DE617683C - Stickmaschine zur Herstellung bestickter Rundloecher - Google Patents

Stickmaschine zur Herstellung bestickter Rundloecher

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DE617683C
DE617683C DEL86026D DEL0086026D DE617683C DE 617683 C DE617683 C DE 617683C DE L86026 D DEL86026 D DE L86026D DE L0086026 D DEL0086026 D DE L0086026D DE 617683 C DE617683 C DE 617683C
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DE
Germany
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needle
shaft
embroidery machine
cam groove
auxiliary shaft
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DEL86026D
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English (en)
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Lintz & Eckhardt
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Lintz & Eckhardt
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stickmaschine zur Herstellung bestickter Rundlöcher In dem Hauptpatent 6o9 824 ist eine Kurbelstickmaschine zur Herstellung bestickter Rundlöcher beschrieben, die mit einem ausschließlich von Hand heb- und senkbaren Stoffdrückerring, einem mit dem drehbaren Hauptrohr der Maschine gekuppelten und von einem Anschlag der Nadelstange- angehobenen Dorn und einer seitlich schwingenden Nadel versehen ist, deren Pendelbewegung bei aufgesetzt bleibendem Stoffdrückerring in dem Augenblick ausschaltbar ist, wo die Nadel in angehobener Stellung auswärts gespreizt ist, damit die Nadel beim letzten Spreizstich eines erzeugten Rundloches mehrfach in der gleichen Stelle .einsticht und somit das Rundloch am äußeren Rande verriegelt.
  • Die Erfindung bezweckt, die Bedienung der Stickmaschine zu vereinfachen und gleichzeitig Rundlöcher von gleichmäßigerer, besserer Beschaffenheit in kürzerer Zeit herzustellen. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß die Drehung des die Nadelstange in sich aufnehmenden Hauptrohres und des Greifergehäuses nicht mehr von einer unter der Maschinenplatte befindlichen Handkurbel, sondern von der auf die Nadelpendelungsorgane :einwirkenden, mit halber Geschwindigkeit gedrehten Hilfswelle abgeleitet und außerdem der Antrieb der letzteren nur von Hand einschaltbar, jedoch .nach vollzogener Lochumstickung selbsttätig ausschaltbar. Es ist demgemäß jetzt nicht mehr notwendig, zur Herstellung ,eines Rundloches die Handkurbel fortgesetzt zu bedienten und im richtigen Augenblick loszulassen, sondern -es genügt, wenn die nicht nur zur Nadelpendelung, sondern auch zur Drehung des Hauptrohries und des Greifergehäuses dienende Hilfswelle durch kurzzeitiges, leicht zu bewirkendes Freigeben eines Sperrorganes neingerückt wird, worauf dann das Rundloch vollkommen selbsttätig gestickt und nach Beendigung des Lochumstickens der Hilfswellenantrieb wieder selbsttätig ausgerückt wird. Anschließend daran geht, wie bei der Maschine nach dem Hauptpatent, die in ihrer ,äußeren Spreizlage befindliche Nadel mehrmals auf und ab, um das erzeugte Sticklqch am äußeren Rande sicher zu vernähen. Die selbsttätige Drehung von Hauptrohr und Greifergehäuse ermöglicht, jedes Rundloch in. genau gleicher Zeit zu unzsticken sowie auch Geschwindigkeiten einzuhalten, die bei der Handbetätigung einer Antriebskurbel nicht zu .erreichen sind.
