DE67112C - Signalapparat für Eisenbahnzüge, durch welchen einem fahrenden Zuge angezeigt wird, wie lange vor ihm ein anderer Zug über dieselbe Stelle des Gleises gefahren ist - Google Patents
Signalapparat für Eisenbahnzüge, durch welchen einem fahrenden Zuge angezeigt wird, wie lange vor ihm ein anderer Zug über dieselbe Stelle des Gleises gefahren istInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/20—Audible signals, e.g. detonator audible signalling
- B61L5/206—Signalling means for special purposes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Apparat hat die Aufgabe, dem auf dem Geleise fahrenden Zug anzuzeigen,
wenn kurz vorher ein anderer Zug über dieselbe Stelle gefahren ist.
Die allgemeine Anordnung des Apparates ergiebt sich aus Fig. 1 und 2. Fig. 4 bis 6
zeigen das Uhrwerk in gröfserem Mafsstabe. Fig. 7 bis 10 und 3 veranschaulichen weitere
Einzelheiten.
Die Vorrichtung zur Uebertragung des Stofses des vorüberfahrenden Zuges auf das Uhrwerk
kommt für das Wesen der Erfindung nicht in Betracht und kann beliebig ausgeführt sein.
Wird bei der dargestellten Anordnung das kurze Ende des Hebels D durch die Räder
des Zuges niedergedrückt, so hält ein Bremszylinder E den Hebel so lange in dieser Lage,
bis der Zug vorbeigefahren ist. Der Drahtzug C, der das Uhrwerk bethätigt, wird also
nur einmal angezogen. Die Feder F ist zur Verhinderung eines zu heftigen Anziehens des
Drahtes C zwischengeschaltet.
Der Signalapparat ist in einem Hohlständer G angeordnet. Dieser trägt oben die beiden
Ziffernscheiben G4; zu jeder gehört ein Zeiger H. Auf diese Weise kann bei beiden Fahrrichtungen
abgelesen werden, ob in einer bestimmten Zeit, etwa 20 Minuten, vorher ein Zug über die Stelle gefahren ist. Die Zeiger
sind mit Kegelrädern Ή1 verbunden und werden
durch das Rad H2 auf einer senkrechten Welle in entgegengesetztem Sinne gedreht.
Diese senkrechte Welle besteht aus den drei Theilen JJ1 J2; der oberste Theil / ist unten
vierkantig und pafst mit diesem Ende in eine entsprechende Oeffnung des mittleren Theiles J1,
dieser steht wieder mit dem untersten Theil J2 durch eine Kuppelung in Verbindung, durch die
die Bewegung nur in einer Richtung übertragen wird. Zu diesem Zwecke pafst der untere Theil J2 mit einem Zapfen /4 in eine
Oeffnung J5 der oberen Welle J1; diese Führungsöffnung
ist unten mit einer entsprechenden Aussparung versehen und der Zapfen J4
mit einem Stift J6, der in die erwähnte Aussparung
greift. Die Spiralfeder J3 ist mit dem einen Ende an dem Bund J9, mit dem anderen
Ende an dem Bund J10 befestigt, die an den Wellentheilen J1 und J2 befestigt sind. An
dem unteren Ende des Wellentheiles J2 ist das Kegelrad J1 befestigt, das mit einem Rade J8
auf der Hauptwelle K des Uhrwerkes im Eingriff ist.
Das Uhrwerk in dem Gehäuse G2 kann beliebiger Art sein; es hat nur die Welle K mit
entsprechender Schnelligkeit zu drehen, damit diese die Bewegung auf die Zeiger überträgt.
Auf der Welle K wird in bekannter Weise eine Uhrfeder L befestigt, die bestrebt ist, die
Welle zudrehen, während die Zeitdauer durch eine Hemmung geregelt wird.
Das Schraubenzahnrad M wird durch die Welle K unter Zwischenschaltung einer Kuppelung
gedreht, die zweckmäfsig in der aus
Claims (1)
- Fig. 8 bis ίο ersehbaren Weise construirt ist; N ist eine ringförmige Nabe, die an dem Schraubenzahnrad M vorgesehen ist; in diese Nabe ist ein Reibungsring N1 eingepafst, der an einer Stelle durchschnitten ist, so dafs eine Oeffnung N2 entsteht; in diese greift eine Klaue N3, die an dem Theil iV4 auf der Welle K drehbar angebracht ist.Sobald die Welle K sich in der Richtung der eingezeichneten Pfeile dreht, wie dies die Feder bewirkt, wird die Klaue N3 in die Oeffnung N2 gedrückt, so dafs sie die Enden des Ringes aus einander drückt und ihn fest in die Nabe N einklemmt; wird die Welle entgegengesetzt gedreht, wenn die Feder aufgewunden werden mufs, so giebt die Klaue den Reibungsring frei, so dafs dieser durch das Glied iV4, das gegen den Anschlag Ns wirkt, mitgenommen wird. Infolge eines bei N2 vorgesehenen Einschnittes kann der Ring leicht aus einander gehen oder sich zusammenbiegen. Der Reibungsring wird durch die Führungsstücke N6 in der Nabe des Rades M gehalten.O ist ein Zahnrad oder das Segment eines Zahnrades, das auf der Welle K befestigt ist und in die senkrechte Zahnstange P eingreift, die in einem Führungsschlitz der Stange Q verschiebbar ist; oben ist die Stange Q mit einer Aussparung versehen, damit das Zahnrad O ungehindert in die Zahnstange eingreifen kann.Unter dem Uhrwerk ist der Ausrückhebel R angeordnet; sein freies Ende führt sich in dem Schlitz Q2 der Stange Q unterhalb der Zahnstange P. An diesen Hebel R greift die