DE894496C - Musikinstrument - Google Patents

Musikinstrument

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DE894496C
DE894496C DEG6527A DEG0006527A DE894496C DE 894496 C DE894496 C DE 894496C DE G6527 A DEG6527 A DE G6527A DE G0006527 A DEG0006527 A DE G0006527A DE 894496 C DE894496 C DE 894496C
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DE
Germany
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DEG6527A
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English (en)
Inventor
Elsa Maria Greimel
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B15/00Teaching music
    • G09B15/02Boards or like means for providing an indication of notes
    • G09B15/04Boards or like means for providing an indication of notes with sound emitters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Musikinstrument zu schaffen, welches die Möglichkeit :gibt, ohne Zuhilfenähme eines Lehrers das Spielen von Melodien zu erlernen. Insbesondere sollen Kinder angeregt werden, das Spielen von Melodien auf dem Instrument zu versuchen, ohne daß :dabei Kenntnis der Noten erforderlich ist.
  • Der Grundgedanke der- Erfindung besteht darin, daß jeder Musiknote eine Farbe zugeteilt wird und umgekehrt jeder Farbe eine bestimmte Musiknote entspricht. Die unmittelbar anzuschlagenden Klangkörper des Instrumentes sind entsprechend den durch sie repräsentierten Notender Tonreihe mit farbigen Merkzeichen versehen. Die Klangkörper verschiedener Oktaven sind zusätzlich mit Unterscheidungsmerkmalen ausgerüstet, beispielsweise in den tieferen Oktaven mit den gleichen Farben, aber dunkler, in den höheren Oktaven mit den gleichen Farben, aber bieller. Die Halbtönen zugeordneten Klangkörper sind teils in, der Farbe der vorangehenden, teils in :der Farbe der folgenden Note gehalten und mit den für Halbtöne Üblichen Zeichen. (Kreuz und Be) versehen.
  • Das Kind wird versuchen, Melodien zu spielen, die es zuerst nur den Farben folgend spielt, nach und nach aber die Musiknoten unterscheiden und somit lernen den Farbführer zu entbehren. Selbstverständlich gehört zu dem Instrument für jede zu spielende Melodie eine Vorlage,, in welcher die Noten mit entsprechenden Farben und ihren Namen wiedergegeben sind, neben den üblichen Unterscheidungsmerkmalen für den Notenwert (langer Ton, halblanger Ton, kurzer Ton usw. sowie Pausen).
  • Das Kind spielt von dieser Vorlage die Noten nur nach der Farbgebung ab, :d. h. es bedient jeweils diejenige Taste oder denjenigen Klangkörper, der .dieselbe Farbe besitzt wie die zu spielende Note.
  • Die Fig. i zeigt die Erfindung in einem Ausführumgsbeispiel in einem Glockenspiel.
  • Auf einem Gestell i sind in üblicher Weise Glocken .2 getragen. Jede der Glocken ist mit einer Scheibe 3 versehen; die Scheiben der einzelnen Glocken sind verschiedenfarbig gehalten. Für die mittlere Oktave entspricht z. B. dem Ton C die Farbe Blau,. dem Ton D Gelb, dem Ton E Purpurrot, dem Ton F Weiß, dem Ton C Grün, dem Ton A Orange, dem Ton H Violett. Diesen sieben Grundtönen der mittleren Oktaven folgt mit :denselben Noten., nur höher bzw. tiefer im Ton, die nächsthöhere bzw. nächsttiefere Oktave. Auch die Klangkörper 2 dieser Oktaven sind in den gleichen Farben geizalten wie die entsprechenden Klangkörper der mittleren Oktaven, nur sind zur Unterscheidung die Farben schwächer bzw. stärker. Halbtöne sind besonders gekennzeichnet, vo.rzugsweise dadurch, daß der betreffende Klangkörper zur einen Hälfte in der Farbe der vorangehenden, zur anderen Hälfte in der Farbe der folgenden Note gehalten mit dem üblichen Halbt.onzeichen (Kreuz ;bzw. Be) versehen ist.
  • Es leuchtet ein, daß man mit diesem System, geleitet durch eine entsprechende farbige Notenvorlage, auf den zehn Glocken von C bis E oder mehr Glocken mit Leichtigkeit und sofort alle Lieder spielen kann, deren Tonart das Instrument zuläßt.
  • Die Klangkörper können außer mit den Farbzeichen auch mit ihren üblichen Bezeichnungen (C-D-E ... usw. oder Do-Re-Mi-Fa ... usw.) versehen sein.
  • Das Glockenspiel mit zehn Glocken gemäß Fig. i hat keine Halbtöne. Ein Halbtonklangkörper für ein erweitertes Modell mit z. B. zweiundzwanzig Glocken ist in E.ig.2 im Grundriß gezeigt. Die Farbscheibe dieses Halbtonklangkörpers ist halbiert; die beiden Hälften 3g und 3a sind .unterschiedlich gefärbt. Handalt es sich z. B. um den Ton gis, so ist die Hälfte 3g grün (entsprechend dem vorhergehenden Ganzton), die andere Hälfte 3a orange (entsprechend dem nachfolgenden. Ganzton). -

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Musikinstrument mit unmittelbar anzuschlagenden Klangkörpern, wie Glocken: u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Klangkörper entsprechend den .durch sie repräsentierten Noten der Tonreihe mit farbigen Merkzeichen versehen sind.
  2. 2. Instrument nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet,. daß die korrespondierenden Klangkörper verschiedener Oktaven zusätzlich mit Unterscheidungsmerkmalen, z. B. mit gleichen Farben unterschiedlicher Tönung, versehen :sind.
  3. 3. Instrument nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbtönen zugeordneten Tasten oder Klangkörper teils in der Farbe der vorangehenden, teils in der Farbe der folgenden Note gehalten sind. q.. Instrument nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klangkörper außer den farbigen Merkzeichen die üblichen Bezeichnungen tragen.
DEG6527A 1951-07-12 1951-07-12 Musikinstrument Expired DE894496C (de)

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