AT163014B - Verfahren zur Herstellung von Stangenscharnieren aus Bandeisen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stangenscharnieren aus Bandeisen

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AT163014B
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  Verfahren zur Herstellung von Stangenscharnieren aus Bandeisen 
 EMI1.1 
 
Stangenscharniere werden aus einem beliebig langen Bandeisenstreifen mittels eines Schnittbzw. Stanzwerkzeuges dadurch hergestellt, dass der Bandeisenstreifen der Länge nach absatzweise in zwei gleiche Teile durchtrennt wird, wobei zwecks Bildung der später zu rollenden Laschen der Trennschnitt entsprechend der Laschenlänge zickzackförmig verläuft. Während der eine Bandteil dem nächsten Arbeitsgang, das ist dem Einrollen der Laschen gleich unterworfen werden kann, ist beim zweiten Teile noch eine Nachbehandlung des Trennschnittes erforderlich, um später beim fertigen Scharnier das nötige Spiel zwischen den Laschen zu erreichen. Diese Nachbehandlung der Laschen des einen Stangenscharnierteiles erfolgte bisher ausschliesslich nur durch Handarbeit mittels Feilen.

   Diese Nachbehandlung der Laschen des einen Scharnierteiles ist infolge der Handarbeit äusserst zeitraubend und ungenau, so dass dadurch der Fluss des Arbeitsprozesses empfindlich verlangsamt, wenn nicht sogar unterbrochen wird. 



   Zur Behebung dieses Nachteiles und Schaffung eines kontinuierlichen Arbeitsprozesses wird gemäss der Erfindung der eine unverändert bleibende Stangenscharnierteil nach dem Trennschnitt in eine andere Ebene abgelenkt, der andere Stangenscharnierteil einem zweiten Schnittwerkzeug zugeführt, welches das Auszwicken der später einzurollenden Laschen um das Ausmass des erforderlichen Scharnierspieles im Zeitmass des Trennschnittes ausführt. Dadurch werden alle zeitraubenden Zwischenarbeiten gänzlich ausgeschaltet. 



   In der Zeichnung ist das erfindungsgemässe
Verfahren veranschaulicht. 



   Der Bandeisenstreifen 1 wird, wie die Zeichnung zeigt, durch das Schneid-und Stanzwerkzeug 2 der Länge nach in zwei   Stangenscharnierhälften   3, 4 getrennt, von denen die eine durch die Führung 5 nach unten abgelenkt wird, wogegen die andere Stangenscharnierhälfte dem zweiten Schneidwerkzeug 6 zugeführt wird, das im gleichen Takt wie das erstgenannte Schneidwerkzeug arbeitet und die Laschen auf beiden Stirnseiten in einem für das Scharnierspiel erforderlichen Ausmass abzwickt. Daraus ist ersichtlich, dass der Arbeitsprozess in einem ununterbrochenen Fluss durchgeführt wird und beide Stangenscharnierhälften zu gleicher Zeit zum Einrollen der Laschen fertig sind. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Stangenscharnieren aus Bandeisen, bei welchen die beiden Stangenschamierhälften aus einem Bandeisenstreifen durch einen mittels eines Stanzwerkzeuges zickzackförmig ausgeführten Trennschnitt gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Stangenschnitthälfte nach dem Trennschnitt in eine tiefere Ebene abgelenkt und die andere Stangenscharnierhälfte einem zweiten Schnittwerkzeug zugeführt wird, das im Zeitmass des Trennschnittes das Auszwicken der später einzurollenden Laschen um das Ausmass des erforderlichen Schamierspieles ausführt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163014D 1947-09-05 1947-09-05 Verfahren zur Herstellung von Stangenscharnieren aus Bandeisen AT163014B (de)

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