  • Die Drehung von Hauptrohr und Greifergehäuse ist von der Hilfswelle zweckmäßig mittels einer -auf letzterer angebrachten Exzenterscheibe und seines diese umschließenden Ringes abgeleitet, 'dessen'unter Federwirkung stehender Klinkenansatz in ein Schaltrad einer zum Hauptrohr- -und Greifergehäuseantrileb gehörenden Welle eingreift. Da das Schaltrad bei jeder Umdrehung der Hilfswelle stets um einen gleichen Winkelbetrag gedreht wird, so ergibt sich, daß die Spreizstiche der Rundlochbestickung ebenfalls stets um gleiche Winkelbeträge gegeneinander versetzt sind. Die einzelnen Stiche reihen sich dadurch im Kreise mit einer beim Arbeiten mit einer Handkurbel niemals zu erreichenden Gleichmäßigkeit aneinander an. -Die Schnelligkeit, mit welcher sich nunmehr das Lochumsticken vollzieht, schließt die Gefahr ein, daß durch den zur Fizhrung der Nadel _dien-enden seitlichen Dornansatz die schon erzeugten Stiche beschädigt oder aus der Lage gedrängt werden. Damit dieses nicht eintritt, ist der über die Außenstichstelle der Nadel hinwegreichend e Endteil des seitlichen Dornarmes zu seiner nach vorn und nach unten vortretenden Nase ausgebildet, die sich bei jedem Senken des Dornes außerhalb der Stiche auf den Stoff aufsetzt und den zur Nadelführung diernenden Dornarmteil von den Stichen abhält.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Rundlochstickmaschine in Abb. i im Aufriß dargestellt; die Abb. 2 ist ein Schnitt durch einen Teil der Hilfswelle; "-die .Abt. 3 ist ei$e Stirnansicht :einer Kupp-Iungsscheibe; -die Abb. q. ist .eine Stirnansicht eines zur Drehung des Hauptrohres und des Greifergehäuses dienenden Schaltgetriebes; die Abb. 5, 6 und 7 zeigen drei verschiedene Stellungen eines von einer Kurvennutscheibe .der Hilfswelle betätigten Hebels; die Abb. 8 ist eine Oberansicht einer Sperrscheibe für die Hilfswelle; die Abb. 9 ist eine Vorderansicht des Dornes nebst Schnitt durch :den Stoffdrückerringund das Stichloch; ,die Abb. i o ist eine Oberansicht .des Unteren Dornteiles.
  • Die Maschine .besitzt, -wie diejenige nach dem Hauptpatent, einen Gestellarm i, -eine Hauptwelle 2, sein an :der Kopfplatte 3 drehbar gelagertes Hauptrohr q. und sein an der Hauptwelle befestigtes Exzenter 12, das unter Vermittlung des -Schiebers-i3 das Heben und Senken der an ,einem Kopf i q. pendelnd aufgehängten, im Hauptrohr q. geführten' Nadelstange 15 veranlaßt. In. zwei Häugieböcken 5' ist eine beträchtlich länger ausgeführte Hüfswelle 6 .gelagert, auf der eine Kurvonnutsch:eihe 86 starr befestigt und £ine zweite Kurvennutsdheihe 87 längs verschiebbar .geführt ist. Die erstgenannte Kurvennutscheibe 86 wirkt auf die Rolle 33 eines Winkelhebels 35 ein, der mittels einer Stellschraube 88 an einen um den Bolzen 89 drehbaren zweiarmigen Hebel go angeschlossen ist. Letzterer veranlaßt bei seiner Ausschwingung durch die Schlitzverbindung 36, 37 eine Aufundabbewegung des Schiebers 39, die dann mittels des Gabelarmes 4o, der Ringmuffe 41, des an dieser angebrachten abwärts reichenden Armes 42 und des in seinem Schrägschlitz ¢q. des Querschiebers 45 spielenden Stiftes 43 in eine Pendelung der Nadelstange 15 und der an dieser angebrachten. Nadel 47 umgesetzt wird. Das Maß der Nadelauspendelung und damit der Stichbreite ist durch Verschieben der Stellschraube 88 in den beiden sich überkreuzenden Langlöchern 35', 9o' der Hebel 35, 9o beliebig @einstellbar, Die zweifle Kurvennutscheibe 87 steht unter der Wirkung einer zwischen ihr und der erstgenannten Kurvennutscheibe 86 eingespannten, die Hilfswelle 6 umschließenden Feder 91 (Abt. i und a). Letztere ist bestrebt, die Kurvennutscheibe 87 nach rechts zu schieben und dadurch einen von der Kurvennutscheibe seitlich vortretenden Kupplungsstift 92, der ständig in. einem entsprechenden Loch einer Festscheibe 93 geführt ist, in ein Langloch 94 (Abt. 2 und 3) einer Kupplungsscheibe 95 einzudrücken, die an einer auf dem rechten Endteil der Hilfswelle 6 aufgesetzten Hohlwelle 96 befestigt ist. Diese Hohlwelle 96 trägt sein mit dem Zahnrad 7 der Hauptwelle 2 kämmendes Zahnrad 8 und Zvird durch diesen Zahnradeingriff von der Hauptwelle mit halber Geschwindigkeit angetrieben. Ist der Kupplungsstift92 in die Kupplungsscheibe 95 .eingerückt, so wird alsdann auch die Hilfswelle 6 mit ihnen beiden Kurvennutscheiben 86, 87 mit halber Geschwindigkeit gedreht.
