CH103237A - Chromatische Mundharmonika. - Google Patents

Chromatische Mundharmonika.

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CH103237A
CH103237A CH103237DA CH103237A CH 103237 A CH103237 A CH 103237A CH 103237D A CH103237D A CH 103237DA CH 103237 A CH103237 A CH 103237A
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Fahrni Otto
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Fahrni Otto
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/12Free-reed wind instruments
    • G10D7/14Mouth-organs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description


  Chromatische     Nundharmonika.       Gegenstand der Erfindung ist eine chro  matische Mundharmonika zum Blasen und  Ziehen, auf welcher mittelst mindestens eines  Schiebers, welcher aus zwei durch ein Ver  bindungsstück zusammengehaltenen, durch  Stössel bewegbaren Platten besteht, zwölf  Tonarten mit ihren drei- oder vierstimmigen  Akkorden gespielt werden können. Wenn  nur ein Schieber angeordnet, können ent  weder nur zwölf Dur- oder     Molltonarten,    bei  Vorhandensein von zwei Schiebern können  je zwölf Dur- und     Molltonarten    (sog. Mund  harmonikas) gespielt werden.  



  Auf der Zeichnung, die ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt,  ist       Fig.    1 eine Draufsicht,       Fig.    2 eine Vorderansicht oder Spielseite,       Fig.    3 die Vorderansicht eines Schiebers  mit Löchern in der oberen Platte.  



       Fig.    4 die Vorderansicht eines Schiebers  ohne elf Stössel,       Fig.    5 eine Frontansicht,       Fig.    6 eine Frontansicht des Schiebers.  Jedes der     Luftkanälchen    1-18     (Fig.    2)  enthält je vier Stimmen, zwei zum Blasen    auf Platte 55 und zwei zum Ziehen auf  Platte 56. In 19     (Fig.    1) ist der tiefste Ton  f zum Blasen auf Platte 55, zum Ziehen auf  Platte 56.

   In 20 ist der Ton     fis,    in 21<B>g,-</B>  22 gis, 23 a, 24     ais,    25 h, 26 c, 27 cis,  28 d, 29 dis, 30 e, 31 f, 32     fis,    33 g, 34 gis,  35 a, 36     ais,    37     b,    38 c, 39 cis, 40 d, 41  dis, 42 e, 43 f, 44     fis,    45 g, 46 gis,     4'7    a,  48     ais,    49 h, 50 c, 51 cis, 52 d, 53 dis,  54 e.

   Auf dem Schieber     (Fig.    3), der im  Innern der Mundharmonika angeordnet ist,  sind Lochreihen- so angebracht, dass ein Moll  dreiklang in     zweieinhalb    bis drei Oktaven  (wie solcher auf den bis heute bekannten       Mundharmonikas    gespielt wird), ertönen kann.       Zum    Beispiel ertönen 27     cis,    30 e, 34 gis,  42 e, 46 gis, 51 cis, 54 e.

   Würde man nun  auf Stift 74 des um den Zapfen 76 dreh  baren Hebels 80 in der Längsrichtung der  Mundharmonika von aussen nach innen     drük-          ken,    so würden sich die     Schieberplatten    59  und 60; weil sie bei 62 miteinander verbun  den sind, um eine Lochbreite von rechts  nach links bewegen; dies hätte zur Folge,  dass die Löcher 30 e, 42 e und 54 e zuge  deckt und zugleich 31 f und 43 f aufgedeckt      würden. So wandelt sich Moll- in     Dreiklang     um. Auf gleiche Weise verhält es sich mit  Moll- und     Durvierklang.    Derselbe ist aber  anstatt zum Blasen zum Ziehen (es sind also  dessen Töne auf der unteren Platte 56) und  wird durch Schieber 58 und 60 auf und zu  gedeckt.  



  Will man in eine andere Tonart über  gehen, so drückt man auf die mit Platten<B>57</B>       und    58 und durch 61     mitverbundenen    Stössel  63-73 nach links, wodurch sich der ganze  Schieber auf einmal dahin bewegen lässt, wo  man auf den entsprechenden Stössel drückt.  Durch Druck auf 63 würde der     Akkord    um  einen halben Ton tiefer (auf     c)    zu liegen und  würden die mit     -l-        versehenen    Löcher zum  Spielen kommen. 64 gibt h, 65 mit '-, gibt       ais,    66 gibt a, 67 mit - gibt gis, 68 gibt g,  69 mit - gibt     fis,    70 gibt f, 71 mit = gibt e,       72    gibt dis; und 73 mit gibt d.

   Durch  Druck auf 74 ertönt immer Moll und durch  Druck auf     75    immer Dur; zugleich lässt sich  durch Druck auf Stifte 74,     bezw.    75 der  ganze Schieber wieder zurückbewegen, und    ist es nur notwendig, dass der Finger auf  dem Loch des den gewünschten Akkord inne  habenden Stössels aufliegt. So sind mit  Leichtigkeit alle zwölf Dur- und alle zwölf       Möllmundharmonikas    spielbar und alle Töne       chromatisch    zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Chromatische Mundharmonika zum Blasen und Ziehen, auf welcher mittelst mindestens eines Schiebers, welcher aus zwei durch ein Verbindungsstück zusammengehaltenen und durch Stössel bewegbaren Platten besteht, zwölf Tonarten mit ihren drei- und vierstim migen Akkorden gespielt werden können. UNTERANSPRUCH: Chromatische Mundharmonika nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen Schie ber, derart, dass sowohl zwölf Dur- wie auch zwölf Molltonarten mit ihren drei- und vier stimmigen Akkorden gespielt werden können.
CH103237D 1923-10-18 1923-10-18 Chromatische Mundharmonika. CH103237A (de)

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CH103237T 1923-10-18

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CH103237A true CH103237A (de) 1924-02-01

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ID=4361964

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CH103237D CH103237A (de) 1923-10-18 1923-10-18 Chromatische Mundharmonika.

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CH (1) CH103237A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2744434A (en) * 1952-09-08 1956-05-08 Olaf J Olson Multipurpose pocket-size harmonica with selective key-change means

Cited By (1)

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