AT96471B - Sucher für Lichtbildkammern. - Google Patents

Sucher für Lichtbildkammern.

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AT96471B
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Zeiss Carl Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sucher für   Lichtbildkammern.   
 EMI1.1 
 genannten Patentschrift   erläuterte.   Ausführungsbeispiel dieser Art gestattet in der Richtung senkrecht zur Schnittfläche der dort benutzten halben Linse nur ein   Abschätzen   der   Bildgrösse,   da man in der einen Hälfte des Gesiehtsfeldes nur die   Marken,   in der ändern nur den   aufzunehmenden   Gegenstand sieht. 



  Diesen Nachteil kann man dadurch beseitigen. dass man als sammelndes Glied des Kollimators ein solches verwendet, das mindestens auf einem ungefähr zur Achse konzentrischen Bereich die Brechkraft Null hat. Voraussetzung ist dabei, dass die Kollimatorscheibe so ausgebildet ist. dass sie im wesentlichen den freien Durchblick auf den betreffenden   Gegenstand zulässt.   Ein derartiger Sucher ist beim Gebrauch in eine solche Entfernung vom Ange zu bringen, dass durch den Teil oder die Teile von der Brechkraft Null die unmittelbar von dem   aufzunehmenden   Gegenstande kommenden Strahlen ins Auge treten. während gleichzeitig durch den übrigen Teil des   sammelnden   Gliedes die Linien oder die Zeichen des   Kollimators   siehtbar sind. 



   Ein geeignetes sammelndes Glied erhält man beispielsweise, wenn man eine gewöhnliche Linse in der Mitte in der Richtung der Achse durchbohrt oder auf ihren beiden Seiten eine kleine achsensenkrechte Planfläche anschleift. 



   Ein anderes geeignetes   sammelndes   Glied ergibt sich, wenn   man   eine Linse verwendet, die keine zusammenhängenden Kugelflächen besitzt, sondern   stufenförmig   in einzelnen Zonen die Brechkraft Null besitzt, also eine Linse, bei der die   Kugelflächen   zonenweise, z. B. durch planparallele Teile, unterbrochen sind. Man kann eine solche treppenförmige Linse beispielsweise derart herstellen, dass man eine Anzahl von dünnen, runden, planparallelen Glasplatten, deren Durchmesser entsprechend der herzustellenden Linsenkrümmung abgestuft sind, zentrisch zueinander zusammenkittet und beim Anschleifen der Kugelfläche die Ränder der einzelnen Lamellen nur so weit   wegschleift, dass zwischen   zwei aufeinanderfolgenden Lamellen noch je ein planparalleler Ring stehen bleibt.

   Bei einer solchen Kollimatorlinse sieht dann ebenfalls das beobachtende Auge durch die planparallelen Teile der Linse hindurch den   aufzunehmenden   Gegenstand und gleichzeitig durch die sammelnden Teile der Linse hindurch die Linien oder die Zeichen des   Kollimators.   



   Eine andere   Ausführungsform   entsteht, wenn man die sammelnde optische Wirkung durch einen Hohlspiegel herbeiführt. Natürlich darf hiebei einerseits dieser Hohlspiegel den von dem aufzunehmenden Gegenstande kommenden Strahlen den Zutritt in das Ange des Beobachters nicht versperren, er muss also neben seiner Eigenschaft als Hohlspiegel zugleich   lichtdurchlässig   sein und für die durchtretenden Strahlen die Brechkraft Null besitzen und anderseits   muss   in der bei dieser. Anordnung vor das Auge gelangenden Kollimatorscheibe in der Mitte eine entsprechende   Sehöffnung zum Durchtritt   der Strahlen vorhanden sein.

