DE459865C - Sextant - Google Patents

Sextant

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DE459865C
DE459865C DER67824D DER0067824D DE459865C DE 459865 C DE459865 C DE 459865C DE R67824 D DER67824 D DE R67824D DE R0067824 D DER0067824 D DE R0067824D DE 459865 C DE459865 C DE 459865C
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DE
Germany
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sextant
pendulum
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division
image
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Expired
Application number
DER67824D
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English (en)
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ADOLF MARCUSE DR
PAUL RINKEL DIPL ING
Original Assignee
ADOLF MARCUSE DR
PAUL RINKEL DIPL ING
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • G01C1/08Sextants
    • G01C1/10Sextants including an artificial horizon

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Sextant. Es sind Geräte zum Bestimmen. von Höhenwinkeln, G.estirnshöhen o. dgl. bekannt, die mit künstlichem Horizont, Pendelvorrichtung o.dgl. versehen sind. Derartige Geräte finden als Sextanten insbesondere auf bewegten Standorten, Flugzeugen o. dgl. Verwendung. Auch ist s bekannt, das zum Beobachten des angezieltes. Gegenstandes, z. B. eines Gestirns, dienende Fernrohr mit einem Mikroskop zum Ablesen einer Höhenteilung zusammenzubauen. Die Erfindung vervollkommnet Geräte dieser Art dadurch, daß das scharfe Bild des angezielten Gegenstandes und das der Ablesestelle der Teilung über- oder nebeneinander erscheinen, so daß das Ablesen der Teilung unmittelbar mit der Beobachtung des Bildes des angepeilten Gegenstandes erfolgen kann, ohne daß die Verwendung eines wagerechten Fadens in der Blende notwendig ist. Bekannt sind ferner Einrichtungen zum Erkennen der Querneigung oder Verkantung während der Ablesung der Pendellage. Bei der Erfindung ist für Geräte der angegebenen Art eine neuartige Verkantungsanzeigevorrichtung vorgesehen, deren Bild in der Nähe der gemeinsamen Ebene der beiden obengenannten Bilder erscheint. Eine weitere Vervollkommnung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß er mit beiden Händen gehalten «-erden kann, wie dies bei anderen Geräten für Luftfahrzeuge bekannt ist. Dies ist besonders vorteilhaft - bei der Verwendung in Flugzeugen wegen des auf das Gerät wirkenden Winddrucks. In der Zeichnung ist ein Beispiel für ein Gerät nach der Erfindung dargestellt, und zwar stellt Abb. i einen Längsschnitt durch das Gerät, Abb. z den durch die Pendelachse gehenden Ouerschnitt durch das Gerät und Abb. 3 die Seitenansicht des Geräts dar.
  • Es bedeutet im einzelnen i das Fernrohr mit dem Objektiv 2. _3 ist der Okularauszug finit der Okularlinse 4.. Vor dem Objektiv 2 befindet sich eine unter d.5° zur Fernrohrachse geneigte planparallele Glasplatte 5. 6 und 7 sind Linsen, die mit dem Fernrohrobjektiv :2 das Milcroshopobjelztiv für das Betrachten der Ablesestelle 27 der Teilung bilden. Die letztere ist auf dem zylindrischen Teilungsträger i i angebracht, der mittels einer Blechplatte 12 an dem. Pendel 13 befestigt ist, das sich um die Achse 14 drehen kann. Die Achse 14 ist zugleich die Achse des zylindrischen Skalenträgers i i. Die Linsen 6 und 7 befinden sich in dem rechtwinklig zum Fernrohr i stehenden Rohr A, das unten einen Spiegel io trägt-8 ist der vordere Hauptpunkt des aus den Linsen ;7 und 6 bestehenden Systems. 15 ist eine lotrecht stehende, am Pendel 13 befestigte Spindel. die das für derartige Pendel bekannte auf- und niederschraubbare Reversionsgewicht 16 trägt. 17 ist eine Schraube, die wagerecht in das Pendel eingeschraubt ist und zum Justieren des Pendels dient. iS ist ein zwischen dein Okular .l und der Blende i9 befindlicher konvexer Spiegel, mittels dessen von einer Röhrenlibelle 2o ein verkleinertes Bild 2 i erzeugt wird, das ,am, unteren Rand der Blende i9 zu liegen scheint. Das Spiegelbild der Röhrenlibelle läßt das Maß eines Verkantens des Gerätes beim Beobachten erkennen. Fest mit dem Fernrohr i verbunden ist das Gehäuse 22, das einen Windschutz für den pendelnden Teil des Geräts bildet, und an dem zwei Haltegriffe 23 und 24. befestigt sind. In den Strahlen; gang des Fernrohrs i können. Lichtfilter25 und 26 in bekannter Weise bei Messung der Sonnenhöhe nach Bedarf eingeschaltet werden.
  • Das vom Gegenstand ausgehende Licht tritt der Reihe nach durch die schräggestellte Platte 5, das Fernrohrobjektiv 2 und endlich durch das Okular q.. Das von dem gebogenen Teilungsträger i i, und zwar von der Stelle 27, ausgehende Licht wird durch den Spiegel io in das Rohr 9 reflektiert, durchtritt die beiden Linsen 7 und 6 und wird mittels der Platte 5 in das Fernrohr i gespiegelt; es tritt dann durch das Fernrohrobjektiv 2 und schließlich durch das Okular q.. Das scharfe Bild des angezielten Gegenstandes und dasjenige der Ablesestelle 27 des Teilungsträgers i i entsteht in einer gemeinsamen, durch die- Blende ig bestimmten Ebene, in welcher beide Bilder sich gegenseitig überdecken. Damit beim Auf- und Niederbewegen des Gerätes die beiden Bilder in Übereinstimmung bleiben, wird nach der Erfindung die radiale Entfernung des durch das Pendel 13 bewegten Teilungsträgers ii vom Pendeldrehpunkt 1q. gleich der Entfernung der Ablesestelle 27 vom vorderen Hauptpunkt 8 des aus den Linsen 7 und 6 bestehenden Systems gemacht. In dem Gerät kann zweckmäßig eine Vorrichtung bekannter Art zur Pendeldämpfung vorgesehen sein; z. B. kann die Dämpfung dadurch erfolgen, daß die Blechplatte 12 zwischen den gegenüberliegenden Polen eines in der Abbildung nicht eingezeichneten Magneten mit einstellbarem magnetischem Feld hindurchschwingt.
  • Um dem Bild der Ablesestelle 27 und dem Bild 2i der Röhrenlibelle 2o die erforderliche Helligkeit zu geben, kann eine künstliche, regelbare Beleuchtungsvorrichtung für den Teilungsträger i i und die Libelle 2o angeordnet sein. Die erforderlichen galvanischen Elemente können, wie es für andere Geräte bekannt ist, in den Griffen 23 und 24 Platz finden. In 28 ist eine von Hand zu bedienende mechanische Bremse vorgesehen, die es ermöglicht, große Schwingungen des Pendels vor der Messung zu vernichten, und durch die es ferner möglich. ist, den pendelnden Teil des Gerätes zu arretieren. 29 ist ein Bolzen, um den die Lichtfilter 25 und 26 gedreht werden können, um sie nach Bedarf in den Strahlengang des Fernrohrs einschalten zu können.
  • Der besondere Vorteil des Gerätes nach der Erfindung ist der, daß für die Ablesung kein wagerechter Faden in der Blendenebene erforaerlich ist. - Es ist nicht nötig, einen Querfaden so lange unbewegt auf den anzuzielenden Gegenstand gerichtet zu halten, bis sich auch das Bild der Höhenteilung auf ihn eingespielt hat und die Ablesung erfolgt ist. Da überdies bei- Geräten nach der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen ist, um das Bild des angezielten Gegenstandes und dasjenige der Ablesestelle in Übereinstimmung zu halten, ist es nicht notwendig, daß die Achse des Fernrohres während der Beobachtung völlig unbeweglich bleibt.
  • Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes liegt darin, daß das Bild des angezielten Gegenstandes sich mit dem Bild der Höhenteilung gegenseitig überdeckt. Es kann daher nicht von diesem scheinbar verdeckt werden, wie es der Fall sein würde, wenn die beiden Bilder nebeneinander erscheinen und das Gerät während der Messungen zufällig um die Lotrechte gedreht wird.

