DE968368C - Bifokallinse - Google Patents

Bifokallinse

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Publication number
DE968368C
DE968368C DEV6590A DEV0006590A DE968368C DE 968368 C DE968368 C DE 968368C DE V6590 A DEV6590 A DE V6590A DE V0006590 A DEV0006590 A DE V0006590A DE 968368 C DE968368 C DE 968368C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
pierced
bifocal
cemented
exponent
Prior art date
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Expired
Application number
DEV6590A
Other languages
English (en)
Inventor
Egon Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon VEB
Original Assignee
Zeiss Ikon VEB
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Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon VEB filed Critical Zeiss Ikon VEB
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Application granted granted Critical
Publication of DE968368C publication Critical patent/DE968368C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B3/00Simple or compound lenses
    • G02B3/02Simple or compound lenses with non-spherical faces
    • G02B3/04Simple or compound lenses with non-spherical faces with continuous faces that are rotationally symmetrical but deviate from a true sphere, e.g. so called "aspheric" lenses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

  • Bifokallinse Die Erfindung bezieht sich auf eine Bifokallinse, die vorzugsweise zum Einspiegeln von zwei getrennt zu haltenden Strahlengängen in einen dritten Strahlengang dienen soll.
  • Um in photographischen Kameras, in Entfernungsmessern oder in anderen optischen Geräten mehrere Strahlengänge zu vereinigen, die aus verschiedener Richtung kommen, verwendet man in der Regel Glaswürfel, die aus zwei Halbwürfeln zusammengesetzt sind, welche mit ihren Hypotenusenflächen aufeinanderliegen. Eine zwischen diesen Hypotenusenflächen liegende, halbdurchlä.,-sige Spiegelschicht läßt einerseits die frontal in den Glaswürfel eintretenden Lichtstrahlen ungebrochen passieren, reflektiert aber andererseits Strahlen, die von der Seite her auf die im Glaswürfel schräg stehende Spiegelfläche fallen, so daß sie mit den frontal eingetretenen Lichtstrahlen den Glaswürfel parallel gerichtet verlassen. Ein von der Rückseite des Glaswürfels aus in den Würfel einblickendes Auge sieht darum den frontal eingetretenen Strahlengang mit dem von der Seite her eingespiegelten Strahlengang vereinigt als einheitliches Bild.
  • Sollen in dieser Weise mit dem Strahlengang, der frontal in den Glaswürfel eintritt, von der Seite her zwei Strahlengänge eingespiegelt und vereinigt werden, die bis zu ihrem Auftreffen auf die halbdurchlässige Spiegelfläche des Glaswürfels getrennt voneinander zu halten sind, so verwendet man hierzu eine Bifokallinse, die der Spiegelfläche gegenüber auf den Würfel aufgekittet wird.
  • Bisher wurden derartige Bifokallinsen aus einem Stück hergestellt, und zwar in der Regel so, daß man dem zentralen Teil der Linse eine plankonkave und dem äußeren, als Ring geschliffenen Teil der Linse eine plankonvexe Krümmung gab. Bifokallinsen dieser Art erfüllen zwar in optischer Beziehung ihren Zweck, haben aber den Nachteil, daß ihre Herstellung verhältnismäßig umständlich und teuer ist. Die heutige Technik des Schleifens macht es wohl möglich, eine größere Zahl von Linsen mit gleicher positiver oder gleicher negativer Krümmung gleichzeitig zu schleifen und sie dadurch verhältnismäßig billig herzustellen, sie ermöglicht es aber nicht, gleichzeitig einer größeren Zahl von Linsen, denen bereits eine positive oder negative Krümmung gegeben worden ist, zusätzlich noch eine zweite, entgegengesetzte Krümmung anzuschleifen. Man muß hierzu die Linsen einzeln aufspannen und einzeln schleifen.
  • Erfindungsgemäß wird die Herstellung derartiger Linsen dadurch vereinfacht und verbilligt, daß die Bifakollinse aus einer mit einer Zerstreuungslinse verkitteten Sammellinse zusammengesetzt wird, von denen die eine zentral durchbohrt ist und einen höheren Brechungsexponenten besitzt als die nicht durchbohrte Gegenlinse. Infolge der Verschiedenheit der Brechungsexponenten besitzt eine solche Doppellinse die gleiche optische Wirkung wie eine aus einem Stück hergestellte Bifokallinse der gegenwärtig gebräuchlichen Schliffart. Sie ist aber leichter und billiger herzustellen, weil beide Krümmungen der beiden Linsen in Serienarbeit hergestellt werden können und sich das Durchbohren der einen Linse dann, obwohl es Einzelarbeit erfordert, ohne besonderen Aufwand bewerkstelligen läßt. Die optische Wirkung der Linse wird nämlich nicht merkbar beeinflußt, wenn die Wandung des Bohrloches aufgerauht ist und die Achse des Bohrloches nicht genau zentrisch gelegt ist.
  • In der Zeichnung zeigen Abb. i und 2 zwei Ausführungsformen einer erfindungsgemäß gestalteten Bifokallinse, und Abb. 3 und 4 veranschaulichen zwei Anwendungsbeispiele derart gestalteter Linsen.
