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Stickmaschine zur Herstellung bestickter Rundlöcher In dem Hauptpatent
6o9 824 ist eine Kurbelstickmaschine zur Herstellung bestickter Rundlöcher beschrieben,
die mit einem ausschließlich von Hand heb- und senkbaren Stoffdrückerring, einem
mit dem drehbaren Hauptrohr der Maschine gekuppelten und von einem Anschlag der
Nadelstange- angehobenen Dorn und einer seitlich schwingenden Nadel versehen ist,
deren Pendelbewegung bei aufgesetzt bleibendem Stoffdrückerring in dem Augenblick
ausschaltbar ist, wo die Nadel in angehobener Stellung auswärts gespreizt ist, damit
die Nadel beim letzten Spreizstich eines erzeugten Rundloches mehrfach in der gleichen
Stelle .einsticht und somit das Rundloch am äußeren Rande verriegelt.
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Die Erfindung bezweckt, die Bedienung der Stickmaschine zu vereinfachen
und gleichzeitig Rundlöcher von gleichmäßigerer, besserer Beschaffenheit in kürzerer
Zeit herzustellen. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß die Drehung des die Nadelstange
in sich aufnehmenden Hauptrohres und des Greifergehäuses nicht mehr von einer unter
der Maschinenplatte befindlichen Handkurbel, sondern von der auf die Nadelpendelungsorgane
:einwirkenden, mit halber Geschwindigkeit gedrehten Hilfswelle abgeleitet und außerdem
der Antrieb der letzteren nur von Hand einschaltbar, jedoch .nach vollzogener Lochumstickung
selbsttätig ausschaltbar. Es ist demgemäß jetzt nicht mehr notwendig, zur Herstellung
,eines Rundloches die Handkurbel fortgesetzt zu bedienten und im richtigen Augenblick
loszulassen, sondern -es genügt, wenn die nicht nur zur Nadelpendelung, sondern
auch zur Drehung des Hauptrohries und des Greifergehäuses dienende Hilfswelle durch
kurzzeitiges, leicht zu bewirkendes Freigeben eines Sperrorganes neingerückt wird,
worauf dann das Rundloch vollkommen selbsttätig gestickt und nach Beendigung des
Lochumstickens der Hilfswellenantrieb wieder selbsttätig ausgerückt wird. Anschließend
daran geht, wie bei der Maschine nach dem Hauptpatent, die in ihrer ,äußeren Spreizlage
befindliche Nadel mehrmals auf und ab, um das erzeugte Sticklqch am äußeren Rande
sicher zu vernähen. Die selbsttätige Drehung von Hauptrohr und Greifergehäuse ermöglicht,
jedes Rundloch in. genau gleicher Zeit zu unzsticken sowie auch Geschwindigkeiten
einzuhalten, die bei der Handbetätigung einer Antriebskurbel nicht zu .erreichen
sind.
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Die Drehung von Hauptrohr und Greifergehäuse ist von der Hilfswelle
zweckmäßig mittels einer -auf letzterer angebrachten Exzenterscheibe
und
seines diese umschließenden Ringes abgeleitet, 'dessen'unter Federwirkung stehender
Klinkenansatz in ein Schaltrad einer zum Hauptrohr- -und Greifergehäuseantrileb
gehörenden Welle eingreift. Da das Schaltrad bei jeder Umdrehung der Hilfswelle
stets um einen gleichen Winkelbetrag gedreht wird, so ergibt sich, daß die Spreizstiche
der Rundlochbestickung ebenfalls stets um gleiche Winkelbeträge gegeneinander versetzt
sind. Die einzelnen Stiche reihen sich dadurch im Kreise mit einer beim Arbeiten
mit einer Handkurbel niemals zu erreichenden Gleichmäßigkeit aneinander an. -Die
Schnelligkeit, mit welcher sich nunmehr das Lochumsticken vollzieht, schließt die
Gefahr ein, daß durch den zur Fizhrung der Nadel _dien-enden seitlichen Dornansatz
die schon erzeugten Stiche beschädigt oder aus der Lage gedrängt werden. Damit dieses
nicht eintritt, ist der über die Außenstichstelle der Nadel hinwegreichend e Endteil
des seitlichen Dornarmes zu seiner nach vorn und nach unten vortretenden Nase ausgebildet,
die sich bei jedem Senken des Dornes außerhalb der Stiche auf den Stoff aufsetzt
und den zur Nadelführung diernenden Dornarmteil von den Stichen abhält.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Rundlochstickmaschine
in Abb. i im Aufriß dargestellt; die Abb. 2 ist ein Schnitt durch einen Teil der
Hilfswelle; "-die .Abt. 3 ist ei$e Stirnansicht :einer Kupp-Iungsscheibe; -die Abb.
