DE656820C - Anwerfvorrichtung mit Freilaufzahnkranz fuer Motorradnaben o. dgl. mit einer starren und einer Freilaufkupplung - Google Patents

Anwerfvorrichtung mit Freilaufzahnkranz fuer Motorradnaben o. dgl. mit einer starren und einer Freilaufkupplung

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DE656820C
DE656820C DEF77409D DEF0077409D DE656820C DE 656820 C DE656820 C DE 656820C DE F77409 D DEF77409 D DE F77409D DE F0077409 D DEF0077409 D DE F0077409D DE 656820 C DE656820 C DE 656820C
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clutch
rigid
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disc
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DEF77409D
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Fichtel and Sachs AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anwerfvorrichtung für den Motor bei Motorfahrrädern, bei der der mit dem Motior in Verbindung stehende Zahnkranz mit einer Freilaufeinrichtung versehen ist und mit der Hinterradinabe durch starre Glieder gekuppelt werden kann, 'die vom Fahner mittels· eines Bowdenzuges o. dgl. nach Bedarf eingestellt werden. Von bekannten Anordnungen dieser Art unterscheidet sich der Erfi.ndungsgiege.nstand dadurch, daß eine mit dem einen Kupplungsteil ständig verbundene Kupplungsscheibe mit Kupplungszähnen durch einen unabhängig von ihr beweglichen Winkelhebel in die Kupplungslage gebracht werden kann, und in dieser Lage durch den Antriebsdruck gehalten wird, wenn der Winkelhiebel allein in seine Ruhestellung zurückkehrt, sondern erst durch eine Feder selbsttätig gelöst wird, wenn der Motor schneller läuft als der vorher treibende Teil bzw. der Fußantrieb. . Durch diese Vereinigung der beiden Kupplungen in dem. Antriebszahnkranz eines Motorrades wird es ermöglicht, den Motor auf Gefallen stillzusetzen, wobei die Freilaufkupplung wirksam ist, und ihn jederzeit mit Hilfe der lebendigen Kraft des Motorrades leicht wieder anzuwerfen.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Abb. ι stellt die Stirnansicht und teilweise einen Schnitt des Freilaufgetriebes quer zur Achse dar. Abb. 2 stellt einen Achsenschnitt des Getriebes und der Anstellvorrichtung nach. Abb. 1 dar. Abb. 3 zeigt die Gesamteinrichtung an einem Motorrad.
Der von einem, aufschraubbaren ringförmigen Tragekörper 5 mittels Kugellager getragene Zahnkranz 6 für die Übertragung des Antriebes auf das Hinterrad eines Motorrades enthält in seinem inneren Umfang Aussparungen 7 und in diesen Klinken 8, die in eine gegenüberliegende Verzahnung 9 des Umfanges eines Bundes 10 des Tragekörpers 5 im Sinne der Vorwärtsdrehung greifen. Auf dem Zahnkranz ist ferner ein im Querschnitt winkelförmiger Ring 11 befestigt, gegen dessen ebenen Flansch von innen durch im Umkreis verteilte Federn 12 gewöhnlich eine flache Scheibe 13 gedrückt wird, die auf ihrer gegen den Bund 10 gewendeten Seite mehrere Vorsprünge 14 trägt, die dauernd in entsprechend gestaltete Ausschnitte der benachbarten Wange des Zahnkranzträgers 5 ragen. Die Scheibe 13 wird also mit dem Zahnkranz 6 und dem Ring 11 mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen. Entsprechende Aussparungen 15 sind auch auf der benachbarten Seite des Bundes 10 vorgesehen, in die die Vorspränge 14 eingeführt werden, wenn der Zahnkranz mit dem Tragring 5 stan: gekuppelt werden soll.
Die Einrichtung zum Schließen der starren Kupplung besteht in dem gezeichneten Aus-
führungsbeispiel aus !einem Winkelhebel, der aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist. Auf • den Enden einer drehbar gelagierten Welle 20 sind Arme 21 und 22 fest angeordnet, dereif freie Enden gegen die äußere Seite der Scheibe 13 lose anliegen, wenn die Vorriefe"- J tunig außer Gebrauch ist, während senkrecht zu diesen Armen auf der Welle 20 ein Arm 23 ebenfalls· fest angebracht ist, an dessen ίο freiem Ende ein Bowdenzug angreift. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Welle 20 auf Vorsprängen 24 eines Hebels 25 gelagert, mittels dessen irgendein Teil einer Nabe33, z.B. ein Bremsteil mit dem Fahr- bzw. Motorradrahmen in der üblichen Weise undrehbar verbunden wird. In dem Bowdenkabel 26 ist eine kräftige Schraubenfeder 27 zum Ausgleich kleiner Ungenauigkeiten eingeschaltet. Die Bowdenkabielführung ist beispielsweise in dem Sehraubbolzen 29 befestigt, durch den die um ein Rahmienrohr zu legende Schelle 28 mit dem Hebel 25 verbunden ist. Die -Verlängerung dieser Bowdenkabelf ührung besteht aus zwiei ineinander teleskopartig verschiebbaren Teilen 30 und 31, die durch eine Feder 32 gewöhnlich auseinandergezogen werden, so daß der verschiebbare Teil31 den Winkelhebel 20, 21, 22, 23 in' die Ruhelage zurückzuführen strebt.
