AT95072B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung verdrillter Wicklungsstäbe für elektrische Maschinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung verdrillter Wicklungsstäbe für elektrische Maschinen.

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AT95072B
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  Verfahren und Vorrichtung zur   Herstellung verdlillter Wicklungsstäbe   für elektrische Maschinen. 
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 elektrische Maschinen in der Weise herzustellen, dass ein durch spiraliges Einfräsen in Teilleiter zerlegtes Rohr flachgedrückt wird. Beim Flachdrücken verbiegen sich aber die Teilleiter in der Regel und kommen zur Berührung, so dass der Stab ein umständliches Nacharbeiten erfordert.

   Es ist daher vorgeschlagen worden, das Rohr zunächst flachzudrücken und dann erst in Schraubenlinien ein- 
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 schnitte nicht leicht herzustellen, da die Schnittflächen an diesen Stellen ungefähr als Sehraubenflächen ausgebildet sein müssten.   Erfindungsgemäss   werden unter Verzicht auf die gleichbleibende Steigung der durch die Teilleiter gebildeten Schraubengänge die   über die Schmalseiten des   Rohres verlaufenden Teile der Einschnitte ungefähr   ssnkrecht zur Rohrachse geführt,   
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   übereinander   liegenden Teilleitern. Die Einschnitte a auf der im Bilde vorderen Flachseite des Stabes sind mit den Einschnitten b auf der hinteren Seite d u'ch die senkrecht zur Rohrachse geführten geraden Einschnitte c auf den Schmalseiten verbunden.

   Die Einschnitte a, b sind nicht bis an die Rohrenden geführt, so dass an diesen die Teilleiter zusammenhängen. Der Stab kann also auch bei grösseren Teilleiterquer- 
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Es entstehen hiebei jedoch an den Schmalseiten des Rohres an den mit d bezeichneten Stellen nutzlose Materialanhäufungen und die seitlichen Schnitte a und b müssen für den Sägeauslauf an den Stellen   al,     bol unnötig   verlängert werden.   Zweckmässig   werden daher die Einschnitte   c   nach Fig.

   3 oder 4 vor dem Einschneiden der Schnitte a und b in solcher Breite etwa durch Fräsen hergestellt, dass das aus den Schnitten   a oder b austretende Werkzeug   frei auslaufen kann, ohne in   die Übergangsstege d zwischen   den beiden Stabseiten   einzuschneiden.   Dieses Auslaufen ist für die Schnittrichtung   a   durch den Pfeil e angedeutet. 



   Die tiefen Einschnitte c erfordern allerdings einen verhältnismässig grossen Arbeitsaufwand. Eine erhebliche Verbesserung des Verfahrens besteht daher in der Verwendung eines Rohres, dessen Wandstärke an den Schmalseiten geschwächt ist. Die Fig. 5 und 6 zeigen ein solches Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Einschnitte c sind hiebei viel leichter herzustellen. Die Teilleiterhöhe h kann bei gleicher Gesamthöhe des Stabes   grösser   gemacht werden und die Querschnittsänderung der Teilleiter an den Übergangsstellen von einer Stabseite zur andern bleibt in mässigen Grenzen. Besitzt das Rohr einen Gesamtquerschnitt nach Fig. 6, so ist jeder Teilleiter an der Stelle f im Querschnitt geschwächt, was z. B. bei den Ausführungsformen nach Fig. 3 oder 4 wegen der Einschnürung g manchmal unerwünscht sein kann. 



  Es empfiehlt sich in diesem Falle die Anwendung eines etwa nach Fig. 7 hergestellten   Gesamtquerschnittes.   



   Ein Werkzeug zur Herstellung des Stabes zeigt beispielsweise Fig. 8. Auf einer Spindel i sind ab- 
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 sowie der Abstand zwischen den Sägeblättern gleich der Teilleiterhöhe h bzw. h'. Die Führungsscheibe erhält, um das Auslaufen an den Enden der seitlichen Schnitte a und b zu erleichtern, einen kleineren Durchmesser als die Sägeblätter. Nach der Herstellung des ersten Schnittes wird das Werkzeug mit der Scheibe   l   in diesen Schnitt eingesetzt und darin während des Einsägens der nächsten   Schnittgruppe   ge- 

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 fahrt. Der letzte Schnitt dieser Gruppe dient wieder als   Führung     lar die Herstellung   der nächsten Schnittgruppe.

   Man erhält auf diese Weise genau parallel verlaufende Einschnitte und daher ganz gleiche Teilleiter, ohne eine besondere Teilung vorzeichnen zu müssen. 
 EMI2.1 
 
1 Verfahren zur   Herstellung verdrillter Wicklungsstäbe ffir elektrische Maschinen durch   Einschneiden von flachen Rohren, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte an den Schmalseiten des Rohres ungefähr senkrecht zur Rohrachse geführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zuerst herzustellenden Einschnitte (c) an den Schmalseiten des Rohres so breit gemacht werden, dass das Werkzeug bei der darauf folgenden Herstellung der Einschnitte (a, b) an den Flachseiten frei auslaufen kann, ohne in die Übergangsstege (d) zwischen den beiden Stabseiten einzuschneiden.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Rohres, dessen Wandstärke an den Schmalseiten geschwächt ist.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein oder mehrere, auf einem Träger (i) patallel zu einem Führungsorgan (I) derart angeordenet Schneide-oder Sägewerkzeuge (rn), dass der Abstand des Führungsorganes von dem zunächst gelegenen Werkzeug (m) und der Abstand benachbarter Werkzeuge gleich der Höhe (h bzw. h) der Teilleiter des Wicklungsstabes ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine oder mehrere auf einer Spindel parallel zu einer FÜhrungsscheibe angeordnete Kreissägen. EMI2.2
AT95072D 1922-12-30 1922-12-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung verdrillter Wicklungsstäbe für elektrische Maschinen. AT95072B (de)

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