig. 4, 5, 8) angebracht, der unter der Wirkung einer Fe der 24 steht und einen nach unten vorstehen den Lappen 25 hat, an dem der Stift 63 eines Hebels 62 (Fig. 3) angreift, wenn die Maschine in noch zu beschreibender Weise auf Subtraktion verstellt wird.
Dieser Schieber 23 hat über jeder Kontrollziffernscheibe 19 zwei Durchbrechungen 27 und 28 (Fig. 8), die so, versetzt gegeneinander angeordnet sind, d,ass in der einen Stellung des Sohiebers 33 (Additionsstellung) die Durchbrechungen 28 unter den obern Teilen der Öffnungen 26, in der andern Stellung des Schiebers (Subtrak- tionsstellung)
dagegen die Durohbrechun.gen 27 unter den untern Teilen der Schauöffnun gen 26 liegen, so dass durch letztere je eine Ziffer der .aussen- oder innenliegenden Ziffern der Kontrollziffernscheiben 19 sichtbar ist. Über den Zählwerksziffernscheiben 3 sind auf der Abdeckplatte a Schauöffnungen 29 vorgesehen.
Um die Zählwerksziffernscheiben 3 und die Kontrollziffernsüheiben 19 aus irgend einer Einstellung in Nullstellung zu bringen, sitzen auf den Antriebsrädern 11 und 22 Ver zahnungsstifte 30, mit denen Zahnstangen 31 (Fig. 3, 4, 5, 12, 13) in Eingriff kommen können. Für sämtliche Zählwerksziffernschei- ben und sämtliche Kontrollziffernscheiben ist je eine solche gemeinsame Zahnstange 31 vor gesehen.
Der Zahnstiftekranz 30 jeder Scheibe 3 und 19 weist eine Lücke auf, die so gross ist, dass die Zahnstange 31, sofern ihr dieser Teil der betreffenden Ziffernscheibe gegen übersteht, frei und ohne die Ziffernscheibe zu beeinflussen, vorbeigehen kann. In dieser Stellung der Ziffernscheiben liegen die Nullen ihres Ziffernkranzes unter den Schauöffnun gen 26 resp. 29. Für jede Ziffernscheibe sind an der Zahnstange 31 so viele Zähne vorge sehen, wie Zahnstifte vorhanden sind.
Dazwi schenliegend sind grössere Aussparungen 32 (Fig. 3) in der Zahnstange vorhanden, die für gewöhnlich den Stiftverzahnungen 30 gegen überliegen, wenn die Zahnstangen 31 in ihren Endlagen rechts sich befinden, und so, dag dann Drehungen der Ziffernscheibe nicht be hindert sind. Die Zahnstangen 31 sind in je zwei Schlitzführungen 33 (Fig. 3) -gehalten, und stehen je unter der Wirkung einer Feder, Welche sie in ihrer Anfangsstellung zu hal ten suchen.
Sie greifen mit Zapfen 35 aus Schlitzen 36 der Abdeckplatte a heraus, und auf diesen Zapfen 35 sitzt je eine über der Platte a liegende Handhabe 37 (Fig. 2 und 3), mittelst welchen die Zahnstangen 31 von aussen von Hand verschoben werden können. Wird eine Zahnstange 31 im Sinne der Pfeile z (Fig. 2) verschoben, so wirken ihre Zähne 31a auf alle sich darbietenden Stiftzähne 30 einer jeden über ihr liegenden Ziffernscheibe ein, bis ihr die stiftlose Stelle gegenüber zu liegen kommt. Ist dies erreicht, so gehen die übrigen noch etwa. verbleibenden Zähne 31a der Zahnstange wirkungslos vorbei.
Dies ist dann,der Fall, wenn die Ziffernscheibe in die Nullstellung übergegangen ist, cl. 1i. also die Nullen unter den Öffnungen 26 und 29 sicht bar sind. Auf diese Weise werden durch eine einzige Verschiebung einer der Zahnstangen 31 sämtliche Zifferns,eheiben entweder des Zählwerkes-oder des Kontrollwerkes auf Null gebracht.
Nach jeder derartigen Verschiebung der Zahnstangen 31 führen ihre Federn sie -wieder in die Anfangslagen links zurück, so dass die grossen Aussparungen 32 .der Zahn stangen 31 den Stiftverzahnungen 30 gegen überliegen und die Einstellung der Ziffern scheiben des Zählwerkes bezw. Kontrollwer- kes zur Vornahme von neuen Rechnungen möglich ist.
Die Verschiebung der die Zahnritzel 16 beeinflussenden Zahnstange 17 geschieht durch eine Schieberplatte 38 (Fig. 3, 6, 9 und 11<B>)</B>, die längsverschiebbar angeordnet ist und mit einem Querschlitz 39 über einen Zapfen 4t1 der Zahnstange 17 greift.
