AT97763B - Schreib- und Addiermaschine. - Google Patents

Schreib- und Addiermaschine.

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AT97763B
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Ferdinand Muehlberger
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Ferdinand Muehlberger
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Description


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    Schreib-und Addiermaschine.   



   Die Erfindung bezieht sich auf kombinierte Schreib- und Rechenmaschinen und besteht in der besonderen Ausbildung jener   Vorrichtungen,   die eine zeitweilige Trennung der Schreibmaschine von der Rechenmaschine durch Ausschaltung der   Zählwerke dadurch ermöglichen.   dass die   fiir   die beiden Verwendungsarten erforderliche Vorkehrung der Schlittenbewegung durch Anordnung von entgegen- 
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   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegensfand in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch und unter Auslassung oder blosser Andeutung von Einzelheiten dargestellt. Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die   Maschine.   Fig. 2 ein schematischer Grundriss und Fig. 3 eine Einzelheit. 



   Die Maschine setzt sich aus dem Gestelle und dem Schlitten zusammen. In Stützen 1 des Gestelles ist eine Welle 2 gelagert, auf die in gleichen Abständen neun Zählräder 3 aufgekeilt sind. Jedes dieser   Zählräder 3 ist durch   ein   Gehäuse 1,   das mit einem segmentartigen Ausschnitte 5 versehen ist, abgedeckt. 
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 hin um je eine Zahnbreite, so dass der erste Ausschnitt einen Zahn und der neunte Ausschnitt   neun   Zähne des betreffenden Zählrades 3 frei lässt. Neben jedem Zählrade 3 sitzt ein   Schaltarm   6 lose auf der Welle      und ist durch eine   Kupplungsstange   7 mit dem betreffenden Zifferntastenhebel 8 gelenkigverbunden.

   Jeder Schaltarm 6 trägt eine   Klinke 9.   die in der   Flucht   der Ausnehmung 5 gelagert ist. 
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 linke Nachbarrad 21 (nächst höhere Dezimalstelle) abgebogenen Haken 27 besitzt, der die Zehnerübertragung vollzieht. Federn 28 verhindern eine   Selbstdrehung   der Kolonnensummenräder. Der Rahmen 17 kann mittels eines in   Rasten 29 feststellbaren Schalters. 30   (Fig. 1) um seine Achse 18 derart verstellt werden, dass entweder ein   Rad : 21 der Welle 19   oder ein Rad   2*9 der Welle'90   oder keines dieser Räder in das Hauptzählrad   15     eingreifen.

   Im   ersten Falte wirkt der Eingriff   summierend,   im zweiten Falle subtrahierend und im dritten Falle ist das   Kolonnensummenwerk gänzlich ausgeschaltet.   



   Das Quersummenzählwerk liegt auf einer am Maschinengestell gelagerten Rollenbahn 31, auf der die durch eine Fussplatte 32 verbundenen Träger 33 gleiten. Zwischen den Trägern 33 ist ein Rahmen 34 auf einer Achse 35 gelagert. der zwei Wellen   dz   trägt. Das   Quersummenzählwerk   besteht ans einer 
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   und in gleicher Weise wie das Kolonnensummenzählwerk mit den die Zehnerübertragung bewirkenden auf einem Steg 40 befestigten Federn 41 samt Haken 4'2 und den Sperrfedern 43 versehen sind. Die Zahnrücken der Räder 38 tragen die Ziffern 0 bis 9, welche durch ein Fenster 44 des das Quersummenzählwerk einschliessenden Gehäuses 45 ablesbar sind.

   Das Quersummenzählwerk wird bei der schrittweisen Verstellung des Schlittens 16 vermittels eines um eine Achse 46 drehbar am Zählwerk befestigten Doppelhebels 47, 48 mitgenommen, dessen Arm 47 durch eine Feder 49 in eine Rast 50 am Schlitten 16 gedruckt wird. Der Schlitten 16 ruht auf Rollenbahnen 51. 52, besitzt eine Zahnstange-M für seine schrittweise Verstellung vermittels eines Zahnrades 54 und ferner eine Zahnstange ? J für die Einstellbewegung auf eine der zwanzig Rechnungskolonnen. In die Zahnstange 55 greift ein auf de ;' Weite J6 sitzendes Zahnrad 57. 



  Während bei der Benutzung der Maschine zum Schreiben der Sehlitten 26 eine schrittweise Bewegung nach links auszuführen hat. muss er während des Rechnens schrittweise nach rechts wandern. hingegen soll - als zu langwierig - die Einstellung auf eine der zwanzig Rechnungskolonnen nicht schrittweise erfolgen.

   Zu diesem Zwecke ist folgende Einrichtung getroffen : Auf einer in Stützen 58 gelagerten Welle 59 sitzen nebst dem Zahnrade 54 zwei Schalträder 60. 61 mit entgegengesetzt gerichtet   
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 eine   Schaltklinke 6J zugeordnet (Fig. 3j   ; diese Schaltklinken sind an ihrem Fusse mit Gelenken 66 bzw. 67 an ein   Führungsstück   68 angelenkt, das in einer Führung ? gleitet und mittels eines Gestänges 70 samt Griffknopf derart verschoben werden kann, dass entweder die   Schaltklinke     61   in das Schaltrad 66 oder die Schaltklinke 65 in das   Sehaltrad   61 eingreift. Zwischen den   Schaltklinken   wirkt eine Feder   ? 7.

