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liontrollschreibmaschinenvorrichtung für Einrichtungen zur Herstellung von photo- graphischen Projektionsaufschliften.
Den Gegenstand des Patentes Nr. 89769 bildet eine Einrichtung zur Herstellung von photographischen Projektionsaufschriften, wobei die Aufschriften typenweise unmittelbar auf einen Film oder eine sonstige lichtempfindliche Platte photographiert werden. Diese Schrift ist erst nach beendeter photographischer Tätigkeit, d. h. nach Entwicklung und Fixierung sichtbar. Vorliegende Erfindung bezweckt nun eine Schreibmasehinenvorrichtung für die erwähnten Einrichtungen zu bieten, mittels welcher die Photoschrift bereits während der Exposition und auch im vorhinein sichtbar und kontrollierbar gemacht wird.
Die Zeichnung zeigt schematisch in isometrischer Ansicht die Gesamtanordnung eines Ausführungbeispiels.
Unter Beibehaltung und Fortsetzung der Bezugszahlen des Hauptpatentes ist die Typscheibe 12 auf die Welle 16 gekeilt und in jeder Scheibenteilung 26 sind drei durchsichtige Typen 4. Vor den durchsichtigen Typen befindet sich im Rohr 1 ein photographisches Objektiv und hinter demselben in Zelle 5 die Glühlampe 6. Die Aufnahmestelle ist dort, wo die optische Achse 22 die sich in der Aufnahmeebene des Objektivs befindliche jeweilige durchsichtige Type durchbricht.
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gestellt.
Das Photographieren mittels der durchsichtigen Typen ist im Hauptpatent näher beschrieben, so dass hier allein die Verwendung der Typen 34 näher darzulegen sein wird. Die Schrift derselben nimmt ein Papierschreibband 35, auf, das von rechts nach links vor der Abdruckstelle weiterschreitet, u. zw. auf der Weise, dass es sich von der Spule 36 in Richtung des Pfeils 37 auf die Spule 38 umwickelt. Mittels der Typen 34 wird derart geschrieben, dass das Band 35 typenweise auf die Abdruckstelle abgeklopft wird, wohin die Typen 34 z. B. durch ein Farbenpolster angenässt anlangen.
Beim Abklopfen färbt sich die betreffende Type auf das Papierband über, eventuell drückt oder schneidet sie sich dort hinein, und wenn das Schreibband 35 in seine aus der Zeichnung ersichtliche Ruhelage zurückgelangt, so wird sich die gewöhnliche Schrift dort sofort ablesen lassen.
Das Abklopfen des Schreibbandes auf die Abdruckstelle und das Zurückstellen desselben in seine Ruhelage geht wie folgt von statten : Auf die Welle 39 ist die Gabel 40 gekeilt, deren beide Sprossen in Ösen 41 enden. In letztere wird das Schreibband 35 eingefädelt, so dass es von den Gabelsprossen gehalten und geführt wird. Ebenfalls auf die Welle 39 ist auch ein Hammer 42 gekeilt, der sich zwischen den beiden Gabelsprossen an das Schreibband von hinten anlegt. Wird die Welle 39 bei der Kurbel 43 in Richtung des Pfeils 44 nach unten gedreht, so ziehen die Sprossen der Gabel 40 das Band 35 nach vorne und die Spule 36 lässt die erforderliche Bandlänge frei abwickeln. Die Gabelsprossen legen das Band auf die Abdruekstelle, wo der Hammer daraufklopft, so dass der Abdruck erfolgt.
Sodann bringt eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder das System 41, 42, 43 und im Verein damit auch das Band 35
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in die gezeichnete Ruhelage zurück. Den alternierenden Weg des Hammers zwischen seiner Ruhelage und der Abdruckstelle zeigt der Doppelpfeil 45.
Die Bewegung des Systems 35, 39-43 wird durch den Hebel 46 gesteuert, der auch als Handrad oder ein ähnliches anderes Steuerorgan ausgebildet sein kann. Der Hebel 46 sitzt auf der Welle 47 und die Angliederung an den Arm 43 bzw. an das gesagte System erfolgt mittels Kurbel 48 und abgefederter Stange 49. Gemäss vorliegender Erfindung steuert der Hebel 46 auch die zeitweilige Eröffnung der Lichtquelle 6, so dass ein organischer Zusammenhang zwischen der Expositionsbeleuchtung und dem Kontrolltypabdruck zustande kommt. Auf der Welle 48 sitzt das Schaltmesser 50, das bei Vorwärtsdrehung des Hebels 46 zwischen die Sprossen der Schaltgabel 51 geklemmt wird und den Stromkreis der Stromquelle 52 in der Leitung 53 schliesst, d. h. die Glühlampe 6 einschaltet.
Das Abklopfen des Schreibbandes auf die Abdruckstelle, sowie die Zurückstellung desselben in seine Ruhelage wird im Verhältnis zur Aufmachung der die durchsichtigen Typen durchleuchtenden Lichtquelle voreilend gesteuert. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass man den Kontrolltext im vorhinein sehen und lesen kann, ehe die Exposition erfolgt wäre, so dass eventuelle Fehler der Typenwahl oder der Typeinstellung vor der Exposition behoben werden können, ehe sich dieselben auf die lichtempfindliche Platte weiterverpflanzen würden. Die Voreilung wird einesteils durch den Aufkeilwinkel
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Klauenkupplung 54 eingesetzt wird, deren Lücke 55 genügendes freies Spiel zulässt.
Zur organischen Zusammenwirkung der ganzen Einrichtung gehört noch, dass die Weiterschreitung des Schreibbandes 35 in seiner eigenen Längsrichtung ebenfalls durch den Hebel 46 gesteuert wird. Bei dem gezeichneten Beispiel geschieht. dies in der Weise, dass die Spule 38 vermittels Kegelräder 56 und Sperrad 57 ebenfalls von der Welle 39 getrieben wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kontrollschreibmaschinenvorrichtung für Einrichtungen zur Herstellung von photographischen Projektiol1saufschriften nach Patent Nr. 89769, bei welcher die durchsichtigen Typen mit entsprechenden gewöhnlichen Abdrucktypen eines Typenträgers und mit hiezu gehörigem Schreibband und Abklopfwerk verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Abklopfen des Schreibbands (35) auf die Abdruckstelle, sowie die Zurückstellul1g desselben in seine Ruhelage durch dasselbe Steuerorgan (46, 47) betätigt wird, das auch die zeitweilige Aufmachung der die durchsichtigen Typen durchleuchtenden Lichtquelle (6) steuert.