CH100663A - Verriegelbares Vexierschloss. - Google Patents
Verriegelbares Vexierschloss.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/12—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Verriegelbares Vexierschloss: Den Gegenstand der vorliegenden Er findung bildet ein verriegelbares Vexier- schloss, dessen Sperrung durch zwei im Schlossgehäuse übereinander gelagerte Haupt riegel erfolgt, die durch zwei oder mehrere, den beiden Riegeln gemeinsame Sperrelemente gegen Öffnung durch Unbefugte gesichert werden können.
Die beiliegende Zeichnung bringt eine beispielsweise Ausführungsform eines derart gesicherten Schlosses zur Wiedergabe.
Fig. 1 zeigt das geöffnete Schloss bei ab gehobenem Gehäuse in der Vorderansicht; Fig. 2 zeigt das vollkommen geschlossene Schloss in der Vorderansicht; Fig. 3 zeigt dasselbe im Grundriss; Fig. 4 zeigt das Schloss in Gebrauchs stellung, doch ohne Gehäusedeckel; Fig. 5 zeigt einen Sperrbolzen im Grund riss; Fig. 6 zeigt einen für das Schloss zu ver wendenden Schlüssel, Fig. 7 einen Schnitt nach A-13 von Fig. 4, vergrössert;
Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach C-D der Fig. 4. Fig. 9 zeigt das Schloss mit seitwärts ver schobenem Gehäusedeckel in der Vorder- aa sieht; Fig. 10 zeigt den Grundriss hierzu; Fig. 11 zeigt den Kreuzriss hierzu; Fig. 12 zeigt einen Riegel in seitlicher Ansicht.
Dem in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel liegt ein einfaches Mal schloss zugrunde, dessen Funktion allgemein bekannt ist. Sobald die beiden durch die mit Ziffern oder Buchstaben versehenen Schei ben 1 bewegten Zapfen 2 den Einschnitten 3 des Riegels 4, der durch die Federn 5 in Schliessstellung gehalten wird, gegenüber stehen, kann derselbe zurückgezogen werden und gibt dadurch die Lasche 6 frei. Dieselbe ist durch die Schraube 7 an den einen Teil 8 des zu verschliessenden.Gegenstandes (zum Beispiel Koffer) befestigt, während das Schloss selbst mittelst der vier Schrauben 9 an den zweiten Teil 10 des zu verschliessen den Gegenstandes angebracht ist.
In einem Schloss ist unter dem Riegel 4 noch ein zweiter ebensolcher Riegel 1 ge lagert, wie aus den Fig. 7 und 8 ersichtlich ist. Das Öffnen des Schlosses erfolgt dann mittelst der beiden Zapfen 13 und 14, die, um ein Öffnen des Schlosses zu ermöglichen, genau übereinander eingestellt und gleich mässig gegen die Nase 15 der beiden Riegel 4 und 11 gedrückt werden müssen.
Die Einstellung der beiden Zapfen, sowie ihre gleichmässige Drehung wird durch den in Fig. 5 im Grundriss, in Fig. 8 im Schnitt dargestellten Sperrbolzen 16 durchgeführt. Derselbe besteht aus dem Bolzen 17 mit der kleineren Scheibe 18 und aus dem denselben röhrenförmig umschliessenden Hohlbolzen 19 mit der ringförmigen Ziffernscheibe 20. Beide Bolzen sind im Innern des Schlosses mit zwei Scheiben 21 und 22 versehen, die an ihrer Peripherie die beiden 'Zapfen 13 und 14 tragen. Werden die beiden Zahlen scheiben 18 und 20 richtig eingestellt" so decken sich im Schlossinnern auch die bei den Zapfen 13 und 14 ab.
Zur leichteren Be- v,egung der innern Ziffernscheibe 18 dient ein kleiner Griffbolzen 23.
Um mittelst des in Fig. 6 dargestellten Schlüssels 26 das Schloss öffnen zu können, sind in der äussern Ziffernscheibe 20, sowie in den beiden Scheiben 21 und 22 zum Bei spiel acht korrespondierende Öffnungen 24 vorgesehen, die noch durch zwei im Gehäuse 25 vorgesehene viertelbogenförmige Ausneh- mungen 45 ergänzt werden. Sind die beiden Zapfen 13 und 14 durch richtige Einstellung der Ziffernscheiben 1.8 und 20 zur Deckung gebracht worden, so können dieselben dann mittelst des eingesteckten Schlüssels 26 (Fig. 8) gedreht werden.
