AT93659B - Einrichtung zum Ein- und Ausschalten der Fadenspannung bei Knopfloch od. dgl. Nähmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Ein- und Ausschalten der Fadenspannung bei Knopfloch od. dgl. Nähmaschinen.

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Description


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  Einrichtung zum Ein-und Ausschalten der Fadenspannung bei Knopfloch od.   dgl.   



   Nähmaschinen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Ein-und Ausschalten der Fadenspannung- bei   Knopfloch-od.   dgl. Nähmaschinen, die eine selbsttätige   Anlass-und Abstellvorrichtung   für den
Antrieb der Stichbildungsorgane besitzen. 



   Gemäss der Erfindung ist die Maschine mit einer Hilfswelle versehen, die während des Nähvorganges stillsteht und nach dessen Beendigung nur eine einmalige Umdrehung ausführt, um das Ausschalten der
Fadenspannung zu bewirken. Zu Beginn eines Nähvorganges schalten durch die Anlass-und Abstell- vorrichtung bewegte Organe die Fadenspannung wieder ein. Das Ausschalten der Fadenspannung erfolgt durch einen auf der Hilfswelle sitzenden Nocken mittels eines Anschlages, der beim Anlassen der Stich- bildevorrichtung in der Umfangsrichtung des zu dieser Zeit stillstehenden Nockens verschoben wird und dadurch die Fadenspannung wieder einschaltet.

   Der Nocken besitzt eine bei seiner Drehung den Anschlag zwecks   Aussehaltens   der Fadenspannung betätigende Erhöhung sowie eine steile Schulter, über die der
Anschlag, wenn er durch mit der   Anlass. und Abstellvôrrichtung   verbundene Zwischenglieder längs des
Umfanges des stillstehenden Nockens verschoben wird, herabfällt und so die Organe zum Einschalten der Fadenspannung zur Wirkung bringt. 



   In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, u. zw. ist : Fig. 1 eine Seitenansicht einer mit der neuen Einrichtung versehenen   Knopflochnähmaschine,   teilweise im Schnitt ; Fig. 2 ist eine Hinteransicht der Maschine. Fig. 3 zeigt in der Draufsicht, teilweise im Schnitt, die Vorschubscheibe, die Messerantriebswelle, die Hilfswelle und die mit dieser verbundenen Teile ; Fig. 4 veranschaulicht in einer Ansicht die Vorschubscheibe und deren Kurbelantrieb ; Fig. 5 ist eine schau- bildliche Darstellung dieses Kurbelantriebes ; Fig. 6,7 und 8 zeigen in schaubildlichen Darstellungen die die Kupplung der   Hilfswelle   mit ihrem Antrieb steuernde Einrichtung ; Fig. 9 und 10 veranschaulichen
Einzelheiten dieser Einrichtung in Ansicht.

   Fig. 11 ist eine Ansicht des Nockens, der die Spannungs- freigabe steuert. 



   Das Maschinengestell besteht aus dem   Fuss   1 mit der Grundplatte 2, von der sich der hohle
Ständer 3 erhebt, der den Maschinenarm 4 mit dem Maschinenkopf 5 trägt. In dem Fuss 1 ist die
Maschinenantriebswelle 6 zur Betätigung der Stichbildevorrichtung gelagert. Diese Welle trägt ein Kegel- rad 7, das mit einem Kegelrad 8 auf dem unteren Ende der senkrechten Welle 9 in Eingriff steht, die in dem Ständer 3 gelagert ist. Die Welle 9 treibt mittels der Kegelräder 10 mit dem   Übersetzungsverhältnis   von 1 : 2 die Nadelantriebswelle   11,   die die Nadelstange 12 mittels der Kurbel 13 und des Lenkers   14   betätigt. 



   Die Stichbildevorrichtung ist von bekannter Bauart und besitzt die obere Nadel   15,   die von der
Nadelstange 12 getragen wird, und die untere, gekrümmte Nadel 16, deren Träger auf der Aufsatzscheibe 17 gelagert ist. Unter der Grundplatte 2 ist auf einem Schraubzapfen 18 die Vorschubscheibe 19 gelagert, welche auf ihrer Unterseite eine nicht dargestellte Kurvennut besitzt, die während einer Teildrehung der
Vorschubscheibe den Rollenzapfen 21 (Fig. 3) verschiebt und mittels der üblichen Verbindungen die-
Stichbildevorrichtung in Umdrehung versetzt, während die Stiche rund um das Auge eines Knopfloches hergestellt werden. Am Ende des Nähvorganges erhält die Vorschubscheibe eine weitere Drehbewegung, um ihre Drehung zu vollenden ; zu dieser Zeit wirkt sie dahin, die Stichbildevorrichtung in ihre Anfangslage zurückzudrehen.

