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Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels Hochfrequenzwellen.
Im Patente Nr. 89942 ist eine Einrichtung zur Übermittlung von Signalen mittels Hochfrequenzwellen beschrieben, bei welcher die ursprünglichen Trägerwellen unterdrückt und nur die um die mittlere Sprechfrequenz von diesen abweichenden Wellen übertragen werden. Dort ist angenommen worden, dass der Strom in dem Abgabestromkreis einer Elektronenentladungsröhre durch eine Potenzreihe dargestellt wird, welche als unabhängige Variable die Spannung enthält, die auf den Aufnahmestromkreis aufgedrückt wird. Der Abgabestrom 11 von einer solchen Entladevorrichtung, der von einer Eintrittsspannung V1 herrührt, kann dargestellt werden durch die Beziehung
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wo a, b, c usw. Konstante sind, die von der Röhrencharakteristik abhängig sind.
Wenn eine andere
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einer gleichen aufgedrückten Welle herrührende Abgabestrom I2 dieser Entladeeinrichtung im wesentlichen sein
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In der Praxis wurde gefunden, dass alle Glieder von höherer Potenz als der zweiten für die meisten Fälle vernachlässigt werden können. Es ist auch klar, dass das erste Glied der Gleichung, welche einfach die Übertragerfähigkeit der Vorrichtung ohne irgendwelche Frequenzabänderung darstellt, für den Modu-
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wird jedoch zur Beeinflussung der Modulation einer ankommenden Welle durch eine andere und zur Wiedergabe durch Kombination der Komponenten der ankommenden Welle benutzt.
Da die Verwendung des Modulators unter anderm auch den Zweck hat, die Übertragung von unmodulierten Frequenzen
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werden, dass die Welle der unmodulierten Frequenz, welche durch eine der Röhren übermittelt wird, durch jene, die durch die andere übermittelt wurde, aufgehoben wird. Wenn die ankommende Welle fi, die auf eine Elektronenröhre aufgedrückt wird, im Vergleich zu jener Welle, die auf die andere aufgedrückt wurde, entgegengesetztes Vorzeichen besitzt, d. h.
wenn die zwei Wellen eine Phasendifferenz von 180 haben und sodann die zwei Abgabeströme addiert werden, so ergibt sich
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Die Erfüllung dieser Gleichung ist aber davon abhängig, ob die Röhren hinsichtlich der Eigenschaften, wie sie durch die Konstanten a und b in der Gleichung dargestellt sind, identisch sind und auch davon, ob der Strom I1 vollständig zum Strome I2 addiert wird. Durch die Addition der zwei Abgabeströme wird die unerwünschte Komponente, die durch den ersten Potenzausdl1lck aV1 dargestellt
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sowohl 11 als 1 nicht vollständig umfasst, so wird ein Rest der Komponente av, im Abgabestrom der Röhrenkombination erscheinen.
Die Erfindung sieht nun einen einfachen Ausgleichsstromkreis vor, in dem sich die Ströme aus den beiden Elektronenröhren addieren und eine vollkommenere Ausschaltung jeder Restkomponente erster Potenz (api), die etwa bei nicht vollkommener : Identität der Konstanten a der beiden Röhren bei der Gegenschaltung noch übrig geblieben sein könnte, erreicht wird, als dies durch den Ausgleichstransformator des Stammpatentes möglich ist.
In Fig. l der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Schaltung dargestellt. Fig. 2 ist eine Abänderung derselben.
Ein Modulator in Form zweier Vakuumröhren (Fig. 1) ist der Erfindung gemäss zwischen einem für irgendeinen Zweck dienliche Arbeitsstromkreis 1 und zwei Wellenerzeugern geschaltet, die hier z. B. als Quelle 8 kontinuierlicher Hochfrequenzwellen und als eine Quelle von Lautsignalwellen angedeutet sind, der im Stromkreise 3 zwecks Modulierung der von der Quelle 2 kommenden Hochfrequenzwellen erzeugt wird.