  • In der Kurvennutscheibe 87 läuft die Rolle 97 Beines an einem Bolzen 98 des Gestellarmes i drehbar gelagerten Hebels 99, dessen unteres -Ende in seine Nase ioo ausläuft. Im Ausschlagbereich er letzteren befindet sich der Anschlag 1 o i .eines .um den Bolzen i o2 schwingbaren Hebels i o3, der mit seinem rechten freien Ende zwischen zwei Bunde 104 einer am Gestenarm -i -senkrecht verschiebbar geführten Stange io5 greift. Am -unteren Ende dieser Stange ist eine Sperrnase io6 befestigt, die bei stillgesetzter Hilfswell.e 6 und .damit stillgesetztem Hauptrohr q. in einen entsprechenden Ausschnitt 107 (Abb. $) einer Sperrscheibe i o8 eintritt, die auf der senkrechten Gestenwalze 26 fest gelageTt ist. Die Stange io5 ist von einer Schraubenfeder log umschlossen, die zwischen :der Maschinenplatte -16 -und einem einen Fingeransatz i io besitzenden, einstellbaren Bund i i i eingespannt ist. Die Feder i o9 hat das Bestreben, die Stange io5 ständig aufwärts zu pressen und die Sperrnase i o6 in Eingriff mit dem Ausschnitt 10,7 der Sperrscheibe io8 sowie gleichzeitig auch in Anlage an der Unterseite der Maschinenplatte 16 zu halten. Durch Druck auf den Fingeransatz iio kann die Sperrnase io6 aus der Sperrscheibe io8 ausgerückt und dadurch diese zur Drehung freigegeben werden. Die Abwäxtspressung der Stange iog wird- hierbei durch einen an ihrem oberen Ende angebrachten Bund 112 begrenzt, der sich bei abwärts gepreßter Stange io5 gegen reine als Anschlag wirkende bundartige Verdickung i 13 des Gestenarmes i legt. -Am linken äußeren Endre der Hilfswelle 6 ist eine Exzenterscheibe 114 (Abb. 4) befestigt, die von einem Ring i 15 mit nach unten vortretendem Klinkenansatz i 16 umschlossen ist. Der unter Wirkung reiner Feder i 17 stehende Klinkenansatz i 16 greift in ein Schaltrad i 18 ein, -das auf der sich parallel zur Hauptwelle 2 und auch Hilfswelle 6 erstreckenden Welle 29 befestigt ist. Der Klinkenansatz i 16 hat reine solche Stellung zum Exzenter 114, daß er bei laufender Hilfswelle 6 in Richtung der eingezeichneten Pfeile annähernd geradlinig aufwärts und abwärts geschoben wird. Bei jeder Abwärtsschiebung des Klinkenansatzes 116 wird das Schaltrad ii8 um einen gleichen Winkelbetrag, etwa stets um einen Zahn oder gegebenenfalls auch mehrere Zähne, weiter geschaltet, während bei der Aufwärtsschiebung des Klinkenansatzes sein unteres zahnartiges Ende lose über die Zähne des Schaltrades hinwegschleift. Die der Welle 29 mittels des Schaltklinkengetriebes i 16, 118 mitgeteilte Drehung wird durch die Kegelräder 30, 31 auf das Hauptrohr 4 und die in diesem geführte Nadelstange 15 und durch die Kegelräder 28, 27 auf die die Sperrscheibe io8 tragende senkrechte Welle 26 weitergeleitet. Von letzterer erhält dann mittels der Kegelräder 25, 24 die unter der Maschinenplatte 16 liegende, zum Antrieb des nicht dargestellten Greifergehäuses dienende Welle 23 ihre Umlaufbewegung.
