Fahrbare Naschine zum Einfüllen von Sand in Gussformen. Gegenstand der Erfindung ist eine fahr bare Maschine zum Einfüllen von Sand in Gussformen mit einem Wagenrahmen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Maschine; Fig. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der Fig.1; Fig. 3 ist eine Seitenansicht der rechten Seite der Maschine ; Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt, Fig. 5 ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 2; Fig. 6 ist ein Schnitt nach 6-6 der Fig. 2; Fig. 7 ist ein Schnitt nach 7-7 der Fig. 2.
Der Wagen besteht aus zwei Seitenwän den 10 und 11, einer quer verlaufenden Röhre 13, die fest auf den Sitzen 14, die an den Seitenwänden ausgebildet sind, durch die U-Bolzen 16 gehalten wird, und aus der quer verlaufenden Röhre 12, welche durch die U-Bolzen 18 auf den Sitzen 17 der Seiten platten befestigt ist. Ausserdem wird diese Röhre 12 auch noch durch eine Stützplatte 19 und die Bolzen 20 mit der Seitenplatte 11 verbunden. Der Wagen ruht auf zwei Paar von Rädern, einem Paar von Treibrädern 21 und einem Paar von Laufrädern 27. Die Treibräder sind mit Zähnen 22 ausgestattet, welche mit Zahnstangen 23 in Zahneingriff stehen, die einen Teil des Geleises 24 bilden, das auf dem Boden des Arbeitsraumes ver legt ist.
Jedes Rad 21 hat eine Nabe, die über das betreffende Ende der Röhre 13 passt, und auf dieselbe bei 25 eingreift. Durch die Röhre 13 erstreckt sich eine quer verlaufende Welle 26 und die beiden Räder 21 sind auf dieser Welle festgekeilt, um gleichmässig durch dieselbe gedreht zu werden. Die Lauf räder 27 tragen das vordere Ende des Wagens und sitzen an den Wellenstumpfen 28. Ge häuse 29 umgeben diese Räder nach oben hin. Die Laufräder 27 laufen auf einem flachen Teil 30 des Geleises 24. An den Seiten der Zähne 23 des Geleises 24 sind Nuten 30 und 31 angebracht. Vor den Treibrädern 21 sind die Reiniger 33 vorgesehen, die unter Druck der Federn 3311 stehen, so dass sie über und zwischen die Zähne 23 hinreiten, um diese vor den Rädern 21 zu säubern.
Die Reiniger 34, welche an dem Wagen befestigt sind, greifen in die Nuten 30 und 31, urn dieselben hinter den Rädern 21 zu säubern.
Der Wagen trägt eine Vorrichtung zum Einschleudern von Sand in Gussformen, und eine Fördervorrichtung, um den Sand von dein Boden des Arbeitsraumes nach dieser Schleudervorrichtunghinzuführen. DieFörder- vorrichtung besteht aus zwei Teilen, einer wagrechten, quer zur Fahrrichtung des Wagens verlaufenden Vorrichtung und einem senk rechten Hebewerk. Der wagrechte Teil der Fördervorrichtung besitzt eine hohle Welle 58, welche zwischen den Seitenwänden verläuft. Um diese Welle verlaufen die Flügel 54 und<B>55</B> spiralförmig.
Schultern 53 sind an diesen Flügeln angebracht, und das Ganze arbeitet so, dass der Sand, der auf dein Boden des Arbeitsraumes liegt, durch die Flügel zer kleinert und weiterbefördert wird. -In die Enden der Welle 58 sind mit Flanschen ver sebene Pflöcke 63 eingesetzt. Wellenstumpfe 64 und 67 haben jeder einen Flansch 66, mit welchem sie an die Pflöcke (i3 verbolzt sind. Diese Wellenstumpfe sind in Lagern 65 ge lagert, welche Flanschen haben, die an den Seitenwänden 10 bezw. 11 befestigt sind. Diese Konstruktion eignet sich durch ihre Festigkeit für Maschinen von ausnahmsweise grosser Breite.