   Der Rollenzapfen 21 wird von einem Hebelarm 22 getragen, der mit dem einen Ende an einer senkrechten Welle 23 befestigt ist und dessen anderes Ende mittels eines Lenkers 24 an einem Winkelhebel 25 angreift. Letzterer trägt den üblichen gezahnten Sektor 25', der mit einem Triebe   25"   (Fig. 1) der Aufsatzscheibe 17 in Eingriff steht. Die Welle 23 trägt einen Kurbelarm   26,   der mittels eines Lenkers 27 mit einem Winkelhebel 28 verbunden ist ; dieser weist einen gezahnten Sektor 29 auf, der mit einem Triebe 30 in Eingriff steht ; letzterer ist an einer Büchse 31 angebracht, von der ein Führungsarm 32 abwärts ragt, in dessen Führungsnut ein Zapfen 33 der Nadelstange eintritt. 



   Die Knopflochschneidvorrichtung besteht aus den üblichen oberen und unteren Messerhebeln 34 und   35,   die zum Einschneiden des   Knopflochschlitzes   mittels der Nocken 36,   36'und   der Kurvenscheibe scheibe 37 beeinflusst werden. Alle diese Teile werden von der Messerantriebswelle 38 (Fig. 2,3) getragen, die von einer beständig umlaufenden Schnurscheibe 39 mittels der üblichen, selbsttätigen und eine einmalige Umdrehung der Welle 38 herbeiführenden Kupplung 40 angetrieben wird. 



   Der Werkstückträger besitzt die oberen und unteren Klemmglieder 41, 42, von denen die oberen von Klemmarmen getragen werden, deren einer bei 44 angedeutet ist. 



   Die Antriebswelle 6 der Stichbildevorrichtung wird durch eine Abstellvorrichtung gesteuert, die einen ausschwingbaren Anlass-und Abstellhebel 45 besitzt, der auf einem in den Augen 47 gelagerten 

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Lagerzapfen 46 befestigt ist. Der Hebel 45 wird durch eine Feder 48 in die   Anhaltestellung gedrückt   und in der die Drehung der Maschinenantriebswelle ermöglichenden Lage (Fig. 1 und   2)   durch eine Klinke 49 gehalten, deren oberes Ende über eine Abnützungsplatte 50 eines Armes 51 greift, der auf dem Lager- zapfen 46 befestigt ist. Der Arm 51 trägt an seinem freien Ende eine Rolle   52,   die durch einen Nocken 53 auf der Messerantriebswelle 38 niedergedrückt wird, um die Stichbildevorrichtung während des letzten
Teiles der einmaligen Umdrehung der Messerantriebswelle anzulassen.

   Bei Beendigung des   Nähvorgangea   wirkt ein Anschlagstift 54 der Vorschubscheibe   19 mittels   eines Hebels 55 dahin, die Klinke 49 seitlich zu verschieben und den Hebelarm 51 freizugeben, so dass der Hebel 45 in seine Anhaltestellung zurück- kehren kann. 



   Eine Abstellvorrichtung der beschriebenen Art besitzt, wie bekannt, einen durch eine Feder abwärts gedrückten Gleitklotz 56, welcher an dem Abstellhebel 45 gelagert und mit einem Zahn 57 versehen ist, der in eine Stellung oberhalb der Umfangsfläche   58 eines Kupplungsringes   59 schnappt, wenn der Abstellhebel in die Anhaltestellung schwingt. Die Weiterdrehung der Masehinenantriebswelle hat zur Folge, dass der Gleitklotz 56 gehoben wird, wenn der   schräg nach   aussen verlaufende Teil 60 des Kupplungringes unter den Zahn 57 gleitet. Schliesslich fällt der Zahn 57 in die Ausnehmung 61 des Kupplungsrings ein, wenn die scharf abgesetzte Schulter 62 (Fig. 8), die die eine Wand der erwähnten Ausnehmung bildet, gegen die Seitenfläche des Zahnes 57 anstösst, wodurch die Drehbewegung der Nadelstangenantriebswelle angehalten wird.