Die Antriebs- und Freilaufieinrichtung wirkt in folgender Weise: Wenn der Fahner auf das Bowdenkabel 26 einen Zug ausübt, wird der Winkelhebel 2 o, 21, 22, 23 in der Weise1 verstellt, daß die Arme 21 und 22 die Scheibe 13 entgegen der Wirkung der Fiedern 12 gegen den Bund 10 bewegen und die Vorspränge 14 in die Vertiefungen 15 einführen. Dann ist der Zahnkranz 6 mit der Nabe 33, auf der der Tragekörper 5 durch Gewinde befestigt ist, starr gekuppelt. Diese Nahe 33 kann eine gewöhnliche. Radnabe sein, in welchem Falle eine starre Übertragung durch den Kettenantrieb stattfindet. Will man den durch, das Klinkengesperre 8, 9 ermöglichten Freilauf einschalten, so· braucht man nur das Bowden kabel nachzulassen, wojjauf die Kupplung 14, 15 durch die Federn 12 und 32 selbsttätig aufgehoben wird. Als Freilaufgesperre kann übrigens auch jede beliebige andere bekannte Anordnung für diesen' Zweck benutzt werden. Das Getriebe kann mit besonderem Vorteil bei einem Motorantrieb verwendet werden. Der Zahnkranz bildet dann den getriebenen Teil des vom Motor ausgehenden Kettentriebes. Gewöhnlich ist bei dieser Anwendung die starre Kupplung 14, 15 eingeschaltet. Wenn man aber diese Kupplung löst, so- wirkt noch das Klinkengesperre 8, 9, das auch den Vorteil gewährt, daß bei dem Freilauf eine Bremsung durch den Motor nicht auftritt.
Wenn die Nabe 33 von den Tretkurbeln aus mittels einer Freilaufeinriclitung angetrieben werden kann, hat die Einrichtung »-außerdem den Vorteil, daß auch der Motor ;'von den Tretkurbeln aus angeworfen werden kann. Wird nach Einschaltung der starren Kupplung 14, 15 das Motorrad angetrieben, so wirkt der Tretkurbelantrieb durch die Nabe auf den Zahnkranz 6 und durch die Kettenübertragung auf den Motor.' Sobald der Motor anspringt, wird die Freilaufkupplung des ■ Tretkurbelantriebes selbsttätig außer Wirkung gesetzt.
Man kann überhaupt den Zahnkranz gemäß der neuen Anordnung mit Motorradnaben verschiedener Ausführung vereinigen, wenn entsprechende Hilfseinrichtungen, z.B. ein zweiter Bowdenzug angewendet wird, der eine Kupplung am Motor zu geeigneten Zeitpunkten ein- und auszuschalten gestattet.
Wenn man unmittelbar nach dem Anwerfen durch die Tretkurbeln den Bowdenzug 26 freigibt, geht der Winkelhebel 20, 21, 22, 23 in seine Ruhelage zurück, und nach dem Anspringen des Motors bewegen die Federn 12 auch die Scheibe 13 in ihre Ruhelage zurück, worauf nur noch der Klinkenantrieb in Tätigkeit bleibt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anwerf vorrichtung mit Freilauf zahnkränz für Motorradnaben o. dgl. mit einer starren und einer Freilaufkupplung, bei der eine mit Kupplungszähnen versehene Scheibe der starren Kupplung mit dem einen der zu kuppelnden Teile dauernd in Eingriff ist und durch einen Bowdenzug ο. dgl. nebst Stellvorrichtung mit dem zweiten zu kuppelnden Teil in Eingriff gebracht werden kann, jedoch unabhängig von der Stellvorrichtung ausgelöst wird., wenn der Antrieb durch den Motor in Tätigkeit tritt, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegen Federwirkung verschiebbare Kupplungsscheibe (13) durch einein mittels Bowdenzuges o. dgl. gegen die Scheibe (13) angedrückten Winkelhiebel (20, 2i, 22, 23) in Eingriflstellung gebracht wird und durch die Kupplungsteile (14, 15) kraf!schlüssig in dieser gehalten wird, solange der Fußantrieb wirksam ist, während der Kupplungsanschluß unterbrochen wird, sobald der Motor anspringt, worauf die Federn (12) die Kupplungsteile selbsttätig trennen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF77409D 1934-04-15 1934-04-15 Anwerfvorrichtung mit Freilaufzahnkranz fuer Motorradnaben o. dgl. mit einer starren und einer Freilaufkupplung Expired DE656820C (de)

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