DE418320C - Verfahren zur Herstellung von eindraehtigem Stacheldraht durch Verwinden zweier Draehte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von eindraehtigem Stacheldraht durch Verwinden zweier Draehte

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DE418320C
DE418320C DEV18680D DEV0018680D DE418320C DE 418320 C DE418320 C DE 418320C DE V18680 D DEV18680 D DE V18680D DE V0018680 D DEV0018680 D DE V0018680D DE 418320 C DE418320 C DE 418320C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F25/00Making barbed wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von eindrähtigem Stacheldraht durch Verwinden zweier Drähte. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von eindrähtigem Stacheldraht, bei welchem zwei Drähte miteinander verwunden werden. Der eine Draht wird dann an einer windungsfreien Stelle durchschnitten, und die entstehenden Enden werden abgebogen. Während nun bisher alle Windungen in derselben Richtung gewunden sind, werden sie nunmehr abwechselnd entgegengesetzt gewunden. Es wird dies dadurch erreicht, daß die zwei Drähte zu beiden Seiten der Drillstelle in ihrer gegenseitigen Lage festgehalten und dann dazwischen miteinander verwunden werden. Auf diese Weise entstehen gleichzeitig zu beiden Seiten der Windungsstelle Windungen, und zwar von entgegengesetzter Windungsrichtung. Die beiden Windungen lassen sich im übrigen auch nacheinander herstellen. In diesem Fall werden die beiden Drähte an nur einer Stelle festgehalten, und das Verwinden wird dann abwechselnd links- und rechtsgängig ausgeführt.
  • Das Verfahren der Erfindung hat dem Bekannten gegenüber vor allem in mehrfacher Hinsicht den Vorteil einer wirtschaftlichen Arbeitsweise, insofern als z. B. der Drahtbund, von dem der Draht unmittelbar abgenommen werden kann, ständig liegen bleibt, während der Draht bei Herstellung von Stacheldraht mit gleicher Windungsrichtung vom Bund ab erst aufgespult und die Spulen mitgedreht werden müssen. Ersteres ist zeitraubend und letzteres stört den Betrieb, denn es müssen die Maschinen zufolge ihrer Arbeitsweise nach jedem Winden wieder angehalten werden. Der schwere Haspel mit Draht würde aber bei dem plötzlichen Anlaufen und Anhalten der Maschine seiner Schwungkraft halber nachteilig auf die Maschine einwirken. Außerdem kann bei gleichgerichteten Windungen jeweils nur die eine hergestellt werden, während das Verfahren gemäß der Erfindung die gleichzeitige Herstellung zweier Windungen gestattet, wodurch nur der halbe Zeitaufwand für die Herstellung erforderlich ist.
  • Eine Verbesserung dieses Stacheldrahtes besteht ferner darin, daß der eine Draht, z. B. der Draht, welcher nachher die Stacheln ergibt, dünner ist als der andere. Die Verwendung verschieden starker Drähte hat den Vorteil, daß sich der dünnere Draht beim Verwinden ungemein fest mit dem dickeren Dralit verdrillt, dadurch läßt sich auch ein längerer Drall herstellen, und der Draht selbst wird durch den längeren Drall mehr geschont. Eine Schwierigkeit bei der Durchführung des Verfahrens liegt in diesem Fall darin, daß der dünnere Draht die Neigung hat, sich beim Verwinden einfach um den stärkeren Draht zu wickeln, anstatt daß beide gleichmäßig miteinander verdrillt werden. Um letzteres zu erreichen, müssen die beiden Drähte - rechts und links von den zu verdrillenden Stellen so festgehalten werden, daß sie hier unbedingt in dieser Lage liegen bleiben.
  • Das Verfahren nach vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Abb. i bis 3 erläutern fortschreitend die Herstellung des Stacheldrahtes oder der Stacheln bei Verarbeitung zweier gleichsstarker Drähte und Abb. 4. bis 6 bei Verarbeitung von zwei verschieden starken Drähten.
  • Die beiden zu verarbeitenden Drähte a und b laufen dicht nebeneinander her und werden bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zu beiden Seiten der zu verwindenden Stellen c durch je eine Klemmvorrichtung d in ihrer gegenseitigen Lage festgehalten. In der Mitte werden nun beide Drähte a und b durch ein Drillwerkzeug e gefaßt und verdreht, wodurch die Windungen c entstehen, die .entgegengesetzt gewunden sind. Nun wird der eine Draht b durchschnitten, und seine Enden f werden nach außen abgebogen, so daß sie hernach die Stacheln bilden, worauf die Drähte um eine Bearbeitungsstelle weitergeführt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von eindrähtigem Stacheldraht durch Verwinden zweier Drähte, Aufschneiden des einen Drahtes an den windungsfreien Stellen und Abbiegen der Enden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte zu beiden Seiten der Drillstelle in ihrer gegenseitigen Lage festgehalten und dann in der Mitte miteinander verwunden werden, so daß rechts und links von der Drillstelle entgegengesetzt verlaufende Windungen entstehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verwinden nur eine Stelle der Drähte festgehalten und abwechselnd nach links und rechts verwunden wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Drähte verwunden werden, von denen einer schwächer ist als der andere.
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