An der Vater seite der S hieberplatte 38, die in Eig. 11 da-r- gestellt ist, sind zwei Zahnstangen 41, 42 so # an-ebraclit, dass zwischen ihnen ein Zwischen LI raum liebt und ihre Verzahnungen gegenein ander berichtet sind, so dass ein auf der Grundplatte 1 drehbar gelagertes R:itzel 13 je nach der Einstellung der Sehieberplatte 38 in die eine oder andere dieser Zahnsta.nben eingreift.
Das Kitzel 43 kann durch ein Zahn segment 44 gedreht werden, dessen Arm 46 um einen Zapfen 45 der Grundplatte 1 dreh bar ist. An dem Arm 46 des Zahnkra.nzse-- inentes ist ein Hebel 4 7 aasgelenkt, dessen freie, mit einer Handhabe 48 versehenes Ende aus dem Gehäuse vorsteht.
Durch einen um Zapfen 49 oder Grundplatte 1 drehbaren Lenker 50 wirkt eine Feder 51 ein, die das Zahnradsegment stets in die in Fib. 10 dar- (restellte Labe zu bewegen sucht, so dass der Hebel 47 mit der Handhabe 48 weit .aus deni Gehäuse hervorragt und nach innen gedrängt werden tann. Das Zahnradsebnieiit 44 besitzt -in einem Ende eine Nase 52, die niit einem Federriegel 53 in Eingriff kommen kann,
was dann geschieht, wenn das Segment entgegen der Wirkung der Feder 51 zurückgedrängt ist. In dieser Stellung des Segmentes ist die Feder 51 gespannt. Zwischen den Zahnstangen 41, -1 -2 hat. die Seliiebcrplatte 38 einen .abgesetzten Längs schlitz 54, durch den der Zapfen 55 des R:it- zels .1.3 greift.
Jeder Teil des Schlitzes 5.1 ist so lang, dass, wenn der Zapfen 55 bei einer Verschiebung des Schiebers 38 von einem zum andern Ende desselben gelangt, die Zahn stange 17 den erforderlichen grössten Hub aus führt, sowohl in Vorwärts- wie Rückwärts bewegung, d. h.
bei Ausführung von Addi tion bezw. Subtraktion. Die Sehieberplatte 38 ist auf einer in der Querrichtung verstellbaren Platte 5Elä.ngs- versehiebbar gelagert. Die Verstellung cl!,r Platte 56 kann durch eine Kurvenscheibe 57 erfolgen, welche auf der (-,rruiidplatte 1 dreh bar gelagert ist,
und mit einer Kurvennut. 58 über einen nach unten gerieliteten Zapfen 59 (Fig. 9) der Platte 56 greift. Die Drehaelise der Kurvenscheibe 5"r geht durch die Abdeck- @platte a, und trägt über dieser eine Kurbel 1C0 (Fig. 1, 2, h), mittelst deren die Seheibe ge dreht werden kann.
Erfolgt eine Drehung der Kurvenselieibe, so. erfährt die Platte 56 eine Querverstellung um das Querstück 54a des Schlitzes 54, was zur Folge hat, dass das Kit zel aus der einen Zahnstange der Schieber platte, z. B. 41, aua-elöst und mit der andern, 42, in EingZiff gebraelit wird. Dies bedingt, dass die Zahnstange 1.7 bei gleiehartiber Ver schiebung des Zahnkranzsegmentes 44 gerade die entgegengesetzte Bewegung wie vorher ausführt.
Auf clicse Weise tann man also Vorwärtsdrehung und R.ückwärtsdrehung von Zählwerksziffernsebeiben und Kontrollzif- fernscheiben und damit Addition und Sub traktion bewirken. Die Drehung der Scheibe 57 kann aber nur dann erfolgen, wenn sich das Querstuck 54a des Schlitzes 5 4 der Sehie- berplatte 38 über dem Zapfen 55 des Kitzels 43 befindet.
An der Kurvenscheibe 57, und zwar au sserhalb der Drehanise, greift eine @enkstnge 61 an, welche am andern Ende an dem auf der Grundplatte drehbar gelagerten doppel- armigen Hebel 62 (Fig. 3) aasgelenkt ist.