Eine Trogplatte 90 trägt ein Winkeleisen 91, und dieses ist vermittelst Bolzen 92 an den Ansätzen 93 der Seiten wände und mittelst einer Stütze 94 und der Bolzen 37 an der Röhre 13 befestigt. Der wag rechte Teil der Fördervorrichtung bringt den Sand auf die Trogplatte 90, und ein Hebewerk befördert ihn von dort nach oben auf eine Führrinne 62. Diese führt den Sand in eine bewegliche Rinne 48. Das Hebewerk besitzt eine endlose Kette 56, die über ein Kettenrad 57 an der Welle 58 läuft und von diesem Kettenrad angetrieben wird.
An der endlosen Kette sind Eimer 61 angebracht, und an dem obern Ende einer aufrecht stehen den Stütze 60 ist ein Führrad 59 für die Kette gelagert. Die Stütze 60 ist unten an der Stütze 38 mittelst Bolzen 41 befestigt. Die Welle 58 wird von einem elektrischen Motor 68 angetrieben. Dieser Motor ist von einem Gehäuse umgeben, das an der Stütze 19 verbolzt ist. Das äussere Ende der Stütze 19 ist an der Seitenwand 11 durch die Stütze 70 abgestützt.
Die wagrechte Fördervorrichtung wird ebenfalls von dem Motor 68 angetrieben, und zwar vermittelst eines Ritzels 71 an der Motorwelle, eines Rades 72, das in Zahnein griff mit diesem Ritzel steht und auf dem Wellenstumpf 73 -sitzt, eines Ritzels 74, das fest mit dem Rade 72 verbunden ist, und eines Rades 75, das mit dem Ritzel 74 kämmt und das auf dem Wellenstumpf 64 befestigt ist, der mit der hohlen Welle 58 starr ver bunden ist.
Die ganze Zahnradübertragung zwischen dem Motor 68 bis zii dem Ritzel 74 ist in einem Gehäuse 7511 eingeschlossen.
Der Antriebsmechanismus für die Treib räder 21 des Wagens besteht aus den fol genden Teilen: Einem Stift 76 an dein Wel lenstumpf 67, einer Klinke 78, die an diesem Stift drehbar angebracht ist und in ein Schalt rad 79 eingreift. Dieses Schaltrad ist mit einem Ritzel 80 fest verbunden, das auf einem Wellenstumpf 81 in der Seitenwand 10 auf gebracht ist, und die Zähne des Ritzels häni- men mit den Zähnen des Treibrades 21. Eine schwingbare Klinke 82 greift in das Schalt rad 79 ein und verhütet ein Zurückdrehen desselben.
Die Hebevorrichtung wirft, wie gesagt, den Sand auf eine Führrinne 62, welche ihn auf die bewegliche Rinne 48 bringt, von wo aus er vermittelst eines endlosen Förder- riemens in eine Schleudervorrichtung gebracht wird, die hier nicht weiter beschrieben werden soll, da sie keinen Teil der vorliegenden Er findung bildet. Dieser obere Teil wird durch eine Stütze 35 getragen, welche einen Sitz 36 hat, der vermittelst Bolzen 37 und der Stütze 38 an der Röhre 13 befestigt ist. Die Stütze 38 ist an der Stütze 35 mittelst Bol zen 39 befestigt und hat einen Sitz 40, der mittelst der U-Bolzen 41 an der Röhre 12 be festigt ist.
Ein Pfosten 42 ist auf dein Träger 35 ausgebildet, um die Einwurfsma- schine drehbar zu tragen. Diese sitzt an einem Arm 44, der an dem Pfosten 42 drehbar an gebracht ist, und besitzt eine Verlängerung 45, die ausschwingbar an dem äussern Ende des Armes 44 angebracht ist und eine Schleuder vorrichtung 46 an dem äussern Ende der Ver längerung 45. Ein Motor 47 ist an dem innern Ende der Verlängerung 45 angebracht, um die drehende Schleudervorrichtung anzutreiben, und die Schüttelrinne 48 und ein Sieb werden von dein Arm 44 getragen. Eine Einrichtung, um die Rinne zu erschüttern, so dass sie Sand an den endlosen Förderriemen 50 abgibt, wird ebenfalls von dem Arm 44 getragen.
Der Förderriemen 50 liefert, wie gesagt, den Sand an die Einwurfsvorriehtung ab.