  • Der am unteren Ende des Hauptrohres 4 senkrecht verschiebbar befestigte und unter der Wirkung der abwärts pressenden Feder 57 stehende Dorn 56 ist wiederum von einem von Hand heb- und senkbaren Stoffdrückerring 48 umschlossen und auch wiederum mit einer in das Stichloch 63 eintretenden Spitze 6o und einem seitlichen Führungsarm 64 für die Nadel 47 versehen. -Der Führungsarm besitzt in diesem Falle jedoch noch an dem über die größte Außenstichstelle der Nadel hinwegreichenden Ende eine Nase i 19, die sowohl nach vorn (Abb. i o) als auch nach unten etwas vortritt. Beim Abwäxtsgehen des Dornes 56 setzt sich diese Nase i 19 außerhalb der Lochumstickung auf den Stoff 62 auf. Da .die untere Fläche des Dornarmes 64 sich nicht mehr auf die Lochumstickung aufsetzt, so kann es beim Umlaufen des Hauptrohres 4 und dem dabei in "kurzen Abständen ,erfolgenden Heben und Senken des Dornes nicht :eintreten, daß durch den Dornarm die Lochumstickung beschädigt bzw. die einzelnen Spreizstiche aus ihrer Lage gedrängt werden. Die Führung .für -die auspendelnde Nadel wird dabei gleichzeitig .dadurch, daß die Nase i 19 über die Pendelebene der Nadel nach vorn vortritt, verbessert.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgendermaßen Wie bei der Maschine nach dem Hauptpatent wird der Dorn 56 in ein. zweckmäßig vorgestanztes Loch des Stoffes 62 eingesetzt, der Stoffdrückerring 48 gesenkt und die Hauptmaschinenwelle 2 neingeschaltet, die dann mittels des Exzenters 12 und Schiebers 13 die Nadelstange 15 .auf und ab bewegt. Durch Vermittlung der Zahnräder 7, 8 dreht sich dabei vorerst nur die Hohlwelle 96, während die Hilfswelle 6 noch stillsteht, da der Kupplungsstift 92 der Kurvennutscheibe 87 (Abb. i) nicht in Eingriff mit der Kupplungsscheibe 95 ist. Darauf wird für einen kurzen Augenblick .durch Druck auf den Fingeransatz 110 des Bundes i i i die Stange 105 abwärts gepreßt. Dieses hat einesteils zur .Folge, daß die Sperrnase io6 aus der Sperrscheibe io8 heraustritt und anderenteils, daß der Hebel 103 von der in Abb. i gezeigten Sperrlage in die in Abb. 5 gezeigte Freigabelage übergeführt wird. Sobald hierbei die Nase i o i von der Nase ioo des Hebels 99 freikommt, wird die Kurvennutscheibe 87 durch Wirkung der Feder 9 i nach rechts verschoben, wobei der Kupplungsstift 92 in die Kupplungssch eihe 95 :eintritt. Hierdurch ist die Kurvennutscheibe 87 und die sie -tragende Hilfswelle 6 mit der umlaufenden Hohlwehre 96 auf Drehung ,gekuppelt, so daß alsdann. durch Wirkung der ,anderen Kurvennutscheibe 86 und des Winkelhebels 3 5 die bereits auf und ab gehende Nadel 47 noch zusätzlich in Pendelung versetzt wird. Gleichzeitig damit wird durch den auf der Hilfswelle 6 befestigten Exzenter 114, den Klinkenansatz i 16 des Ringes 115 und das Schaltrad i I8 die Welle 29 in Drehung versetzt, .was einesteils mittels der Kegelräder 3o, 3i ein Umlaufen des Hauptrohres 4. 'nebst eingelagerter Nadelstange i 5 und anderenteils mittels der Kegelräder 28, 27, 25 .und 24 ein Umlaufen der Antriebswelle 23 für das nicht dargestellte Greifergehäuse veranlaßt. Die der Welle 29 durch das Schaltradgeiriebe i 1 6, I I 8 mitg:eteil'te Drehung um fortlaufend gleiche - Winl@elbeträge hat zur Folge, daß auch das Hauptrohr ¢ und die Nadelstange i 5 fortlaufend um genau gleiche Winkelbeträge gedreht werden. und daß sich die einzelnen Spreizstiche unter Innehaltung von gehau gleichen Abständen im Kreise -aneinänderreihen.