   Einen   lichtdurchlässigen   Hohlspiegel kann man auf verschiedene   Weise verkörpern.   Eine naheliegende Ausführungsform besteht darin, dass man eine entsprechend durchgebogene Glasplatte, die für die hindurchtretenden Strahlen die Brechkraft Null besitzt, auf einer Seite mit einem halbdurchlässigen Spiegelbelag versieht, so dass der   Hohlspiegel über seine ganze Fläche gleichzeitig lichtdurchlässig und   spiegelnd 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 



   Eine weitere zweckmässige Ausführungsform ergibt sich. wenn man den Kollimator mit seiner Achse ungefähr senkrecht zur Objektivachse der photographischen   Kammer   anbringt und vor demselben eine zur Objektivachse ungefähr unter 45  geneigte. planparallele Glasplatte anordnet. die einerseits die aus dem Kollimator austretenden Strahlen in das Auge des Beobachters spiegelt und anderseits gleichzeitig die Durchsicht nach dem   aufzunehmenden   Gegenstande gestattet. Führt man bei dieser Anordnung die   Marken als Durchbrechungen   der im übrigen   undurchsichtigen Kollimatorscheibe aus@ so   kann man dieselben in sehr   gültigen   Weise von oben her beleuchten.

   Auch hier wird es sich empfehlen. um den   Hdligkeitsunter-ehied   zwischen dem durch die Planparallelplatte hindurch   gesehenen   Gegenstande und dem   Kollimatorbilde   auszugleiehen. die   Planparallelplatte   mit einem passenden   Spiegelbelag   zu versehen. 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 



   Die durch Fig. 7 dargestellte Sucherform besitzt einen mit seiner Achse senkrecht zur Objektivachse der photographischen Kammer angeordneten Kollimator der üblichen Form, also eine plankonvexe Linse i und eine Kollimatorscheibe k, die miteinander durch ein Gehäuse I fest verbunden sind. Die Kolli- 
 EMI2.4 
 stets gut beleuchtet erscheinen. Vor der Linse i ist eine zur Objektivaehse unter 450 geneigte, planparallele Glasplatte m angebracht, die auf der unteren Seite einen   gitterförmigen Spiegelbelag   trägt und damit das   Markenbild   in das Auge des Beobachters spiegelt, während gleichzeitig durch die Platte   IN   hindurch der aufzunehmende Gegenstand sichtbar ist. Zum Schutz des Spiegelbelags ist eine zweite planparallele Glasplatte m mit der Platte m verkittet.

   Eine Fassung 0 der beiden   Glasplatten 111   und n, die zugleich das Kollimatorgehäuse l trägt, ermöglicht mit einem Ansatz o1 die Befestigung des Suchers auf der Kammer.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.1 Bereich die Brechkraft Null hat.
    2. Sucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als sammelndes Glied eine Linse dient, bei der die Kuge]flächen stufenförmig durch Zonen mit der Brechkraft Nun unterbrochen sind.
    3, Sucher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugelflächen der Linse xonenweise durch planparallele Teile unterbrochen sind.
    4. Sucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als sammelndes Glied ein lichtdurchlässiger Hohlspiegel dient, der für die durchtretenden Strahlrn die Brechkraft. Null hat.
    5. Sucher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abgrenzen des Bildfeldes eine dunkle Fläche mit einem hellen Rand dient.
    G. Sucher für Lichtbildkammern, dadurch gekennzeichnet, dass ein sammelndes Glied, in dessen Brennebene sich Merkzeichen befinden, mit seiner Achse ungefähr senkrecht zur Objektivachse der photographischen Kammer angebracht und vor demselben eine zur Objektivachse ungefähr unter 45'geneigte, planparallele Glasplatte angeordnet ist, die die von dem sammelnden Gliede kommenden StraMen in das Auge des Beobachters spiegelt und gleichzeitig die Durchsicht nach dem aufzunehmenden Gegenstand gestattet. EMI3.2
AT96471D 1915-04-06 1923-08-24 Sucher für Lichtbildkammern. AT96471B (de)

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DE96471X 1922-09-06

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AT96471B true AT96471B (de) 1924-03-26

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