DE624902C - Strehler fuer Aussen- und Innengewinde - Google Patents

Strehler fuer Aussen- und Innengewinde

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DE624902C
DE624902C DEST51648D DEST051648D DE624902C DE 624902 C DE624902 C DE 624902C DE ST51648 D DEST51648 D DE ST51648D DE ST051648 D DEST051648 D DE ST051648D DE 624902 C DE624902 C DE 624902C
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Germany
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thread
teeth
chaser
workpiece
flanks
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Expired
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DEST51648D
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SPIRALBOHRER WERKZEUG und MASC
Stock & Co R
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SPIRALBOHRER WERKZEUG und MASC
Stock & Co R
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gewindeschneidwerkzeug, das für die Bearbeitung von Werkstücken auf Drehbänken u. dgl. bestimmt ist und das demgemäß so verwendet wird, wie dies bei Einzelstählen üblich ist.
Der Zweck der Erfindung ist der, bei unbedingt genauer Einhaltung des vollen Gewindeprofils am Werkstück auch die frei liegenden Spitzen der Gewinderippen mit äußerster Schonung zu bearbeiten und außerdem noch ein wirtschaftliches Schleifen des Werkzeugprofils auch bei feinen Gewindesteigungen zu ermöglichen. Die genaue Einhaltung des Gewindeprofils bei Vermeidung des Schlagens von Außen- zu Flankendurchmesser läßt sich praktisch nur erreichen, wenn die Gewindespitzen und die Flanken gleichzeitig fertig bearbeitet werden.
Es sind bereits Gewindeschneidwerkzeuge bekanntgeworden, die eine Schonung von Werkstück und Werkzeug durch Unterteilung der an den Flanken und am Gewindegrund des Werkstückes wirksamen Schneiden herbeiführen. Diese Werkzeuge verzichten jedoch
as ganz auf die Bearbeitung der frei stehenden Spitzen der Gewinderippen, die schon vor Herstellung des Gewindes auf Fertigmaß gebracht wurden. Ein genaues Laufen dieser Spitzen zu den Flanken ist daher nicht gewährleistet.
Bei anderen bekannten Gewindeschneidwerkzeugen werden zwar die Spitzen der Gewinderippen und die Flanken des Werkstückes gleichzeitig bearbeitet, und die Zähne des Schneidwerkzeuges bearbeiten immer nur 35, jeweils eine Flanke der Werkstückzähne, doch entspricht bei diesen Ausführungen die Gewindesteigung des Werkzeuges der Gewindesteigung des Werkstückes. Außerdem schließen sich die Schneidenteile für die Bearbeitung der Spitzen den Schneidenteilen für die Bearbeitung der Flanken unmittelbar an. Beides verhindert ein wirtschaftliches Schleifen des Werkzeugprofils bei feinen Gewindesteigungen.
Bei den bekannten Gewindeschneidwerkzeugen, die. die Spitzen der Gewinderippen und die Flanken des Werkstückes gleichzeitig fertigstellen, wird noch als nachteilig empfunden, daß entweder an einer Flanke und der unmittelbar anschließenden Spitze einer Gewinderippe oder sogar an beiden Flanken und auch an der zwischen diesen Flanken liegenden Spitze gleichzeitig Späne abgetrennt werden. Da der schwache Querschnitt der Gewinderippenspitze den durch diese Spanabnahme bedingten sehr hohen Beanspruchungen nicht widerstehen kann, werden die so bearbeiteten Spitzen ausbröckeln bzw. rissig, also höchst unsauber ausfallen.
Die genannten Nachteile werden durch die Erfindung" dadurch beseitigt, daß die Strehlerzähne in der eineinhalbfachen Steigung des herzustellenden Gewindes nebeneinander angeordnet sind und in steter Folge von je zwei aufeinanderfolgenden Strehlerzähnen der eine volles, die Gewindespitzen des Werkstückes frei lassendes Gewindeprofil besitzt, während'
der andere bis auf das Maß der Gewindespitze verkürzt ist.
Hierdurch werden bei keiner der Gewinderippen des Werkstückes beide Flanken oder eineFlänke und die unmittelbar anschließende Spitze gleichzeitig geschnitten, auch liegen Flankenschneiden und Spitzenschneiden so weit getrennt voneinander, daß ein wirtschaftliches Schleifen auch kleinster Gewindesteigungen gewährleistet ist.
Es sind zwar auch schon Gewindeschneidwerkzeuge bekanntgeworden, bei denen eine Trennung der Flanken und Spitzenschneiden vorgenommen ist. Bei diesen Ausführungen entspricht jedoch die Gewindesteigung des Werkzeuges der Gewindesteigung des Werkstückes, so daß ein wirtschaftliches Schleifen des Werkzeugprofils bei feinen Steigungen nicht möglich ist. Die frei liegenden Schneiden für die Gewinderippenspitze werden lediglich durch Fortlassen einiger Flankenschneidenzähne gebildet. Da bei diesen bekannten Ausführungen stets an beiden Flanken der Gewinderippen gleichzeitig Späne abgetrennt werden, ist ein Ausbröckeln und Einreißen der Gewinderippenspitze unvermeidlich.
Für Gewinde mit an den Spitzen abgerundetem Profil, z.B. Whitworthgewinde, können die verkürzten Strehlerzähne die Abrundung des Gewindeprofils enthalten.
Der S'trehler kann als Flach- oder Rundstrehler ausgebildet sein.
