AT99969B - Selbsttätige Kupplung für Eisenbahn- und andere Fahrzeuge. - Google Patents

Selbsttätige Kupplung für Eisenbahn- und andere Fahrzeuge.

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AT99969B
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Austria
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coupling
vehicles
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coupling according
plate
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English (en)
Inventor
Wilhelm Goert Boonzaier
Original Assignee
Wilhelm Goert Boonzaier
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/22Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads rigidly connected by locks consisting of pivoted latches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description


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  Selbsttätige Kupplung für Eisenbahn-und andere Fahrzeuge. 
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 des   gegenüberliegenden Kupplungskopfes   ein, wobei die nach auswärts   gekrümmtenBackenjfa als Führung   dienen, so dass die Kupplungsteile sich selbsttätig in horizontaler Richtung durch Drehen um ihre Bolzen 4 in eine Linie stellen und sich die Zahnräder 5, miteinander in EingTiff kommend, so lange drehen, bis die vorderen Enden der   Backen 1b, welche   die Pufferköpfe bilden, auf den Grund der Ausnehmungen le auftreffen. Bei dieser Drehbewegung gleiten die Daumen 6 über die Zähne der zugehörigen Zahnräder hinweg, verhindern jedoch eine   Rückdrehung   der Zahnräder.

   Mit anderen Worten, die Daumen lassen den Eingriff zu, verhindern aber eine Lösung dieses Eingriffes, so dass also die beiden Kupplungen miteinander verriegelt sind. Die Kupplungsteile haben eine verhältnismässig beträchtliche Höhe, etwa 20-25 ein, und auch die Kupplungsorgane, das sind die Zähne der Zahnräder   5,   sind demzufolge entsprechend lang ; sie sind derart angeordnet, dass sie miteinander ohne Berührung mit den Kupplungsköpfen 1 in Eingriff treten können und können dadurch aneinander nach auf-und abwärts gleiten. Unterschiede in der relativen Lage zweier Kupplungsteile in vertikalem Sinne, seien diese Unterschiede durch verschiedene Belastung oder durch Erschütterungen während des Fahrens hervorgerufen, haben daher keinen abträglichen Einfluss auf die Kupplung weder während des Kupplungsvorganges noch während der Fahrt.

   Um die Entkupplung zu bewirken, wird der Ansatz 6b des einen oder beider Daumen 6 durch Ziehen am Drahtseil 9 mittels eines Handgriffes betätigt, wodurch das zugehörige Zahnrad freigegeben wird, so dass, selbst wenn das Zahnrad eines Kupplungsteiles verriegelt bleibt, die Entkupplung Platz greifen kann. 



   Gemäss einer Ausführungsform können die   Zahnräder 5 auch   in der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Art ausgebildet sein. Der mittlere Teil 5a des Zahnrades J ist von kleinerem Durchmesser und mit Schaltzähnen geringerer Grösse versehen, in welche eine Klinke 6 eingreift. Auf diese Weise wird eine raschere und sicherere Verriegelung des. zahnrades erreicht. Die Länge des mittleren Teiles 5a soll geringer als ein Drittel der Gesamtlänge des Zahnrades sein, so dass unter allen normalen Verhältnissen bei Vertikalverstellung der zusammenarbeitenden Kupplungsteile die Zähne der Zahnräder 5 miteinander im Eingriff verbleiben. 



   In den Fig. 6-10 ist eine beispielsweise Ausführung der Einrichtung für die selbsttätige Verbindung von Druckluft oder anderen Rohrleitungen und elektrischen Leitungen veranschaulicht, die gleichzeitig mit dem selbsttätigen Kuppeln der Fahrzeuge in Wirksamkeit tritt. An der Unterseite eines Kupplungskopfes 1 der vorhin beschriebenen Art ist eine   Vertikalspindel 3ss   befestigt. An ihrem unteren Ende sitzt verschieb-und drehbar eine Büchse   31,   die durch eine Unterlagsplatte 32 und   einen Vorsteck-   stift 33 gehalten ist. Die Büchse 31 bildet ein   Lager für   einen Dreharm 34, der ein Gehäuse für eine verschiebbare Stange 35 bildet, die mit ihrem vorderen, gegabelten Ende die   Büchse     31   umfasst und durch eine Feder 36 unter Druck gehalten ist.