q. ist .eine Stirnansicht eines zur Drehung des Hauptrohres und des Greifergehäuses
dienenden Schaltgetriebes; die Abb. 5, 6 und 7 zeigen drei verschiedene Stellungen
eines von einer Kurvennutscheibe .der Hilfswelle betätigten Hebels; die Abb. 8 ist
eine Oberansicht einer Sperrscheibe für die Hilfswelle; die Abb. 9 ist eine Vorderansicht
des Dornes nebst Schnitt durch :den Stoffdrückerringund das Stichloch; ,die Abb.
i o ist eine Oberansicht .des Unteren Dornteiles.
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Die Maschine .besitzt, -wie diejenige nach dem Hauptpatent, einen
Gestellarm i, -eine Hauptwelle 2, sein an :der Kopfplatte 3 drehbar gelagertes Hauptrohr
q. und sein an der Hauptwelle befestigtes Exzenter 12, das unter Vermittlung des
-Schiebers-i3 das Heben und Senken der an ,einem Kopf i q. pendelnd aufgehängten,
im Hauptrohr q. geführten' Nadelstange 15 veranlaßt. In. zwei Häugieböcken
5' ist eine beträchtlich länger ausgeführte Hüfswelle 6 .gelagert, auf der eine
Kurvonnutsch:eihe 86 starr befestigt und £ine zweite Kurvennutsdheihe 87 längs verschiebbar
.geführt ist. Die erstgenannte Kurvennutscheibe 86 wirkt auf die Rolle 33 eines
Winkelhebels 35 ein, der mittels einer Stellschraube 88 an einen um den Bolzen 89
drehbaren zweiarmigen Hebel go angeschlossen ist. Letzterer veranlaßt bei seiner
Ausschwingung durch die Schlitzverbindung 36, 37 eine Aufundabbewegung des
Schiebers 39, die dann mittels des Gabelarmes 4o, der Ringmuffe 41, des an dieser
angebrachten abwärts reichenden Armes 42 und des in seinem Schrägschlitz ¢q. des
Querschiebers 45 spielenden Stiftes 43 in eine Pendelung der Nadelstange 15 und
der an dieser angebrachten. Nadel 47 umgesetzt wird. Das Maß der Nadelauspendelung
und damit der Stichbreite ist durch Verschieben der Stellschraube 88 in den beiden
sich überkreuzenden Langlöchern 35', 9o' der Hebel 35, 9o beliebig @einstellbar,
Die zweifle Kurvennutscheibe 87 steht unter der Wirkung einer zwischen ihr und der
erstgenannten Kurvennutscheibe 86 eingespannten, die Hilfswelle 6 umschließenden
Feder 91 (Abt. i und a). Letztere ist bestrebt, die Kurvennutscheibe 87 nach rechts
zu schieben und dadurch einen von der Kurvennutscheibe seitlich vortretenden Kupplungsstift
92, der ständig in. einem entsprechenden Loch einer Festscheibe 93 geführt ist,
in ein Langloch 94 (Abt. 2 und 3) einer Kupplungsscheibe 95 einzudrücken, die an
einer auf dem rechten Endteil der Hilfswelle 6 aufgesetzten Hohlwelle 96 befestigt
ist. Diese Hohlwelle 96 trägt sein mit dem Zahnrad 7 der Hauptwelle 2 kämmendes
Zahnrad 8 und Zvird durch diesen Zahnradeingriff von der Hauptwelle mit halber Geschwindigkeit
angetrieben. Ist der Kupplungsstift92 in die Kupplungsscheibe 95 .eingerückt, so
wird alsdann auch die Hilfswelle 6 mit ihnen beiden Kurvennutscheiben 86, 87 mit
halber Geschwindigkeit gedreht.