  • Abb. i zeigt eine zentral durchbohrte Sammellinse i, der eine nicht durchbohrte Zerstreuungslinse 2 aufgekittet ist. Wird der Brechungsexponent der Linse i höher gewählt als der Brechungsexponent der Linse 2, so wirkt ihr äußerer Teil als Sammellinse und ihr zentraler Teil als Zerstreuungslinse, da die sammelnde Wirkung der Linse i in ihrem zentralen Teil durch die Bohrung aufgehoben' ist.
  • Abb.2 zeigt eine nicht durchbohrte Sammellinse 3, der eine durchbohrte Zerstreuungslinse 4 aufgekittet ist. Besitzt diese durchbohrte Zerstreuungslinse4 einen höherenBrechungsexponenten als die nicht durchbohrte Sammellinse 3, so wirkt ihr äußerer Teil als Zerstreuungslinse und ihr zentraler Teil als Sammellinse, weil die zerstreuende Wirkung der Linse 4 in ihrem zentralen Teil durch die Bohrung aufgehoben ist.
  • Abb. 3 veranschaulicht die Wirkungsweise einer Bifokallinse der zuerst beschriebenen Art. Der von A nach B gerichtete Pfeil deutet den Strahlengang an, in den von der Seite her die aus den Richtungen C und D kommenden, voneinander getrennten Strahlengänge eingespiegelt werden sollen. Der aus der Richtung C kommende Strahlengang fällt durch die Lichtspalten 5 a und 5 b eines Schirmes auf die Spiegelflächen 6 a und 6 b einer Blende, die mit einer zentralen Öffnung versehen ist, und wird vom äußeren, als Sammellinse wirkenden Teil der Bifokallinse erfaßt. Der aus der Richtung D Bespiegelte Strahlengang tritt durch die freie, zentrale Öffnung der Blende und unterliegt der zerstreuenden Wirkung des zentralen Linsenteiles. Denkt man sich die Bifokallinse auf einen mit einer halbdurchlässigen Spiegelfläche versehenen Prismenwürfel aufgekittet, den der aus der Richtung A kommende dritte Strahlengang A-B durchläuft und auf dessen Spiegelfläche die beiden von C und von D kommenden Strahlengänge auftreffen, so sieht ein von B aus in die Rückseite des Prismenwürfels einblickendes Auge alle drei Strahlengänge vereinigt als einheitliches Bild.
  • Abb.4 zeigt die Wirkungsweise einer Bifokallinse der zuletzt beschriebenen Art. Der aus der Richtung C kommende Strahlengang tritt durch die Sammellinse 7 auf die Spiegelflächen 6a und 6 b der Blende, wird von diesen auf die Bifokallinse reflektiert und unterliegt der zerstreuenden Wirkung des äußeren Linsenteiles. Der von der punktförmigen Lichtquelle D ausgehende Strahlengang gerät, nachdem er die freie Öffnung der Blende passiert hat, in den zentralen Teil der Linse, der als Sammellinse wirkt. Denkt man sich, wie bei Abb.3 beschrieben, die Bifokallinse ebenso auf einen mit einer halbdurchlässigen Spiegelfläche versehenen Prismenwürfel aufgekittet, so sieht ein von B aus in die Rückseite des Prismenwürfels einblickendes Auge ebenso alle drei Strahlengänge vereinigt als einheitliches Bild.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bifokallinse zum Einspiegeln zweier getrennt voneinander zu haltender Strahlengänge in einen dritten Strahlengang, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer mit einer Zerstreuungslinse verkitteten Sammellinse besteht, von denen die eine zentral durchbohrt ist und einen höheren Brechungsexponenten besitzt als die nicht durchbohrte Gegenlinse. z. Bifokallinse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammellinse zentral durchbohrt ist und einen höheren Brechungsexponenten besitzt als die aufgekittete, nicht durchbohrte Zerstreuungslinse. 3. Bifokallinse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstreuungslinse zentral durchbohrt ist und einen höheren Brechungsexponenten besitzt als die aufgekittete, nicht durchbohrte Sammellinse. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 718 2o3, 842 717, 326 945, 387 251.
DEV6590A 1953-12-04 1953-12-04 Bifokallinse Expired DE968368C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV6590A DE968368C (de) 1953-12-04 1953-12-04 Bifokallinse

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DEV6590A DE968368C (de) 1953-12-04 1953-12-04 Bifokallinse

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DE968368C true DE968368C (de) 1958-02-06

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ID=7571631

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DEV6590A Expired DE968368C (de) 1953-12-04 1953-12-04 Bifokallinse

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DE (1) DE968368C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE326945C (de) * 1920-10-07 Friedrich Meyer Verfahren zum Beleuchten von zwei oder mehreren nahe beieinander angeordneten Spiegebei Messgeraeten o. dgl.
DE387251C (de) * 1922-09-07 1923-12-22 Zeiss Carl Fa Sucher fuer photographische Kammern
DE718203C (de) * 1939-06-04 1942-04-09 Leitz Ernst Gmbh Mit dem Entfernungsmesser vereinigter Sucher fuer photographische Apparate
DE842717C (de) * 1951-04-24 1952-06-30 Leitz Ernst Gmbh Vorsatzgeraet fuer Entfernungsmessersucher

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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