   Diese bekannte Auf-und Abbewegung des. Gleitklotzes 56 wird bei der vorliegenden Maschine zu einem später beschriebenen Zweck ausgenützt. 



   Die Maschine gemäss der Erfindung besitzt eine Hilfswelle 63, die in den Fuss 1 in den Lagern 64,65 (Fig. 3) gelagert ist und beim   Ausführungsbeispiel   dazu dient, die Fadenspannung nach der Herstellung der Stiche freizugeben. Die Welle 63 steht während des Nähvorganges still und führt nur während der dritten oder letzten Stufe eines   Knopflochherstellungskreislaufes   eine einmalige Umdrehung aus. Auf einem Ende der Welle 63 ist die beständig umlaufende Antriebsscheibe 66 einer selbsttätigen und eine einmalige Umdrehung der Welle herbeiführenden Kupplung frei drehbar gelagert. Die eine'Seite der Scheibe 66 ist zur Herstellung eines ringsherum gehenden Flansches 67 mit einer Ausnehmung versehen. 



  In den Flansch ist eine Reihe von in einem gewissen Abstande voneinander stehenden und nach innen gerichteten Antriebszähnen 68 (Fig. 9) eingelassen. Die Antriebsscheibe 66 besitzt ferner eine Nabe 69, die aus einem Stück mit einem Stirnrad 70 (Fig. 3) besteht ; dieses steht mit einem Stirnrad M in Eingriff, das an der Schnurscheibe 39 befestigt ist, die sich auf der Messerantriebswelle   88   frei dreht. 



   Auf der Hilfswelle 63 ist-neben der Antriebsscheibe 66 eine angetriebene Scheibe 72 befestigt, die mit einer radialen Gleitbahn 73 versehen ist, in der ein Gleitklotz 74 sitzt (Fig. 5 und 6). Dieser besitzt auf der einen Seite einen Kuppelungszahn 75, der seitlich in die Aussparung der Antriebsscheibe eingreift. 



  Auf der andern Seite besitzt der Gleitklotz 74 einen Anhaltezahn 76, der durch einen Schlitz 77 in der der Antriebsscheibe abgekehrten Fläche der angetriebenen Scheibe 72 greift. Eine Feder   (Fig.   6), die auf der Scheibe 72 angebracht ist und deren Ende gegen das mit einer Nut versehene innere Ende des   Gleitklotzes drückt, ist bestrebt, den Gleitkl otz 74 nach aussen zu verschieben, so dass der Zahn, 75 in eine Stellung geführt wird, in der auf ihn einer der Zähne 68 stösst ; hiedurch wird die Welle 63 mit der Kraft-   quelle gekuppelt. 



   Auf dem Schrauhzapfen 79 ist ein zur Steuerung der Kupplung dienender Winkelhebel 80, 87 gelagert   (Fig.   4,7 und 8), dessen abwärts ragender Arm 80 an seinem unteren Ende einen Anschlagklotz 81 trägt, der eine   Schrägfläche   82, eine   Rückhaltschulter   83 und eine   Anschlagsehulter   84 aufweist.

   An dem Arm 80 ist bei 85 eine unter Federwirkung stehende Klinke   86.     schwingbar   gelagert, deren unteres Ende in. einem gewissen Abstande über   derAnschlagschulter fliegt.   Der   andere Arm 87 desWinkelhebels 80, 87   wird durch eine Spiralfeder 88 abwärts gezogen, die den Anschlagklotz 81 nachgiebig in einer solchen Stellung hält, dass der Zahn 76 durch die   Rückhaltschulter   83 in seiner   zurückgezogenen   Lage gehalten und gegen Aufwärts-und Abwärtsverschiebung durch die Klinke S6 bzw. die   Anschlagsehulter 84   verriegelt wird. 



   In der normalen Anhaltstellung der vorbeschriebenen Teile befindet sich der Gleitklotz 74 in seiner innersten Lage, wobei der Zahn 75 ausser Eingriff mit   den Zähnen 6   der Antriebscheibe 66 gebracht ist. Die Ausschwingung des Winkelhebels   89, 87   mittels der im folgenden erläuterten Einrichtung in der Weise, dass der Arm   80   von der benachbarten Fläche der Antriebscheibe 66 hinweggefführt wird, bringt die Schultern   84 und 83 ausser Eingriff mit dem Zahn 76 des Gleitklotzes 74, so   dass letzterer unter der Wirkung seiner Feder 78 sich nach aussen bewegen kann, um den Zahn 75 in Eingriff mit einem der Antriebszähne 68 zu bringen.