Claims (3)

  1. PATENTAI,ISPRÜCFLE: -i. Sextant mit künstlichem Horizont, Pendelvorrichtung o. dgl., bei - dem das zum Beobachten des angezielten Gegenstandes, z. B. eines Gestirns, dienende Fernrohr mit einem Mikroskop zum Ablesen einer Teilung zusammengebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Einrichtung, eine unter 45> gelagerte Planparallelplatte (5), Linsensysteme (2, 6, 7) o. dgl., derart eingerichtet ist, daß das scharfe Bild des angezielten Gegenstandes und dasjenige der Ablesestelle (27) der Teilung, wie es bei Theodoliten bekannt ist, in einer gemeinsamen, zweckmäßig durch eine Blende (i9) bestimmten Ebene erscheinen und daß sich hierbei zweckmäßig beide Bilder gegensieitig überdecken.
  2. 2. Sextant nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Entfernung des durch das Pendel (i3) bewegten Teilungsträgers (ii) vom Pendeldrehpunkt (i4) gleich der Entfernung der Ablesestelle (27) der Teilung von dem vorderen Hauptpunkt (8) des aus den Linsen (6, 7) bestehenden, der Beobachtung der Teilung dienenden Systems ist.
  3. 3. Sextant nach Anspruch i oder 2, bei dem gleichzeitig mit der Pendelneigung das Maß eines Verkantens des Sextanten ablesbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Fernrohr (i) ein Spiegel (i8) angeordnet ist. der das Bild (2i) eines Kantungsmessers, einer querliegenden Libelle (2o) o. dgl. nahe der gemeinsamen Bildebene (i9) der Ablesestelle (27) und des angezielten Gegenstandes erscheinen läßt. Sextant nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Sextantengehäuses (22) zwei bei anderen Luftfahrzeuggeräten bekannte Handgriffe (23, 2q.) angeordnet sind.
DER67824D 1926-06-10 1926-06-10 Sextant Expired DE459865C (de)

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DER67824D DE459865C (de) 1926-06-10 1926-06-10 Sextant

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DER67824D DE459865C (de) 1926-06-10 1926-06-10 Sextant

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DE459865C true DE459865C (de) 1928-05-16

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ID=7413233

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DER67824D Expired DE459865C (de) 1926-06-10 1926-06-10 Sextant

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DE (1) DE459865C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3615702A1 (de) * 1986-05-09 1987-11-12 Ulrich Prof Reif Navigatorisches spiegel-winkelmessgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3615702A1 (de) * 1986-05-09 1987-11-12 Ulrich Prof Reif Navigatorisches spiegel-winkelmessgeraet

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