   Die Spannung dieser Feder wird durch eine in die Stange 34 einschraubbare Brille 37 eingestellt ; die Brille 37 bildet gleichzeitig eine Führung für den abgesetzten Teil   35a   der Gleitstange 35. Die gegabelten Enden dieser Stange sind mit einer Platte   88   verbunden, die als Verbindungsplatte bezeichnet werden soll. Diese Verbindungsplatte 38 ist sohin auf einem Träger gelagert, der sich sowohl in vertikaler Richtung verstellen als auch in horizontaler Richtung drehen kann. In der Platte 38 sind zwei Öffnungen 39 (Fig. 9) vorgesehen, die mit den Zuleitungen durch an der   Rückseite   der Platte angeordnete Kniestücke 40 (Fig. 6 und 7) in Verbindung stehen. Elastische   Dichtungsseheiben   41 sind bei jeder Öffnung vorgesehen.

   Um elektrische Leitungen zu verbinden, kann die Platte 38 auch mit einem federnden Kontakt 42 ausgestattet sein, an den die elektrische Leitung 43 angeschlossen ist. Die Öffnungen 39 und der Kontakt 42 sind vorzugsweise in einer lotrechten Linie in der vertikalen Zugstangenebene angeordnet. 



   An einer Seite ist die Platte 38 mit zwei Flügeln 38versehen, die annähernd die Gestalt von rechtwinkeligen Dreiecken mit einander gegenüberliegenden Hypotenusen haben und nach vorn von der Platte unter einem Winkel von ungefähr 450 vorspringen. An der gegenüberliegenden Seite der Platte ist ein einzelner   Flügel   38b (Fig. 9) in Gestalt eines gleichschenkeligen Dreieckes vorgesehen, dessen Basis entsprechend breit ist und dem Zwischenraum zwischen den Flügeln 38a gegenüber liegt.

   Der Flügel 38b ragt nach vorn und aussen vor und ist etwas länger als die Flügel   38a.   Normal ragt die Platte 38 etwas über die Mittellinie der beiden Kupplungsteile vor, wenn diese in Eingriff sind, so dass, wenn die Platten durch die einander sich nähernden Fahrzeuge aufeinander gebracht werden, sie entgegen der Wirkung ihrer Federn 36   zurückgedrückt   werden. Die Dichtungsplatten 41 stehen daher, wenn die Fahrzeuge gekuppelt sind, unter dem Druck dieser Federn und dichten daher vollständig ab. Die Stärke der Federn 36 darf jedoch jene   Grösse   nicht übersteigen, die dem Kupplungsvorgang hinderlich werden könnte. 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Kommen die Fahrzeuge in der gleichen Höhenlage zueinander, so greifen die vorspringenden Flügel 38a und   38b   der einen Verbindungsplatte   38   zwischen die Flügel der anderen Platte und bringen die beiden Platten in die richtige gegenseitige Stellung. Sollten die Verbindungseinrichtungen der bei den Fahrzeuge bei ihrem Zusammenkommen nicht in derselben Horizontalebene liegen, so werden die keilförmigen, dreieckigen Flügel 38b jeder Verbindungsplatte mit der schrägen
Kante eines Paares der Flügel 38a der anderen Verbindungsplatte in Kontakt kommen und ein Anheben der tiefer liegenden Verbindungsplatte dadurch bewirken, dass sie diese längs der Spindel 30 auf die Höhe der anderen Platte verschieben.

   Wenn die Fahrzeuge genügend nahe aneinander gebracht sind, so werden 

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 auch die Verbindungsplatten vollständig miteinander   übereinstimmen. SoHten sich   die Verbindungeinrichtungen zweier Fahrzeuge unter einem Winkel treffen, beispielsweise in Kurven, so können sie 
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   und 38b   eine Drehung der beiden Verbindungsplatten. ? auf der   Spindel'io   hervorgerufen wird. Auf diese Weise wird eine richtige Kupplung erreicht, gleichgültig, ob diese in der geraden Strecke oder in einer Kurve bzw. bei verschiedener Höhenlage der einzelnen Kupplungsteile stattfindet.

   Die beiden Verbindungsplatten   38   bilden bei ihrem Zusammenschluss sozusagen eine Einheit und vertikale Verstellungen, wie sie durch die Erschütterungen der Fahrzeuge hervorgerufen werden, oder seitliche Verschiebungen, die bei Kurven auftreten könnten, beeinträchtigen die Verbindung in keiner Weise, da 
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 können. 