   Sobald die angetriebene Scheibe 72 eine einzelne Umdrehung fast vollendet hat, wird der 
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 Rippe 90 auf das abgebogene   Ende M   eines seitlichen, an dem unteren Ende des Hebelarmes 80 befestigten Armes 92 in seine Anfangslage zurückgeführt, so dass die Fläche 82 des   Anschl (tgklotzes 81   in die Bewegungsbahn des Zahnes 76 gelangt, mittels dessen der Gleitklotz 74 nach innen gestossen wird, so dass der Zahn 75 ausser Eingriff mit den Zähnen 68 kommt. Sobald der Zahn 76 seine Anfangslage 
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 Hiedurch wird erreicht, dass die Welle 63 eine einzelne vollständige Umdrehung auf eine jede die Kupplung freigebende Beeinflussung des Winkelhebels 80, 87 ausführt. 



   Die Welle 63 besitzt zwischen ihren Enden eine Kurbel 93, die mittels eines Lenkers 94 die Vor-   schubseheibe   19 während des letzten Stiches eines Knopflochherstellungskreislaufes schnell in ihre Anfangslage   zurückführt.   In der normalen Ruhelage der Welle 63 (Fig. 4) befindet sich die Kurbel 93 etwas oberhalb ihrer hinteren Totpunktslage. In der in dieser Figur gezeigten Stellung ist der Abstellhebel   . ?   gerade beeinflusst worden und die   Maschinenantriebswelle   6 hat noch einen Teil einer Drehung auszuführen, so dass zuerst der Zahn 57 angehoben wird. der alsdann in die Ausnehmung 61 des Kupplungsrings 59 einschnappt.

   Der den Zahn 57 tragende Gleitklotz 56 ist durch den Lenker 95 (Fig. 8) mit dem nach hinten ragenden Arm eines Hebels 96 verbunden, der an dem Maschinengestell durch einen Schraubzapfen 97 schwingbar gelagert ist. An dem nach vorne ragenden Arme des Hebels 96 ist eine unter Federwirkung stehende Klinke 98 angelenkt (Fig. 3 und 8), deren Ende unter den seitlichen Arm 87 des Winkelhebels 80, 87 schnappt, wenn der Gleitklotz 56 durch die exzentrische Fläche 60 des Kupplungsrings 59 gehoben wird. Wenn der Zahn 57 in die Nut 61 einschnappt, hebt der Gleitklotz 56 infolge seiner Abwärtsbewegung mittels des Lenkers 95, des Hebels 96 und der Klinke 98 den Arm 87 und zieht somit den abwärts ragenden Arm 80 des Winkelhebels 80, 87 zurück, so dass die Kupplung der Hilfswelle 63 mit der   Antriebscheib. e   66 für eine einmalige Umdrehung herbeigeführt wird. 



   An dem Maschinengestell ist bei 99 ein aufrechtstehender Hebel 100   sehwingbar   gelagert (Fig. 2 und 8), dessen oberes Ende durch die Wirkung der Feder 88 nachgiebig gegen eine Anschlagschraube 101   gedrückt   wird, wobei die Feder 88 mit ihrem unteren Ende an einem seitlichen Arm 102 des Hebels   100   angreift. Letzterer trägt einen seitlich vorragenden Klotz 103, der eine   Schrägfläche 104   aufweist, die in der Bahn der Abwärtsbewegung des Kurbelarmes 105 liegt (Fig. 5), do dass der Hebel abgelenkt wird, wenn der Kurbelarm   105   während des ersten Teiles seiner einmaligen Umdrehung an ihm vorbeigeht (Fig. 2 und 5).

   Sobald der Hebel 100 abgelenkt ist, stösst sein oberes Ende gegen die Klinke 98 und bringt sie ausser Eingriff mit dem Arm 87 des Winkelhebels 80, 87, so dass letzterer sofort durch die Wirkung der Feder 88 oder infolge der zwangläufigen Wirkung der   Schrägfläche   89 der Scheibe 72 auf das abgebogene Ende 91 des an dem Hebel 80, 87 befestigten seitlichen Armes 92 in seine die Kupplung freigebende Lage zurückgeführt wird. 