Da aber der Schlüssel 26 auch bei jeder andern Stellung der Zifferp- s-@lieiben eingeführt werden kann, so ist es fast ausgeschlossen, durch Versuchen die richtige Stellung zu erraten, zumal da der Versuchende zu der Meinung gelangen muss, das Hindernis sei anderswo zu suchen, da bei jeder wie immer gearteten Stellung der Scheiben 18 und 20 eine Drehung des Schlüssels möglich ist, durch welche - aber günstigsten Falles bloss einer der beiden Hauptriegel 4 und 11 zurückgezogen wird, w ährend der zweite in Verschlussstellung bleibt.
Zwei weitere Sicherungen bestehen in der Einführung der beiden Nebenriegel 27 und 46 in das Sehlossgehäuse, durch welche das Schloss gesperrt erscheinen kann, wenngleich das zur Einstellung der Ziffernscheiben 1, 18 und 20 nötige Schlusswort bekannt ist. Der Riegel 27 besitzt mvei kreisförmige Aus nehmungen 28, die sich in einem rechteckigen Längsschlitz 29 fortsetzen.
Die Achsen der beiden Ziffernscheiben 1 sind im Schloss- innern zu Vierkanten 30 ausgebildet, die in den zwei runden Ausnehmungen 28 des Rie gels 27 drehbar sind, aber sofort fixiert wer den, wenn der Riegel 27 so weit aus dem Gehäuse 25 herausgezogen wird, dass die Vierkante 30 in die viereckigen Längsschlitze 29 gelangen.
Der zweite Riegel 46 sperrt das Schloss dadurch, dass er sich vor die auf den beiden Hauptriegeln 4 und 11 angebrachten<B>Zäpf-</B> chen 31 und 32 legt und somit ein Zurück ziehen des Hauptriegels verhindert. Wird derselbe aber so weit aus dem Gehäuse 25 herausgezogen, dass seine beiden Einkerbun gen 33 vor die Zäpfchen 31, 32 zu stehen kommen, so ist dadurch letzteren der Weg freigegeben und das Schloss kann geöffnet werden. (Fig. 12 zeigt den Riegel 27 in seit licher Ansicht.) Die Bewegung der beiden Riegel 27 und 46 kann von dem das ganze Schloss über deckenden verschiebbaren Gehäusedeckel 34 beeinflusst werden. Derselbe wird in die vom Gehäuse 25 und der Grundplatte 35 gebildete Rinne 36 eingeschoben, und seine seitliche Bewegung durch einen entsprechenden An schlag begrenzt.
Die beiden Riegel 27 und 46 besitzen je einen aus dem Gehäuse 25 ragenden Kopf 37, 38, deren jeder mit einer Vertiefung 39 versehen ist, in welche je ein von einer der am Gehäusedeckel 34 ange brachten Ziffernscheiben -40 einstellbarer Sperrbolzen 41, 42 eingreift. Um die beiden Riegel 27 und 46 in die zum Öffnen des Schlosses nötige Stellung zu bringen, ist es nötig, den Riegel 46 mittelst des Sperrbol zens 41 mit dem Gehäusedeckel 34 zu ver kuppeln, so,. dass der Riegel 46 beim seitlichen Verschieben des Gehäusedeckels 34 mit her ausgezogen wird, während der zweite Riegel 27 im Schlossgehäuse belassen wird.
Da die seitliche Bewegung der beiden Riegel 27 und 46 voneinander unterschieden und wesentlich kleiner ist als die des Ge häusedeckels 34, so sind in diesem zwei Längsschlitze 44 angebracht, in welchen die Achsen der Sperrscheiben 40 verschiebbar sind, so dass auf diese Weise eine beschränkte Seitenbewegung der beiden Riegel erzielt wird.
Die beiden andern am Gehäusedeckel 34 angebrachten Ziffernscheiben 43 dienen zum Versperren des Gehäusedeckels mit dem Schlosskörper. Es ist also notwendig, die beiden Sperrscheiben 43, sowie die zu dem Riegel 27 gehörige Sperrscheibe 40 auf Offen stellung, die zu dem Riegel 46 gehörige hin gegen in Verschlussstellung zu bringen, nm dadurch die Vorbedingungen zu schaffen, unter welchen allein ein weiterer Versuch zur Öffnung des Schlosses auf Gelingen rechnen kann.