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In der Kurvennutscheibe 87 läuft die Rolle 97 Beines an einem Bolzen
98 des Gestellarmes i drehbar gelagerten Hebels 99, dessen unteres -Ende in seine
Nase ioo ausläuft. Im Ausschlagbereich er letzteren befindet sich der Anschlag 1
o i .eines .um den Bolzen i o2 schwingbaren Hebels i o3, der mit seinem rechten
freien Ende zwischen zwei Bunde 104 einer am Gestenarm -i -senkrecht verschiebbar
geführten Stange io5 greift. Am -unteren Ende dieser Stange ist eine Sperrnase io6
befestigt, die bei stillgesetzter Hilfswell.e 6 und .damit stillgesetztem Hauptrohr
q. in einen entsprechenden Ausschnitt 107 (Abb. $) einer Sperrscheibe i o8 eintritt,
die auf der senkrechten Gestenwalze 26 fest gelageTt ist. Die Stange io5 ist von
einer Schraubenfeder log umschlossen, die zwischen :der Maschinenplatte -16 -und
einem einen Fingeransatz
i io besitzenden, einstellbaren Bund i
i i eingespannt ist. Die Feder i o9 hat das Bestreben, die Stange io5 ständig aufwärts
zu pressen und die Sperrnase i o6 in Eingriff mit dem Ausschnitt 10,7 der Sperrscheibe
io8 sowie gleichzeitig auch in Anlage an der Unterseite der Maschinenplatte 16 zu
halten. Durch Druck auf den Fingeransatz iio kann die Sperrnase io6 aus der Sperrscheibe
io8 ausgerückt und dadurch diese zur Drehung freigegeben werden. Die Abwäxtspressung
der Stange iog wird- hierbei durch einen an ihrem oberen Ende angebrachten Bund
112 begrenzt, der sich bei abwärts gepreßter Stange io5 gegen reine als Anschlag
wirkende bundartige Verdickung i 13 des Gestenarmes i legt. -Am linken äußeren Endre
der Hilfswelle 6 ist eine Exzenterscheibe 114 (Abb. 4) befestigt, die von
einem Ring i 15 mit nach unten vortretendem Klinkenansatz i 16 umschlossen
ist. Der unter Wirkung reiner Feder i 17 stehende Klinkenansatz i 16 greift in ein
Schaltrad i 18 ein, -das auf der sich parallel zur Hauptwelle 2 und auch Hilfswelle
6 erstreckenden Welle 29 befestigt ist. Der Klinkenansatz i 16 hat reine solche
Stellung zum Exzenter 114, daß er bei laufender Hilfswelle 6 in Richtung der eingezeichneten
Pfeile annähernd geradlinig aufwärts und abwärts geschoben wird. Bei jeder Abwärtsschiebung
des Klinkenansatzes 116 wird das Schaltrad ii8 um einen gleichen Winkelbetrag, etwa
stets um einen Zahn oder gegebenenfalls auch mehrere Zähne, weiter geschaltet, während
bei der Aufwärtsschiebung des Klinkenansatzes sein unteres zahnartiges Ende lose
über die Zähne des Schaltrades hinwegschleift. Die der Welle 29 mittels des Schaltklinkengetriebes
i 16, 118 mitgeteilte Drehung wird durch die Kegelräder 30, 31 auf das Hauptrohr
4 und die in diesem geführte Nadelstange 15 und durch die Kegelräder 28, 27 auf
die die Sperrscheibe io8 tragende senkrechte Welle 26 weitergeleitet. Von letzterer
erhält dann mittels der Kegelräder 25, 24 die unter der Maschinenplatte 16 liegende,
zum Antrieb des nicht dargestellten Greifergehäuses dienende Welle 23 ihre Umlaufbewegung.
