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Übersetzungsgetriebe für gleichachsige Wellen.
Den Gegenstand der Stammanmeldung, Patent Nr. 91317, bildet ein Übersetzungsgetriebe für gleichachsige Wellen, gemäss welchem auf der angetriebenen Welle ein Kegelrad fest und auf einem schrägen Zapfen der antreibenden Welle ein an der Drehung verhirdertes Planzahnrad (Kronrad) lose sitzt, welche Zahnräder die gleiche Teilung, jedoch verschiedene Zähnezahl haben und unter einem bestimmten Winkel derart zueinander gelagert sind, dass der Mittelpunkt der Teillreisebene des Planzahnrades in der Kegelspitze des Kegelrades liegt.
Diese Einrichtung ermöglicht je nach der Zähnezahl der zusammenwirkenden Zahnräder eine bestimmte Übersetzung von der treibenden zur getriebenen Welle'
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein delartiges Übersetzungsgetriebe, mit welchem auch ein tourengleicher Rückwärtslauf erzielt werden kann. Dies ist dadurch möglich, dass an dem in der Zeichnung ersichtlichen Kronrad 5, welches unter dem Winkel a mit dem Kegelrad 7 in Eingriff steht, ein Kegelrad 13 befestigt ist. Die Scheitelspitze 8 des Kegelrades 13 fällt mit dem Mittelpunkt der Teilkreisebene des Kronrades 5 zusammen.
Gegenüber dem Kegelrad 13 sitzt ein Kronrad 14 derart, dass wieder die Teilkreisebene des Kron. rades 14 mit dem Scheitel des Kegelrades. 13 zusammenfallen und somit die beiden Mittelpunkte der Teilkreisebenen von den Kronrädern 5 und 14 und die Scheitel der beiden Kegelräder 7 und 13 in einem Punkte 8 sich vereinigen.
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z 13/z14, wobei d 5, d 7, d 13, cl 14 und z 5, z 7, z13, z14 die Teilkreisdurchmesser bzw. die Zähnezahlen der Zahnräder 5,7, 13, 14 bedeuten.
Wählt man z. B. eine Übersetzung von 100 : 1 für beide Drehrichtungen, so kann man das Räder- paar 5 und 7 mit einer Zahnstärke ausbilden, welche selbst bei hohen Leistungsübertragungen sehr klein ausfällt, da in der Zeiteinheit sich immer sehr viel Zähne im Eingriff befinden und daher kleine Zahndrücke auftreten.
Das Kronrad 5 bekommt 100 Zähne, das mit diesem in Eingriff befindliche Kegelrad 7. 99 Zähne und das Kronrad 14, 100 Zähne, das mit diesem in Eingriff befindliche Kegelrad 13, 99 Zähne.
Halbiert man den Winkel M, welcher durch die Normale zur Wellenachse (Teilkreisebene 14) und der Normalen zu der Achse des schrägen Bundes 4 (Teilkreisebene 5) gebildet wird, so erhält man die für das Getriebe charakteristische "neutrale Zone".
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beide Zahnräder die gleiche Zähnezahl, bedingt durch ihren gleichen Teilkreisdurchmesser.
Da sich die beiden Zahnräder nur abwälzen, ohne eine übersetzende Wirkung herbeizuführen, kann man das Getriebe statt mit dem Zapfen 9, der in einer Längsführung 10 des Gehäuses oder einer Bremsscheibe gleitet, mit einem solchen neutralen Zahnräderpaar"ausrüsten, wobei der eine Zahnkranz mit den Zahnrädern 5 und 13 fest verbunden wird und der andere Zahnkranz am Gehäuse oder der Bremsse. heibe festsitzt.
Man erspart auch die in Zeichnung dargestellte Klauenkupplungen für Umschaltung von einer Drehrichtung in die andere, wenn man das eine neutrale Rad mit der treibenden Welle 2, das andere
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neutrale Rad mit den Rädern 5 und 1. 3 fest verbindet. Bei dieser Anordnung trägt jedes der beiden Räder 7 und 14 je eine Bremsscheibe, die abwechselnd angezogen bzw. gelüftet werden muss, wenn die eine oder die andere Drehrichtung verlangt wird.