AT94826B - Fahrrad, bei dem an Stelle der einen Tretkurbel für das künstliche Bein eine Fußrast am Rahmen angeordnet ist. - Google Patents

Fahrrad, bei dem an Stelle der einen Tretkurbel für das künstliche Bein eine Fußrast am Rahmen angeordnet ist.

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AT94826B
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Hermann Ziebicki
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Hermann Ziebicki
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrrad, bei dem an Stelle der   einen Tretkurbel filr   das künstliche Bein eine   Fuss.   rast am Rahmen angeordnet ist. 



   Gegenstand der Erfindung bildet ein Fahrrad, welches Einbeinigen gestattet, den Freilauf der
Hinterradnabe ein-und auszuschalten, wobei in an sich bekannter Weise an Stelle der einen Tretkurbel ein Pedal vorgesehen ist. Die Erfindung besteht darin, dass die Kippbewegung des Pedals durch ein geeignetes Hebelsystem auf das Kettenrad der Hinterradnabe übertragen wird, welches sich dadurch seitlich verschiebt und je nachdem mittels einer Klauenkupplung mit der Hinterradnabe gekuppelt oder entkuppelt wird, wobei das Einkuppeln durch die Wirkung einer Druckfeder erfolgt. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in   beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht,   u. zw. zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum Einschalten des Freilaufes, Fig. 2 zeigt die Verbindung vom Pedal zum Ausrückhebel, Fig. 3 zeigt die Hinterradnabe mit gekuppeltem und Fig. 4 mit ent- kuppeltem Kettenrad. 



   Das Fahrrad selbst ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Es ist bekannter Konstruktion, nur mit dem Unterschied, dass auf der einen Seite des Tretkurbellagers an Stelle der Tretkurbel, eine Fussrast angeordnet ist, zum Aufsetzen des kranken Beines. Die Vorrichtung zum Einschalten des Freilaufes besteht nun in einer neuen Hinterradnabe a, bei welcher das Kettenrad b mit dem Klauenkupplungsteil   c   verbunden ist, wobei beide Teile auf der Nabe lose sitzen und sich in der Wagrechten verschieben lassen. 



  Fest mit der Nabe verbunden ist der andere Kupplungsteil d. Zwischen dem Kettenrad und dem Bund e der Nabe ist eine Feder angeordnet. Diese   Feder i hat   das Bestreben, das Kettenrad mit dem Kupplungteil c in den andern Kupplungsteil zu drücken. An das Kettenrad greift ein kurzer Hebelarm g an, der gelenkig mit einem Hebel h verbunden ist, der sich um die senkrechte Achse   i   dreht. Der Hebel   h   reicht bis in die Nähe des Tretkurbellagers. Hier wirkt gegen ihn ein Bowdenzug k, der mit einem Pedal ! in Verbindung steht, welches in der Nähe der Fussrast befestigt ist und durch den kranken Fuss betätigt werden kann. 



   Die Wirkungsweise nach der Erfindung ist nun wie folgt : Während der Fahrer mit dem gesunden Bein das eine Pedal tritt, ruht das kranke Bein auf der Fussrast auf. Will nun der Fahrer auf abschüssiger Bahn oder sonstigen   Gründen   das Rad frei laufen lassen, dann tritt er mit dem künstlichen Bein auf das Pedal   .   Dieses wird heruntergedrückt und überträgt sich die Bewegung durch den Bowdenzug k auf den Hebel h, der dadurch in Pfeilrichtung wagrecht gedreht wird, wobei das entgegengesetzte Ende herumschwingt und durch den kurzen Hebelarm g, der sich mit einem Kopf in einem umlaufenden Führungsschlitz des Kettenrades b führt, das Kettenrad b mit dem Kupplungsteil c entkuppelt und seitlich auf der Nabe verschiebt.

   Die Kraft der   Feder I muss hiebei   überwunden werden und muss der Fahrer selbstver-   stündlich   das Bein so lange auf dem Pedal   l   ruhen lassen, bis das Rad frei lauft. Nachdem der Druck auf das Pedal aufgehört hat, drückt die   Fede ! I Kettenrad bund   Kupplungsteil   e   wieder in die fest auf der Nabe sitzende Kupplungshälfte d und das Rad kann wieder von der einen Tretkurbel aus betätigt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : Fahrrad, bei dem an Stelle der einen Tretkurbel für das künstliche Bein eine Fussrast am Rahmen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines Freilaufes an der Fussrast ein Pedal <Desc/Clms Page number 2> vorgesehen ist, welches durch das kranke Bein betätigt werden kann, wobei die Bewegung des Pedals durch eine Hebelübertragung (h) auf das Kettenrad (b) der Hinterradnabe übertragen wird, welches mit der Klauenkupplung (e) ein Stück bildet und seitlich auf der Nabe verschiebbar ist, wodurch das EMI2.1 Druck auf das Pedal (I) aufhört und die Feder (f) das Kettenrad (b) mit dem Kupplungsteil (d) wieder kuppelt. EMI2.2
AT94826D 1922-06-19 1922-06-19 Fahrrad, bei dem an Stelle der einen Tretkurbel für das künstliche Bein eine Fußrast am Rahmen angeordnet ist. AT94826B (de)

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