AT93644B - Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels Hochfrequenzwellen. - Google Patents

Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels Hochfrequenzwellen.

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AT93644B
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Western Electric Co Ltd
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels   Hochfrequenzwellen.   



   Im Patente Nr. 89942 ist eine Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels Hochfrequenzwellen beschrieben, bei welcher die   ursprünglichen Trägerwellen unterdrückt und nur   die um die mittlere Sprechfrequenz von diesen abweichenden Wellen übertragen werden. Dort ist angenommen worden, dass der Strom in dem Abgabestromkreis einer Elektronenentladungsröhre durch eine Potenzreihe dargestellt wird, welche als unabhängige Variable die Spannung enthält, die auf den Aufnahmestromkreis   aufgedrückt   wird. Der Abgabestrom   11   von einer solchen Entladevorrichtung, der von einer Eintrittsspannung V1 herrührt, kann dargestellt werden durch die Beziehung 
 EMI1.1 
 wo   a, b, c usw.   Konstante sind, die von der   Röhrencharakteristik   abhängig sind.

   Wenn eine andere 
 EMI1.2 
 einer gleichen aufgedrückten Welle herrührende Abgabestrom   I2   dieser Entladeeinrichtung im wesentlichen sein 
 EMI1.3 
 
In der Praxis wurde gefunden, dass alle Glieder von höherer Potenz als der zweiten für die meisten Fälle vernachlässigt werden können. Es ist auch klar, dass das erste Glied der Gleichung, welche einfach die Übertragerfähigkeit der Vorrichtung ohne irgendwelche   Frequenzabänderung   darstellt, für den Modu- 
 EMI1.4 
 wird jedoch zur Beeinflussung der Modulation einer ankommenden Welle durch eine andere und zur Wiedergabe durch Kombination der Komponenten der ankommenden Welle benutzt.

   Da die Verwendung des Modulators unter anderm auch den Zweck hat, die Übertragung von unmodulierten Frequenzen 
 EMI1.5 
 werden, dass die Welle der unmodulierten Frequenz, welche durch eine der Röhren übermittelt wird, durch jene, die durch die andere übermittelt wurde, aufgehoben wird. Wenn die ankommende Welle   fi,   die auf eine Elektronenröhre   aufgedrückt   wird, im Vergleich zu jener Welle, die auf die andere aufgedrückt   wurde, entgegengesetztes Vorzeichen besitzt, d. h.

   wenn die zwei Wellen eine Phasendifferenz von 180  haben und sodann die zwei Abgabeströme addiert werden, so ergibt sich   
 EMI1.6 
 
Die Erfüllung dieser Gleichung ist aber davon abhängig, ob die Röhren hinsichtlich der Eigenschaften, wie sie durch die Konstanten   a   und b in der Gleichung dargestellt sind, identisch sind und auch davon, ob der Strom   I1   vollständig zum Strome I2 addiert wird. Durch die Addition der zwei Abgabeströme wird die   unerwünschte   Komponente, die durch den ersten   Potenzausdl1lck     aV1   dargestellt 
 EMI1.7 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sowohl   11   als   1   nicht vollständig umfasst, so wird ein Rest der Komponente   av,   im Abgabestrom der Röhrenkombination erscheinen. 



   Die Erfindung sieht nun einen einfachen   Ausgleichsstromkreis   vor, in dem sich die Ströme aus den beiden Elektronenröhren addieren und eine vollkommenere Ausschaltung jeder Restkomponente erster Potenz   (api),   die etwa bei nicht   vollkommener : Identität   der Konstanten a der beiden Röhren bei der Gegenschaltung noch übrig geblieben sein könnte, erreicht wird, als dies durch den Ausgleichstransformator des Stammpatentes möglich ist. 



   In Fig.   l   der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Schaltung dargestellt. Fig. 2 ist eine Abänderung derselben. 



   Ein Modulator in Form zweier Vakuumröhren (Fig. 1) ist der Erfindung gemäss zwischen einem für irgendeinen Zweck dienliche Arbeitsstromkreis 1 und zwei Wellenerzeugern geschaltet, die hier z. B. als   Quelle 8 kontinuierlicher Hochfrequenzwellen   und als eine Quelle von Lautsignalwellen angedeutet sind, der im Stromkreise 3 zwecks Modulierung der von der Quelle 2 kommenden Hochfrequenzwellen erzeugt wird. 



   Die Frequenz der Stromquelle 2 liegt nahe oder über den oberen Grenzen der   Hörbarkeit.   Sowohl die Trägerwellen als die Sprechwellen werden auf denselben Stromkreis 4   aufgedrückt,   welcher Potentiometerwiderstände 5 und 6 zur Regulierung der entsprechenden Amplituden der so aufgedrückten Wellen enthält. Der Stromkreis 4 enthält auch eine Wicklung 7, durch welche er mit Hilfe der Spule 8 mit dem Modulator gekuppelt ist, der zwei Elektronenröhren 9 und 10 bekannter Konstruktion enthält ; diese müssen, um die beste Wirkung zu erzielen, sorgfältig derart ausgewählt sein, dass sie möglichst die gleiche 
 EMI2.1 
 wie dargestellt, über regulierbare Widerstände durch die Stromquelle 17 erhitzt werden.