  • Sobald nach Einrückung der -Hilfswelle-6 die Welle z9 und damit auch die Welle z6 geringfügig verdreht ist, befindet sich der Ausschnitt io7 der- Sperrscheibie io8 nicht mehr genau :oberhalb der ausgerückten Sperrnase io6. Letztere ist - dadurch samt der Stange i o5 in abwärts gepreßter Lage festgehalten, so daß es nicht notwendig ist; den Fingeransatz i io noch weiter. in abwärts gepreßter Stellung zu halten.- Durch das Festhalten der Stange io5 ist auch der Hebel io3 in seiner -Freigabelage (Abb.5) festgelegt, so daß beim weiter fortgesetzten Umlaufien der Hilfswelle 6 und Kurvennutscheibe 87 der Hebel 99 ungehindert ausschwingen kann, wie in Abb. 6 dargestellt.-Ist nach einer vollen Umdrehung des Hauptrohres ¢ die- Lochumstickung beendet, so hat auch die Sperrscheibe io8 eine volle Umdrehung ausgeführt. "Es gelangt dann im letzten Augenblick der Sperrscheib,enumdreheng der Ausschnitt io7 genau über die Sperrnase io6. Durch Wirkung der-sich entspannenden Feder iog wird sofort unter Hochschieben der Stange io5 die -Sperrnase io6 zum -Eingriff in- die Sperrscheihe io8 gebracht. Hierdurch sind dann letztere, die angeschlossenen Wellen 26, 23 und 29, das Greifergehäusie und das Hauptrohr ¢ selbsttätig stillgesetzt.- Durch die eingetretene Aüfwärtsschiebung der Stange io5 wird der Hebel io3 wieder in die Sperrlage übergeführt, wob:ei der Hebel 99 die in -Abb. 7. dargestellte Lage .einnimmt: Da die -aioch eingekuppelte Kurvennutscheibe 87 jetzt den-Hebel 99 nicht mehr ausschwingen kann, so gleitet nunmehr die Nut der sich weiterdrehendexi Kurvennutscheibe 87 an der feststehenden- Rölle 97 des Hebels 99 entlang, wobei -die Kurvennutscheibe 87 entgegen der Wirkung der Feder 9 i - nach - links verschoben und= der Kupplungsstift 92 aus der Kupplungsscheibe 95 herausgezogen wird: Kurz nach- d em Hochschieben der Stange tos wird-# daher -auch durch Lösen der Kupplung 9z, 95 .die" Hilfswelle 6 selbsttätig stillgesetzt und die Piendelbewegung der Nadel q:7 ausgeschaltet. - Damit die Kurvennütscheihe 87 ihre-b,estimmteDrehtage beibehält und bei-.erneuter Betätigung des Fingeransatzes iio sofort -@eingzkuppelt werden kann, ist an der Kurvennutscheibe 87 eine Einkerbung i 2o (Abb. i und 2) vorgesehen, in die b;ei dem Linksverschieben der Kurvennutscheibe 87 ,ein am Gestellarm i angebrachter federnder Bolzen i z i einschnappt. Bei Beendigung des Lochumstickens undAusschalten der Hilfswelle 6 befindet sich die Nadel ¢7, wie bei der Maschine nach dem Hauptpatent, in angehobener Stellung und auswärts gespreizt. Da sich jedoch nach der Stillsetzung der Hilfswelle 6 - die Hauptwelle 2 noch weiterdreht, so wird die Nadelstange i 5 weiter senkrecht auf und ab bewegt, was dann wiederum dazu führt; daß die Nadel ¢7 mehrmals-am Außenrande des letzten Spreizstiches einsticht und--im Zusammenhang mit dem Greifer- den-letzten Spreizstich und damit die ganze . Randumstickung des Rundloches fest vernäht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCIII?: i. Stickmaschine mit senkrecht