AT98700B - Verfahren zum Chlorieren von Methan. - Google Patents

Verfahren zum Chlorieren von Methan.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Chlorieren von Methan. 
 EMI1.1 
 



   Der Prozess kann ohne Zuhilfenahme von Katalysatoren durchgeführt werden. Die Gegenwart von für die Durchführung derartiger Chlorierungsreaktionen bekannten und geeigneten Katalysatoren, z. B. den Chloriden von Kupfer, Eisen, Kalzium, welche vorteilhaft in an sich bekannter Weise auf Stoffen mit grosser Oberfläche, z. B. Holzkohle, Schamotte, Bimsstein, niedergeschlagen sind,   ermöglicht   eine noch weitergehende Herabsetzung der Temperatur, z. B. bis auf   250  und   weniger. In Ausübung des Verfahrens kann man z. B. derart verfahren, dass man in das mit   Verteilungskorpem,   z. B. Schamotte, Bimsstein od. dgl., beschickte Reaktionsgefäss Antimonpentachlorid in regelbaren Mengen zuführt und gleichzeitig Methan einleitet unter Erhitzung auf die erforderliche Reaktionstemperatur, z.

   B.   300-350 .   



  Das im Laufe des Prozesses sich bildende   Antimontrichlorid   wird zweckmässig in einer Vorlage kondensiert, durch Chlorierung wieder in   Pentachlorid   übergeführt und als solches als Chlorlieferant in den Prozess zurückgeleitet. Die Methanchlorierungsprodukte werden in bekannter Weise gewonnen. Die   Durchführung   von   Pentachlorid   und Methan durch das Reaktionsgefäss kann in Gleichstrom oder Gegenstrom erfolgen. 



   Beispiel 1 : Ein Quarzrohr wurde mit Schamottestücken lose gefüllt und bei einer Temperatur 
 EMI1.2 
 messer reguliert. Das Antimonpentachlorid floss aus einer Burette durch einen geeichten Tropfenzähler in das Reaktionsrohr ein. 



     Aus 0-546   Mol. Methan und   O'S Mol. AntimonpentaeMorid wurden als Reaktionsprodukte erhalten   : 0-0948 Mol. Chlormethyl,   0-0073 Mol. Methylenchlorid, 0-0026 Mol. Chloroform. Auf   die zugeführten Methanmenge berechnet sind das   17-4% CHgCl, 1-3% CHCL   und   0-5% CHCIg   oder von der tatsächlich 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 reaktionen konnte auf die besondere Eignung des Antimonpentachlorids für die Methanehlorierung, bei welcher es sich um eine Chlorsubstitution handelt, nicht geschlossen werden. Ein solcher Schluss war um so weniger zulässig, als nach älteren   Veröffentlichungen   Phosphor-und Antimonpentachlorid auf Methan überhaupt nicht einwirken. Die Erkenntnis, dass Antimonpentachlorid bei höheren Temperaturen, z.

   B. solchen von   etwa 3000,   ein ausgezeichnetes und ganz besondere Vorteile bietendes Methauchlorierungsmittel darstellt, ist bei dieser   Sachlage   in hohem Masse   überraschend.   Dass die Verwendbarkeit des 
 EMI2.2 
 hervor, dass man diesen Körper bei der Chlorierung von Methan mit freiem Chlor als Katalysator verwendet hat, dass aber niemand auf den Gedanken gekommen ist, dass man   Methan mit Antimonpentachlorid   allein unter Erzielung besonderer Vorteile chlorieren könne. 



   Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, Phosgen als Methanchlorierungsmittel zu verwenden. 



  Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass das aus dem Phosgen entstehende,   gasformige Kohlenoxyd den   Abgasen beigemischt ist, wodurch die Trennung der gebildeten Chlorierungsprodukte von überschüssigem 
 EMI2.3 
 dann immer wieder zur Chlorierung neuer Methanmengen verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Chlorieren von Methan, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1ethan bei höheren EMI2.4 Katalysatoren unter Verzicht auf die Zuführung von freiem Chlor Antimonpentachlorid einwirken lässt. zweckmässig derart, dass das den Reaktionsraum verlassende Antimontricblorid zu Pentaehlorid chloriert und letzteres zwecks Chlorierung neuer Methanmengen in den Prozess zurückgeführt wird. EMI2.5
AT98700D 1922-03-27 1922-09-26 Verfahren zum Chlorieren von Methan. AT98700B (de)

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