   Die Gitter 15 und 16 sind mit den entgegengesetzten Enden der Spule 8 und die Glühfäden 11, 12 gemeinsam mit dem
Mittelpunkte der Spule 8 verbunden. 



   Die von der Wicklung 7 in der Wicklung 8 induzierten Spannungen beeinflussen daher das Potential der Gitter   15,   16 gegenüber der Kathode in entgegengesetzem Sinne. Die Batterie 18 dient in üblicher
Weise zur Fixierung des Gitterpotentials. Parallel zur Spule 8 liegt ein Widerstand 19 mit einem Gleit- kontakt   20, der   an die beiden Kathoden 11, 12 gemeinsame Verbindung angeschaltet ist. Ferner ist ein variabler Kondensator 21 zu einer Hälfte der Spule 8 in Nebenschluss geschaltet. Die Elemente 19, 20   und 27 haben   den Zweck, Differenzen in den zwei Hälften der Spule 8 auszugleichen und eine vollkommenere
Balance der zwei Seiten des Stromkreises mit Bezug auf die gemeinsame Klemme des Glühfadens, die gewöhnlich geerdet ist, zu erreichen.

   Die Elemente 19, 20 und 21 sind jedoch hier nicht wesentlich und können besonders dann, wenn die Spule 8 symmetrisch zu der geerdeten Klemme des Glühfadens liegt, weggelassen werden. Die Anoden 13 und 14 sind im   Punkte 22 direkt   miteinander verbunden. Von diesem Punkte führen zwei parallele Stromkreise zu der gemeinsamen Klemme der Glühfäden. Einer dieser Zweige enthält die Drosselspule 23 und die Raumstromquelle 24 ; im wesentlichen fliesst dort ein konstanter Strom. Der andere Stromzweig enthält den grossen Kondensator 25 und die Abgabespule 26 und dient als Weg für die veränderliche Wellenkomponente, der letztere Zweig ist mit der Spule 27 im   Arbeitsstromkreis 1 gekuppelt...   



   Die Verbindung zwischen den Anoden 13 und 14 ist eine unmittelbare, sie enthält keine Spulen oder Kondensatoren, bildet also keinen Schwingungskreis. Infolgedessen werden sich jene abgegebenen
Wellenkomponenten der Elektronenröhre 9, die zu jederzeit um   180  in   der Phase von jenen der Röhre 10 verschieden sind, in der Verbindung 13, 22, 14 neutralisieren, hingegen die   gleichphasigen   in den Strom-   kreis 25, 26   übertreten, sich dort summieren und werden auf den Arbeitsstromkreis 1 aufgedrückt.

   Da die Verbindungen der Abgabestromkreise für die zwei Röhren nicht getrennt sind, sondern als ein einziger
Stromkreis betrachtet werden können, der von der gemeinsamen Abgabeklemme   22   zur gemeinsamen
Glühfadenklemme führt, so ist klar, dass der Abgabestrom   jeder Röhre sich   zu dem der andern voll- ständig addiert und dass diese Addition von dem symmetrischen Verhältnis der Spulen od. dgl. unabhängig ist. 



   Da erfindungsgemäss die zwei Anoden direkt miteinander verbunden sind, so kann die Erfindung 
 EMI2.2 
 bis zur entgegengesetzten Seite des ändern Gitters erstreckt, bestehen können. Durch Verwendung einer Metallplatte dieser Art oder durch Verbinden der zwei Anoden innerhalb des Glasgefässes kann um einen Leiter weniger durch die Wand der Röhre geführt werden, als wenn die Anoden ausserhalb der
Röhre verbunden werden würden. Die äusseren Verbindungen sind im wesentlichen dieselben wie jene der Fig. 1. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels Hochfrequenzwellen, insbesondere für drahtlose Telephonie nach dem österreichischen Patente Nr. 89942, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden (13, 14) der beiden Elektronenröhren (9, 10) leitend miteinander verbunden sind und der <Desc/Clms Page number 3> Arbeitsstromkreis zwischen einem gemeinsamen Punkt (22) der beiden Anoden und einem gemeinsamen Punkt der beiden Kathoden angeschlossen ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsstromkreise der beiden Röhren an die aufgedrückte Hochfrequenzstromquelle (Spule 8) in Gegenschaltung angeschlossen sind, während die Abgabestromkreise die Entladungswege der Röhren parallel und einen gemeinsamen Strom- EMI3.1 den gemeinsamen Kathoden (11, 12) erstreckt, wobei dieser Stromweg Mittel zum Kuppeln mit einem Arbeitsstromkreis (1, 1) einschliesst. EMI3.2
AT93644D 1915-12-01 1920-09-20 Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels Hochfrequenzwellen. AT93644B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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US93644XA 1919-09-29 1919-09-29

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AT93644B true AT93644B (de) 1923-07-25

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AT93644D AT93644B (de) 1915-12-01 1920-09-20 Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels Hochfrequenzwellen.

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