Durch die vier am Gehäuse deckel befindlichen Ziffernscheiben, deren Funktion dem Uneingeweihten nicht bekannt ist, wird bei diesem ohne weiteres die Vor stellung erweckt, dass alle vier zum Verschluss des Gehäusedeckels dienen. Gelingt es ihm nun mit einiger Sorgfalt, die Offenstellung der vier Scheiben herauszufinden, so ist da durch nichts gewonnen, da er, sollte er sogar die innere Schlusszahl kennen, infolge des im Schloss stecken gebliebenen Riegels 46 das selbe noch immer nicht öffnen kann.
Es wird somit bei dem Uneingeweihten die weitere Täuschung erweckt, dass die versuchte Schlusszahl dennoch nicht die richtige war; doch führen auch noch weiter angestellte Ver suche zu keinem Erfolg. Es ergibt sich also durch Anbringen eines derartigen verriegel- baren Vexierschlosses eine wesentlich erhöhte Sicherheit gegen Öffnung desselben durch hierzu unbefugte Personen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verriegelbares Vexierschloss, gekennzeich net dadurch, dass die Sperrung durch zwei im Sehlossgehäuse (25) übereinander gelagerte Hauptriegel (4, 11) erfolgt, die durch zwei oder mehrere den beiden Riegeln (4, 11) gemeinsame Sperrelemente gegen Öffnung durch Unbefugte gesichert werden können. UNTERANSPRüCHE.: 1.Schloss nach Patentanspruch, gekennzeich net dadurch, dass das Zurückziehen der beiden ITauptriegel (4, 11) mittelst zweier einander umschliessender und an der Aussenseite des Schlossgehäuses (25) mit Ziffernscheiben (18, 20) versehener Bol zen (17, 19) erfolgt, welche im Innern des Schlosses zwei mit ,Sperrzapfen (13, 14) versehene Scheiben tragen, so dass jeder der beiden Hauptriegel (4, 11) für sich allein zurückgezogen werden kann. 2.Schloss nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Ziffernseheibe (20), sowie die beiden im Innern des Schlosses befind lichen, die Sperrzapfen (13, 14) tragenden Scheiben mit korrespondierenden Lochun gen versehen sind, in welche ein entspre chend geformter Schlüssel eingeführt wer den kann, worauf dieselben gleichmässig ge dreht werden können, so dass bei richtiger Einstellung der Zapfen (13,14) die beiden Hauptriegel (4, 11) durch dieselben gleich zeitig in Offenstelhlng gebracht werden.3. Schlöss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet da durch, dass das ganze Schloss von einem verschiebbaren Verschlussdeckel (34) ein geschlossen werden kann, der mit vier Ziffernscheiben (40, 43) versehen ist, wovon zwei (43) zum Verschluss des Dek- kels (34) selbst dienen. 4.Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet da durch, dass der eine Nebenriegel (27) zwei kreisförmige Ausnehmungen (28) be sitzt, in welchen sich die Vierkante (30) der Malscheiben (1) frei drehen können, während dieselben sogleich fixiert werden, sobald der Riegel (27) herausgezogen wird und sie somit in die rechteckig fortgesetz ten Ausnehmungen (29) desselben ge langen. 5.Schloss nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet da durch, da,ss die beiden Iiauptriegel (4, 11) je einen kleinen Zapfen (31, 32) tragen, die durch den im Gehäuse (25) steckenden Nebenriegel (46) in ihrer freien Bewegung gehindert sind, jedoch freigegeben werden, sobald der Riegel (46) herausgezogen wird, so dass die beiden Zapfen (31, 32) vor die beiden Einkerbungen (33) des Riegels (46) gelangen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH100663T | 1922-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH100663A true CH100663A (de) | 1923-08-16 |
Family
ID=4358949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH100663D CH100663A (de) | 1922-04-25 | 1922-04-25 | Verriegelbares Vexierschloss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH100663A (de) |
-
1922
- 1922-04-25 CH CH100663D patent/CH100663A/de unknown
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