Die Frequenz der Stromquelle 2 liegt nahe oder über den oberen Grenzen der Hörbarkeit. Sowohl die Trägerwellen als die Sprechwellen werden auf denselben Stromkreis 4 aufgedrückt, welcher Potentiometerwiderstände 5 und 6 zur Regulierung der entsprechenden Amplituden der so aufgedrückten Wellen enthält. Der Stromkreis 4 enthält auch eine Wicklung 7, durch welche er mit Hilfe der Spule 8 mit dem Modulator gekuppelt ist, der zwei Elektronenröhren 9 und 10 bekannter Konstruktion enthält ; diese müssen, um die beste Wirkung zu erzielen, sorgfältig derart ausgewählt sein, dass sie möglichst die gleiche
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wie dargestellt, über regulierbare Widerstände durch die Stromquelle 17 erhitzt werden.
Die Gitter 15 und 16 sind mit den entgegengesetzten Enden der Spule 8 und die Glühfäden 11, 12 gemeinsam mit dem
Mittelpunkte der Spule 8 verbunden.
Die von der Wicklung 7 in der Wicklung 8 induzierten Spannungen beeinflussen daher das Potential der Gitter 15, 16 gegenüber der Kathode in entgegengesetzem Sinne. Die Batterie 18 dient in üblicher
Weise zur Fixierung des Gitterpotentials. Parallel zur Spule 8 liegt ein Widerstand 19 mit einem Gleit- kontakt 20, der an die beiden Kathoden 11, 12 gemeinsame Verbindung angeschaltet ist. Ferner ist ein variabler Kondensator 21 zu einer Hälfte der Spule 8 in Nebenschluss geschaltet. Die Elemente 19, 20 und 27 haben den Zweck, Differenzen in den zwei Hälften der Spule 8 auszugleichen und eine vollkommenere
Balance der zwei Seiten des Stromkreises mit Bezug auf die gemeinsame Klemme des Glühfadens, die gewöhnlich geerdet ist, zu erreichen.
Die Elemente 19, 20 und 21 sind jedoch hier nicht wesentlich und können besonders dann, wenn die Spule 8 symmetrisch zu der geerdeten Klemme des Glühfadens liegt, weggelassen werden. Die Anoden 13 und 14 sind im Punkte 22 direkt miteinander verbunden. Von diesem Punkte führen zwei parallele Stromkreise zu der gemeinsamen Klemme der Glühfäden. Einer dieser Zweige enthält die Drosselspule 23 und die Raumstromquelle 24 ; im wesentlichen fliesst dort ein konstanter Strom. Der andere Stromzweig enthält den grossen Kondensator 25 und die Abgabespule 26 und dient als Weg für die veränderliche Wellenkomponente, der letztere Zweig ist mit der Spule 27 im Arbeitsstromkreis 1 gekuppelt...
Die Verbindung zwischen den Anoden 13 und 14 ist eine unmittelbare, sie enthält keine Spulen oder Kondensatoren, bildet also keinen Schwingungskreis. Infolgedessen werden sich jene abgegebenen
Wellenkomponenten der Elektronenröhre 9, die zu jederzeit um 180 in der Phase von jenen der Röhre 10 verschieden sind, in der Verbindung 13, 22, 14 neutralisieren, hingegen die gleichphasigen in den Strom- kreis 25, 26 übertreten, sich dort summieren und werden auf den Arbeitsstromkreis 1 aufgedrückt.
Da die Verbindungen der Abgabestromkreise für die zwei Röhren nicht getrennt sind, sondern als ein einziger
Stromkreis betrachtet werden können, der von der gemeinsamen Abgabeklemme 22 zur gemeinsamen
Glühfadenklemme führt, so ist klar, dass der Abgabestrom jeder Röhre sich zu dem der andern voll- ständig addiert und dass diese Addition von dem symmetrischen Verhältnis der Spulen od. dgl. unabhängig ist.
Da erfindungsgemäss die zwei Anoden direkt miteinander verbunden sind, so kann die Erfindung
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bis zur entgegengesetzten Seite des ändern Gitters erstreckt, bestehen können. Durch Verwendung einer Metallplatte dieser Art oder durch Verbinden der zwei Anoden innerhalb des Glasgefässes kann um einen Leiter weniger durch die Wand der Röhre geführt werden, als wenn die Anoden ausserhalb der
Röhre verbunden werden würden. Die äusseren Verbindungen sind im wesentlichen dieselben wie jene der Fig. 1.
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