   Um eine vollständige,   luft-oder dampfdichte   Verbindung zwischen den beiden Platten zu erzielen, können Dichtungsplatten einer besonderen Ausgestaltung verwendet werden. Eine solche Ausgestaltung ist in den Fig. 11 und 12 veranschaulicht. Sie besteht aus einer Kautschukplatte, die durch Eingiessen von Kautschuk in einen an seiner   Aussenumfläche   mit Gewinden versehenen Metallring 46 hergestellt ist, der ringförmige Ausnehmungen 47 an seinen Stirnflächen und axiale Durchbrechungen 48 besitzt.

   Der durch diese Ausnehmungen   hindurchfliessende   Kautschuk schafft einen sicheren Halt und bildet hinter dem Metallring eine Packung 49, wogegen vorn ein Ring 50 von relativ beträchtlicher Dicke entsteht, der mit nach innen gerichteten   Flanschen   50a   und nach aussen gerichteten Flanschen 50b versehen ist, die gegen den Rand zu verschwächt zulaufen. Bei der in Fig. 13 veranschaulichten weiteren Ausführungs- 
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 Gewinde trägt. In beiden Fällen wird der Metallring in die mit Muttergewinden versehenen Öffnungen der Verbindungsplatte 8 eingeschraubt und während bei der ersten   Ausführung die Abdichtung durch   den vorspringenden Kautschukring 49 gebildet wird, verwendet man im zweiten Falle einen getrennten Dichtungsring 53. 



   Die Wirkung der Kautschukflanschen dieser Dichtungsscheiben ist folgende : Ist Druck in den Rohrleitungen, so wird dieser die inneren Flanschen der zwei durch die Federn   36   miteinander in Berührung 
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 elastischen äusseren Flanschen durch die Saugwirkung aneinander herangezogen werden, so dass in beiden Fällen luftdichte Abschlüsse hergestellt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Kupplung für Eisenbahn-und andere Fahrzeuge, deren als um einen lotrechten   Drehzapfen schwingbarer Kupplungskopf   bzw. als Führung für diesen ausgestaltete und ineinandergebrachte Teile durch den Eingriff gezahnter Kupplungsorgane miteinander verbunden und verriegelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungskopf normal in der Verlängerung der Zugstange mittels einer Feder   (13)   gehalten ist, die an der Zugstange befestigt ist und zwischen Anschlägen   (15)   des Kupplungskopfes liegt.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gezahnte Kupplungsorgan aus einem oberen und unteren gezahnten Teil (5) mit einem dazwischen befindlichen verschwächten Teil besteht, in welchen das Verriegelungsorgan (6) eingreift.
    3. Kupplung für die Ausrüstungsleitungen von Eisenbahn-und anderen Fahrzeugen mit einer Verbindungsplatte in Verbindung mit einer Wagenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verbindungsplatte (38) an einer Seite zwei nach vorn und auswärts gerichtete Fiihrungsarme (38a) und an ihrer anderen Seite nur einen nach vorn und auswärts gerichteten Arm (39b) besitzt.
    4. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsplatte (,, längs einer lotrechten Spindel (30) auf-und abwärts verstellbar, um diese Spindel drehbar und ausserdem längsverschiebbar ist.
    5. Kupplung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Dichtung des Rohranschlusses dienende, ringförmige Kautschukdichtung (50, 5j 51) dünne Umfangsflanschen (50a, 50b, J 51a, ) besitzt, die gegen den Rand verjüngt zulaufen.
AT99969D 1922-08-16 1923-08-08 Selbsttätige Kupplung für Eisenbahn- und andere Fahrzeuge. AT99969B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2233822A GB204836A (en) 1922-08-16 1922-08-16 Improvements in or relating to couplings for railway vehicles
GB2785122A GB211185A (en) 1922-10-13 1922-10-13 Improvements in or relating to couplings for use on railway vehicles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT99969B true AT99969B (de) 1925-05-25

Family

ID=26255857

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT99969D AT99969B (de) 1922-08-16 1923-08-08 Selbsttätige Kupplung für Eisenbahn- und andere Fahrzeuge.

Country Status (5)

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AT (1) AT99969B (de)
CH (1) CH108842A (de)
DE (1) DE427483C (de)
DK (1) DK33797C (de)
FR (1) FR560864A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DK33797C (da) 1924-10-27
FR560864A (fr) 1923-10-12
CH108842A (fr) 1925-02-16
DE427483C (de) 1926-04-06

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