Die ser Hebel 62 hat: an seinem freien Ende einen Stift 63, .der an den Lappen 25 des Schie bers 23 (Fig. 8) unter der De:ekplatte ra an schl.aben kann. Wird die Kurv ensübeibe 5 7 so gedreht, dass sie aus der Stellung für Addi tion in die Subtraktionstellung ,gelangt (Fig. 2), so wird gleiebzeiti damit der Schieber 23 so verstellt,
dass seine Durchbrechungen 2 7 unter den Schauöffnungen 26 der Kontroll- scheiben 19 zu liegen kommen. Bei R.üekdre- liung der Scheibe <B>5</B>7 weicht der Stift 63 vom Lappen 25 ab, so dass die auf den Seliieber 23 wirkende Feder den Schieber 2 3 zurück- bringt und die Durchbrechungen 28 unter den Schauöffnungen 26 liegen.
Auf der Se.hieberplatte 38 sitzt zwischen zwei Mitnehmern 64, 65 eine Platte 66, die 1ä iigs verschoben werden kann, wobei sie zwi schen auf Grundplatte 1 angeordneten Win keln 6 7 geführt ist und durch die Mitnelrmer 64, 65 den Schieher 38 mitnimmt.
Die Platte 66 besitzt neun in der Längsrichtung verlau fende, versetzt angeordnete Schlitze 69 (Fig. 3), deren Länge der Reihe nach der doppel ten Weglänge entspricht, die die I1auptz.ahn- stange 17 ausführen muss; um die verschie denen Ziffern der Ziffernscheiben 3 bei Addi tion und Subtraktion einstellen zu können. In der Mitte besitzt jeder Schlitz 69 auf der einen Seite eine kleine Erweiterung 69a.
Mit den .Schlitzen 69 können Schaltdaumen 70 zusammenwirken, die in senkrechter Rich tung verstellbar in der Abdeckplatte a gela gert sind und durch Druckknöpfe 71 nach un ten bewegt werden können (Fig. 1., 2, 6, 14 bis 16).
Die Daumen 70 sind entsprechend den Schlitzen 69 versetzt gegeneinander an geordnet (Fig. 14); sie haben Schrägflächen 72, mit denen sie auf eine Schieberpl.atte 73 einwirken können, die unten an der Abdeck- platte a längsverschiebbar gelagert ist.
(Fig. 14, welche die Platten a und 73 von der Un terseite zeigt.) Die Daumen 70 greifen hier bei durch in der Schieberplatte 73 vorgese liene Durchbrechungen 74 und stehen unter der Wirkung von auf Stifte 76 drückenden. Federn 75, die sie stets nach oben zu drücken suchen (Fig. 14) und die an der Platte befe stigt sind. Die Stifte 76 begrenzen gleichzei tig den Aufwärtshub der Daumen an der Ab deckplatte a. Die Schieberplatte 73 selbst, steht unter der Wirkung einer Feder 77, die sie stets wieder in die Anfangslage zurück führt. Die Daumen sind am untern Ende um gebogen und bilden so kleine Häkchen 78.
Die Tasten 71 sind zur Schlitzplatte 66 so angeordnet, dass .die Häkchen 78 der Dau men 70, wenn keine Taste hinunter gedrückt ist, über den Erweiterungen 69a der Schlitze 69 stehen. Die über :dem kürzesten Schlitz 69 liegende Taste ist mit 1 bezeichnet, die über dein nächstlängeren mit 2 usw., die über denn längsten .Schlitz mit 9. Wird eine der Tasten 71 niedergedrückt, so dringt deren Daumen 70 mit seinem Häkchen 78 idurch die Erwei terung 69a des unter ihr liegenden Schlitzes 69 der Platte 66 ein, und seine Schrägfläche 72 wirkt auf die Sehieberplatte 73 verstellend ein.
Dadurch wirkt eine an der Platte 73 sitzende Nase 79 (Fig. 14) auf die Sperr klinke 53 des Zahnkranzsegmentes 44 und löst diese aus, so. dass das Zahnkranzsegment 44 unter der Wirkung .der Feder 51 eine Be wegung ausführt, das Ritzel 43 dreht und damit Iden Schieber 38, die Zahnstange 17 und die Schlitzplatte 66 nach der einen oder an dern Richtung verschiebt, je nachdem das Ritzel 43 mit der Zahnstange 41 oder 42 der Schieberp.latte 38 kämmt.
Da der betreffende Daumen- in den zugehörigen .Schlitz 69 der Schlitzplatte 66 eingreift, so wird der Hub dieser Platte und also auch :des Schiebers 38 und der Zahnstange 17 durch die Länge des betreffenden Schlitzes 69 bestimmt, d. h, die Bewegung der Zahnstange 17 ist nur so weit zugelassen, wie erforderlich ist, um die Zif fernscheiben 3 und 19 einer Wertstelle des Zählwerkes entsprechend dem Wert der Zahl, welcher der niedergedrückten Taste 71 ent spricht, zu drehen, also die der niedergedrück ten Taste entsprechende Zahl auf den zusam mengehörenden Ziffernscheiben 3 und 19 sichtbar wird, wenn diese Scheiben auf Null gestellt waren.
