AT93119B - Schraubenfederkupplung mit Hilfskupplung. - Google Patents
Schraubenfederkupplung mit Hilfskupplung.Info
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Description
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Schraubenfederkupplung mit Hilfskupplung.
Bei sehr schnell laufenden Schraubenfederkupplungen mit Hilfskupplung, z. B. bei Kraftwagen, Motorlokomotiven, Motorpflügen usw., ist es sehr schwierig, bei dem üblichen plötzlichen Einrücken mittels Druckfedern od. dgl. die Hilfskupplung zum langsamen und allmählichen Fassen zu bekommen. Der volle Einrückdruck tritt meist plötzlich in die Kupplung ein, verdreht die leicht bewegliche Bremsscheibe sehr schnell und infolge der Massenwirkungen wird die Schraubenfeder sofort gänzlich festgebremst, so dass ein längeres Gleiten und allmähliches Anwachsen des Drehmoments nicht erfolgt.
Die Erfindung hilft diesen Mängeln ab, u. zw. dadurch, dass die als Gehäuse ausgebildete Bremsscheibe auf federnden Ringen oder sonstigem elastischen Material gleitet. Der infolge des Druckes des elastischen Materials an der Bremsscheibe entstehende Reibungswiderstand verhindert ein plötzliches Verdrehen der Bremsscheibe. Sie wird allmählich unter längerem Gleiten der Reibflächen an der Einrückscheibe und Bremsscheibe verdreht und somit ein allmähliches Fassen der Kupplung erzielt.
Ferner macht es bei hohen Tourenzahlen besonders grosse Schwierigkeiten, die Reibflächen der Schraubenfeder ständig und genügend mit Sohmiermateüal zu versehen. Dieses wird von den Reibflächen bald fortgeschleudert, und die Kupplung neigt dann zum stossweisen Fassen bzw. zum Heisslaufen und Festbrennen. Die vorliegende Ausführung ermöglicht es, die als Gehäuse ausgebildete, öldicht abgeschlossene Bremsscheibe mit Schmiermaterial zu füllen, so dass die Reibflächen ständig geschmiert sind.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 in Endansicht. Auf der einen Welle w1 ist die Treibscheibe a aufgekeilt, welche das Schraubenband f mittels des Kopfes k trägt und in deren Flansch elastische Ringe m liegen. Auf der Treibscheibe sitzt die als Gehäuse ausgebildete Bremsscheibe d, welche die Schraubenfeder an dem Bremskopf i angreift und durch Laschen c gegen axiales Verschieben festgehalten wird. Die Muffe e ist auf der GegenwelleW2 fest aufgekeilt, die Einrückscheibe g gleitet auf zwei Federkeilen auf der Welle w2 bzw. auf dem Gegenflansch h.
Federn I bringen den zum Rupplungsschluss erforderlichen Einrückdruck auf. Der Gegenhalter b dient dazu, ein Aufwickeln und damit die Zerstörung der Schraubenfeder f bei verkehrter Drehrichtung, die bei verkehrt anspringender Maschine oder sonstwie eintreten kann, wirksam zu verhindern. Hiebei legt sich eine der Laschen c gegen den Gegenhalter b unter Ausschaltung des Schraubenbandes f.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende : Es sei angenommen, dass die Welle w1 treibt und die Kupplung ausgerückt ist ; dann läuft die Treibscheibe a nebst Federband fund Bremsscheibe d um.
EMI1.1
gegen die Bremsscheibe d gepresst wird. Infolge der an den konischen Reibflächen dann auftretenden Reibung wird diese allmählich verdreht und das Sohraubenband f nach und nach auf der Muffe e aufgewunden, bis der vollständige Kupplungsschluss erzielt, d. h. eine gänzliche Mitnahme der anzutreibenden Welle w2 erfolgt ist. Der Antrieb kann auch von der Welle w2 aus erfolgen.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schraubenfederkupplung mit Hilfskupplung, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem das Schraubenband festziehenden Zwischenglied (z. B. Bremsscheibe d) und dem treibenden bzw. getriebenen Kupplungsteil (z. B. Treibscheibe a) elastische und dichtende Zwischenglieder eingeschaltet sind. <Desc/Clms Page number 2>2. Sehraubenfederkupplung mit Hilfskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsscheibe (d) einer die Hilfskupplung bildenden Kegelkupplung als Aussengehäuse ausgebildet ist, das über den Umfang der Treibscheibe (a) greift, an deren Umfang elastische und dichtende Dichtungringe (m) eingebettet sind, wobei die Abstützung der Bremsseheibe in axialer Richtung einerseits durch die abgesetzte Gehäusestirnwand, anderseits durch Stirnlaschen (e) erfolgt. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE93119X | 1921-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT93119B true AT93119B (de) | 1923-06-11 |
Family
ID=5644508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT93119D AT93119B (de) | 1921-03-18 | 1922-03-04 | Schraubenfederkupplung mit Hilfskupplung. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT93119B (de) |
-
1922
- 1922-03-04 AT AT93119D patent/AT93119B/de active
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