   Die Welle 63 ist mit einem Paar nicht kreisrunder Scheiben 106 (Fig. 5) von gleicher Gestalt versehen, zwischen denen das untere Ende einer Lüftungsstange 107 geführt wird, deren oberes Ende schwingbar mit dem einen Ende eines   Spannungsfreigabehebels 195 (Fig. l,   2) verbunden ist, der bei 109 an dem Maschinenann 4 gelagert ist. An dem nach unten umgebogenen Ende des Hebels 108 ist eine seitliche Ausnehmung 110 vorgesehen, welche eine schräge Wand bildet, die bei ihrer Abwärtsbewegung den üblichen Spannungsfreigabestift 111 einwärts verschiebt, so dass die unter Federwirkung stehenden Scheiben der Nadelfadenspannvorrichtung 112 getrennt werden. 



   Von der Lüftungsstange 107 ragt ein Arm 113 vor, dessen Ende einen senkrechten Schlitz 114 aufweist, in den lose ein Schraubzapfen 115 eintritt. Letzterer ist in das untere Ende eines Handhebels 116 eingeschraubt, der an einer Nabe 117 schwingbar gelagert ist, die an dem oberen Ende des Abstellhebels 45 sitzt. Das innere Ende des Schraubzapfens 115 ragt seitwärts von dem Handhebel 116 (Fig. 3) vor und wird durch eine Feder 118 nachgiebig mit dem Abstellhebel 45 in Eingriff gehalten (Fig. 2). Die Feder 118 ist um die Nabe 117 gewickelt und ihr eines Ende ist an dem Handhebel 116 (Fig. 1 und 2) angehakt. Die Lüftungsstange 107 besitzt an ihrem unteren Ende einen seitlich vorragenden Ansatz 119, der auf dem Umfang einer der Scheiben 106 aufruht. 



   An dem   Maschinenfuss   1 ist bei 120 das eine Ende eines Hebelarmes 121   schwingbar   gelagert. der durch einen Absatz 122 einer an dem Fuss 1 angeschraubten Blattfeder 123 nachgiebig niedergedrückt wird. Der Ansatz 124 des Hebelarmes 121 übergreift den Fuss und liegt unmittelbar unter dem Sperrhebel 125, der die Stoffklemme in der geschlossenen Lage verriegelt. Ein Hebel   125x   ist an dem Hebelarm 121 mittels eines Schraubzapfens 126 und einer Schraube 127 einstellbar festgelegt. Letzterer tritt in einen Schlitz 125'in dem vorderen Ende des Hebels   125x   und ist in den Hebelarm 121 eingeschraubt. 



  Von dem Hebel   125x   ragt ein Arm 128 vor, der den Fuss 1 übergreift und unter dem Schwanz eines Sperrhebels 129 für die Stange 130 des   Fadenabschneiders   liegt. Der nach hinten ragende Arm des   Hebels 125. c   kann durch einen Hebel   129x   niedergedrückt werden, der an dem Ständer 3 bei   130x   schwingbar gelagert ist und dessen seitlich abgebogener hinterer Arm 131 in einen wagrechten Schlitz 132   (Fig. l)   der Lüftungsstange 107 eintritt. Die beiden Arme des Hebels 129x sind mit Bezug aufeinander einstellbar, indem der eine Arm mit einem Schlitz 133 versehen ist, in den eine Schraube 134 eintritt, die in den andern Arm eingeschraubt ist. 



   Der von den Scheiben 106 gebildete Nocken besitzt einen erhöhten, zur Freigabe der Fadenspannung dienenden Teil   135   (Fig. 11), der in eine Erhöhung 136 zur Beeinflussung des Fadenschneidmessers ausläuft. Auf den Teil 136 folgt ein eine Ruhepause herstellender Teil 137, der in eine Erhöhung 138 zur   Öffnung der Stoffklemme ausläuft. Auf die Erhöhung 138 folgt eine Vertiefung 139, die eine genügende Abwärtsbewegung der Arme 124 und 128 ermöglicht, damit die Stoffklemme geschlossen werden kann,   wobei aber die erwähnten Arme 124 und 128 nicht so weit hinabgeführt werden, dass die Spannung für 

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 den Nadelfaden wieder hergestellt wird.

   Auf die Vertiefung 139 folgt ein langer konzentrischer, eine Ruhepause herstellender Teil 140, der sich im wesentlichen um etwa drei Viertel des Nockenumfanges erstreckt und in eine steile Schulter 141 ausläuft. 