Stange 5 an, die unten mit dem Winkelhebel T verbunden ist. Sie ist in ihrer Länge verstellbar, um die Lage des Ausrückhebels R richtig einstellen zu können. Der Winkelhebel ist mit dem Ende der Zugleitung C durch ein verstellbares Zwischenglied C1 verbunden; letzteres wird so gestellt, dafs die Zugleitung straff genug gespannt ist. Durch einen Anschlag Z wird der Winkelhebel in normaler Lage gehalten.Die Wirkungsweise des beschriebenen Apparates ist wie folgt:Der beim Vorüberfahren des Zuges auf die Zugleitung ausgeübte Zug überträgt sich auf den Winkelhebel T und durch die Stange S auf den Hebel R. Dieser geht dadurch nach oben und trifft gegen die Zahnstange P, die infolge dessen das Zahnrad O und die Welle K dreht; dadurch wird die Uhrfeder um so viel aufgewunden, dafs das Uhrwerk etwa 20 Minuten oder mehr oder weniger lange läuft. Während des Aufwindens löst die Kuppelung die Verbindung der Welle K mit dem Hemmrad M. Gleichzeitig mit dem Aufwinden der Feder dreht sich mit der Welle K das Zahnrad Js rückwärts und bringt die Zahnräder J7, Welle J2J1J und die Räder H2H1H1 in Betrieb; dadurch werden die Zeiger H, die sich noch in der Endstellung befinden, in ihre Anfangsstellung gedreht.Bei diesem Vorgang überträgt die Feder Js nur durch ihre Spannkraft die Bewegung von dem Wellentheil J2 auf den Wellentheil J\ wodurch die Uebertragung eine elastische wird und kein Bruch der Theile vorkommen kann. Da ferner die Feder L auf der Welle K durch ihre Spannkraft der Drehung der Welle K widerstrebt, so dient sie gewissermafsen als Buffer, um einer Zerstörung der Theile vorzubeugen ; dies ist wichtig, da der Stofs des vorüberfahrenden Zuges auf das Uebertragungswerk sehr heftig ist.Nachdem der Zug vorbei ist, fällt der Hebel R in seine untere Stellung zurück und die Feder L wird frei, sie übt dann ihre Rückwirkung aus. Dadurch wird unmittelbar die Kuppelung eingerückt und die Welle K bewegt sich nun unter Bethätigüng des Hemmwerkes zurück; dieses sorgt für eine angemessene langsame Bewegung der Zeiger. Da sich die Welle K jetzt entgegengesetzt wie vorher dreht, so sind die Wellentheile JJ2 mit einander in fester Verbindung, so. dafs die Mitnahme ohne Verzug geschieht.Während die Zeiger sich vorwärts bewegen, fällt die Zahnstange P allmälig zurück, und sobald die Zeiger um 20 Minuten vorwärts gegangen sind, wird die weitere Bewegung dadurch verhindert, dafs das untere Ende der Zahnstange sich auf den Hebel R stützt; das Stillsetzen des Werkes kann auch durch irgend einen anderen Mechanismus geschehen, beispielsweise durch einen Anschlag O1 an dem Zahnrad O, der gegen das Gestell trifft.Ist beim nächsten Vorüberfahren eines Zuges die Zahnstange noch nicht ganz niedergegangen, so wird die Feder nur um das entsprechend kleinere Stück aufgewunden, ein Abdrehen der Feder kann also nicht vorkommen.An Stelle der Uhrfeder kann auch ein Gewicht angewendet werden. Ferner braucht statt der zwei Zeiger nur einer vorhanden zu sein; in diesem Falle mufs die Ziffernscheibe aber parallel zu den Schienen stehen, da sie sonst nur von den in einer Richtung fahrenden Zügen gesehen werden kann.Das Uhrwerk unterscheidet sich von anderen Uhrwerken dadurch, dafs die angezeigte Zeit unmittelbar von der Hauptwelle übertragen wird und dafs der Zeiger beim Zurückdrehen der Welle auch mit in die Anfangsstellung gedreht wird.Patenτ-Anspruch:Ein Signalapparat für Eisenbahnzüge, durch welchen einem fahrenden Zuge angezeigt wird,wie lange vor ihm ein anderer Zug über dieselbe Stelle des Geleises gefahren ist, bei welchem durch den Zug eine Zahnstange (P) verschoben und dadurch ein Uhrwerk aufgezogen wird, während zugleich die von der Zahnstange gedrehte Welle (K) die Zeiger (H) in die Anfangslage bringen und der Rückgang der Welle (K) und der Zahnstange (P) durch ein mittels einer Kuppelung (NN1) eingeschaltetes Hemmwerk geregelt wird, wobei zwischen der Trieb welle (K) und dem Zeigerwerk (H) eine Federkuppelung (J3 Ji J5 J6) eingeschaltet ist, durch welche die Verbindung der beiden letzteren beim Vorwärtsgange der Zeiger eine starre, beim Rückgange derselben eine nachgiebige wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67112C true DE67112C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67112D Expired - Lifetime DE67112C (de) | Signalapparat für Eisenbahnzüge, durch welchen einem fahrenden Zuge angezeigt wird, wie lange vor ihm ein anderer Zug über dieselbe Stelle des Gleises gefahren ist |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE67112C (de) |
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- DE DENDAT67112D patent/DE67112C/de not_active Expired - Lifetime
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