DE504615C - Einrichtung zur Aufnahme von in verschiedenen Abstaenden befindlichen Objekten auf denselben Film - Google Patents

Einrichtung zur Aufnahme von in verschiedenen Abstaenden befindlichen Objekten auf denselben Film

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DE504615C
DE504615C DES86704D DES0086704D DE504615C DE 504615 C DE504615 C DE 504615C DE S86704 D DES86704 D DE S86704D DE S0086704 D DES0086704 D DE S0086704D DE 504615 C DE504615 C DE 504615C
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Germany
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lens
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different distances
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography
    • G03B15/12Trick photography using mirrors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

$867041x1570*
auf denselben Film
Werden kinematographische Aufnahmen von in verschiedenen Abständen befindlichen Objekten auf dieselbe Bildfläche gemacht, so müssen sich die verschiedenen, von einem Punkt des näheren Objektes und die von dem entsprechenden Punkt des entfernteren Objektes ausgesandten Strahlen auf der Bildfläche schneiden, d. h. die Projektion des näheren Objektes muß mit der des entfernteren zusammenfallen, da nur so eine scharfe Aufnahme der beiden Objekte möglich ist.
Bei derartigen gleichzeitigen Aufnahmen verschieden weit und in verschiedener Richtung gelegener Objekte ist es bekannt, halbdurchlässige Spiegel und Korrektionslinsen in Verbindung mit dem Auf nahmeobjektiv zu verwenden, die bisher aber im wesentlichen gemäß Abb. 1 so angeordnet waren, daß die Strahlen des einen, näheren Objektes und die des anderen, entfernteren Objektes nicht völlig oder auch nur ungefähr parallel auf das Objektiv des Aufnahmeapparates fielen. Es wurden also nicht beide Objekte sozusagen endlos gesehen.
Man kennt auch Einrichtungen, bei denen ein Objektiv mit langer Brennweite zur Anwendung gelangt und die Hintergründe selbst im verkleinerten Maßstabe in der Objektivachse angeordnet sind und durch einen halbdurchlässigen Spiegel hindurch in einem der Personenverkleinerung entsprechenden Maßstabe aufgenommen werden.
Von diesen und ähnlichen Einrichtungen unterscheidet sich die Einrichtung nach der Erfindung lediglich dadurch, daß bei sonst be- 3S kannter gegenseitiger Lage von Spiegel, Korrektionslinse und Objektiv die Linse und der Spiegel derart gestaltet sind und relativ zueinander liegen, daß die durch die Linse korrigierten Strahlen des einen näheren Objektes und auch die durch den Spiegel durchtretenden Strahlen des anderen entfernteren Objektes parallel oder ungefähr parallel auf das Objektiv des Aufnahmeapparates auffallen.
Die an sich bekannte Einstellung des .Spiegels und der Linse wird gemäß einer Ausführungsform der Erfindung dadurch ermöglicht, daß sie von einem Kugelgelenk getragen werden, wobei die Anordnung zweckmäßig derart getroffen wird, daß auch die relative Lage des Spiegels zur Linse geregelt werden kann. —Vorteilhaft wird vor einem der Felder eine weitere Korrektionslinse zur Feineinstellung des Strahlenganges dieses Feldes entsprechend der des anderen Feldes angeordnet.
Die Abbildungen zeigen eine Aufnahmeoptik, die den Erfindungsgedanken erkennen läßt.
Wie in Abb. 1 angedeutet, setzt sich das Gläsersystem aus einem bekannten planparallelen Glas mit einer halbversilberten Seite sowie einer Korrektionslimse L zusammen. Auf den Film f wird gleichzeitig das entferntere Objekt O quer durch die halbversilberte Glas-
platte und das in einem anderen Abstand an einer anderen Stelle befindliche zweite Objekt 0' durch Reflexion auf der halb versilberten Platte M aufgenommen. Erfindungsgemaß ist die Korrektionslinse L in bezug auf den Spiegel M derart angeordnet, daß die von dem in O' befindlichen Gegenstand kommenden, durch Linse L und Spiegel M abgelenkten Strahlen mit den von dem in O befindliehen Gegenstand kommenden Strahlen parallel oder nahezu parallel auf das eigentliche Aiufnahmeobjektiv gelangen. Für die Brennweite der Linse L gilt dabei folgendes: Ist beispielsweise O endlos eingestellt und O' • 15 im Abstand von ι m gelegen, so muß die Linse Lim. als Brennweite aufweisen. Ist, allgemein, MO = α und MO' = a', so muß die Brennweite f der Linse L derart liegen, daß
a!
Die Vorrichtung kann auf einem Kugelgelenk angeordnet sein, so daß sie um die lotrechte oder waagerechte Achse behufs Ermöglichung des Feldabsuchens in sehr weiten Grenzen drehbar ist, wenn die zu filmende Szene dies erfordert. Der Drehpunkt der Vorrichtung ist durch die Schnittstelle der optischen Objektivachse mit der halbversilberten Spiegelebene gegeben.
Die Linse L, welche in einer Fassung angeordnet ist, kann leicht durch eine andere Linse mit einer anderen Brennweite ersetzt werden. Der halbversilberte Spiegel M kann durch einen in gewöhnlicher Weise versilberten Spiegel ersetzt werden, dessen Versilberung an irgendeiner Stelle der Oberfläche zwecks Ermöglichung des Absuchens des nützlichen, vor dem Objektiv befindlichen Feldes entfernt ist. An Stelle eines teilweise versilberten Spiegels kann auch ein Würfel von Lummer-Brodhun angeordnet werden, der bekanntlich als teilweise versilberter Spiegel wirkt und die Möglichkeit des Visierens des unmittelbar vor dem Objektiv befindliehen sowie des in einem Winkel von oo° zu demselben liegenden Feldes ermöglicht.
Abb. 2 zeigt, wie der aus zwei Prismen mit totaler Reflexion zusammengesetzte Würfel wirkt. Die Prismen liegen mit ihren Schrägflächen, den Hypotenusen, aneinander, wobei ein Teil h der Diagonalfläche reflektierend und der andere, h', durchscheinend wirkt.
Auf der Fassung der Korrektionslinse kann man deformierende Systeme (beispielsweise das durch die Firma Etablissements Optis gebaute Diastrophor) - anordnen, um das durch diese Linse fein eingestellte Feld zu deformieren.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zur Aufnahme von in verschiedenen Abständen befindlichen Objekten auf denselben Film unter Verwendung halbdurchlässiger Spiegel und Korrektionslinsen, dadurch gekennzeichnet, daß Linse und Spiegel derart gestaltet sind und relativ zueinander liegen, daß ■ sowohl die durch die Linse korrigierten Strahlen des einen näheren Aufnahme-Objektes als auch die durch den Spiegel durchtretenden Strahlen des anderen, entfernteren Objektes parallel oder ungefähr parallel auf das Objektiv des Aufnahmeapparates auffallen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei der Spiegel und Linse einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung dadurch ermöglicht ist, daß Spiegel und Linse von einem Kugelgelenk getragen werden ■ und daß außerdem die relative Lage des Spiegels zur Linse regelbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor einem der Felder eine Korrektionslinse zur Feineinstellung des Strahlenganges dieses Feldes entsprechend der des anderen angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES86704D 1928-07-24 1928-07-24 Einrichtung zur Aufnahme von in verschiedenen Abstaenden befindlichen Objekten auf denselben Film Expired DE504615C (de)

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