AT94364B - Verfahren zum Formen von Adsorptionskohlen für medizinische Zwecke. - Google Patents

Verfahren zum Formen von Adsorptionskohlen für medizinische Zwecke.

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  Verfahren zum Formen von Adsorptionskohlen für medizinische Zwecke. 



   Die Herstellung der für medizinische Zwecke bestimmten Adsorptionskohlen in Form von Tabletten, Pillen u. dgl. geschieht zumeist derart, dass die mit Klebstoffen (Leimsubstanzen, Gummiund Harzarten, Stärke, Dextrin u. dgl.) gemengte Kohle nach allfälliger Granulierung und Pressunggetrocknet wird. 



   Die Praxis hat aber ergeben, dass die auf diese Weise hergestellten geformten Kohlenpräparate keine oder nur eine geringe, unter   Umständen,   z. B. bei Diabetikern, schädliche Wirkung haben. Auch Mischungen aus Bolus, Benzonaphtol und Tierkohle haben sich als nicht genügend wirksam erwiesen. 



   - Es wurde nun gefunden, dass man Kohlepräparate von hervorragender Wirkung erzielen kann, wenn man alle Zusätze vermeidet, die von der Kohle mehr oder weniger weitgehend absorbiert werden und deren Wirkung beeinträchtigen, wenn man also vor allem an Stelle der bisher gebräuchlichen Stoffe zum Verkitten der zweckmässig fein verteilten Kohle solche Substanzen verwendet, welche von der Kohle nicht oder doch nur in verhältnismässig geringem Grade adsorbiert werden. 



   Als besonders zweckmässig haben sich plastische Tone, gallertartige Kieselsäure, Gips u. dgl. erwiesen. 



   . Gewisse Tonarten, namentlich Bolus wurden als Zusatz bei der Herstellung von Kohletabletten und-pastillen bereits mehrfach angewendet. Solehe Tonarten, deren Dispersionsgrad viel zu   gross   ist. zeigen nicht genügende Plastizität, um den festen Zusammenhalt der geformten Kohle nach der Trocknung zu bewerkstelligen. Sie wurden daher stets gleichzeitig mit anderen Bindemitteln wie Leimsubstanzen, Gummi-und Harzarten, Stärke, Dextrin u. dgl. verwendet.

   Im vorliegenden Falle kommen nur Tone 
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 70   l   Wasser, verknetet bis eine homogene Masse entstanden ist und formt in der Tablettiermaschine : die feuchten Tabletten werden bei 70   0 getrocknet. -  
Zur Herstellung von Gebilden, von welchen eine grössere Festigkeit beansprucht wird (bei   Stäbchen   oder   Plättchen)   kann der plastische Ton teilweise durch Gips ersetzt werden. 
 EMI1.2 
   ehiorfrei   ist. Die sehr nasse Masse wird soweit getrocknet, bis die gewünschte Plastizität entsteht. worauf man in üblicher Weise der Masse die gewünschte Form gibt. 



   Arbeitet man wie hier angegeben, so behält die Masse nach dem Trocknen ihre Form bei. Die Haltbarkeit des geformten Gebildes ist von der Menge des feinen Kohlepulvers, das (im keramischen Sinne) das Magerungsmittel darstellt, abhängig. Durch Zusatz grösserer Mengen Kohle werden daher in Wasser oder anderen Flüssigkeiten leicht zerfallende Gebilde gewonnen, bei geringerem Kohlezusatz dagegen nehmen die Gebilde grössere Haltbarkeit an. 



   Für Pillen u. dgl., bei denen ein rasches und vollkommenes Zerfallen im Munde oder Verdauungs-   trakte erwünscht   ist und die in Wasser aufgeschwemmt, eine homogene Suspension ergeben sollen, wird daher der Kohlezusatz wesentlich grösser sein müssen, als bei der Herstellung von   Plättchen,   Kegeln. 



    Stäbchen   u. dgl., welche als desinfizierende und toxinbindende Körper in Wundhöhle eingeführt werden und dabei ihre Gestalt beibehalten sollen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Formen von Adsorptionskohle für medizinische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die feinst zerteilte Kohle mit plastischem kolloidalem Ton, gefällter Kieselsäure, gegebenenfalls unter Zusatz von etwas Gips, welche Stoffe von der Kohle nicht oder nur in verhältnismässig geringem Grade adsorbiert werden, verkittet wird, wobei auch alle andern, von der Kohle in erheblicher Menge absorbierbaren Zusätze vermieden werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT94364D 1919-12-05 1920-12-13 Verfahren zum Formen von Adsorptionskohlen für medizinische Zwecke. AT94364B (de)

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