   Die   
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 so senkt er durch Vermittlung der Querverbindung 76 das Hebelpaar 72 und mit diesem die Schalt-   klinken 62. 6J ;   beim Loslassen der gedrückten Taste hebt das Hebelpaar   7' den Tastenhebel   und die Klinken 64, 65 von denen eine in das ihr zugeordnete Schaltrad eingreift und dasselbe um einen Zahn verstellt. Für die schrittweise Verstellung   des Schlittens 26 zum Schreiben muss   die Schaltklinke 65 in das Schaltrad   61,   für die schrittweise   Schlittenbewegung beim Rechnen   die   Schaltklinke 64   in das Schaltrad 60 eingreifen, wogegen während der Einstellbewegung des Schlittens auf eine bestimmte Kolonne beide Klinken in eine eingriffslose Zwischenstellung in nachstehend beschriebener Weise gebracht werden. 



   Auf der Welle   66   ist ein Kegelrad 80 angeordnet, dem ein Zahnsektor 81 gegenübersteht. Dieser sitzt am Kolonneneinstellhebel   82,   der durch ein Lager   ? ! geführt   ist. das sowohl eine seitliehe als auch eine Höhenverstellung des Hebels 82 gestattet. Das freie Ende des Einstellhebels   82   ist   längs einer   Kolonnenteilung verschiebbar und an den einzelnen Segmenten der Teilung derart einstellbar, dass dann das Hauptzählrad   15   stets in das Einerstellenrad   21   der betreffenden Gruppe des   Kolonnensummen-   zählwerkes und in das Einerstellenrad 39 des Quersummenzählwerkes eingreift. Wird das Hebelende 82 
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  Die hiezu erforderliche Freimachung der Schalträder 60, 61 von ihren   Klinken 62, 6J   wird beim Niederdrücken des Kolonneneinstellhebels 82 dadurch bewirkt, dass er einen an dem Hebelpaar   7 : 2 mittels   Stäben 86 befestigten Quersteg 85 nach unten drückt, wodurch die   Klinkenanordnung soweit   gesenkt wird, dass keine der Klinken mit den   Schalträdem   im Eingriffe steht.

   Da das   Quersummenzählwerk   eine derartige Verstellung des Schlittens nicht mitmachen konnte, wird es vorher von dem Schlitten gelöst, indem der Kolonneneinstellhebel 82 beim Niederdrücken eine um die Achse 87 drehbare Querverbindung 88 mitnimmt, die den Doppelhebel 47, 48, so verstellt, dass sein Arm 47 aus der Rast 50 am Schlitten 16 austritt, worauf das   Quersummenzählwerk   unter der   Wirkung   einer (nicht dargestellten) Feder in seine linke Ausgangsstellung zurückkehrt, in der es mit dem Einerstellenrad   39   in das Hauptzählrad 15 eingreift. 



   Die Tastenhebel 8 und 77 sind durch Lenker 89 mit den Typenhebeln   90,   die Umschalttastenhebel 78 durch ein Hebelwerk 91 mit der die Papierwalze 94 und ihren Einrichtungen tragenden Rollenbahn 95 verbunden, durch deren Anheben die grossen Lettern bzw. Zeichen usw. auf das Papier schlagen. 
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 betrieben. Die Typentasten sind durch eine Zwischenraumtaste 99 vervollständigt. 



   Die Wirkungsweise der Maschine nach der Erfindung ist folgende :
Zur Benutzung als Schreibmaschine wird das Zählwerk mittels des Schalters 30 ausgeschaltet und das Gestänge 70 in die in Fig. 1 dargestellte Lage gebracht, in der die Klinke 65 rechts am Schaltrade 61 wirkt und es nach jedem Tastendruck entgegen dem Sinne der Uhrzeigerbewegung um einen Zahn verstellt, hiedurch eine schrittweise Verschiebung des Schlittens 16 bewirkend, die nach links 

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   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schreib-und Rechenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die für das Schreiben und das 
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 zwei auf der Welle   (59)   des den Schlitten schrittweise bewegenden Antriebrades (54) sitzende, entgegengesetzt gezähnte Schalträder   (60,   61) erfolgt, denen von den Tastenhebeln   (77)   beeinflusste Schaltklinken (64, 65) zugeordnet sind, die mit dem zugehörigen Schaltrad (60   bzw. 61) durch   wahlweise Verschiebung in Eingriff gebracht werden und von denen die eine die schrittweise Schlittenverstellung nach links (beim Schreiben) und die andere nach rechts (beim Rechnen) bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Schreib-und Rechenmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schalt- klinken (64, 65) durch den die Schlitteneinstellung auf eine bestimmte Rechnungskolonne bewirkenden Einstellhebel (82) gleichzeitig aus dem Bereich beider Schalträder (60, 61) gebracht werden.
    3. Schreib-und Rechenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Zifferntasten (77) zugeordneten Zählräder (3) von Gehäusen (4) umschlossen sind, die nach oben wachsende Ausschnitte (5) zumfreilassen einer bestimmten Zahl von Zähnen besitzen und durch über die Stirnflächen der Gehäuse gleitende, von den Zifferntasten unmittelbar beeinflusste Schaltklinke (9), die in die Ausschnitte einfallen, so weit es der betreffende Ausschnitt gestattet gedreht werden.
AT97763D 1922-01-30 1922-01-30 Schreib- und Addiermaschine. AT97763B (de)

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