Bei beiden Ausführungen können zuerst alle Strehlerzähne mit vollem Profil fertiggestellt werden, worauf dann der erste, dritte, fünfte usw. oder der zweite, vierte, sechste usw. Strehlerzahn bis auf den Werkstückaußendurchmesser gekürzt wird.
Bei Rundstrehlern können die einzelnen Zähne entweder in steigungslosen. Rillen oder in Gewindegängen mit der eineinhalbfachen oder mit eineinhalbfach doppelten Steigung des Werkstückgewindes hergestellt sein. In den ersten beiden Fällen muß jeder der gekürzten Strehlerzähne für sich abgearbeitet werden, während im letzteren Falle die ge-' kürzten Zähne für sich einen durchgehenden Gewindegang bilden, der in durchgehendem Zuge abgearbeitet werden kann.
Mit den beschriebenen Herstellungsarten sind nicht alle Möglichkeiten erschöpft. Der Strehler nach der Erfindung ist also auch auf eine andere beliebige Art herzustellen.
Der Gangrichtung des Werkstückes entsprechend kann der Flachstrehler mit rechts oder links geneigten Zähnen oder der Rundstrehler ■ mit links- oder rechtsgängigen Gewinderillen gefertigt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. α ist das Werkstück, b der Strehler.
Die Strehlerzähne mit vollem Gewindeprofil sind mit c, die bis auf den Außendurchmesser des Werkstückes gekürzten Strehlerzähne mit d bezeichnet. -
Der Abstand Ji1 der Mittellinien der Strehlerzähne c und d voneinander beträgt erfindungsgemäß das Eineinhalbfache der Steigung h2 des Werkstückes a.
Während daher die Strehlerzähne c mit vollern Profil in Ganglücken des Werkstückes erstehen, die z. B. von den Gängen 1-2, 4-5, 7-8 gebildet sind, stehen die gekürzten Strehlerzähne d über von den Zähnen c nicht berührten Gängen des Werkstückes, z. B. 3 und 6.
Aus dieser Anordnung der Strehlerzähne c und d ergibt sich der in der Zeichnung klar erkennbare Vorteil, daß jeder einzelne Gewindegang 1-8 des Werkstückes α stets nur an einer einzigen Flanke oder allein nur am Außen durchmesser bearbeitet wird.
Bei den bekannten Strehlern werden nämlich zumindest bei einzelnen Gewindegängen beide Flanken eines Gewindeganges gleichzeitig bearbeitet, so daß auch beiderseits der feinen Gangspitzen am Außendurchmesser des Werkstückes Späne abgetrennt werden. Der schwache Querschnitt dieser Spitzen ist jedoch nicht in der Lage, den durch die beiderseitige Spanabnahme bedingten sehr hohen Beanspruchungen zu widerstehen, so daß die Spitzen ausreißen und das gestrehlte Gewinde nicht sauber wird.
Dieser Nachteil kann bei nach der Erfindung hergestellten Strehlern nicht auftreten.
Aus der Zeichnung ist weiterhin klar ersichtlich, daß der Strehler b infolge seiner größeren Gewindeprofile sehr einfach und auch durch Schleifen herstellbar ist, was bei einem Strehler, der dieselben Gewindeprofile hat wie das Werkstück a, nicht immer möglich ist, besonders nicht bei feinen Gewindesteigungen.
x\ußerdem ist in der Zeichnung erkennbar, daß der Kernf des Strehlers b mit dem Außendurchniesser des Werkstückes a in keinerlei Berührung kommt, so daß die genaue Herstellung des Kernes f nicht erforderlich ist. Es genügt vollkommen, wenn der Kern / etwas no mehr oder weniger unterhalb der Schneidkante der Zähne d liegt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Strehler für Außen- und Innengewinde mit Spanunterteilung, mit dem die frei liegenden Spitzen der Gewinderippen und die Gewindeflanken gleichzeitig fertiggestellt werden, dessen Zähne jedoch immer nur eine Flanke der Werkstückzähne bearbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die
    Strehlerzähne [c, d) in der eineinhalbfachen Steigung (Zt1) des herzustellenden Gewindes (1-8) nebeneinander angeordnet sind und in steter Folge von je zwei aufeinanderfolgenden Strehlerzähnen (c, d) der eine (c) volles, jedoch die Gewindespitzen des Werkstückes (α) frei lassendes Gewindeprofil besitzt und nur die Gewindeflanken bearbeitet, während der andere (d) bis auf das Maß der Gewinderippenspitze verkürzt ist und für sich allein nur die Spitze der Gewinderippe bearbeitet.
  2. 2. Strehler nach Anspruch i, der als Rundstrehler ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß seine in eineinhalbfacher Werkstücksteigung Qt1) nebeneinanderliegenden Zähne, (c, d) in zweifachen Gewindegängen hergestellt sind, so daß sowohl die vollen Zähne (c) als ao auch die gekürzten Zähne (d) für sich je einen durchgehenden Gewindegang bilden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEST51648D 1933-12-31 1933-12-31 Strehler fuer Aussen- und Innengewinde Expired DE624902C (de)

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DE (1) DE624902C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934136C (de) * 1951-06-02 1955-10-13 Boge & Sohn O H G Strehler fuer Innen- und Aussengewinde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934136C (de) * 1951-06-02 1955-10-13 Boge & Sohn O H G Strehler fuer Innen- und Aussengewinde

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