AT95409B - Hülse aus Pappe für elektrische Zünder. - Google Patents
Hülse aus Pappe für elektrische Zünder.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Hülse aus Pappe fiur elektrische Zünder. Man hat zwecks wohlfeilerer Herstellung von Hülsen für elektrische Zünder bereits vorgeschlagen, die bekannten aus gespritzten Bleiröhrehen mit einer bei der Zündung durchschlagbaren, ebenfalls ans Blei bestehenden Querwand gebildeten Hülsen durch solche zu ersetzen, bei welchen in das Innere eines aus Pappe bestehenden Röhrchens ein zentral gelochtes Blechscheibehen als-Querwand eingesetzt ist. Letztere Hülsen haben aber den Nachteil, dass das eingesetzte Blechscheibchen locker wird und ausfällt, so dass die auf einer Seite desselben eingebrachte und die Glüh-oder Funkenstrecke enthaltende Pulver- ladung ausrinnt. Um das Durchschlagen der Zündflamme zu sichern, musste das quergestellte Trennungs- seheibchen gelocht sein und die Öffnung mit Wachs od. dgl. verschlossen werden. Die Herstellung solcher Hülsen erfordert daher eine ganze Anzahl von Arbeitsvorgängen. Gemäss der Erfindung besteht nun die Hülse aus einem Röhrchen aus Pappe, das durch eine gleichzeitig mit ihm erzeugte und sohin als ein Stuck hergestellte Querwand aus dem gleichen Material in die erforderlichen Abschnitte unterteilt ist, von welchen einer zur Aufnahme der Pulverladung samt Glüh-oder Funkenstreeke und der andere zum Einschieben der etwa Knallquecksilber od. dgl. Spreng- ladung enthaltenden Sprengkapsel bestimmt ist. Nebst der Wohlfeilheit gegenüber Bleihülsen hat die neue Hülse im Vergleich zu den bekannten aus einem Papperöhrchen mit eingesetzter metalliseher Querwand bestehenden Hülsen den Vorzug der einfacheren Herstellung, der leichteren Durchsehlag- barkeit der Querwand und insbesondere den Vorteil, dass auch bei nicht vollständig korrektem Einsetzen der Stromzuführungsdrähte ein Kurzschluss mit metallischen Teilen der Hülse nicht eintreten kann. wie dies bei den Bleihülsen und durch das metallische Trennungsscheibchen der anderen Hülsenart nicht ausgeschlossen ist und dann zu Versagern führt. Die Pulverladung muss bekanntlich am freien Ende des Röhrchens etwa durch einen Schwefel-oder Schwefelzementguss geschützt werden. Dadurch. dass die Stromzuführungsdrähte infolge Ausschaltung jeder Kurzsehlussmögliehkeit unbesorgt weit in die Hülse eingeführt werden können, ist die Gefahr einer vollständigen Isolierung derselben durch das eingebrachte vorerwähnte Abschlussmittel auch bei geringerer Tiefe der Pulverladung beseitigt, in welche die Zuführungsdrähte hineinragen müssen. Die Hülse nach der Erfindung wird vorzugsweise durch Pressen hergestellt. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer hiefür dienliche Vorrichtung in einem Längsschnitt dargestellt. In eine zylindrische Hohlform a ist ein Stempel b eingesetzt, dessen schwach konische Mantelfläche mit der Hohlformwandung einen Ringraum c einschliesst. Die Stirn- fläche des Stempels ist eben, kann aber auch leicht gewölbt sein. Konaxial zu diesem Stempel ist ein zweiter Druckstempel d in die Hohlform a einschiebbar, welcher ebenfalls mit der Innenwandung der letzteren einen Ringraum e einschliesst und der so weit in die Form eingeschoben wird, dass seine Stirn- fläche in einem gewünschten Abstand von jener des Gegenstempels zu liegen kommt. In die Hohlform wird nach Festlegung z. B. des Stempels b eine abgemessene Menge eines breiigen pappenartigen Materiales eingebracht und sodann der Stempel eingesenkt ; dadurch wird das Pappenmaterial gezwungen, die Ringräume c und e auszufüllen und zwischen den Stirnflächen der beiden Stempel die gewünschte Quer- wand der Hülse zu bilden. Selbstverständlich muss für den Abzug der Luft und der Feuchtigkeit des Preies aus der Form Vorsorge getroffen werden,
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Aus einem Röhrchen aus Pappe mit einer bei der Zündung durchschlagbaren Querwand bestehende Hülse für elektrische Zünder, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwand aus dem Material des Röhrchens besteht und mit ihm als ein Stück hergestellt ist.2. Verfahren zur Herstellung der Hülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in eine zylindrische Hohlform mit axialem, einen Ringraum mit der inneren Hohlformwandung freilassenden Kern eingebrachten Pappenmasse durch einen in die Form einschiebbaren und gleichfalls einen Ringraum mit der Hohlformwandung aussparenden Formstempel unter gleichzeitiger Bildung einer Wand EMI2.1 EMI2.2
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