AT93377B - Einrichtung zum Aufheben der Selbstinduktion in Wechselstromnetzen. - Google Patents

Einrichtung zum Aufheben der Selbstinduktion in Wechselstromnetzen.

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  Einrichtung zum Aufheben der Selbstinduktion in Wechselstromnetzen. 
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 verbunden sind. Die anziehenden Kräfte der Gleichstromfelder   ; i und fs wirken   an den Hebelenden in gleicher Richtung, so dass das System in Ruhe bleibt. Die Wechselstromspulen sind in Reihe geschaltet und so gewickelt, dass die eine das Gleichstromfeld ihres Eisenkerns schwächt, wenn die andere es verstärkt. 



   In der Fig. 3 sind die zu den   Gleichstrom-und Wecinelstromspulen g, w führenden   Leitungen mittels Bürsten   al, a2   über einen Walzenschalter S geführt, der mit Belegungen bl und   b,   derart versehen ist, dass bei Drehung im Uhrzeigersinn zunächst die Bürsten al des Wechselstrom und erst bei der weiteren
Sehaltbewegung die Bürsten   a2   des Gleichstroms leitend verbunden werden. 



   In der Fig. 4 sind die Wechselstromleitungen 1 und 2, die Gleichstromleitung 3 und die eine Zuleitung 7 eines ein Schaltwerk L betätigenden Motors M über einen gemeinsamen vierpoligen Schalter A geführt. Die zweite   Gleichstromleitung   4 ist über die Wicklungen der Magnetfelder zweier Relais rl und   r2   zu einer auf der   Schaltwalze t schleifenden BÜrste d2   und über eine zweite auf einem Schleifring s der   Schaltwalze t schleifende Bürste d2   zur Gleichstromwicklung g des Vibrators geführt. Die zweite Zu- leitung 6 des Motors M führt über den als Anker des Relais rl ausgebildeten Kontakt   K   zum Motor M, der von der Stromquelle q gespeist wird.

   Die Schaltwalze trägt ein mit dem Schleifring s leitend verbundenes
Segment t, welches also mit der einen der Bürsten   d2   dauernd in Verbindung steht und mit der anderen bei Drehung der Walze in Verbindung treten kann. Auf der Walze ist ferner eine Zahnteilung s angebracht, mit der eine vom Anker des Relais   r2   gesteuerte Klinke i in Eingriff kommt. Die Schaltwalze untersteht ferner der Richtkraft einer Feder v, die bestrebt ist, sie aus der Stellung   zurückzudrehen,   in der die eine der Bürsten d2 mit dem Segment t Kontakt macht. Zwischen Motor und Schaltwalze ist eine Über- setzung u eingefügt. 



   Die Anordnung hat den Zweck, mit einer einzigen Schaltbewegung automatisch zu erreichen, dass der Gleichstrom um eine bestimmte Zeit später als der Wechselstrom eingeschaltet wird. Ihre
Wirkungsweise ist die folgende : Durch das Einschalten von A wird der Motorstrom für M geschlossen und gleichzeitig die Leitung 3 an den Vibrator gelegt. Der Motor dreht die Schaltwalze, bis die dem
Segment t entsprechende Bürste   d2   mit diesem Kontakt macht. Damit ist der Gleichstromkreis 3,4 geschlossen. Gleichzeitig spricht das Relais rl an, unterbricht den Kontakt   K   und bringt durch Öffnen des Motorstromes den Motor und somit die Schaltwalze zum Stillstand. Gleichzeitig spricht das Relais   r2   an und schiebt den Sperriegel   i   zwischen die Zähne des Zahnrades z, so dass die Schaltwalze arretiert wird.

   Die Relais bleiben erregt, und der so geschaffene Zustand wird während der Betriebsdauer des
Vibrators beibehalten. Wird der Schalter   A   geöffnet, so wird die Gleiehstromleitung 3 unterbrochen, die Relais   rl, r2   springen aus, der Kontakt k wird wieder geschlossen und die   Schaltwalze   durch die Feder v in ihre Ausgangslage zurückgeführt. 



   Durch die Regelung der Umdrehungszahl des Motors oder durch Änderung des Vorgeleges der Walze oder durch andere Bemessung ihres Umfangs oder der Lage des Segments t kann der Zeitraum zwischen der Einschaltung des Wechselstrom und des Gleichstroms beliebig eingestellt werden. 



   Schaltet man nach dem Anschwingen des Systems in den durch Fig. 3 und 4 beispielsweise dargestellten Fällen den Gleichstrom in voller Stärke ein, so erfolgt in diesem Moment gegenüber vorher eine Erregung des Systems mit der halben Anzahl von Perioden pro Sekunde. Ein System, das also vorher mit der Frequenz 100 erregt war, wird plötzlich in der Frequenz 50 schwingen müssen. An sich geht das, da das System, welches, ja auf die niedrige Frequenz mechanisch abgestimmt ist (50 im Beispiel) vorher bei unpolarisiertem Betrieb keine nennenswerte Amplitude macht. Besser aber ist es, den schroffen Wechsel in der Schwingungszahl dadurch abzuflachen, dass der Gleichstrom oder dieser und der Wechsel. strom allmählich eingeschaltet werden. Das kann dadurch geschehen, dass die Einschaltung über eine
Gruppe von allmählich abnehmenden Widerständen erfolgt.

   In den Beispielen der Fig. 3 und 4 würde man also eine   grössere Anzahl von Kontakten auf der Schaltwalze   anbringen,   die mit allmählich abnehmenden   Widerstandsgruppen verbunden sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Aufheben der Selbstinduktion von Wechselstromleitungen durch einen elektromagnetischen Vibrator, nach Patent Nr. 93376, dadurch gekennzeichnet, dass die schädliche Wirkung der einseitigen Anziehung der Eisenkerne durch Einwirkung entgegengesetzt gerichteter Kräfte in ausreichendem Masse kompensiert oder durch Einschalten des Gleichstroms nach dem Einschalten des Wechselstromes oder durch Verwendung eines unpolarisierten Feldes vermieden wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit Polarisationsstrom, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufhebung der Anziehung der Eisenkerne durch das Betriebsfeld ein zweites magnetisches Feld direkt oder unter Zwischenschaltung von Übertragungsvorrichtungen (Hebeln od. dgl. ) entgegengesetzt der Kraft des Betriebsfeldes auf den Anker wirkt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit Polarisationsstrom, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Anker gegebenenfalls mit zwei getrennten Feldern derart angeordnet werden, dass die auf die beiden Anker wirkenden Anziehungskräfte einander entgegenwirken.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 mit Polarisationsstrom, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsehaltvorriehtungen für den Gleichstrom und den Wechselstrom so miteinander verbunden sind, dass der Gleichstrom erst nach Einschaltung des Wechselstromes eingeschaltet werden kann. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
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