   Vor dem Ingangsetzen der Maschine ruht der Ansatz 119 auf dem Ende des eine Ruhepause herstellenden Teiles 140 des Nockens auf, wie dies durch die ausgezogenen Linien in Fig. 1 angedeutet ist. 



  Wenn der Abstellhebel 45 durch die Wirkung des üblichen Nockens 53 auf der Welle 38 in seine Anlass- 
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 die gestrichelten Linien darsgetellte Lage, so dass die Feder 142 die Lüftungsstange 107 herabzieht und die darauffolgende Wiedereinstellung der letzteren und des Ansatzes 119 in die Anfangslage bewirkt, so dass die Fadenspannung wieder hergestellt wird, wenn die Ausnehmung 110 des Hebels 108 in   wagrechte   Flucht mit dem   Spannungsfreigabestift 111   gebracht wird. 



   Zum Nähen wird das Werkstück unter die angehobenen   Klemmfüsse   gebracht und die Maschine durch die übliche, nicht dargestellte   Fusstrittvorrichtung   angelassen, wodurch die Welle 38 in Wirkung versetzt wird. Während der erstmaligen Umdrehung der letzteren wird die Stoffklemme geschlossen, der Knopflochschlitz eingeschnitten und gespreizt und der Abstellhebel 45 in seine die Drehung der Antriebswelle 6 ermöglichende Lage (Fig. 1) durch die Wirkung des Nockens   53   auf die Rolle 52 an dem freien Ende des Hebelarmes 51 ausgesehwungen. Die Klinke 49 schnappt Über den Hebelarm 51 und hält den Abstellhebel in seiner die Drehung der Maschinenantriebswelle ermöglichenden Stellung.

   Die Spannung für den Nadelfaden wird wieder hergestellt, wenn der Ansatz 119 durch Ausschwingung des Abstellhebels über die steile Schulter 141 gestossen wird. Sobald das Knopfloch vollständig benäht ist, stösst der Anschlagstift j gegen den Hebel 55 und bewirkt die Freigabe des   Armes 51   von der Klinke 49, so dass der Abstellhebel in seine Anhaltestellung schwingt. Durch die Aufwärtsbewegung des von dem Abstellhebel getragenen Gleitklotzes 56 wird das mit der Klinke 98 versehene Ende des Hebels 96 unter den seitlichen Arm   8'1   des Winkelhebels 80, 87 geführt.

   Sobald der Zahn 57 in die Ausnehmung 61 des 
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 Gleitklotz 56 den abwärts ragenden Arm 80   desWinkelhebels 80, 87   frei, so dass die Welle 63 in Wirkung versetzt wird und eine einmalige Umdrehung ausführt, während welcher Zeit die Fadenspannung aufgehoben wird. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Einrichtung zum Ein-und Ausschalten der Fadenspannung bei   Knopfloch-od.   dgl. Nähmaschinen mit einer selbsttätigen   Anlass-und Abstellvorrichtung   für den Antrieb der Stichbildungsorgane, gekennzeichnet durch eine Hilfswelle   (63),   die während des Nähvorganges stillsteht und nach dessen Beendigung nur eine einmalige Umdrehung ausführt, um die Fadenspannung auszuschalten.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Anlass-und Abstell- vorrichtung bewegte Organe (107, 119) während des Stillstandes der HiUfswelle (63) die Fadenspannvorrichtung einschalten, wenn der Antrieb für die Stichbildevorrichtung in Gang gesetzt wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschalten der Fadenspannung durch einen auf der Hilfswelle (63) sitzenden Nocken (106) mittels eines Anschlages (119) erfolgt, der beim Anlassen der Stichbildevorrichtung in der Umfangsrichtung des Nockens verschoben wird und dadurch die Fadenspannung wieder einschaltet.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (106) eine bei seiner Drehung den Anschlag (119) zwecks Ausschaltens der Fadenspannung betätigende Erhöhung (135) und eine steile Schulter (141) besitzt, über welche der Ansatz, wenn er durch mit der Anlassund Abstellvorrichtung verbundene Zwischenglieder (113, 115, 116) längs des Umfanges des stillstehenden Nockens verschoben wird, herabfällt und so die zur Einschaltung der Fadenspannung dienenden Organe (107, 108, 142) zur Wirkung bringt.
AT93659D 1918-02-16 1920-04-24 Einrichtung zum Ein- und Ausschalten der Fadenspannung bei Knopfloch od. dgl. Nähmaschinen. AT93659B (de)

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