Da bei der Verstellung der Platte 66 das Häkchen 78 .des betreffenden Daumens 70 von der mittleren Schlitzerwei terung 69a sich entfernt; so. unterfängt es dann :den Rand des Schlitzes und verhütet einen Rückgang der Taste. Dadurch wird ge währleistet, dass die Zahnstange während je der Einstellung nur den bestimmten, in Be tracht kommenden Hub ausführen kann.
Soll addiert werden, so muss das Ritzel 43 mit der Zahnstange 42 der Schieberplatte 38 in Eingriff stehen. Man spannt und verrie gelt dann durch Eindrücken seiner Handhabe 48 das Zahnstangensegment 44 (Fig. 3, 9, 10).
Darnach drückt man mit der rechten Hand die der in Betracht kommenden Ziffer etatsprechende Taste 71 nieder. Der Daumen 70 dieser Taste verschiebt dann die Schieber platte 73, deren Nase 79 den Riegel 53 des Zahnliranzsegmentes 44 in der geschilderten Weise auslöst, so dass sich das Zahnkra.nz- seginent unter der Wirkung der Feder 5 7 dreht und die Verschiebung der Hauptzahn stange 17 um die durch den betreffenden Schlitz 69 der Schlitzplatte 66 bedingte Länge verursacht.
Hierbei ist. die l1andhabe 48 des Zahnkranzsegmentes herausgetreten (Fig. 10). Der Daumen der betreffenden Ta- ste wird durch das an ihm sitzende Häkchen 78 niedergehalten und so sein Einfluss<B>ge-</B> währt..
ITm, nun die Übertragung der so eing(- stellten Zahl auf die Ziffernscheibe 3 des Zählwerkes und die Ziffernselieibe 19 des Kontrollwerkes einer Wertstelle zu erreichen, -wird mit der linken Hand die Taste 15 der betreffenden Wertstelle niedergedrückt, so class das Zahnrad 12 dieser Taste mit den An triebsrädern 11 und -92 der zugehörenden Zif- fernsclieiben 3 und 19 in Dingriff kommt.
Dann wird die Handhabe 48 des Zalinkranz- segmentes 44 mit dem rechten Daumen nach einwärts gedrängt. Dadurch führt die Haupt zahnstange 17 eine Rückwärtsbewegung aus, deren Länge genau der Länge der vorher durch den Daumen 70 bezw. den zugehörigen Schlitz 69 bestimmten Vonvärf:
sbewegiing entsprielit, d. h. auf die zueinandergehörigen beiden Ziffernscheiben 3 und 19 wird die vor eingestellte Ziffer übertragen. Kommt bei dieser Bewegung,der Schlitz 69 wiederum mit seiner Erweiterung 69a in den Bereich des Daumenhäkchens 78, so kann dieses wieder durch den Schlitz treten, was den selbsttäti gen Rückgang des Daumens 70 und seiner Taste 71 unter der Wirkung seiner Feder 75 zur Folge hat.
Dadurch wird wiederum die vom Daumen verstellte Sehieberplatte 73 frei, geht zurück und gibt somit wieder den bis dahin mit der Nase 79 gehaltenen Riegel 53 des Zahnkranzsegmentes 44 frei, so,dass dieser das letztere wieder in Spannstellung halten kann.
Diese Vorgänge finden gleichzeitig statt, so däss bei dem Eindrücken der Hand habe 48 des Zahnkranzsegmentes gleichzeitig auch dcsseii @'errlegelung (-rfolgt. und die 31a- schine sofort wieder zur Einstellung der nächstfolgenden Ziffer bereit. ist.
Soll subtrahiert werden, so hat matt die Kurbel 60 cler Kurvenscheibe 57 in die Stel lung b Tig. ?) zu drehen, wobei Vorausset- zung ist, dass der Ritzelzapfen 55 in dein Querstück 54\1 des abgesetzten Längssehlitzüs 51 des Schiebers 38 sieh befindet, was immer der Fall ist,
wenn das Zahnradsegment 14 vom Riegel 53 --efangen ist. In der Stellung S der Kurbel 60 steht die Zahnstange 1.1 der Schieberplatte 38 finit dem Ritzel 13 in Ein griff, und unter den Schauöffnungen 26 der Kontrollziffernscheiben 19 lie-o,en die Durch breehungen 2 7 des Schiebers 23,
so class eine Zahl der innern Reihe der Ziffern jeder Scheiben 19 in Erscheinung tritt. Die Iland- habung ist darnach ;genau die gleiche wie bci Vornahme einer Addition, nur findet dann Subtraktion statt, da gerade die entgegenge setzten Bewegungen wie zuvor ausgeführt werden.