AT98006B - Selbsttätige Gewichtswage. - Google Patents

Selbsttätige Gewichtswage.

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Duesseldorfer Wagen Und Maschi
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  Selbsttätige Gewichtswage. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Gewichtswage, bei welcher die Gewichtsermittlung in der Weise erfolgt, dass von in Sätzen für die verschiedenen Einheiten (z. B. Tausender, Hunderter. 



  Zehner, Einer) angeordneten losen Gewichten jeweils die zum   vollständigen Ausgleich   der Last erforderliche Anzahl Gewichtsstücke   selbsttätig auf   die Wagsehale gebracht werden. 



   Der Wagebalken A der Wage, welcher mit seiner Mittelachse in bekannter Weise drehbar auf dem Gestell der Wägevorrichtung gelagert und mit seinem linken Ende mit den eigentlichen Unterhebeln der Wage verbunden ist, trägt an seinem rechten   Ende die Wagschale B. Der Wagebalken   ist als Gabel ausgebildet, deren Arme A iind   A2 um die G@wichtsstangen C1, C2, C3, C4 herumgreifen,   also den Raum für diese zwischen sich freilassen, während die Wagschale dureh ihre zwei   Zugeisen     Bi,   B2 ausserhalb an den Schneiden A3, A4 des Wagebalkens hängt. 
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 balkengabel und trägt die federnd gelagerten Abschnappklinken E (Fig. 1). 



   Über den Wagebalken, u. zw. in der Mittellinie der Schneiden   A3, A4   ist eine Welle F am Gestell fest gelagert, welche eine Anzahl drehbarer   Hubdaumen   mit angegossenen Sperrädern G trägt, u. zw. je einen Hubdaumen für jede Gewichtseinheit (z. B. für Tausender,   Hunderten,   Zehner, Einer). Die Gewichtsstangen   Cl, e4   haben oben je einen Schlitz, der sich auf der Welle F führt und tragen über dem Schlitz je eine Rolle, die auf den Hubdaumen GI,   G 4 gleitet.   



   Die Hubdaumen G tragen ausser dem Sperrad auch noch je ein Zahnrad, die mit Zahnstangen   B   H2, H3, H4 im Eingriff stehen und durch diese in bekannter Weise Anzeigevorrichtungen J sowie   Hemm-   vorrichtungen   K   in Bewegung setzen. Jede der vier Zahnstangen trägt noch je eine Gleitrolle L. 
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 während bei Entlasten der Wage zugleich alle Zahnstangen H und auch alle Hubdaumen G usw. wieder ihre Anfangsstellung einnehmen (Fig. 1 und 6). 



   Der Hebel M trägt ausser der Schiene M1 noch in gelenkiger   Verbindung bei M2 eine Auslöse@   
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   Die Gewichtsstange Ci trägt auf entsprechend angebrachten Bunden zehn glockenförmige Gewichte T, deren jedes beispielsweise 1000 kg, die auf der   Wagenbrücke stehen, ausgleicht, wenn   sie einzeln auf die Wagschale B gesetzt werden. 

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 die Gewichte der ersten und zweiten Stelle unmittelbar auf die Wagschale setzen, werden die Gewichte der Stangen C3, C4 auf zwei Stangen B3, B4 der Wagsehale aufgehängt. 



   Befindet sich die Wage in Ruhestellung, so nimmt die ganze   Vorrichtung   die Stellung nach Fig. Ci ein, d. h. die Stange   Mg steht hoch,   die   Sehlaghebel sind   ebenfalls hochgehoben und von den Haken S gehalten, während die Sperrklinken 0 in den Sperrädern liegen. Der Wagebalken A spielt frei zwischen 
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 und   I   auf der Wagschale ruhen und mit ihr austariert sind. 



   Wird jetzt die belastete Wagenbriicke durch die Entlastungsvorrichtung in bekannter Weise in die Wägestellung gebracht, so geht der Hebel M in die in Fig. 1 gezeichnete tiefste Lage, mit ihm die 
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 rad G aus, tritt aber im letzten Augenblick ausserhalb des Bereiches der Schneide R. während gleichzeitig der Mitnehmer Mg den Aufhängehaken S zurückdrückt und den   Sehlaghebel   W1 auf eine einseitig federnde Stützschneide   IZi   der Sperrklinke O1 auflegt. Jetzt setzt sich unter Einwirkung'des Eigen- 
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 an der Sperrklinke O2 sitzt, aber in den Bereich des Schlaghebels W1 hineinragt, beiseite   drückt,   die Sperrklinke O2 aus dem Sperrad G2 ausrückt (Fig. 8). An den Schlaghebeln W2.

   W3 sitzen je zwei   Stifte H' f.   die jeweils von der höheren in die nächst niedrigere Stufe hineinragen, die Aufhängehaken S umfassen und beim Niederfallen diese   Aufhängehaken   ausrücken, so dass stets der   nächstfolgende Schlag@ebel W   zu der oben geschilderten Wirkung freigegeben ist (Fig. 9). 
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 abgehobene Gewicht den Balken   über.   die Gleichgewichtslage hinaus erleichtert. der Wagebalken sich also weiter aufwärts bewegt und sich alsdann das zuvor beschriebene Wechselspiel in   gleicht')'Weis''   bei der dritten und vierten Stelle wiederholt. 



   Die Wagschale wird zuletzt theoretisch um eine Gewichtseinheit zuviel erleichtert, da diese Abweichung aber weit innerhalb der zulässigen Fehlgrenze verbleibt, kann sie praktisch vernachlässigt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gewichtswage für beliebige Lasten   mit selbsttätiger Aufbringung   der Gewichte auf die Gewichtsschale, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewiehtsermittlung derart erfolgt. dass von den für die verschiedenen Einheiten (z. B. Tausender, Hunderter, Zehner, Einer) angeordneten Gewiehtssätzen jeweils die zum vollständigen genauen Ausgleich der Last erforderliche volle Anzahl der Gewichte zur Wirkung gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Selbsttätige Gewichtswage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausgleich der beim Einschwingen des Wagebalkens in die Gleichgewichtslage durch das zuletzt bewegte Gewicht jeder Einheit verursachten Bewegung des Wagebalkens über die Gleichgewichtslage hinaus nacheinander wechselweise eine Beschwerung der Wagsohale durch Absetzen von Gewichten der einen Einheit und eine Erleichterung der Wagsehale durch Abnehmen von Gewichten der nächstfolgenden Einheit bis zur Erzielung der Gleichgewichtslage mit der kleinsten Gewichtseinheit stattfindet.
AT98006D 1921-11-08 1921-11-08 Selbsttätige Gewichtswage. AT98006B (de)

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