beweglichem Dorn einer pendelnd aufgehängten, seitlich- -schwingenden Nadel und !einem Dorn und Nadel umschließenden Stoffdrückerring zur Herstellung bestickter Rundlöcher nach Patent 6o9 82¢, dadurch gekennzeichnet, -daß die Drehung des die Nadelstange (i 5) in sich aufnehmenden Hauptrohres (¢) und des Greifergehäuses von der auf die Nadelpendelungsorganeeinwirkenden, mit halber Geschwindigkeit umlaufenden Hilfswelle (6) abgeleitet und- der Antrieb der letzteren von Hand einschaltbar, jedoch nach vollzogener Lochumstickung selbsttätig ausschaltbar ist.
  2. 2. Stickmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; da,ß eine auf der Hilfswelle (6) längs verschiebbargelagerbe Kurvennutscheibe (87) auf einen die Sperrung des Antriebes bewirkenden Hebiel (99) 'i-`irkt und - mittels einer auf ihr lastenden Feder (9 i) -und eines voll ihr seitlich vortretenden Kupplungsstiftes (9z) mit der Kupplungsscheibe (95) einer die Hilfswelle - (6) umschließenden, das Antriebszahnrad- (8) tragenmden Hohlwelle (96) kuppelbar ist.
  3. 3. Stickmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Ausschlagbereich des von der Kurvennutscheibe (87) beeinflußten Hebels (99) der .eine Arm eines Sperrhebels (io3) befindet, dessen anderer. Arm zwischen zwei Bunden (i oq.) einer senkrecht stehenden Achse (io5) -spielt, die für gewöhnlich durch Eingriff --einer an ihrem unteren Ende vorgesehenen Nase (io6) in. eine Sperrscheibe (io8) einer zum Hauptrohr-und Greifergehäuseantrieb gehörenden Welle (26) festgehalten, jedoch gegen Federwirkung abwärts preßbar ist, um unter Freigabe der Sperrscheibe die Kurvennutscheibe (87) und damit die Hilfswelle (6) einkuppeln zu kämmen. q.. Stickmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvennutscheibe (87) eine Einkerbung (12o) aufweist, in welche in der Auskupplungsstellung der Kurvennutscheibe ein am Gestenarm angebrachter federnder Sperrbolzen (121) eingreift. 5. Stickmaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der Hilfswelle (6) angebrachteExzenterscheibe (114) von einem Ring (115) umschlossen ist, dessen unter Federwirkung stehlender Klinkenansatz (116) in ein Schaltrad (118) einer zum Hauptrohr- und Greifergehäuseantrieb gehörenden Welle (29) eingreift. 6. Stickmaschine nach Anspruch i bis 5, bei der .der in das Stichloch eintretende Dorn einen seitlich vortretenden Arm besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der über die größte Außenstichstellung der Nadel hinwegreichende Endteil des Dornarmes zu .einer nach vorn und auch nach unten vortretenden Nasse (11.9) ausgebildet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2954001A (en) * 1957-05-03 1960-09-27 Luxenburg Julius Automatic eyelet attachment
FR2525248A1 (fr) * 1982-04-20 1983-10-21 Tokai Ind Sewing Machine Machine a broder comportant un dispositif de mise en attente

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US2954001A (en) * 1957-05-03 1960-09-27 Luxenburg Julius Automatic eyelet attachment
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