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Der am unteren Ende des Hauptrohres 4 senkrecht verschiebbar befestigte
und unter der Wirkung der abwärts pressenden Feder 57 stehende Dorn 56 ist wiederum
von einem von Hand heb- und senkbaren Stoffdrückerring 48 umschlossen und auch wiederum
mit einer in das Stichloch 63 eintretenden Spitze 6o und einem seitlichen Führungsarm
64 für die Nadel 47 versehen. -Der Führungsarm besitzt in diesem Falle jedoch noch
an dem über die größte Außenstichstelle der Nadel hinwegreichenden Ende eine Nase
i 19, die sowohl nach vorn (Abb. i o) als auch nach unten etwas vortritt. Beim Abwäxtsgehen
des Dornes 56 setzt sich diese Nase i 19 außerhalb der Lochumstickung auf den Stoff
62 auf. Da .die untere Fläche des Dornarmes 64 sich nicht mehr auf die Lochumstickung
aufsetzt, so kann es beim Umlaufen des Hauptrohres 4 und dem dabei in "kurzen Abständen
,erfolgenden Heben und Senken des Dornes nicht :eintreten, daß durch den Dornarm
die Lochumstickung beschädigt bzw. die einzelnen Spreizstiche aus ihrer Lage gedrängt
werden. Die Führung .für -die auspendelnde Nadel wird dabei gleichzeitig .dadurch,
daß die Nase i 19 über die Pendelebene der Nadel nach vorn vortritt, verbessert.
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Die Wirkungsweise der Maschine ist folgendermaßen Wie bei der Maschine
nach dem Hauptpatent wird der Dorn 56 in ein. zweckmäßig vorgestanztes Loch des
Stoffes 62 eingesetzt, der Stoffdrückerring 48 gesenkt und die Hauptmaschinenwelle
2 neingeschaltet, die dann mittels des Exzenters 12 und Schiebers 13 die Nadelstange
15 .auf und ab bewegt. Durch Vermittlung der Zahnräder 7, 8 dreht sich dabei
vorerst nur die Hohlwelle 96, während die Hilfswelle 6 noch stillsteht, da der Kupplungsstift
92 der Kurvennutscheibe 87 (Abb. i) nicht in Eingriff mit der Kupplungsscheibe 95
ist. Darauf wird für einen kurzen Augenblick .durch Druck auf den Fingeransatz 110
des Bundes i i i die Stange 105 abwärts gepreßt. Dieses hat einesteils zur
.Folge, daß die Sperrnase io6 aus der Sperrscheibe io8 heraustritt und anderenteils,
daß der Hebel 103 von der in Abb. i gezeigten Sperrlage in die in Abb. 5
gezeigte Freigabelage übergeführt wird. Sobald hierbei die Nase i o i von der Nase
ioo des Hebels 99 freikommt, wird die Kurvennutscheibe 87 durch Wirkung der Feder
9 i nach rechts verschoben, wobei der Kupplungsstift 92 in die Kupplungssch eihe
95 :eintritt. Hierdurch ist die Kurvennutscheibe 87 und die sie -tragende Hilfswelle
6 mit der umlaufenden Hohlwehre 96 auf Drehung ,gekuppelt, so daß alsdann. durch
Wirkung der ,anderen Kurvennutscheibe 86 und des Winkelhebels 3 5 die bereits auf
und ab gehende Nadel 47 noch zusätzlich in Pendelung versetzt wird. Gleichzeitig
damit wird durch den auf der Hilfswelle 6 befestigten Exzenter 114, den Klinkenansatz
i 16 des Ringes 115 und das Schaltrad i I8 die Welle 29 in Drehung versetzt, .was
einesteils mittels der Kegelräder 3o, 3i ein Umlaufen des Hauptrohres 4. 'nebst
eingelagerter Nadelstange i 5 und anderenteils mittels der Kegelräder 28, 27,
25 .und 24 ein Umlaufen der Antriebswelle 23 für das nicht dargestellte Greifergehäuse
veranlaßt. Die der Welle 29 durch
das Schaltradgeiriebe i 1 6,
I I 8 mitg:eteil'te Drehung um fortlaufend gleiche - Winl@elbeträge hat zur
Folge, daß auch das Hauptrohr ¢ und die Nadelstange i 5 fortlaufend um genau gleiche
Winkelbeträge gedreht werden. und daß sich die einzelnen Spreizstiche unter Innehaltung
von gehau gleichen Abständen im Kreise -aneinänderreihen.
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Sobald nach Einrückung der -Hilfswelle-6 die Welle z9 und damit auch
die Welle z6 geringfügig verdreht ist, befindet sich der Ausschnitt io7 der- Sperrscheibie
io8 nicht mehr genau :oberhalb der ausgerückten Sperrnase io6. Letztere ist - dadurch
samt der Stange i o5 in abwärts gepreßter Lage festgehalten, so daß es nicht notwendig
ist; den Fingeransatz i io noch weiter. in abwärts gepreßter Stellung zu halten.-
Durch das Festhalten der Stange io5 ist auch der Hebel io3 in seiner -Freigabelage
(Abb.5) festgelegt, so daß beim weiter fortgesetzten Umlaufien der Hilfswelle 6
und Kurvennutscheibe 87 der Hebel 99 ungehindert ausschwingen kann, wie in Abb.
6 dargestellt.-Ist nach einer vollen Umdrehung des Hauptrohres ¢ die- Lochumstickung
beendet, so hat auch die Sperrscheibe io8 eine volle Umdrehung ausgeführt. "Es gelangt
dann im letzten Augenblick der Sperrscheib,enumdreheng der Ausschnitt io7 genau
über die Sperrnase io6. Durch Wirkung der-sich entspannenden Feder iog wird sofort
unter Hochschieben der Stange io5 die -Sperrnase io6 zum -Eingriff in- die Sperrscheihe
io8 gebracht. Hierdurch sind dann letztere, die angeschlossenen Wellen 26, 23 und
29, das Greifergehäusie und das Hauptrohr ¢ selbsttätig stillgesetzt.- Durch die
eingetretene Aüfwärtsschiebung der Stange io5 wird der Hebel io3 wieder in die Sperrlage
übergeführt, wob:ei der Hebel 99 die in -Abb. 7. dargestellte Lage .einnimmt: Da
die -aioch eingekuppelte Kurvennutscheibe 87 jetzt den-Hebel 99 nicht mehr ausschwingen
kann, so gleitet nunmehr die Nut der sich weiterdrehendexi Kurvennutscheibe 87 an
der feststehenden- Rölle 97 des Hebels 99 entlang, wobei -die Kurvennutscheibe 87
entgegen der Wirkung der Feder 9 i - nach - links verschoben und= der Kupplungsstift
92 aus der Kupplungsscheibe 95 herausgezogen wird: Kurz nach- d em Hochschieben
der Stange tos wird-# daher -auch durch Lösen der Kupplung 9z, 95 .die" Hilfswelle
6 selbsttätig stillgesetzt und die Piendelbewegung der Nadel q:7 ausgeschaltet.
- Damit die Kurvennütscheihe 87 ihre-b,estimmteDrehtage beibehält und bei-.erneuter
Betätigung des Fingeransatzes iio sofort -@eingzkuppelt werden kann, ist an der
Kurvennutscheibe 87 eine Einkerbung i 2o (Abb. i und 2) vorgesehen, in die b;ei
dem Linksverschieben der Kurvennutscheibe 87 ,ein am Gestellarm i angebrachter federnder
Bolzen i z i einschnappt. Bei Beendigung des Lochumstickens undAusschalten der Hilfswelle
6 befindet sich die Nadel ¢7, wie bei der Maschine nach dem Hauptpatent, in angehobener
Stellung und auswärts gespreizt. Da sich jedoch nach der Stillsetzung der Hilfswelle
6 - die Hauptwelle 2 noch weiterdreht, so wird die Nadelstange i 5 weiter senkrecht
auf und ab bewegt, was dann wiederum dazu führt; daß die Nadel ¢7 mehrmals-am Außenrande
des letzten Spreizstiches einsticht und--im Zusammenhang mit dem Greifer- den-letzten
Spreizstich und damit die ganze . Randumstickung des Rundloches fest vernäht.